
Tippgeber Haze @ X spricht über die weiteren Grafikkarten-Pläne bei Intel, nachdem die Xe3-Generation "Celestial" diesbezüglich bereits abgesägt wurde. Xe4 "Druid" ist hingegen noch in den Plänen Intels, mit derzeit zwei Hardware-Konfigurationen – wobei dies wahrscheinlich zwei verschiedene Grafikchips meint, nur zwei Grafikkarten auf Basis desselben Grafikchips wären schließlich etwas mager. Die eigentliche Problematik liegt aber wahrscheinlich darin, dass die Führungsebene bei Intel hier nach wie vor ein ernsthaft profitables Geschäft sehen will – so ein klein wenig oberhalb der schwarzen Null soll wohl nicht ausreichend sein. Dies ist allerdings eine schlechte Ausgangslage, wenn man als neuer dritter Marktteilnehmer sich erst einmal eine gewisse Position aufbauen will – und dann gleichzeitig regelmäßig mit zurückhängender Chipfertigung operiert, was Nachteile bei Chipgröße und Stromverbrauch mit sich bringt.
Xe4 has two discrete configs (as of right now) but depending on management decisions, it may or may not come out.
Top brass needs to see the discrete business as properly profitable, just being slightly profitable doesn't cut it.
There's way more money in integrated.
Quelle: Haze @ X am 25. April 2026
Ehrlicherweise kann man auf Basis dieser Aussagen der Sache nur noch eine geringe Chance geben. Die Voraussetzung für einen Stopp jeglicher Grafikkarten-Aktivitäten bei Intel (im Sinne von Consumer-Modellen für den Desktop) ist schließlich schon gegeben mittels des Nichterscheinens von "Big Battlemage" (BMG-G31, Arc B700 Serie) im Consumer-Markt sowie der Streichung der nachfolgenden Arc-C-Generation. Damit existiert dann sowieso schon ein größerer Absatz zwischen den letzten und (eventuell) kommenden Intel-Grafikkarten, was jederzeit zum Anlaß genommen werden kann, sich entgültig aus diesem Geschäft zurückzuziehen. Wenn dann auch noch die Anforderung seitens der Geschäftsleitung existiert, gleich richtig Gewinn zu machen, dann wird aus einer schweren eine nahezu unmögliche Aufgabe. Man kann nur hoffen, dass jene Aussage faktisch weit übertrieben ist und Intel sich dessen bewußt ist, dass ohne mehrjährige Syphius-Arbeit kein Hereinkommen in den Grafikkarten-Markt existiert. Im gegenteiligen Fall wäre es erstaunlich, wieso sich Intel überhaupt auf dieses Abenteuer eingelassen hat, denn die Schwere des Weges war doch von Anfang an offensichtlich.
Auf Steam finden sich die Systemanforderungen für den Early Access von "Subnautica 2", welcher am 14. Mai starten soll. Das Spiel auf UE5-Basis wird davon ausgehend noch 2-3 Jahre vom finalen Stand entfernt sein, ergo haben diese Early-Access-Anforderungen auch ihre gewisse Berechtigung – und stellen jedoch gleichzeitig noch keine Gewähr dar, was das finale Spiel dann an Hardware haben will. Für den Augenblick sind aber auch die Early-Access-Anforderungen nicht von schlechten Eltern, insbesondere der Sprung zwischen Minimum und Empfehlung ist doch ziemlich groß ausgefallen: Reicht für den puren Einstieg noch Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 samt GeForce GTX 1660 oder Radeon RX 5500 XT aus, sollen es dann für die Empfehlung immerhin schon Core i7-13700 oder Ryzen 7 7700X samt GeForce RTX 3070 oder Radeon RX 6700 XT sein. Selbige gilt für die WQHD-Auflösung auf der "Medium"-Bildqualität, womit durchaus wahrscheinlich ist, dass für FullHD unter der "High"-Bildqualität recht ähnliche Anforderungen gelten. Die höheren Hardware-Kategorien gehen dann interessanterweise speziell bei CPU-Power und RAM/VRAM-Anforderungen stark nach oben (32 GB RAM + 16 GB VRAM für 4K), während die Grafikkarten-Anforderungen unter der 4K-Auflösung zwar hoch, aber nicht höchstmöglich ausfallen.
