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Hardware- und Nachrichten-Links des 10. Februar 2012

Unser tschechischer Lieblings-Blogger bringt einen Gegenentwurf an Spezifikationen zur Radeon HD 7750 & 7770 – danach sollen es angeblich gleich 1280 Shader-Einheiten mit weiterhin 1000 MHz Chiptakt an einem 128 Bit DDR Speicherinterface mit 2300 MHz Speichertakt sein. Das nehmen wir erst einmal so entgegen – auch wenn es etwas unglaubwürdig klingt, denn mit diesen Hardware-Daten müsste eine Radeon HD 7770 mindestens auf Höhe der Radeon HD 6850 (256 Bit DDR Speicherinterface auf 2000 MHz, aber nur 960 VLIW5 Shader-Einheiten auf 775 MHz) herauskommen, was aber gemäß den Vorab-Benchmarks klar nicht zutrifft. Zudem ist die Quelle der kürzlich unsererseits verbreiteten Spezifikationen zur Radeon HD 7750 & 7770 ziemlich sicher – daneben gibt es andere (an dieser Stelle leider nicht direkt ausbreitbare) Punkte, welche das ganze indirekt bestätigt haben. Völlig unmöglich ist natürlich nichts – so daß wir einfach die nächste Woche entscheiden lassen, wer da letztlich Recht gehabt hat (und daß wir keine Angst davor haben, Fehler einzugestehen bzw. uns zu korrigieren, sollte inzwischen bekannt sein).

In unserem Forum kommt mal wieder die Diskussion hoch, ob es sich jetzt noch lohnt, ein Sandy-Bridge-System zu erstehen – oder ob es nicht besser wäre, auf Ivy Bridge zu warten. Die Diskussion zum Thema bietet schon alle dazu relevanten Standpunkte, so daß wir hier nur kurz die Fakten zum Fall erwähnen: Ivy Bridge steht am 8. April an und bringt nur marginal höhere Taktraten und nur eine 5prozentige Steigerung der Pro/MHz-Leistung zum faktisch gleichen Preispunkt. Die Vorteile liegen in der besseren Übertaktbarkeit, der besseren integrierten Grafiklösung und dem niedrigeren Stromverbrauch. Bezüglich der Sandy-Bridge-Modelle sind zudem keine Preisnachläße seitens Intel zu erwarten – nach dem Ivy-Bridge-Launch billig einen Sandy Bridge abzugreifen, wird zumindest bei Neuware nicht funktionieren. Sandy Bridge kommt trotzdem etwas billiger, weil die Mainboard-Preise über die Zeit entsprechend abgesunken sind, während bei Ivy Bridge zumindest für die erste Zeit ein etwas höherer Preispunkt bei den Mainboards zu erwarten ist. Wohin das Pendel dann letztlich schlägt, hängt von der persönlichen Ausrichtung ab: Für den Stromsparer und den HighEnd-Übertakter lohnt es sich immer, auf Ivy Bridge zu warten, während der normale Heimnutzer kaum einen Vorteil von Ivy Bridge hat und demzufolge auch jetzt noch bei Sandy Bridge zuschlagen könnte.

Unser tschechischer Lieblings-Blogger bringt einen Gegenentwurf an Spezifikationen zur Radeon HD 7750 & 7770 - danach sollen es angeblich gleich 1280 Shader-Einheiten mit weiterhin 1000 MHz Chiptakt an einem 128 Bit DDR Speicherinterface mit 2300 MHz Speichertakt sein. Das nehmen wir erst einmal so entgegen - auch wenn es etwas unglaubwürdig klingt, denn mit diesen Hardware-Daten müsste eine Radeon HD 7770 mindestens auf Höhe der Radeon HD 6850 (256 Bit DDR Speicherinterface auf 2000 MHz, aber nur 960 VLIW5 Shader-Einheiten auf 775 MHz) herauskommen, was aber gemäß den Vorab-Benchmarks klar nicht zutrifft. Zudem ist die Quelle der kürzlich unsererseits verbreiteten Spezifikationen zur Radeon HD 7750 & 7770 ziemlich sicher - daneben gibt es andere (an dieser Stelle leider nicht direkt ausbreitbare) Punkte, welche das ganze indirekt bestätigt haben. Völlig unmöglich ist natürlich nichts - so daß wir einfach die nächste Woche entscheiden lassen, wer da letztlich Recht gehabt hat (und daß wir keine Angst davor haben, Fehler einzugestehen bzw. uns zu korrigieren, sollte inzwischen bekannt sein).

In unserem Forum kommt mal wieder die Diskussion hoch, ob es sich jetzt noch lohnt, ein Sandy-Bridge-System zu erstehen - oder ob es nicht besser wäre, auf Ivy Bridge zu warten. Die Diskussion zum Thema bietet schon alle dazu relevanten Standpunkte, so daß wir hier nur kurz die Fakten zum Fall erwähnen: Ivy Bridge steht am 8. April an und bringt nur marginal höhere Taktraten und nur eine 5prozentige Steigerung der Pro/MHz-Leistung zum faktisch gleichen Preispunkt. Die Vorteile liegen in der besseren Übertaktbarkeit, der besseren integrierten Grafiklösung und dem niedrigeren Stromverbrauch. Bezüglich der Sandy-Bridge-Modelle sind zudem keine Preisnachläße seitens Intel zu erwarten - nach dem Ivy-Bridge-Launch billig einen Sandy Bridge abzugreifen, wird zumindest bei Neuware nicht funktionieren. Sandy Bridge kommt trotzdem etwas billiger, weil die Mainboard-Preise über die Zeit entsprechend abgesunken sind, während bei Ivy Bridge zumindest für die erste Zeit ein etwas höherer Preispunkt bei den Mainboards zu erwarten ist. Wohin das Pendel dann letztlich schlägt, hängt von der persönlichen Ausrichtung ab: Für den Stromsparer und den HighEnd-Übertakter lohnt es sich immer, auf Ivy Bridge zu warten, während der normale Heimnutzer kaum einen Vorteil von Ivy Bridge hat und demzufolge auch jetzt noch bei Sandy Bridge zuschlagen könnte.