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News des 15./16. Januar 2011

Die letztwöchentliche Umfrage drehte sich um den Ersteindruck zu Intels Sandy-Bridge-Architektur, welche zum Jahresanfang vorgestellt wurde und inzwischen auch käuflich erwerbbar ist. Die bei der Umfrage aufgelaufenen Zahlen ergeben (nicht unerwartet) ein überaus positives Bild zugunsten der neuen Prozessoren-Architektur ab – kein großes Kunststück, wenn der Performance-Leader noch einmal gut obendrauf legt und ernsthafte Konkurrenz erst zur Jahresmitte (in Form der Bulldozer-Architektur) zu erwarten ist. So war der Ersteindruck zu Sandy Bridge gleich bei 76 Prozent der Umfrage-Teilnehmer positiv – dies ist sogar etwas mehr als bei AMDs Bobcat-Architektur (71%). Allerdings bedeutet dies nicht, daß Sandy Bridge ein Selbstläufer bezüglich Neuanschaffungen ist, denn von den positiv gestimmten Umfrage-Teilnehmern votierten nur 40 Prozent für eine mögliche Sandy-Bridge-Anschaffung.

 Wie ist der Ersteindruck zu Intels Sandy Bridge? – Teil 1

Weitere 27 Prozent wollen erst einmal abwarten, was AMD mit der Bulldozer-Architektur zu bieten hat und 9 Prozent sind schon mit gleichwertigem oder besserem eingedeckt, während 24 Prozent trotz positiver Grundhaltung kein Neuanschaffungsinteresse haben. Generell läßt sich aus diesen Zahlen ein hoher Anteil an Anwendern ablesen, welche schon mit einer hochklassigen CPU-Leistung ausgestattet sind und daher keinen besonderen Aufrüstdruck haben (was auch durch eine frühere Umfrage untermauert wird). Sandy Bridge wird sich also trotz der guten Vorzeichen auch in unserem Leserkreis erst einmal durchsetzen müssen und wenn wir mal eine Prognose aufstellen können, dann dürften Aufrüstungen explizit wegen Sandy Bridge eher die Minderheit sein und die Mehrzahl der Sandy-Bridge-Systeme eher "planmäßige" Neukäufe darstellen.

 Wie ist der Ersteindruck zu Intels Sandy Bridge? – Teil 2

Bei den Umfrage-Teilnehmern, welche zur Sandy-Bridge-Architektur einen durchschnittlichen oder negativen Ersteindruck hatten, verteilen sich die Gründe hierfür recht breit: Jeder der angebotenen Auswahlmöglichkeiten kommt auf beachtbare Prozentwerte – etwas hervorstechend ist vielleicht der Punkt der nur mittelprächtigen Mehrperformance gegenüber der Nehalem-Architektur mit einem Stimmanteil von 30½ Prozent. Im Endeffekt sind aber alle angegebenen Gründe als relevante Kritikpunkte an Sandy Bridge anzusehen, denn perfekt sind die neuen Intel-Prozessoren natürlich nicht und gerade wegen des fehlenden Wettbewerbs im Performance- und HighEnd-Segment kann sich Intel einiges erlauben, was in einem harten Wettbewerb schnell weggespült werden würde. Bleibt zu hoffen, daß es AMD mit Bulldozer wirklich schafft, endlich wieder ein konkurrenzfähiges Angebot für die höheren Performance-Bereiche auf die Beine zu stellen – womit Intel dann einen Anlaß hätte, die Ecken und Kanten des eigenen Angebots zu korrigieren.

Ein absolut erwähneswertes PC-Projekt aus unserem Forum ist ferngesteuerte HighEnd-PC im stillen Örtchen seitens Tombman – nicht nur, weil es sich hierbei wirklich um totales HighEnd handelt (Intel Sechskerner auf 4.2 GHz mit drei GeForce GTX 480 Grafikkarten auf 800 MHz Chiptakt), sondern weil die besondere Bedingung der rund 10 Meter Entfernung von Einsatzort (Monitor & Eingabegeräte) zu Gerätestandort (PC) durch zwei Wände und Räume hindurch eine hohe zusätzliche technische Herausforderung darstellt. Das ganze Projekt zeigt jedoch, daß diese Aufgabe zu bewältigen ist – und damit auch, daß heutzutage eben weit mehr möglich ist, als einfach nur die graue Blechbüchse unter dem Schreibtisch. Daneben wären aus unserem Forum noch zwei umfangreiche User-Tests zu erwähnen: Zum einen zum Thermalright HR-02 CPU-Kühler und zum anderen zum Casetek MokanoX SE Midi-Gehäuse.

