Launch-Analyse AMD Radeon RX 5600 XT

Dienstag, 28. Januar 2020
 / von Leonidas
 

Mit der Radeon RX 5600 XT bringt AMD den erwartenden Lückenfüller zwischen den Radeon RX 5500 und Radeon RX 5700 Serien – welche einfach zu weit auseinander liegen und damit den wichtigen Preisbereich im oberen Midrange-Segment (von 250-300 Euro) bislang ohne Navi-basiertes Angebot belassen haben. Dabei hat AMD für die Radeon RX 5600 XT keinen extra Grafikchip aufgelegt, sondern bemüht erneut eine Abspeckung des Navi-10-Chips – wie schon bei der Radeon RX 5700, welcher die Radeon RX 5600 XT dabei ziemlich nahekommt. Wo dann doch die Differenzen liegen, wo sich die Radeon RX 5600 XT im allgemeinen Performance-Feld einordnen kann und welchen Effekt die kurz vor Launch noch angesetzte (partielle) Spezifikation-Änderung hat, soll nachfolgend anhand der Auswertung der verschiedenen Launch-Reviews zur Radeon RX 5600 XT dargelegt werden.

Die Zielsetzung bei der Radeon RX 5600 XT ist schlicht ein Angebot für den Preisbereich zwischen 250 und 300 Dollar – verständlich, wenn die Radeon RX 5500 XT 8GB bei 199 Dollar angesetzt ist und die Radeon RX 5700 bei 349 Dollar. Wie gesagt hat AMD hierfür keinen extra Grafikchip aus der Taufe gehoben, da dies angesichts des schon 158mm² großen Navi 14 (der Radeon RX 5500 Serie) sowie des 251mm² großen Navi 10 (der Radeon RX 5700 Serie) keinen Sinn ergibt. Ein weiterer Grafikchip dazwischen würde jeweils weniger als 50mm² größer bzw. kleiner als Navi 10 & 14 herauskommen, was wirtschaftlich nicht wirklich sinnvoll ist. Ergo gab es für die Radeon RX 5600 XT nur den Weg einer Abspeckung des Navi-10-Chips – welche mit 36 Shader-Clustern an einem 192 Bit Speicherinterface nominell nicht großartig ausgefallen ist. Dies sind schließlich die exakten Recheneinheiten der größeren Radeon RX 5700 zu einem um ein Viertel verkleinerten Speicherinterface – somit natürlich nicht gleichartig, aber dennoch nur mit maßvollem Hardware-Unterschied.

Radeon RX 5500 XT Radeon RX 5600 Radeon RX 5700
Chipbasis Navi 14 Navi 10 Navi 10
Technik 22 Shader-Cluster @ 128 Bit Interface 36 Shader-Cluster @ 192 Bit Interface 36 Shader-Cluster @ 256 Bit Interface
Speicher 4/8 GB GDDR6 6 GB GDDR6 8 GB GDDR6
Listenpreis 8GB: 199$ 279$ 349$

Eher störend dürfte die mit dem kleineren Speicherinterface (automatisch) einhergehende geringere Speicherbestückung von 6 GB GDDR6-Speicher sein – denn dies macht die Radeon RX 5600 XT deutlich weniger zukunftstauglich, gerade angesichts der kommenden NextGen-Spielekonsolen und deren vermutlich mindestens auf 16 GB gehenden Speicherbestückung. Zudem ergibt sich somit die irritierende Situation, das die kleinere Radeon RX 5500 XT wie auch die größere Radeon RX 5700 jeweils über 8 GB Speicher verfügen, die Radeon RX 5600 XT in der Mitte zwischen beiden Karten hingegen nicht. Vielleicht wäre dies ein perfekter Anwendungsfall für Speicherchips mit 1,5 GByte Speicher pro Chip gewesen – aber diese Speicherchips werden in der Praxis (trotz offizieller Spezifizierung schon seit GDDR5X) nicht gefertigt, womit AMD hierbei nur wenige Wahlmöglichkeiten hatte. Aus der Speicherbestückung resultiert dann auch, das AMD die Karte nur im FullHD-Segment bewirbt – für höhere Auflösungen wäre schon jetzt mehr Grafikkartenspeicher anzuraten.

