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News des 5./6. November 2011

Die Umfrage der letzten Woche ging der Fragestellung nach, was ein gerechtfertiger Preis für einen 10 Zoll Tablet-PC sein soll – unabhängig der heutigen Preise für dieserart Geräte. Dabei ergab sich eine erhebliche Differenz zwischen der Preislage aktueller 10-Zoll-Tablets und den diesbezüglichen Vorstellungen der Umfrage-Teilnehmer: Gerade einmal 4,6 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stimmten für 400 Euro oder mehr, wo heutzutage gutklassige Tablet-PCs fast ausschließlich zu finden sind. Nicht einmal der Preisbereich von 300 bis 400 Euro hatte mit 11,3 Prozent einen wirklich bedeutsamen Stimmenanteil, die klare Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer findet sich mit 84,1 Prozent bei Preisen von unter 300 Euro wieder – davon ca. die Hälfte bei unter 200 Euro. Langfristig werden die Tablet-Hersteller also damit rechnen müssen, daß die Preislage ihrer Geräte auf einen Preisbereich von 150 bis 300 Euro heruntergehen muß – denn Hype-Preise werden sich nicht ewig verlangen lassen.

 Was ist ein gerechtfertiger Preis für einen 10 Zoll Tablet-PC?

Der Planet 3DNow! berichtet über das Durcheinander bei den Bulldozer-Mainboards – selbst speziell für Bulldozer erstellte AM3+ Platinen haben offenbar noch hier und da ihre Kinderkrankheiten, welche angesichts des über Monate immer wieder verschobenen Bulldozer-Launchs dann aber doch einigermaßen erstaunen. Daß es so etwas wie AM3+ Platinen gibt, welche ohne BIOS-Update den Bulldozer nicht sofort erkennen bzw. ohne das BIOS-Update mit Bulldozer noch nicht einmal starten, darf eigentlich nicht sein, da hätte AMD höchstselbst ein Auge drauf haben müssen. Daneben muß man leider konstatieren, daß die Vorab-Informationen der Mainboard-Hersteller, Bulldozer würde auch in Mainboards des Sockels AM3 laufen, derzeit nicht zutrifft.

Inzwischen haben selbst die Mainboard-Hersteller ihre Siegel "Bulldozer-kompatibel" von den entsprechenden AM3 Mainboards entfernt, ergo scheint da nichts mehr zu machen sein. Technisch ist der Fall immer noch unklar, aber solange Bulldozer unter AM3 gewöhnlich noch nicht einmal startet und die Mainboard-Hersteller natürlich keine BIOS-Updates bereitstellen (sondern auf ihre neuen AM3+ Produkte verweisen), wird da wohl auch in Zukunft nichts mehr gehen. Bulldozer bedingt an Ende also doch ein neues Mainboard und ist damit in dieser Frage nicht besser als Intels Sandy Bridge. Wenigstens dürfte der direkte Bulldozer-Nachfolger Vishera mit Piledriver-Kernen weiterhin im Sockel AM3+ antreten, erst im Jahr 2012 kommt es dann im HighEnd-Segment bei AMD mit dem zweiten Bulldozer-Nachfolger mit Steamroller-Kernen zu einem Sockelwechsel hin zum Sockel FM2.

Gemäß Fudzilla will Intel seine "Identity Protection Technology" (IPT) nun anscheinend vorantreiben und spricht hierzu mit Amazon und Google, nachdem auf der Dienste-Seite schon eBay und Paypal mit an Bord sind und angeblich diverse PC-Linien von HP, Lenovo, Sony und anderen Herstellern IPT bereits unterstützen. Leider hat sich an der Informationslage seit unserem entsprechendem Artikel vom Februar nicht viel geändert, so daß in vielen Fällen nur gut geraten werden kann, anstatt das exakte Informationen direkt von Intel vorliegen. So ist zwar ziemlich klar, daß IPT als Teil der "Manageability Engine" Bestandteil aller Sandy-Bridge-Prozessoren ist, diese Funktion aber anscheinend noch gesondert vom PC-Bauer oder Mainboard-Hersteller freigeschaltet bzw. unterstützt werden muß – weswegen IPT derzeit auch eben nur bei einigen PC-Linien verfügbar ist.

Wenn Intel allerdings die großen Internet-Dienste ins Boot holen will, dann dürfte diese selektive Unterstützung schon mit der nächsten CPU-Generation vorbei sein und Ivy Bridge wohl von Haus aus mit aktivem IPT daherkommen. Welche potentiellen Probleme dies verursachen kann, hatten wir schon dargelegt – dabei kann IPT genauso auch sehr nutzvoll sein, dies ist alles eine Frage der konkreten Ausführung und des Punktes, wer letztlich die Kontrolle über alles hat. Derzeit will Intel IPT erst einmal nur zum sicheren, Hardware-gebundenen Einloggen in Internetdienste benutzen – sprich, als zusätzlicher Schutz gegenüber Passwort-Klau merken sich eBay, Paypal, etc., mit welchem (IPT-kompatiblen) Rechner der Nutzer auf den Dienst zugegriffen hat.

