Weblog von Leonidas

Microsoft, Google & Yahoo: Wir schützen Sie zu Tode

Die Sicherheit des eigenen Mail-Kontos vor Übernahme durch Cyber-Kriminelle ist eine wichtige Sache, keine Frage. Auch das die wichtigen Mail-Anbieter eine gewisse Eigeninitiative entwickeln, wenn es um den Schutz der Mail-Kontos der eigenen Kunden geht, ist noch in Ordnung. Es geht allerdings zu weit, wenn letztlich genau diese "Schutzmaßnahmen" dazu führen, das legitime Nutzer von ihren Mail-Konten ausgeschlossen werden – vor allem dann, wenn am Ende nur ein Computerprogramm eine plumpe Risikoabschätzung getroffen hat, die dann aber zu einem realen Nutzerausschluß führt.

Galaxy J2 Prime - der böse Scherz von Samsung

Wenn man in der heutigen Zeit ein Einsteiger-Smartphone kauft und dem (zukünftigen) Besitzer den Griff zu einem Modell mit guter Speichergröße empfiehlt (weil sich eben vieles dann doch nicht auf etwaige SD-Karten verschieben läßt) – dann denkt man, ein gutes Werk getan zu haben. Beim Samsung Galaxy J2 Prime (wird in Europa nicht verkauft) fliegt man damit jedoch großartig auf die Nase: Das Telefon kommt mit gleich 8 GB internem Speicher daher (nebst 1,5 GM RAM) – was für ein Gerät für um die 100 Euro herum eigentlich gutklassig ist, viele Kontrahenten begnügen sich bei dieser Preislage mit nur 4 GB internem Speicher.

Langzeiterfahrung mit dem Epson L210 Drucker

Epson verkauft seit dem Jahr 2014 in Europa auch (werksmäßige) Drucker mit Tintentank zum Tinten-Nachfüllen – seinerzeit wurden die HighEnd-Modelle L355 und L555 in den deutschen Handel gebracht, außerhalb Europas gab es aber auch noch die wirklich günstigen Modelle wie den L210. Jener war seinerzeit für umgerechnet 119 Euro zu haben – mit werksmäßig bereits angebautem Tintentank und auch gleich einem Vollset an vier Tintenfläschchen à jeweils 70ml Tinte. Nach den leider nicht befriedigenden Erfahrungen mit einem manuellen Druckerumbau steht seit Anfang 2015 genau jener Epson L210 neben mir und tut dort seinen Dienst.

Ransomware: Erste Hilfe, Entschlüsselungstools & vorbeugender Schutz

Erpressungstrojaner (Ransomware) sind eine echte Geißel der Menschheit – was man leider immer erst dann realisiert, wenn es einen selbst erwischt hat. Ein gewöhnlicher Computervirus ist gegenüber der Verschlüsselung aller Bilder und Dokumente regelrecht harmlos, gerade wenn an letzterem ein kleines Business hängt. Seit kurzem ist der bekannte Erpressungstrojaner "Locky" in einer neuen Variante unterwegs – die Folgen dessen konnte ich soeben bei einem Bekannten sehen: 17.000 Dateien innerhalb gut einer halben Stunde verschlüsselt (der Fluch eines schnellen PCs) – und damit den Geschäftsablauf mehr als erheblich gestört, die benötigte Arbeit zur Wiedererlangung all dieser Dateien (meistens Bilder von Mietobjekten) dürfte Monate in Anspruch nehmen.

Skylake unter Windows 7 installieren

Wer Windows 7 noch unter einem neuen PC mit Skylake-CPU (per DVD) installieren will, kann unter Umständen sein blaues Wunder bei der Installation erleben: Alles scheint zu funktionieren – aber dann kann man die Windows-Installation nicht abnicken, nur weil Maus und Tastatur nicht reagieren wollen. Dies ist umso irritierender, als daß Maus & Tastatur im BIOS noch problemlos funktioniert haben. Die Installation per USB-Stick bricht wohl noch viel früher ab, weil ab dem Starten des Installationsvorgang dann USB generell nicht mehr zur Verfügung steht.

Was macht der "Diagnostics Tracking Service"?

Schon im Herbst 2015 hatte Microsoft Windows 7/8 einen neuen Dienst spendiert, welcher mit dem Titel "Diagnostics Tracking Service" nicht wirklich große Erwartungen wecken kann. Hierbei handelt es sich um einen (geringen) Teil der Telemetriefunktionalität von Windows 10. Im Gegensatz zu einigen anderslautenden Meldungen geht es hierbei aber auch nicht nur um die reine Auffrischung von Telemetrie-Funktionen, welche schon in Windows 7/8 enthalten sind – die Neuanlage dieses Windows-Dienstes legt doch eher nahe, das es schon etwas mehr sein muß.

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