Als weitere Differenz zur Radeon RX 5700 waren dann ursprünglich erheblich niedrigere Taktraten bei der Radeon RX 5600 XT geplant – was die Karte automatisch zu einer gute Übertakter-Karte gemacht hätte. Nach nVidias offizieller Preissenkung bei der GeForce RTX 2060 (von 349 auf 299 Dollar) war die mit den ursprünglichen Taktraten von 1130/1375/1560/3000 MHz erzielbare Performance AMD aber wohl zu wenig, so dass man sich zu einem kurzfristigen Konter nur vier Tage vor dem Launch entschloß. Hierbei wurde der Spielraum für Werksübertaktungen bei der Radeon RX 5600 XT deutlich nach oben gesetzt, womit selbige dann das Performance-Niveau der GeForce RTX 2060 erreichen konnten. Weil zu diesem Zeitpunkt die Spezifikationen zur Radeon RX 5600 XT aber schon offiziell verkündet waren und vor allem die Grafikkarten-Hersteller ihre komplette Produkt-Validierung (logischerweise) bereits hinter sich gebracht hatten, konnte AMD jedoch nicht den Referenz-Takt der Radeon RX 5600 XT anheben – sondern eben nur den Spielraum für Werksübertaktungen.

alter Stand neuer Stand Differenz
Referenz-Takt 1130/1375/1560/3000 MHz 1130/1375/1560/3000 MHz kein Unterschied!
beste Werksübertaktung ?/1570/1620/3000 MHz ?/1670/1750/3500 MHz +6% Game Clock, +8% Boost Clock, +17% Speichertakt
Taktraten: 1. Base Clock, 2. Game Clock (durchschnittlicher Boost), 3. (maximaler) Boost Clock, 4. Speichertakt

Den Grafikkarten-Herstellern stand somit zwar die Möglichkeit zur Taktraten-Anhebung offen, allerdings gab es keinerlei Zwang, weil schließlich der Referenz-Takt seitens AMD unangetastet blieb. Demzufolge sind die Grafikkarten-Hersteller das ganze auch nur teilweise mitgegangen: Zumeist wurden die Taktraten der stärksten und bekanntesten Modelle angehoben, dass der Standard-Modelle hingegen nicht oder nur maßvoll. Eine Sondersituation nimmt zudem der höhere Speichertakt ein, welchen einige Hersteller nicht ohne extra Validierung mitgehen wollen – und jenen höheren Speichertakt somit nur auf zusätzlich herausgebrachten Grafikkarten-Modellen bieten werden, welche dann erst in ein paar Wochen real lieferbar sind (Asus Strix Top & MSI Gaming Z). In der Summe ergibt sich somit eine vergleichsweise hohe Bandbreite an angebotenen Taktraten zur Radeon RX 5600 XT – und sicherlich den in letzter Zeit größten Abstand zwischen Referenz-Takt und bester Werksübertaktung (1130/1375/1560/3000 MHz zu ?/1670/1750/3500 MHz):

Game/max.Boost Kartenmodelle @ 12 Gbps Kartenmodelle @ 14 Gbps
1375/1560 MHz MSI Mech -
1420/1600 MHz MSI Gaming -
1460/1620 MHz Gigabyte Windforce OC, MSI Mech OC -
1560/1620 MHz PowerColor Std., XFX Thicc II Pro PowerColor Red Dragon
1615/1750 MHz ASRock Challenger, ASRock Phantom Gaming D2, Asus TUF Gaming X3, MSI Gaming X, XFX Thicc III Pro MSI Gaming Z, Sapphire Pulse
1660/1750 MHz - PowerColor Red Devil, XFX Thicc III Ultra
1670/1750 MHz ASRock Phantom Gaming D3, Asus Strix OC Asus Strix Top, Gigabyte Gaming OC
Angaben gemäß der jeweiligen Hersteller-Webseiten am 23. Januar 2020, aktualisiert am 26. Januar 2020

Fast könnte man hiermit von zwei Grafikkarten sprechen, denn zwischen einer Radeon RX 5600 XT auf Referenz-Takt und einer gutklassigen Werksübertaktung liegt problemlos eine Performance-Differenz von +10%, potentiell könnten mit bei den allerbesten Werksübertaktungen auch (geschätzt) ca. +13% sein. Andererseits ist die Radeon RX 5600 XT eben wie gesagt auch zum Referenz-Takt (MSI Mech) sowie nahe Referenz-Takt (Gigabyte Windforce OC, MSI Gaming & MSI Mech OC) ohne höheren Speichertakt verfügbar, insofern kann man bei der Radeon RX 5600 XT die höheren Taktraten der gutklassigen Werksübertaktungen auch nicht als defacto-Standard ansetzen. Die Radeon RX 5600 XT ist aber in dieser Frage sicherlich ein Sonderfall, denn die allermeisten der "besseren" Werksübertaktungen der in den Jahren 2018 & 2019 neu erschienenen Grafikkarten waren oftmals nur +3% schneller als das jeweilige Referenzdesign.

