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Weitere Grafik-Benchmarks zu AMDs Richland zeigen gute Performancegewinne

Obwohl AMDs für den Desktop-Bereich erst im Sommer antretende Richland-Prozessoren über kaum mehr Takt als die vorhergehenden Trinity-Prozessoren verfügen, zeigen nun auch die zweiten Grafik-Benchmarks beim chinesischen Expreview (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) eine deutlich höhere Grafik-Benchmark zugunsten der integrierten Richland-Grafik gegenüber der integrierten Trinity-Grafik auf. Diese liegt bei im Schnitt der Messungen immerhin 22,0 Prozent – was angesichts derselben 384 Shader-Einheiten zwischen Trinity und Richland sowie einem nur geringfügig gesteigerten Grafikchip-Takt schon etwas verwundert, allerdings durchaus frühere Ergebnisse wiederspiegelt.

A10-5800K
(Trinity)
A10-6700
(Richland)
Core i5-3570K
(Ivy Bridge)
CPU-Technik 4 Trinity-Kerne, 3.8 GHz (TurboCore maximal 4.2 GHz), DDR3/1866, 100W TDP 4 Richland-Kerne, 3.7 GHz (TurboCore maximal 4.3 GHz), DDR3/2133, 65W TDP 4 Ivy-Bridge-Kerne, 3.4 GHz (TurboMode maximal 3.8 GHz), DDR3/1600, 77W TDP
iGPU-Technik Radeon HD 7660D: 384 VLIW4 Shader-Einheiten @ 800 MHz Radeon HD 8670D: 384 VLIW4 Shader-Einheiten @ 844 MHz HD Graphics 4000: 16 Ausführungseinheiten @ 650 MHz (TurboMode maximal 1150 MHz)
3DMark13 "Ice Storm" insgesamt 56098 67462  (+20,3%) -
3DMark13 "Ice Storm" GPU 65657 86027  (+31,0%) -
3DMark13 "Cloud Gate" insgesamt 5645 6450  (+14,3%) 5348
3DMark13 "Cloud Gate" GPU 7418 8933  (+20,4%) 5545
3DMark13 "Fire Strike" insgesamt 919 1131  (+23,1%) 630
3DMark13 "Fire Strike" GPU 987 1212  (+22,8%) 656

Möglicherweise bewirkt der höhere Speichertakt von Richland von DDR3/2133 hier einiges, damit sind immerhin nominell 14% mehr Speicherbandbreite anliegend – möglicherweise hat AMD aber auch an der iGPU trotz der gleichen Anzahl an Hardware-Einheiten intern weiter optimiert. In jedem Fall ist der 22prozentige Performance-Zugewinn der integrierten Grafik von Richland gegenüber Trinity doch sehr beachtenswert für eine reine Refresh-Generation auf Basis der faktisch selben Chips und der einwandfrei selben Hardware-Architektur. Intel wird bei Haswell zwar ebenfalls erheblich bei der Performance der integrierten Grafik zulegen, allerdings wird sich der Hauptteil hiervon nur bei der GT3-Grafiklösung abspielen, welche mit ihrem extra eDRAM wohl recht teuer ist und vermutlich nur bei einigen Spitzenmodellen zum Einsatz kommen wird.