
Laut Tippgeber MEGAsizeGPU @ X soll sich die "GeForce RTX 5050 9GB" verspäten bzw. ist sogar etwas unsicher, ob jene Karte überhaupt noch erscheint. An deren Stelle soll nun hingegen die Neuauflage der GeForce RTX 3060 treten, welche im Juni erwartet werden darf. Letztgenannte Karte ist seit grob Jahresanfang aus dem Markt gegangen, es wurde aber jüngst bereits derart notiert, dass jene erneut aufgelegt bzw. gefertigt wird. Wichtig hierzu ist auch der Nachtrag, dass es sich tatsächlich um die 12-GB-Ausführung der GeForce RTX 3060 handelt – und nicht um die 8-GB-Ausführung, für welche nun kaum ein Bedarf zugunsten einer Neuauflage zu sehen ist. Bei einem anständigen Preispunkt – jener sollte unterhalb der GeForce RTX 5050 8GB liegen, da jene schneller und moderner ist – könnte da durchaus noch eine interessante Grafikkarte für Einsteiger-Bedürfnisse herauskommen, welche zudem mehr als 8 GB VRAM bietet. Im Preissegment von unter 300 Euro erreicht dies keine andere AMD- oder nVidia-Grafikkarte, die einzige Alternative ist hier Intels Arc B580.
RTX 5050 9G is delayed, launch becomes pretty uncertain now. The newly produced RTX 3060 will fill the gap, ETA June 2026.
Quelle: MEGAsizeGPU @ X am 17. April 2026
Is that still a 12GB?
Quelle: Touchy Bannerson @ X am 17. April 2026
Yes
Quelle: MEGAsizeGPU @ X am 17. April 2026
Kommando zurück im Fall des Speicherhungers von Pragmata: Die gestern besprochenen Benchmarks sahen zwar auffällig unauffällig für 8-GB-Grafikkkarten aus, aber dies war angesichts von VRAM-Belegungen mit über 10 GB durchaus schon suspekt. Die PC Games Hardware hatte in ihrem Artikel dann doch die entsprechenden Anmerkungen notiert (unsererseits zuerst übersehen, sorry), welche hierzu die Auflösung liefern: Das Spiel läßt bei zu wenig VRAM schlicht Details weg – und dies nicht zu knapp. Somit wird auch klar, wieso in den Test von TechPowerUp die 8-GB-Ausführungen von GeForce RTX 4060 Ti & 5060 Ti teilweise sogar minimal schneller als die 16-GB-Ausführungen sein konnten – und dies bis hinauf zu RayTracing unter 4K. Selbige Benchmarks sind faktisch nicht zu werten, da unterhalb von 12 GB VRAM nicht dieselbe Grafikqualität geboten wird. Pragmata zeigt sich somit vielmehr als Titel, welcher die 8-GB-Marke nicht nur ein wenig reißt, sondern sogar ziemlich deutlich. Leider stellen die Hardwaretester selten Extratests an, wie sich Nutzer von 8-GB-Grafikkarten behelfen können bzw. ob dies im vorliegenden Spieletitel überhaupt möglich ist.
Pragmata erlaubt zwar das Aktivieren aller Details mit 6 und 8 GiByte VRAM – stellt diese aber nicht immer dar! Die Füllstandsanzeige im Grafikmenü ist ernstzunehmen: Wird's gelb, ist mit Nachladerucklern und stärkerem LOD-Pop-in zu rechnen. Ist die Anzeige gar rot, der VRAM also stark überfüllt, kastriert Pragmata das Level of Detail für Texturen und Objekte dauerhaft, und zwar relativ harsch – Dragon's Dogma 2 lässt schmerzlich grüßen.
Um dem Problem aus dem Weg zu gehen, empfehlen wir mindestens 12 GiByte VRAM. Diese Kapazität genügt für die meisten Szenarien. Wer Pathtracing und (Multi) Frame Generation nutzen möchte, ist mit 16 GiByte optimal aufgestellt.
Quelle: PC Games Hardware am 17. April 2026
YouTuber Moore's Law Is Dead spricht über AMDs "Zen 7", wobei vieles eine Wiederholung der initialen Leaks vom letzten Mai darstellt. Die tatsächlich neuen Punkte sind allerdings durchaus gewichtig: Zum einen soll Zen 7 durchgehend TSMCs 14A-Fertigung nutzen, geltend für alle Modelle von Mobile bis zu Server (mit Ausnahme der IODs natürlich, jene werden von Zen 6 weiterverwendet). Und zum anderen wird auch Zen 7 letztlich wieder auf DDR5-Speicher setzen – womit auch diese AMD-Generation noch auf dem Sockel AM5 erscheinen dürfte. Ob dies dann wirklich volle Mainboard-Kompatibilität bis zurück zu den ersten Zen-4-Platinen bedeutet, bleibt natürlich abzuwarten, aber zumindest neuere AM5-Bretter sollten dann auch Zen 7 tragen können – welcher wie bekannt im Desktop mit bis zu 32 CPU-Kernen antreten soll, auf Basis neuer 16-Kern-CCDs. An dieser Stelle liegt dann auch der eigentliche Aufhänger jenes neuen MLID-Videos: Der YouTuber spekuliert über einen Einsatz des Server-CCDs mit 36 CPU-Kernen auch im Desktop. Jenes CCD soll auf das AM5-Package sehr wohl in zweifacher Ausführung passen, ergo wären somit 72 CPU-Kerne im Desktop möglich.