Ein solches Referenzdesign gibt es dann zur Radeon RX 5600 XT (wie auch bei den meisten Grafikkarten dieses und niedrigerer Preisbereiche) nicht – es gibt wie gesagt nur einen Referenz-Takt von AMD. Jener ist allerdings auch etwas praxisfremd mit nur 1375 MHz durchschnittlichem Boost-Takt angesetzt, denn in der Realität laufen auch die einfachsten Modelle zur Radeon RX 5600 XT selbst mit der ersten (nunmehr unaktuellen) BIOS-Version auf grob 1500-1600 MHz. Nicht unähnlich dazu arbeiten die gutklassigen Werksübertaktungen (nach BIOS-Update) auf realen Taktraten von ~1720 MHz (siehe die Messungen von ComputerBase & TechPowerUp), ergo auch etwas höher als deren nominelle Taktraten-Angaben es vorsehen. Damit erreichen die gutklassigen Werksübertaktungen zur Radeon RX 5600 XT im übrigen sogar leicht höhere (reale) Chiptaktraten als die Radeon RX 5700 im Referenzdesign – sprich, beide Navi-10-basierten Karten erzielen dann grob dieselbe Rechenleistung, die größere Radeon RX 5700 kann sich dann nur über ihre höhere Speicherbandbreite absetzen.

Gegenüber nVidia geht die Radeon RX 5600 XT nominell in den direkten Zweikampf mit der GeForce GTX 1660 Ti, welche denselben Listenpreis von 279 Dollar trägt. Allerdings dürfte jene TU116-basierte Grafikkarte wohl über kurz oder lang auslaufen, nachdem zum einen die GeForce GTX 1660 Super nahezu dieselbe Performance für 50 Dollar/Euro niedriger bietet und die deutlich potentere GeForce RTX 2060 zuletzt auf 299 Dollar preisgesenkt wurde. Da GeForce GTX 1660 Super & Ti letztlich aber nicht das Performance-Potential der Radeon RX 5600 XT haben, wird die GeForce RTX 2060 deren Hauptgegner auf nVidia-Seite sein – unabhängig des leicht differierenden Listenpreises, welcher sich derzeit allerdings noch nicht in einem (wirklich) differierenden Straßenpreis zeigt. Auf AMD-Seite ersetzt die Radeon RX 5600 XT hingegen am ehesten Radeon RX Vega 56 & 64 – welche derzeit auslaufen, inzwischen schon schlecht verfügbar sind und somit nur noch interessehalber gegenüber der Radeon RX 5600 XT zu vergleichen sind. Der eigentliche Vergleichspunkt auf AMD-Seite ist viel eher die Radeon RX 5700 bezüglich des sich zwischen beiden Navi-10-basierten Grafikkarten real ergebenden Performance-Abstands.