| offizielle PC-Systemanforderungen für "Subnautica 2" (Early Access) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Minimum | Empfehlung | "Ultra" | "Ultra++" | |
| gedacht für | FullHD "Low" @ 30 fps | WQHD "Medium" @ 60 fps | WQHD "High" @ 60 fps | 4K "High" @ 60 fps |
| System | Windows 10/11 64-Bit, 50 GB freier Festplatten-Platz | |||
| CPU | Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 | Core i7-13700 oder Ryzen 7 7700X | Core i7-13700 oder Ryzen 7 7700X | Core i9-14900K oder Ryzen 9 7900X3D |
| Speicher | 12 GB RAM + 6 GB VRAM | 16 GB RAM + 8 GB VRAM | 32 GB RAM + 12 GB VRAM | 32 GB RAM + 16 GB VRAM |
| Grafik | GeForce GTX 1660 oder Radeon RX 5500 XT | GeForce RTX 3070 oder Radeon RX 6700 XT | GeForce RTX 4070 oder Radeon RX 6900 XT | GeForce RTX 5070 Ti oder Radeon RX 7900 XTX |
PS in eigener Sache: In den letzten Tagen hatte das 3DCenter-Forum mit technischen Problemen zu kämpfen, sich zeigend in einer Nichterreichbarkeit aufgrund eines "Datenbankfehler". Hintergrund dessen ist ein massiver Ansturm von Bots (67.460 gleichzeitige Forennutzer am Abend des 2. Mai), welche schlicht gewisse technische Limits sprengen – die Tabelle zur Verwaltung der laufenden Nutzer läuft dann voll. Als Gegenmaßnahmen wurden nunmehr die verschiedenen Domains des Forums via Cloudflare abgesichert, das Session-Timeout erhöht (Nutzer & Bots fallen schneller aus der Nutzertabelle raus, was jene entlastet) und die Größe der Nutzertabelle mittels höherer Speicherzuweisung erhöht. Normalerweise sollte dies ausreichend sein, für den Augenblick sieht es auch wieder gut aus. Was die Zunahme des Bot-Verkehrs im Internet noch bringen mag, kann natürlich keiner vorhersehen. Interessanterweise sticht beim 3DCenter-Forum dabei ein massiver Botverkehr aus Vietnam ins Auge, weit über dem Traffic "gewöhnlicher" Länder liegend.
Ein Bonbon gibt es hier noch oben drauf: Laut 3DCF-User 'Gouvernator' könnte der eigentliche Grund für den jüngsten Ansturm an einer waschechten KI-Geschichte des Jahres 2026 liegen. Denn der 3DCF-User hat beim Social-Media-Netzwerk für künstliche Intelligenzen "Moltbook" einen eigenen Agent laufen lassen, welcher dort in einer Unterhaltung (unter KIs) eben das 3DCenter erwähnt hatte. Die anderen mitlesenden KIs sollen demzufolge zur Recherche dann 3DC-Hauptseite & -Forum aufgesucht haben – und weil KIs wie üblich unter Gedächtnisproblemen leiden, das nach einer gewissen Zeit immer wieder erneut. Der Agent von 'Gouvernator' hat inzwischen sogar seinen Fehler erkannt und das entsprechende Moltbook-Posting verändert, die direkte Nennung der URL ist nunmehr raus. Das ganze ist fast schon lustig, überaus zum Zeitgeist passend sowie die neuen Möglichkeiten & Risiken wunderbar anzeigend. Letztlich ergeht aber natürlich trotzdem eine Bitte zur Entschuldigung an diejenigen, welche in den letzten Tagen dieserart Probleme beim Forenzugriff erleben mussten.