8

News des 8. Juli 2011

Ein Posting in unserem Forum liefert die restlichen Codenamen der kommenden Southern-Islands-Generation von AMD nach und bringt somit ein wenig mehr Klarheit über die Absichten von AMD bei dieser Grafikchip-Generation. Gegenüber den bisherigen Codenamen hinzugekommen sind die neuen Codenamen "Cape Verde" und "Pitcairn" – welche, da es Inseln und keine Orte in London sind (letzteres wäre dann den Mobile-Ausführungen zuzurechnen, welche unter der "London"-Generation fimieren), wohl Desktop-Lösungen darstellen sollen. "Cape Verde" dürfte dann der Desktop Performance-Chip von Southern Islands werden, "Pitcairn" demzufolge der Desktop Mainstream-Chip – und die bisher noch unklare Größe "Lombok" dann doch nur der Desktop LowCost-Chip dieser Generation. Damit rundet sich das Bild der Southern-Islands-Generation folgendermaßen ab (die weiterführenden Angaben zu den Mobile-Chips stammen aus einer früheren AMD-Roadmap):

Desktop Mobile
HighEnd Tahiti
 
New Zealand
(DualChip-Projekt auf Basis 2x Tahiti)
-
Performance Cape Verde Wimbledon
256 Bit DDR Speicherinterface, zusätzlicher Level3-Cache auf dem Chip-Package, 2 GB GDDR5, TDP 65+ Watt; 25% schneller als Blackcomb (RV940/Barts)
Mainstream Pitcairn Heathrow
128 oder 192 Bit DDR Speicherinterface, 1,5 bis 2 GB GDDR5, TDP 33 bis 45 Watt; 30% schneller als Chelsea
 
Chelsea
128 Bit DDR Speicherinterface, 1 GB GDDR5 oder 2 GB GDDR3, TDP 20 bis 30 Watt; 30% schneller als Whistler (RV930/Turks)
LowCost Lombok Thames
128 Bit DDR Speicherinterface, 1 bis 2 GB GDDR3 oder GDDR5, TDP 15 bis 20 Watt; 100% schneller als Seymour (RV910/Caicos)

Bezüglich der Mobile-Lösungen "Heathrow" und "Chelsea" gehen wir im übrigen davon aus, daß diese beiderseits auf dem Mainstream-Chip "Pitcairn" basieren – der von AMD prognostizierte Performanceunterschied von nur 30 Prozent zwischen diesen beiden Mobile-Lösungen ist einfach zu klein für einen extra Grafikchip. Die große Frage bleibt allerdings, welche dieser Chips nun nach der neuen "Graphics Core Next" Grafikchip-Architektur gebaut sind und welche weiterhin nach der VLIW4-Architektur gebacken werden. Wenn dies bekannt wäre, könnte man aus den AMD-eigenen Performance-Angaben durchaus schon hochzurechnen versuchen, mit welcher Anzahl an Hardware-Einheiten diese Grafikchips ungefähr antreten könnten. Ziemlich sicher ist im übrigen, daß wenigstens der HighEnd-Chip "Tahiti" bereits nach der GCN-Architektur gefertigt wird, ein AMD-Pressesprecher soll wenigstens einen GCN-Chip noch für dieses Jahr versprochen haben.

Bei Donanim Haber gibt es den bisher umfangreichsten und aussagekräftigsten Bulldozer-Test anzubieten. Getestet wurde dabei weiterhin ein B1-Stepping, welches zudem noch Probleme beim Cache haben soll und mit einem nicht finalen Mainboard-BIOS kämpft. Dafür schien es mit der Taktrate keine Probleme zu geben, der Nominaltakt der Achtkern-CPU betrug 3.2 GHz, welcher unter TurboCore für alle acht Kerne bis auf maximal 3.6 GHz hochging und für nur vier Kerne sogar bis auf maximal 4.2 GHz – ein TurboCore-Gewinn von bestenfalls 1000 MHz. Dies ist doch überaus beachtbar und kommt vor allem der ursprünglichen Idee dieser automatischen Übertaktungsmodi, bei niedrigerer benötigter Anzahl an Rechenkernen auch einen richtigen Mehrtakt realisieren zu können, viel näher als derzeit Intels TurboMode.