GeForce GTX 1660 Super GeForce GTX 1660 Ti GeForce RTX 2060 Radeon RX 5600 XT Radeon RX 5700
Chipbasis nVidia TU116 nVidia TU116 nVidia TU106 AMD Navi 10 AMD Navi 10
Fertigung 6,6 Mrd. Transistoren auf 284mm² Chipfläche in der 12nm-Fertigung von TSMC 10,6 Mrd. Transistoren auf 445mm² Chipfläche in der 12nm-Fertigung von TSMC 10,3 Mrd. Transistoren auf 251mm² Chipfläche in der 7nm-Fertigung von TSMC
Architektur Turing, DirectX 12 Feature-Level 12_1 (Tier 3) RDNA1 (GFX10), DirectX 12 Feature-Level 12_1 (Tier 3)
Features DirectX 12, OpenGL, Vulkan, Asynchonous Compute, DSR, PhysX, G-Sync, FreeSync DirectX 12, OpenGL, Vulkan, Asynchonous Compute, RayTracing, DSR, DLSS, PhysX, G-Sync, FreeSync DirectX 12, OpenGL, Vulkan, Asynchonous Compute, VSR, FreeSync, TrueAudio Next, XConnect
Technik 3 Raster-Engines, 22 Shader-Cluster, 1408 Shader-Einheiten, 88 TMUs, 48 ROPs, 1.5 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 3 Raster-Engines, 24 Shader-Cluster, 1536 Shader-Einheiten, 96 TMUs, 48 ROPs, 1.5 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Vollausbau) 3 Raster-Engines, 30 Shader-Cluster, 1920 Shader-Einheiten, 120 TMUs, 30 RT-Cores, 240 Tensor-Cores, 48 ROPs, 3 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 36 Shader-Cluster, 2304 Shader-Einheiten, 144 TMUs, 64 ROPs, 3 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6-Interface (Salvage) 4 Raster-Engines, 36 Shader-Cluster, 2304 Shader-Einheiten, 144 TMUs, 64 ROPs, 4 MB Level2-Cache, 256 Bit GDDR6-Interface (Salvage)
Taktraten 1530/1785/3500 MHz (QDR) 1500/1770/3000 MHz (QDR) 1365/1680/3500 MHz (QDR) 1130/1375/3000 MHz (QDR) 1465/1625/3500 MHz (QDR)
Rohleistungen 5,0 TFlops & 336 GB/sec 5,4 TFlops & 288 GB/sec 6,5 TFlops & 336 GB/sec 6,3 TFlops & 288 GB/sec 7,5 TFlops & 448 GB/sec
Speicherausbau 6 GB GDDR6 6 GB GDDR6 6 GB GDDR6 6 GB GDDR6 8 GB GDDR6
Ref./Herst./OC / / / / / / / / / /
PCI Express PCIe 3.0 x16 PCIe 3.0 x16 PCIe 3.0 x16 PCIe 4.0 x16 PCIe 4.0 x16
Layout DualSlot DualSlot DualSlot DualSlot DualSlot
Kartenlänge Herst.: 16,8-28,0cm Herst.: 16,8-30,1cm FE: 23,0cm
Herst.: 16,8-30,0cm
Herst.: 22,8-32,6cm Ref: 27,5cm
Herst.: 23,0-30,5cm
Stromstecker 1x 8pol. 1x 8pol. 1x 8pol. 1x 8pol. 1x 6pol. & 1x 8pol.
off. Verbrauch 125W (GCP) 120W (GCP) 160W (GCP) 150W (TBP) 180W (TBP)
Realverbrauch 126W 117W 160W 133W 175W
Ausgänge (üblicherweise) DualLink DVI-D, HDMI 2.0b, DisplayPort 1.4 (üblicherweise) DualLink DVI-D, HDMI 2.0b, DisplayPort 1.4 (üblicherweise) DualLink DVI-D, HDMI 2.0b, 2x DisplayPort 1.4, VirtualLink per USB Type C (üblicherweise) HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.4 (üblicherweise) HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.4
FHD Perf.Index 770% 790% 910% 850% 980%
4K Perf.Index ~101% 103% 123% ~114% 139%
Listenpreis 229$ 279$ 299$ 279$ 349$
Straßenpreis 225-250€ 270-290€ 300-340€ 300-320€ 320-350€
Release 29. Oktober 2019 22. Februar 2019 7. Januar 2019 21. Januar 2020 7. Juli 2019

Die Performance-Ermittlung zur Radeon RX 5600 XT stand dabei unter dem schwierigen Vorzeichen, das zum Launchzeitpunkt AMDs hochgesetzte Taktraten noch sehr frisch waren und es daher noch viel Verwirrung darüber gab, wie sich die Situation bei den einzelnen Grafikkarten-Herstellern hierzu gestalten würde. Inzwischen ist klar, das vorzugsweise weit hochgezogene Werksübertaktungen bei den Hardwaretestern gelandet sind – Tests von Herstellermodellen auf oder nahe des Referenzdesigns sind derzeit nicht bekannt. Einige Hardwaretester haben sich allerdings glücklicherweise dazu entschlossen, eine Radeon RX 5600 XT auf Referenz-Taktung zu simulieren, wobei es die abweichenden Taktraten sowie das abweichende (niedrigere) Power-Limit zu beachten gab. Mittels der hierbei aufgestellten relativen Unterschiede zwischen der Referenz-Taktung sowie von gutklassigen Werksübertaktungen lassen sich dann auch Rückschlüsse für jene Hardwaretests ziehen, wo keine simulierte Radeon RX 5600 XT auf Referenz-Taktung zum Einsatz kam.