Dies ist allerdings nur eine weitere Sicherheitsstufe und kein endgültiger Schutz, denn weiterhin kann man natürlich auch über andere Rechner auf seinen eBay-Account und sein Paypal-Konto zugreifen, dann einfach garniert mit weiteren "Sicherheitsabfragen". So lange diese dann die Qualität wie "Mädchenname der Mutter" haben, was heutzutage nun wirklich nicht mehr schwer herauszufinden ist, beschränkt sich der Sicherheitsgewinn auf Phising-Attacken (ausversehen das Passwort auf einer gefälschten Webseite eingegeben), gegen eine Trojaner-Attacke hilft das aber nicht (wenn der Trojaner ein Passwort erkennt, kann er auch die anderen erkennen). Für Anwender, die verantwortungsvoll mit Passwörtern und Sicherheitsabfragen umgehen können, kann das ganze dennoch ein Sicherheitsgewinn sein – aber es ist halt nur ein Baustein beim Thema PC-Sicherheit und keine alleinseligmachende Lösung.

Bei Spielkultur beschäftigt man sich mit der Frage, inwiefern Computerspiele als "Kunst" angesehen werden können. Da Kunst normalerweise immer im Auge des Betrachters liegt, ist dies nicht so einfach zu entscheiden – das ganze hat aber eine interessante rechtliche Komponente, denn bei einer offiziellen Anerkennung von Computerspielen als Kunst müssen diverse gesetzliche Zügel gelockert werden. So würde dann dem Verbot des Zeigens von verfassungsfeindlichen Zeichen das Kunstfreiheits-Gebot gegenüberstehen (wie bei Filmen), müssten Computerspiele also nicht mehr wegen ihrer historischen Detailtreue eine Beschlagnahme fürchten. Auch bei Jugendschutz- und Verbotsfragen könnte eine gewisse Lockerung erreicht werden – allerdings köchelt das Thema auch schon seit über einer Dekade vor sich hin und bewegt sich kaum, so lange die verantwortlichen Politiker in Computerspielen weiterhin einen einfach den Medien sowie dem Stammtisch präsentierbaren "Feind" sehen.

Die Umfrage der letzten Woche ging der Fragestellung nach, was ein gerechtfertiger Preis für einen 10 Zoll Tablet-PC sein soll - unabhängig der heutigen Preise für dieserart Geräte. Dabei ergab sich eine erhebliche Differenz zwischen der Preislage aktueller 10-Zoll-Tablets und den diesbezüglichen Vorstellungen der Umfrage-Teilnehmer: Gerade einmal 4,6 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stimmten für 400 Euro oder mehr, wo heutzutage gutklassige Tablet-PCs fast ausschließlich zu finden sind. Nicht einmal der Preisbereich von 300 bis 400 Euro hatte mit 11,3 Prozent einen wirklich bedeutsamen Stimmenanteil, die klare Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer findet sich mit 84,1 Prozent bei Preisen von unter 300 Euro wieder - davon ca. die Hälfte bei unter 200 Euro. Langfristig werden die Tablet-Hersteller also damit rechnen müssen, daß die Preislage ihrer Geräte auf einen Preisbereich von 150 bis 300 Euro heruntergehen muß - denn Hype-Preise werden sich nicht ewig verlangen lassen.



Der Planet 3DNow! berichtet über das Durcheinander bei den Bulldozer-Mainboards - selbst speziell für Bulldozer erstellte AM3+ Platinen haben offenbar noch hier und da ihre Kinderkrankheiten, welche angesichts des über Monate immer wieder verschobenen Bulldozer-Launchs dann aber doch einigermaßen erstaunen. Daß es so etwas wie AM3+ Platinen gibt, welche ohne BIOS-Update den Bulldozer nicht sofort erkennen bzw. ohne das BIOS-Update mit Bulldozer noch nicht einmal starten, darf eigentlich nicht sein, da hätte AMD höchstselbst ein Auge drauf haben müssen. Daneben muß man leider konstatieren, daß die Vorab-Informationen der Mainboard-Hersteller, Bulldozer würde auch in Mainboards des Sockels AM3 laufen, derzeit nicht zutrifft.

