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Hardware- und Nachrichten-Links des 9. Februar 2012

Vor einigen Tagen machte ein angeblicher GPU-Z-Screenshot einer angeblich GK110-basierten GeForce GTX 680 die Runde, die Karte sollte laut den dort zu lesenden Angaben mit 1024 Shader-Einheiten und 512 Bit DDR Speicherinterface antreten. Der Screenshot war allerdings einfach zu bezweifeln, da GPU-Z viele Angaben gar nicht auslesen kann, sondern nur aus einer Datenbank nimmt – welche derzeit aber noch keine Informationen zu kommenden Kepler-Produkten enthalten dürfte. Dies bestätigt nun laut TweakPC (gut nachgeforscht im übrigen) auch der Programmierer von GPU-Z – der entsprechende GPU-Z-Screenshot der GeForce GTX 680 ist "ganz sicher" eine Fälschung. Noch nachtragen kann man an dieser Stelle den bei Flying Suicide zu sehenden Die-Shot eines GK110 Kepler-Chips, welche ein A2-Stepping ausweist und sich auch gut mit der kürzlichen Tape-Out-Meldung zum GK110 deckt. Das A2-Stepping dürfte im übrigen den kürzlich gemeldeten Problem nVidias mit dem PCI Express 3.0 Interface geschuldet sein, welches alle Kepler-Chips zum Respin (neuen Chip-Stepping) zwang und die Kepler-Serie damit terminlich noch weiter zurückgeworfen hat.

Einigen Raum für Spekulationen bietet das kürzlich unterzeichnete Patentabkommen zwischen Rambus und nVidia – da wird natürlich gleich sofort über XDR2-Speicher auf nVidia-Grafikkarten nachgedacht, am besten schon auf den Modellen der Kepler-Generation. Allerdings bietet Rambus weit mehr an als nur XDR2-Speicher, kann sich die Intention von nVidia bei diesem Patentabkommen auch auf ganz andere Dinge beziehen. Und bezüglich XDR2 besteht in erster Linie ein Produktionsproblem: Derzeit wird es nirgendwo eingesetzt, demzufolge gibt es keine XDR2-Produktion und damit keine praktischen Erfahrungswerte zu Taktbarkeit in einer Massenproduktion und natürlich zum Preispunkt. Auf so ein Vabanque-Spiel dürfte sich kaum jemand einlassen – wenn, dann kann nur eine extrem große Firma so etwas angehen (wie Intel bei RDRAM oder Sony bei XDR1), welche sowohl Rambus als auch dem eigentlichen Speicherfertiger die Bedingungen von oben herab diktieren kann. Daß nVidia auf eigenes Risiko XDR2 bei irgendeinem Speicherfertiger bestellt, ist dagegen kaum wahrscheinlich – das ist ein weit zu hohes Risiko mit am Ende doch nur mäßigen Gewinnaussichten.

CPU-World vermelden Vororder-Preise für weitere Bulldozer-Prozessoren: Den FX-8150 "WOX" mit Wasserkühlung ab Werk und die beiden höher getakteten Modelle FX-6120 und FX-4170. Aufgrund seiner gegenüber dem FX-8150 (3.6 GHz, TC 4.2 GHz) vergleichbaren bzw. sogar besseren Taktrate könnte der FX-4170 (4.2 GHz, TC 4.3 GHz) unter Umständen eine Wahl für günstige Bulldozer-Systeme sein. Dafür spricht, daß der FX-4170 aufgrund seiner Taktrate unter Spielen an den FX-8150 herankommen sollte (da schon ein FX-4100 diesbezüglich nicht weit hinter dem FX-8150 liegt). Dagegen spricht allerdings der weiterhin hohe Abstand unter Anwendungs-Benchmarks zum FX-8150 und der sehr gewichtige Punkt, daß jede vergleichbare Intel-CPU den Bulldozer-Modellen bei der Spieleperformance sowieso weit davonzieht, selbst schnelle Phenoms in dieser Frage etwas besser als Bulldozer-Modelle liegen. Und am Ende wird Bulldozer eben wegen seiner vielen Rechenkerne gekauft – etwas, was ein FX-4170 nun gerade nicht aufbieten kann.