Nichtdestotrotz stammt die Mehrzahl der nachfolgend zu sehenden Benchmarks von der Sapphire Radeon RX 5600 XT Pulse in ihren beiden BIOS-Versionen "Silent" und "Performance", letzteres entspricht dem default-Zustand der Karte. Das Performance-BIOS taktet die Karte dabei mit 1420/1615/1750/3500 MHz auf 160 Watt ASIC-Power und entspricht einer der besten Werksübertaktungen zur Radeon RX 5600 XT. Das Silent-BIOS kommt dagegen mit 1235/1460/1620/3000 MHz auf 135 Watt ASIC-Power daher und geht damit vergleichsweise nahe an den Stand der Referenz-Taktung von 1130/1375/1560/3000 MHz auf anscheinend einer ASIC-Power von 130 Watt heran. In diesen Fällen, wo das Silent-BIOS der Sapphire Pulse und gleichzeitig eine auf Referenz-Takt simulierte Karte gleichzeitig getestet wurden, konnte bestätigt werden, das sich zwischen diesen beiden Taktungen nur eine geringe Performance-Differenz von 2-3% ergibt. Somit ergeben die vielen Benchmarks der Sapphire Pulse zu diesem Launch dann doch noch einen Sinn: Das Performance-BIOS kann die Stärke von gutklassigen Werksübertaktungen zeigen, das Silent-BIOS kommt hingegen der Performance der Referenz-Taktung sehr nahe.

FullHD-Performance 1660S 1660Ti 2060 2060S Vega64 5600XT Pulse-S Pulse-P 5700
Speicher & Generation 6GB Turing 6GB Turing 6GB Turing 8GB Turing 8GB Vega 6GB Navi 6GB Navi 6GB Navi 8GB Navi
AnandTech  (9 Tests) 82,5% 85,3% 100% - - 94,3% - 101,5% 109,9%
ComputerBase  (16 Tests) 83,0% - 100% 113,1% 101,1% 96,3% 98,1% 103,2% 109,5%
Eurogamer  (9 Tests) 84,4% 86,8% 100% - - 95,7% - 102,0% 107,2%
Golem  (7 Tests) 88,5% 92,8% 100% - - 94,3% 99,4% 107,1% 113,4%
Guru3D  (9 Tests) 85,1% 88,0% 100% 116,1% 106,9% 102,3% - 108,1% 116,2%
Hardwareluxx  (10 Tests) - 92,2% 100% 112,1% 110,1% - - 104,6% 106,6%
Hardware Upgrade  (12 Tests) 87,3% 89,0% 100% 111,7% 104,6% - 97,1% 105,2% 110,4%
HardwareZone  (7 Tests) 88,8% 94,5% 100% - - - - 110,8% 116,6%
KitGuru  (11 Tests) 83,3% 87,0% 100% 112,4% - - - 104,0% 109,5%
Le Comptoir d.H.  (15 Tests) 82,2% 84,3% 100% 112,3% 104,9% 91,1% - 103,9% 111,0%
Les Numeriques  (9 Tests) 83,3% 85,5% 100% 110,4% 91,2% 85,1% - 98,3% 102,2%
PCGamer  (12 Tests) 81,0% 83,7% 100% 111,0% 95,7% - - 98,3% 105,3%
PC Games Hardware  (16 Tests) 83,1% - 100% 112,8% 109,7% - 93,3% - 114,7%
PCLab  (10 Tests) 84,0% - 100% 111,6% 100,6% - 91,2% 100,5% 106,6%
PCWorld  (9 Tests) 84,2% 88,3% 100% - - - - 101,5% 108,1%
PurePC  (9 Tests) - - 100% 110,3% 104,7% - 91,3% 99,6% 109,5%
SweClockers  (11 Tests) 83,1% 85,1% 100% 110,7% 103,5% - 100,1% 106,0% 110,8%
TechPowerUp  (22 Tests) 82,9% 84,5% 100% 112,3% 100,6% - - 102,0% 108,6%
Tom's Hardware  (11 Tests) 85,7% 86,5% 100% - - - - 103,8% 111,6%
Tweakers  (10 Tests) 82,8% 83,9% 100% 111,7% - 90,0% - 103,3% 108,7%
gemittelte FullHD-Performance 83,2% 85,8% 100% 112,5% 102,8% 93,0% 95,3% 103,5% 109,8%
Listenpreis 229$ 279$ 299$ 399$ 499$ 279$ - - 349$
werksübertaktete Karten in blauer Schrift notiert, deren Performance-Werte wurden für die Index-Bildung entsprechend normalisiert; Performance-Durchschnitt gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl, exakten Angaben zu den benutzten Karten sowie möglichst wenig Nutzung von werksübertakteten Karten; gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ca. 1510