AMD Bulldozer 8C @ 3.2 GHz (TC 4.2 GHz) Core i7-2600K 4C+HT @ 3.4 GHz (TM 3.8 GHz)
x264-Benchmark, Pass 1 136,29 fps 102,14 fps
(ComputerBase)
x264-Benchmark, Pass 2 45,40 fps 36,25 fps
(ComputerBase)
SuperPI 1M 19,500 sec 10,381 sec
(OCaholic)
Cinebench R10 24434 Pts. 22821 Pts.
(Au-Ja!)
3DMark11 Performance 6265 3DMarks 5721 3DMarks
(Tom's Hardware)
Fritz Chess Benchmark 14197 kn/sec 13125 kn/sec
(Tom's Hardware)

Die erzielten Benchmark-Werte (leider ohne direkten Vergleich seitens Donanim Haber, demzufolge haben wir für die vorstehende Tabelle entsprechende Werte aus dem Web herausgesucht) sind teils recht gemixt, teils recht gut – eine endgültige Performance-Aussage läßt sich jedoch aufgrund des noch nicht voll ausgefahrenen B1-Steppings sowieso nicht treffen. Allerdings läßt sich auf Basis dieser Benchmarks schon jetzt erkennen, daß AMD sein Primärziel, dem Core i7-2600K einen gleichwertigen oder besseren Prozessor gegenüberzustellen, wohl erreichen wird. Ob das Sekundärziel eines viel besseren Prozessors – denn immerhin hat Bulldozer gleich acht Rechenkerne zur Verfügung – erreicht werden kann, ist noch zu vage. Gewisse Ansätze hierzu sind vorhanden, aber die Anzahl der Benchmarks ist noch zu gering, um sich in dieser Frage schon festlegen zu können. Update: Wie sich im nachhinein herausstellte, waren diese Benchmarks leider eine Fälschung.

Ein Posting in unserem Forum liefert die restlichen Codenamen der kommenden Southern-Islands-Generation von AMD nach und bringt somit ein wenig mehr Klarheit über die Absichten von AMD bei dieser Grafikchip-Generation. Gegenüber den bisherigen Codenamen hinzugekommen sind die neuen Codenamen "Cape Verde" und "Pitcairn" - welche, da es Inseln und keine Orte in London sind (letzteres wäre dann den Mobile-Ausführungen zuzurechnen, welche unter der "London"-Generation fimieren), wohl Desktop-Lösungen darstellen sollen. "Cape Verde" dürfte dann der Desktop Performance-Chip von Southern Islands werden, "Pitcairn" demzufolge der Desktop Mainstream-Chip - und die bisher noch unklare Größe "Lombok" dann doch nur der Desktop LowCost-Chip dieser Generation. Damit rundet sich das Bild der Southern-Islands-Generation folgendermaßen ab (die weiterführenden Angaben zu den Mobile-Chips stammen aus einer früheren AMD-Roadmap):





Desktop
Mobile





HighEnd
Tahiti
 
New Zealand
(DualChip-Projekt auf Basis 2x Tahiti)
-



Performance
Cape Verde
Wimbledon
256 Bit DDR Speicherinterface, zusätzlicher Level3-Cache auf dem Chip-Package, 2 GB GDDR5, TDP 65+ Watt; 25% schneller als Blackcomb (RV940/Barts)



Mainstream
Pitcairn
Heathrow
128 oder 192 Bit DDR Speicherinterface, 1,5 bis 2 GB GDDR5, TDP 33 bis 45 Watt; 30% schneller als Chelsea
 
Chelsea
128 Bit DDR Speicherinterface, 1 GB GDDR5 oder 2 GB GDDR3, TDP 20 bis 30 Watt; 30% schneller als Whistler (RV930/Turks)



LowCost
Lombok
Thames
128 Bit DDR Speicherinterface, 1 bis 2 GB GDDR3 oder GDDR5, TDP 15 bis 20 Watt; 100% schneller als Seymour (RV910/Caicos)