Vor einigen Tagen machte ein angeblicher GPU-Z-Screenshot einer angeblich GK110-basierten GeForce GTX 680 die Runde, die Karte sollte laut den dort zu lesenden Angaben mit 1024 Shader-Einheiten und 512 Bit DDR Speicherinterface antreten. Der Screenshot war allerdings einfach zu bezweifeln, da GPU-Z viele Angaben gar nicht auslesen kann, sondern nur aus einer Datenbank nimmt - welche derzeit aber noch keine Informationen zu kommenden Kepler-Produkten enthalten dürfte. Dies bestätigt nun laut TweakPC (gut nachgeforscht im übrigen) auch der Programmierer von GPU-Z - der entsprechende GPU-Z-Screenshot der GeForce GTX 680 ist "ganz sicher" eine Fälschung. Noch nachtragen kann man an dieser Stelle den bei Flying Suicide zu sehenden Die-Shot eines GK110 Kepler-Chips, welche ein A2-Stepping ausweist und sich auch gut mit der kürzlichen Tape-Out-Meldung zum GK110 deckt. Das A2-Stepping dürfte im übrigen den kürzlich gemeldeten Problem nVidias mit dem PCI Express 3.0 Interface geschuldet sein, welches alle Kepler-Chips zum Respin (neuen Chip-Stepping) zwang und die Kepler-Serie damit terminlich noch weiter zurückgeworfen hat.

Einigen Raum für Spekulationen bietet das kürzlich unterzeichnete Patentabkommen zwischen Rambus und nVidia - da wird natürlich gleich sofort über XDR2-Speicher auf nVidia-Grafikkarten nachgedacht, am besten schon auf den Modellen der Kepler-Generation. Allerdings bietet Rambus weit mehr an als nur XDR2-Speicher, kann sich die Intention von nVidia bei diesem Patentabkommen auch auf ganz andere Dinge beziehen. Und bezüglich XDR2 besteht in erster Linie ein Produktionsproblem: Derzeit wird es nirgendwo eingesetzt, demzufolge gibt es keine XDR2-Produktion und damit keine praktischen Erfahrungswerte zu Taktbarkeit in einer Massenproduktion und natürlich zum Preispunkt. Auf so ein Vabanque-Spiel dürfte sich kaum jemand einlassen - wenn, dann kann nur eine extrem große Firma so etwas angehen (wie Intel bei RDRAM oder Sony bei XDR1), welche sowohl Rambus als auch dem eigentlichen Speicherfertiger die Bedingungen von oben herab diktieren kann. Daß nVidia auf eigenes Risiko XDR2 bei irgendeinem Speicherfertiger bestellt, ist dagegen kaum wahrscheinlich - das ist ein weit zu hohes Risiko mit am Ende doch nur mäßigen Gewinnaussichten.

CPU-World vermelden Vororder-Preise für weitere Bulldozer-Prozessoren: Den FX-8150 "WOX" mit Wasserkühlung ab Werk und die beiden höher getakteten Modelle FX-6120 und FX-4170. Aufgrund seiner gegenüber dem FX-8150 (3.6 GHz, TC 4.2 GHz) vergleichbaren bzw. sogar besseren Taktrate könnte der FX-4170 (4.2 GHz, TC 4.3 GHz) unter Umständen eine Wahl für günstige Bulldozer-Systeme sein. Dafür spricht, daß der FX-4170 aufgrund seiner Taktrate unter Spielen an den FX-8150 herankommen sollte (da schon ein FX-4100 diesbezüglich nicht weit hinter dem FX-8150 liegt). Dagegen spricht allerdings der weiterhin hohe Abstand unter Anwendungs-Benchmarks zum FX-8150 und der sehr gewichtige Punkt, daß jede vergleichbare Intel-CPU den Bulldozer-Modellen bei der Spieleperformance sowieso weit davonzieht, selbst schnelle Phenoms in dieser Frage etwas besser als Bulldozer-Modelle liegen. Und am Ende wird Bulldozer eben wegen seiner vielen Rechenkerne gekauft - etwas, was ein FX-4170 nun gerade nicht aufbieten kann.