Die letztwöchentliche Umfrage drehte sich um den Ersteindruck zu Intels Sandy-Bridge-Architektur, welche zum Jahresanfang vorgestellt wurde und inzwischen auch käuflich erwerbbar ist. Die bei der Umfrage aufgelaufenen Zahlen ergeben (nicht unerwartet) ein überaus positives Bild zugunsten der neuen Prozessoren-Architektur ab - kein großes Kunststück, wenn der Performance-Leader noch einmal gut obendrauf legt und ernsthafte Konkurrenz erst zur Jahresmitte (in Form der Bulldozer-Architektur) zu erwarten ist. So war der Ersteindruck zu Sandy Bridge gleich bei 76 Prozent der Umfrage-Teilnehmer positiv - dies ist sogar etwas mehr als bei AMDs Bobcat-Architektur (71%). Allerdings bedeutet dies nicht, daß Sandy Bridge ein Selbstläufer bezüglich Neuanschaffungen ist, denn von den positiv gestimmten Umfrage-Teilnehmern votierten nur 40 Prozent für eine mögliche Sandy-Bridge-Anschaffung.



Weitere 27 Prozent wollen erst einmal abwarten, was AMD mit der Bulldozer-Architektur zu bieten hat und 9 Prozent sind schon mit gleichwertigem oder besserem eingedeckt, während 24 Prozent trotz positiver Grundhaltung kein Neuanschaffungsinteresse haben. Generell läßt sich aus diesen Zahlen ein hoher Anteil an Anwendern ablesen, welche schon mit einer hochklassigen CPU-Leistung ausgestattet sind und daher keinen besonderen Aufrüstdruck haben (was auch durch eine frühere Umfrage untermauert wird). Sandy Bridge wird sich also trotz der guten Vorzeichen auch in unserem Leserkreis erst einmal durchsetzen müssen und wenn wir mal eine Prognose aufstellen können, dann dürften Aufrüstungen explizit wegen Sandy Bridge eher die Minderheit sein und die Mehrzahl der Sandy-Bridge-Systeme eher "planmäßige" Neukäufe darstellen.



Bei den Umfrage-Teilnehmern, welche zur Sandy-Bridge-Architektur einen durchschnittlichen oder negativen Ersteindruck hatten, verteilen sich die Gründe hierfür recht breit: Jeder der angebotenen Auswahlmöglichkeiten kommt auf beachtbare Prozentwerte - etwas hervorstechend ist vielleicht der Punkt der nur mittelprächtigen Mehrperformance gegenüber der Nehalem-Architektur mit einem Stimmanteil von 30½ Prozent. Im Endeffekt sind aber alle angegebenen Gründe als relevante Kritikpunkte an Sandy Bridge anzusehen, denn perfekt sind die neuen Intel-Prozessoren natürlich nicht und gerade wegen des fehlenden Wettbewerbs im Performance- und HighEnd-Segment kann sich Intel einiges erlauben, was in einem harten Wettbewerb schnell weggespült werden würde. Bleibt zu hoffen, daß es AMD mit Bulldozer wirklich schafft, endlich wieder ein konkurrenzfähiges Angebot für die höheren Performance-Bereiche auf die Beine zu stellen - womit Intel dann einen Anlaß hätte, die Ecken und Kanten des eigenen Angebots zu korrigieren.

Ein absolut erwähneswertes PC-Projekt aus unserem Forum ist ferngesteuerte HighEnd-PC im stillen Örtchen seitens Tombman - nicht nur, weil es sich hierbei wirklich um totales HighEnd handelt (Intel Sechskerner auf 4.2 GHz mit drei GeForce GTX 480 Grafikkarten auf 800 MHz Chiptakt), sondern weil die besondere Bedingung der rund 10 Meter Entfernung von Einsatzort (Monitor & Eingabegeräte) zu Gerätestandort (PC) durch zwei Wände und Räume hindurch eine hohe zusätzliche technische Herausforderung darstellt. Das ganze Projekt zeigt jedoch, daß diese Aufgabe zu bewältigen ist - und damit auch, daß heutzutage eben weit mehr möglich ist, als einfach nur die graue Blechbüchse unter dem Schreibtisch. Daneben wären aus unserem Forum noch zwei umfangreiche User-Tests zu erwähnen: Zum einen zum Thermalright HR-02 CPU-Kühler und zum anderen zum Casetek MokanoX SE Midi-Gehäuse.