Dies könnte man angesichts des von Intel kommenden Kern-Spammings eventuell als notwendig oder wenigstens interessant ansehen, allerdings spricht hier der Charakter von AMDs Dense-Kernen bei diesem 36-Kern-CCD dagegen: Jenes ist nun einmal für typische Server-Lasten konzipiert, soll dort soviel Multithreading-Performance herausholen wie möglich. Dies geht einher mit dem Verzicht auf etwas maximale Taktraten und damit Singlethread-Power – was aber für eine Desktop-CPU, insbesondere bei hohem Materialeinsatz und somit entsprechendem Preispunkt, eine ziemlich Grundbedingung darstellt. Die 36-Kern-CCDs mit reinen Dense-Kernen ergeben keine vernünftigen Desktop-Prozessoren, da jene bei der Singlethread-Performance zurückliegen werden und dies auch einige Lasten im Workstation-Bereich betrifft (Adobe- und Office-Benchmarks). Selbst mit überlegener Multithreading-Performance wäre es nicht einmal gesichert, dass eine solche Desktop-CPU mit reinen Dense-Kernen überhaupt eine gemischte Benchmark-Auswahl des Desktop-Bereichs gewinnen kann. Genau deswegen verbindet Intel ja P- und E-Kerne in einem Prozessor, um für beide Lastszenarien gewappnet zu sein. Ergo dürfte die Übernahme des 36-Kern-CCDs für Desktop-Zwecke kaum passieren, außer der puren Kern-Anzahl ist hiermit kein Effekt erzielbar.
Von TechEpiphany @ X kommen die Prozessoren-Verkaufszahlen von Amazon USA für den März 2026. Jene sehen wenigstens nicht noch weiter darniedergehend aus, wenngleich dennoch das Absatzniveau im Frühjahr 2025 doch zumeist deutlich besser lag. Beachtbare Veränderungen der Marktanteile zwischen AMD und Intel gibt es nicht, auch bei Amazon USA dominieren die AMD-Prozessoren das DIY-Geschäft mit weitem Abstand. Der einzige beachtbare Unterschied gegenüber den bekannten Verkaufszahlen der Mindfactory liegt im umgekehrten ASP-Verhältnis: Bei der Mindfactory liegt bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen inzwischen üblicherweise AMD vorn, angetrieben durch (sehr) starke Verkaufszahlen der X3D-Modelle. Bei Amazon USA laufen jene zwar auch gut, werden zudem aber auch viele Mainstream-Modelle von AMD verkauft und ergibt sich zudem ein guter Umsatzanteil von Intels Arrow-Lake-Spitzenmodellen zu augenscheinlich weniger Mainstream-Modellen auf Intel-Seite – und somit der sogar höhere ASP dann für Intel. Dies ist allerdings eine vergleichsweise neue Tendenz bei Amazon USA, letztes Jahr lagen die ASPs entweder halbwegs ausgeglichen oder sogar mit gewissem AMD-Vorteil.
Prozessoren-Verkäufe von Amazon (AMD in rot, Intel in blau, durchgehend in dieser Reihenfolge) |
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|---|---|---|---|---|---|
| Absatz | Anteile | Umsatz | Anteile | ASPs | |
| März 2026 | 27'900 Stück | 87,7% 12,3% | $8,46M | 84,2% 15,8% | $265 $324 |
| Februar 2026 | 25'700 Stück | 86,1% 13,9% | $7,61M | 84,8% 15,2% | $281 $313 |
| Januar 2026 | 26'100 Stück | 88,3% 11,7% | $8,13M | 88,6% 11,4% | $312 $305 |
| Dezember 2025 | 44'400 Stück | 87,8% 12,2% | $13,38M | 87,4% 12,6% | $300 $312 |
| November 2025 | 72'650 Stück | 84,9% 15,1% | $20,71M | 84,3% 15,7% | $284 $294 |
| Oktober 2025 | 63'000 Stück | 83,8% 16,2% | $17,51M | 82,0% 18,0% | $272 $309 |
| Juli 2025 | 77'600 Stück | 86,3% 13,7% | $22,14M | 88,1% 11,9% | $291 $248 |
| Juni 2025 | 118'929 Stück | 79,8% 20,2% | $36,45M | 82,8% 17,2% | $318 $262 |
| April 2025 | 62'700 Stück | 60,9% 39,1% | $15,43M | 54,8% 45,2% | $222 $285 |
| März 2025 | 39'100 Stück | 78,7% 21,3% | $9,39M | 83,2% 16,8% | $247 $210 |
| Februar 2025 | 59'100 Stück | 84,2% 15,8% | $16,81M | 86,0% 14,0% | $291 $251 |
| Januar 2025 | 63'840 Stück | 79,9% 20,1% | $18,9M | 86,2% 17,8% | $290 $227 |
| Dezember 2024 | 82'400 Stück | 76,6% 23,4% | $21,42M | 78,1% 21,9% | $265 $242 |
| alle Daten basierend auf den Erhebungen von TechEpiphany auf Twitter/X, Umsätze und ASPs US-typisch angegeben ohne Mehrwertsteuer | |||||