Inzwischen haben selbst die Mainboard-Hersteller ihre Siegel "Bulldozer-kompatibel" von den entsprechenden AM3 Mainboards entfernt, ergo scheint da nichts mehr zu machen sein. Technisch ist der Fall immer noch unklar, aber solange Bulldozer unter AM3 gewöhnlich noch nicht einmal startet und die Mainboard-Hersteller natürlich keine BIOS-Updates bereitstellen (sondern auf ihre neuen AM3+ Produkte verweisen), wird da wohl auch in Zukunft nichts mehr gehen. Bulldozer bedingt an Ende also doch ein neues Mainboard und ist damit in dieser Frage nicht besser als Intels Sandy Bridge. Wenigstens dürfte der direkte Bulldozer-Nachfolger Vishera mit Piledriver-Kernen weiterhin im Sockel AM3+ antreten, erst im Jahr 2012 kommt es dann im HighEnd-Segment bei AMD mit dem zweiten Bulldozer-Nachfolger mit Steamroller-Kernen zu einem Sockelwechsel hin zum Sockel FM2.

Gemäß Fudzilla will Intel seine "Identity Protection Technology" (IPT) nun anscheinend vorantreiben und spricht hierzu mit Amazon und Google, nachdem auf der Dienste-Seite schon eBay und Paypal mit an Bord sind und angeblich diverse PC-Linien von HP, Lenovo, Sony und anderen Herstellern IPT bereits unterstützen. Leider hat sich an der Informationslage seit unserem entsprechendem Artikel vom Februar nicht viel geändert, so daß in vielen Fällen nur gut geraten werden kann, anstatt das exakte Informationen direkt von Intel vorliegen. So ist zwar ziemlich klar, daß IPT als Teil der "Manageability Engine" Bestandteil aller Sandy-Bridge-Prozessoren ist, diese Funktion aber anscheinend noch gesondert vom PC-Bauer oder Mainboard-Hersteller freigeschaltet bzw. unterstützt werden muß - weswegen IPT derzeit auch eben nur bei einigen PC-Linien verfügbar ist.

Wenn Intel allerdings die großen Internet-Dienste ins Boot holen will, dann dürfte diese selektive Unterstützung schon mit der nächsten CPU-Generation vorbei sein und Ivy Bridge wohl von Haus aus mit aktivem IPT daherkommen. Welche potentiellen Probleme dies verursachen kann, hatten wir schon dargelegt - dabei kann IPT genauso auch sehr nutzvoll sein, dies ist alles eine Frage der konkreten Ausführung und des Punktes, wer letztlich die Kontrolle über alles hat. Derzeit will Intel IPT erst einmal nur zum sicheren, Hardware-gebundenen Einloggen in Internetdienste benutzen - sprich, als zusätzlicher Schutz gegenüber Passwort-Klau merken sich eBay, Paypal, etc., mit welchem (IPT-kompatiblen) Rechner der Nutzer auf den Dienst zugegriffen hat.

Dies ist allerdings nur eine weitere Sicherheitsstufe und kein endgültiger Schutz, denn weiterhin kann man natürlich auch über andere Rechner auf seinen eBay-Account und sein Paypal-Konto zugreifen, dann einfach garniert mit weiteren "Sicherheitsabfragen". So lange diese dann die Qualität wie "Mädchenname der Mutter" haben, was heutzutage nun wirklich nicht mehr schwer herauszufinden ist, beschränkt sich der Sicherheitsgewinn auf Phising-Attacken (ausversehen das Passwort auf einer gefälschten Webseite eingegeben), gegen eine Trojaner-Attacke hilft das aber nicht (wenn der Trojaner ein Passwort erkennt, kann er auch die anderen erkennen). Für Anwender, die verantwortungsvoll mit Passwörtern und Sicherheitsabfragen umgehen können, kann das ganze dennoch ein Sicherheitsgewinn sein - aber es ist halt nur ein Baustein beim Thema PC-Sicherheit und keine alleinseligmachende Lösung.

Bei Spielkultur beschäftigt man sich mit der Frage, inwiefern Computerspiele als "Kunst" angesehen werden können. Da Kunst normalerweise immer im Auge des Betrachters liegt, ist dies nicht so einfach zu entscheiden - das ganze hat aber eine interessante rechtliche Komponente, denn bei einer offiziellen Anerkennung von Computerspielen als Kunst müssen diverse gesetzliche Zügel gelockert werden. So würde dann dem Verbot des Zeigens von verfassungsfeindlichen Zeichen das Kunstfreiheits-Gebot gegenüberstehen (wie bei Filmen), müssten Computerspiele also nicht mehr wegen ihrer historischen Detailtreue eine Beschlagnahme fürchten. Auch bei Jugendschutz- und Verbotsfragen könnte eine gewisse Lockerung erreicht werden - allerdings köchelt das Thema auch schon seit über einer Dekade vor sich hin und bewegt sich kaum, so lange die verantwortlichen Politiker in Computerspielen weiterhin einen einfach den Medien sowie dem Stammtisch präsentierbaren "Feind" sehen.