Weblog von Leonidas

Pokemon: AMD vs. Intel (2019)

Es gab vor einigen Jahren mal ein nettes Meme mit einem Pokemon-basierten Vergleich der verschiedenen Prozessoren-Klassen bei Intel (Celeron, Pentium, Core i3, Core i5 & Core i7), zuzüglich auch eines kleinen Seitenhiebs auf AMDs seinerzeitige Bulldozer-basierte FX-Prozessoren. All dies ist inzwischen natürlich maßgeblich unaktuell: Bei Intel haben sich die Prozessoren-Klassen samt der dort verfügbaren Kern-Anzahl deutlich verändert, während AMD mittels der Zen-basierten Prozessoren spätestens seit Zen 2 bzw. Ryzen 3000 nunmehr auf Augenhöhe zu Intel mitspielt. Insofern wurde es Zeit, hierfür mal eine Neufassung zu generieren. Dabei wurde das Original (mit leider unbekanntem Verfasser) benutzt, dies auf die aktuellen Prozessoren-Klassen umgemünzt und dann je nach Bedarf mehr Pokemons (für mehr CPU-Kerne) hinzugefügt:

Wirtschaft in Videospielen

Spiele, welche die Immersion des Spielers zerstören, sind ein Graus. Meist ordnet man hier allerdings viele Versuche neuerer Spiele ein, mittels Dialogen, Neben-Quests und sozialer Ordnung eine lebendige Spielwelt zu erschaffen – was auch oftmals auch gelingt, nur manchmal eben bei Fehlern des Spieldesigns im Immersionsverlust endet. Eher selten wird dagegen die vielen Spielen zugrundeliegende Wirtschaft thematisiert – meistens ist der Spieler schließlich froh, wenn man unendlich oft irgendetwas grinden kann. Problematisch wird es dann, wenn die zugrundeliegende Wirtschaft den Spieler nicht nur bei Itemkäufen etc. weiterhelfen soll, sondern den eigentlichen Spielkern darstellt. Dann kann es zu komischen bis verstandsbefreiten Resultaten kommen, wenn kein sinnvoller dynamischer Wirtschaftskreis etabliert wurde – sondern hingegen ein starres Wirtschaftssystem, welches auf jeden Input immer wieder (exakt) denselben Output produziert:

Die Problematik der nicht eindeutigen Benchmark-Diagramme

Sowohl der letztjährige Launch der Radeon RX 590 als auch der kürzliche Launch der GeForce GTX 1660 Ti förderten bei der Auswertung der aufgelaufenen Benchmarks der Launch-Reviews die Problematik zu Tage, das einige Webseiten die notwendige Genauigkeit bei den Benennungs-Angaben ihrer Benchmark-Diagramme vermissen lassen, welche Grafikkarten da jeweils exakt getestet wurden. Dies ist im deutschsprachigen Internet eigentlich gar nicht mehr zu beobachten, im englischsprachigen Internet jedoch nicht gerade selten – teilweise sogar bei bekannten Publikationen. Dies fällt natürlich besonders bei Hardware-Launches ohne vorliegendes Referenzdesign und damit (naturgemäß) mit gewissem Anteil an werksübertakteten Karten auf, ist aber auch unterschwellig bei vielen anderen Hardware-Tests mit dabei, da ja oftmals frühere Testergebnisse bzw. Testanordnungen für nachfolgende Artikel weiterverwendet werden.

Der hitzige Atom-Prozessor

Als kleiner Download-Computer benutzt, fristet hier noch ein altes "Medion Akoya E1222" Netbook mit Atom N450 Prozessor aus der Pineview-Generation (ein CPU-Kern samt HyperThreading auf 1.66 GHz Takt) sein Dasein. Leider musste bei diesem vor kurzem die Festplatte wegen extrem zunehmender Fehlerrate ausgetauscht werden, dabei musste das Gerät auch fast komplett aufgemacht werden (wie hier im Video zu sehen). Nach dieser Aktion fielen vergleichsweise hohe Geräte-Temperaturen auf, welche in der Spitze bis zu 63°C auf dem Prozessor sowie bis zu 75°C auf dem Mainboard-Chipsatz erreicht haben, gleichfalls lief auch der Lüfter mehr oder weniger ständig auf höchster Drehzahl. Nachdem das Gerät vorher wesentlich laufruhiger war und schließlich bis auf ein paar im Hintergrund laufende Downloads keine weiteren Aufgaben hat, konnte dies nur ein Fehler sein.

Das 11 Jahre alte Asus-Mainboard

Schon eine Geschichte des letzten Jahres ist das Ableben meines ältesten Office-PCs. Jener wurde Ende 2006 erstanden, seinerzeit kamen gerade Intels Core 2 Prozessoren in den Markt. Damals wurde ein Core 2 Duo E6300 (1.86 GHz) mit einem Asus P5B gepaart – und mit der Zeit kamen da verschiedene spätere Core-2-Prozessoren zum Einsatz, trug das Board am Ende einen Pentium E6500 (2.93 GHz) mit den Verbesserungen des 45nm-basierten Core-2-Refreshs und wesentlich höherer Taktrate. Das Board musste hingegen durchhalten – und hat dies über volle 11 Jahre hinweg geschafft, obwohl rund um mich herum bei durchgehend 30 Grad Außentemperatur die meisten Mainboards nur wenige Jahre durchhielten. So gesehen ist dies eine sehr starke Vorstellung seitens Asus, schließlich war das Board immer gut in Benutzung und musste auch noch in letzter Zeit für leistungsfressende Tätigkeiten herhalten (beispielsweise das Umkodieren von Videos).

Neue Newsindex-Listen zu Arcturus, Ampere & Tiger Lake

Die in der linken Seitenleiste (oben) geführten Newsindex-Listen haben ein kleines Update erhalten, wobei es schon vor einiger Zeit entsprechende Updates gab. Irgendwann zur Jahresmitte 2018 wurden an dieser Stelle bereits AMD Navi, AMD Matisse, Intel Ice Lake und nVidia Turing als extra geführte Newsindex-Listen aufgenommen. Neu ist die Umbennung von AMD Matisse zugunsten von AMD Zen 2 (der alte Link leitet natürlich auf die neue Seite um), da "Zen 2" derzeit in aller Munde ist und unter "Matisse" sich die wenigsten etwas vorstellen können bzw. selbiger Codename auch nicht das ganze Zen-2-basierte Programm abdeckt (Server- und HEDT-Prozessoren der Zen-2-Architektur haben andere Codenamen). Ziel dieser Newsindex-Listen soll aber natürlich immer sein, alles zu bündeln, was die jeweilige Architektur betrifft – ergo ist die Beschränkung rein auf den Desktop-Part hierbei wenig zielführend.

zwischenzeitlich hinzugefügt aktuell umbenannt aktuell hinzugefügt
AMD Navi
AMD Matisse
Intel Ice Lake
nVidia Turing
AMD MatisseAMD Zen 2 AMD Arcturus
nVidia Ampere
Intel Comet Lake
Intel Tiger Lake
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