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News des 1. März 2026

Laut VideoCardz will Intel den "Arrow-Lake-Refresh" am 11. März vorstellen und am 23. März wohl in den Handel entlassen – womit sich die Möglichkeit ergibt, dass die entsprechenden Launchreviews am 22. März antreten. Wie bekannt, dürfte jene "Refresh-Generation" inzwischen auf nur noch zwei neue Modelle geschrumpft sein, da es der Core Ultra 9 290K Plus wohl nicht in die Realität schafft und es neben den beiden anderen neuen K-Modellen wohl keine Refresh-Modelle für das non-K-Portfolio von Arrow Lake geben wird. Für eine wie gesagt "Refresh-Generation" ist dies arg knapp, allerdings hat jene dafür durchaus etwas zu bieten, denn der Core Ultra 7 270K Plus dürfte zum Core Ultra 9 285K aufschließen und der Core Ultra 5 250K Plus dem Core Ultra 7 265K recht nahe kommen – und dies wahrscheinlich für unveränderte Preispunkte. Sollte sich dies bestätigen, ergibt dieser Refresh somit eine faktische Preissenkung bei Intel. Ohne neues Spitzenmodell wird es dennoch vergleichsweise schwer, gegenüber der medialen Übermacht der AMD-Prozessoren anzukommen.

ARL Desktop Kerne P-Takt E-Takt L2+L3 iGPU PBP/MTP Liste Release
Core Ultra 9 290K Plus 8P+16E/24T 3.7/5.8 GHz 3.2/4.8 GHz 40+36 MB 4 Xe-LPG ? ? gestrichen (?)
Core Ultra 9 285K 8P+16E/24T 3.7/5.7 GHz 3.2/4.6 GHz 40+36 MB 4 Xe-LPG @ ≤2.0 GHz 125/250W $589 25. Okt. 2024
Core Ultra 7 270K Plus 8P+16E/24T 3.7/5.5 GHz 3.2/4.7 GHz 40+36 MB 4 Xe-LPG ? ? 23. März 2026
Core Ultra 7 265K 8P+12E/20T 3.9/5.5 GHz 3.3/4.6 GHz 36+30 MB 4 Xe-LPG @ ≤2.0 GHz 125/250W $394 25. Okt. 2024
Core Ultra 5 250K Plus 6P+12E/18T 4.2/5.3 GHz 3.5/4.7 GHz ? 4 Xe-LPG ? ? 23. März 2026
Core Ultra 5 245K 6P+8E/14T 4.2/5.2 GHz 3.6/4.6 GHz 26+24 MB 4 Xe-LPG @ ≤1.9 GHz 125/159W $309 25. Okt. 2024
Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen

Eine weitere mögliche Erklärung für den (zuletzt thematisierten) erheblichen Unterschied der Benchmark-Ergebnisse von ComputerBase und PC Games Hardware zu Resident Evil Requiem liefert der Hinweis der PC Games Hardware, dass der aktuelle nVidia-Treiber 591.86 die GeForce RTX 4090 unter diesem Titel ziemlich suboptimal aussehen läßt. Geht man hingegen auf die Treiber-Version 576.88 zurück, winken Performance-Gewinne von +57% mit der GeForce RTX 4090. Inwiefern dies die kuriosen Benchmark-Unterschiede erklärt, bleibt aber offen, denn beide Testberichte hatten diesen Treiber 591.86 verwendet, waren also wenn dann wenigstens beiderseits von diesem Treiber-Problem betroffen. Allerdings könnte es passieren sein, dass die PCGH mit Glück eine Testszene erwischt hat, wo dieser Nachteil weniger zu Tage tritt – und die ComputerBase mit Pech Testszenen mit großem Nachteil der GeForce RTX 4090. Anders formuliert könnte ein echter GRD-Treiber für "Resident Evil Requiem" diese Problematik durchaus schnell ausräumen. Wie bekannt, hatte nVidia den eigentlichen GRD-Treiber für "Resident Evil Requiem" mit der Versionsnummer 595.59 umgehend wieder zurückgezogen, alle nVidia-Benchmarks mit dem Spiel sind somit derzeit nur als "vorläufig" zu betrachten.

YouTuber Moore's Law Is Dead bringt weitere Details zu AMDs Zen 7, wobei sehr vieles hiervon bereits letzten November gesagt wurde. Neu sind im aktuellen Video eher "nur" die Fertigungsdaten der einzelnen Chips, sprich die Größen der beiden CCDs sowie der Mobile-APU (im jeweils erwartbaren Rahmen) unter Verwendung der 14A-Fertigung von TSMC. Mit letzterer geht AMD dann wirklich voran, andererseits steht Zen 7 für Endkunden auch kaum vor Ende 2028 an. Wahrscheinlich noch wichtiger als all dies ist die Bekräftigung des YouTubers, dass Zen 7 tatsächlich noch im Sockel AM5 antritt, AMD somit weiterhin bei DDR5-Speicher bleibt und die AM5-Plattform somit genauso über vier AMD-Generation benutzt werden wird (von Zen 4 bis Zen 7, von 2022 bis über 2028 hinaus). Da kann sich Intel mit seiner aktuellen Plattform-Strategie natürlich (wieder einmal) warm anziehen – wenngleich es das (natürlich unbestätigte) Gerücht gibt, dass wenigstens der mit "Nova Lake" kommende Sockel LGA1954 ziemlich lange halten soll.

Notebookcheck weisen auf die übliche Diskrepanz bei Mobile-GPU-Benchmarks hin – wenn eine iGPU unter synthetischen Tests klar vorn liegt, sich dies unter echten Spiele-Benchmarks dann jedoch nicht bestätigen läßt. Neuestes Beispiel für diese inzwischen altbekannte Regel ist Intels Arc B390 iGPU von "Panther Lake", welche in den 3DMark-Tests sich sehr gut mit einer auf nur 30 Watt TGP laufenden GeForce RTX 4050 Laptop anlegen kann, im Schnitt liegt die iGPU hierbei um +30-40% vorn. Wie gesagt ergeben die Spiele-Benchmarks ein deutlich anderes Bild, welches leider von Notebookcheck nicht genauer ausgewertet wurde, aber im groben auf einen Performance-Gleichstand zwischen Arc B390 und GeForce RTX 4050 Laptop (@30W) hinausläuft. Gegenüber den +30-40% unter den 3DMark ist dies dann schon eine heftige Differenz, einmal mehr darauf hinzeigend, dass man diese Regel nicht unterschätzen sollte. Zugleich gilt auch, dass es die GeForce RTX 4050 Laptop natürlich auch noch in Watt-stärkeren Ausführungen gibt – und selbige der Arc B390 dann spielend die Rücklichter zeigen. Die Aussage, eine Arc B390 wäre einer GeForce RTX 4050 Laptop regelrecht überlegen, passt also mitnichten, geht nur auf den typischen 3DMark-Vorteil von iGPUs zurück.