Bezüglich der Mobile-Lösungen "Heathrow" und "Chelsea" gehen wir im übrigen davon aus, daß diese beiderseits auf dem Mainstream-Chip "Pitcairn" basieren - der von AMD prognostizierte Performanceunterschied von nur 30 Prozent zwischen diesen beiden Mobile-Lösungen ist einfach zu klein für einen extra Grafikchip. Die große Frage bleibt allerdings, welche dieser Chips nun nach der neuen "Graphics Core Next" Grafikchip-Architektur gebaut sind und welche weiterhin nach der VLIW4-Architektur gebacken werden. Wenn dies bekannt wäre, könnte man aus den AMD-eigenen Performance-Angaben durchaus schon hochzurechnen versuchen, mit welcher Anzahl an Hardware-Einheiten diese Grafikchips ungefähr antreten könnten. Ziemlich sicher ist im übrigen, daß wenigstens der HighEnd-Chip "Tahiti" bereits nach der GCN-Architektur gefertigt wird, ein AMD-Pressesprecher soll wenigstens einen GCN-Chip noch für dieses Jahr versprochen haben.

Bei Donanim Haber gibt es den bisher umfangreichsten und aussagekräftigsten Bulldozer-Test anzubieten. Getestet wurde dabei weiterhin ein B1-Stepping, welches zudem noch Probleme beim Cache haben soll und mit einem nicht finalen Mainboard-BIOS kämpft. Dafür schien es mit der Taktrate keine Probleme zu geben, der Nominaltakt der Achtkern-CPU betrug 3.2 GHz, welcher unter TurboCore für alle acht Kerne bis auf maximal 3.6 GHz hochging und für nur vier Kerne sogar bis auf maximal 4.2 GHz - ein TurboCore-Gewinn von bestenfalls 1000 MHz. Dies ist doch überaus beachtbar und kommt vor allem der ursprünglichen Idee dieser automatischen Übertaktungsmodi, bei niedrigerer benötigter Anzahl an Rechenkernen auch einen richtigen Mehrtakt realisieren zu können, viel näher als derzeit Intels TurboMode.





AMD Bulldozer 8C @ 3.2 GHz (TC 4.2 GHz)
Core i7-2600K 4C+HT @ 3.4 GHz (TM 3.8 GHz)





x264-Benchmark, Pass 1
136,29 fps
102,14 fps
(ComputerBase)



x264-Benchmark, Pass 2
45,40 fps
36,25 fps
(ComputerBase)



SuperPI 1M
19,500 sec
10,381 sec
(OCaholic)



Cinebench R10
24434 Pts.
22821 Pts.
(Au-Ja!)



3DMark11 Performance
6265 3DMarks
5721 3DMarks
(Tom's Hardware)



Fritz Chess Benchmark
14197 kn/sec
13125 kn/sec
(Tom's Hardware)





Die erzielten Benchmark-Werte (leider ohne direkten Vergleich seitens Donanim Haber, demzufolge haben wir für die vorstehende Tabelle entsprechende Werte aus dem Web herausgesucht) sind teils recht gemixt, teils recht gut - eine endgültige Performance-Aussage läßt sich jedoch aufgrund des noch nicht voll ausgefahrenen B1-Steppings sowieso nicht treffen. Allerdings läßt sich auf Basis dieser Benchmarks schon jetzt erkennen, daß AMD sein Primärziel, dem Core i7-2600K einen gleichwertigen oder besseren Prozessor gegenüberzustellen, wohl erreichen wird. Ob das Sekundärziel eines viel besseren Prozessors - denn immerhin hat Bulldozer gleich acht Rechenkerne zur Verfügung - erreicht werden kann, ist noch zu vage. Gewisse Ansätze hierzu sind vorhanden, aber die Anzahl der Benchmarks ist noch zu gering, um sich in dieser Frage schon festlegen zu können. Update: Wie sich im nachhinein herausstellte, waren diese Benchmarks leider eine Fälschung.