UltraHD

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HDMI 2.0 ergibt nicht automatisch (unkomprimiertes) 3840x2160 mit 60 Hz

Eigentlich dachte man, daß mit der Vorstellung des HDMI 2.0 Standards alle Messen bezüglich der zukünftigen Anschlußnorm für 4K-Fernseher gelesen sind: HDMI 2.0 unterstützt nun endlich auch 4K-Bildmaterial mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde (aka "2160p60"), was alle Anforderungen für echten 4K-Genuß erfüllt. Zudem sind die bisherigen HighSpeed-Kabel und -Stecker (der Standards 1.3 & 1.4) kompatibel zu HDMI 2.0, müssen also "nur" die entsprechenden Receiver-Chips in den Geräten selber den neuen Standard unterstützen.

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Umfrage-Auswertung: Was wäre ein preislicher Einstiegspunkt für 4K PC-Monitore?

Angeschlossen an unsere erste Umfrage zum Thema "4K-Monitore im PC-Bereich" gab es die vorletzte Woche noch eine weitere entsprechende Umfrage – welche schlicht nach jenen Preispunkten fragte, ab welchem diese 4K-Monitore dann interessant für eine Anschaffung werden würden.

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Umfrage-Auswertung: Welches Interesse besteht an PC-Monitoren mit 4K-Auflösung?

Aufzulösen ist noch die Umfrage der vorletzten Woche, welche sich um die Frage drehte, welches Interesse derzeit schon an 4K-Monitoren im PC-Bereich besteht sowie in welcher Monitor-Größenklasse man sich letztlich diese 4K-Auflösung wünscht. Die bei der Umfrage abgegebenen Stimmen ergeben dabei ein ziemlich klares Bild zugunsten der 4K-Auflösung im PC-Bereich, an welcher immerhin 63,3 Prozent der Umfrage-Teilnehmer Interesse haben – nur 36,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind mit den derzeit üblichen Auflösungen 1920x1080 sowie 2560x1440 zufrieden.

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UHDTV kommt: 4K- und 8K-Auflösungen standardisiert

Die International Telecommunication Union (ITU) hat eine offizielle Festlegung über die kommenden UHDTV-Fernsehstandards getroffen: Es wird zum einen UHDTV "4K" mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixeln geben und zum anderen UHDTV "8K" mit einer Aufösung von 7680x4320 Pixeln (Größenvergleich SD, HD und UHD). Beide Festlegungen machen den Weg endgültig frei für die Hersteller, entsprechende Geräte zu entwickeln und herzustellen, da ohne offiziellen Standard mit genauer Auflösungsdefinition bisher die Planungssicherheit fehlte.

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Intel-Prognose: 4K-Monitore ab 2013 im Premium-Segment, ab 2015 im Mainstream-Segment

Ziemlich passend zu unserer letzten Umfrage kommt von Intels jüngstem Intel Developer Forum 2012 in Peking eine Präsentationsfolie mit einer Prognose zur Durchsetzung von 4K-Auflösungen in diversen Marktsegmenten bis zum Jahr 2015. Dabei geht Intel davon aus, daß bei Desktop-Systemen im Premium-Segment schon im Jahr 2013 die 4K-nahe-Auflösung 3840x2160 erreicht sein wird, im Mainstream-Segment soll dies im Jahr 2015 der Fall sein. Beide Prognosen setzen natürlich in erster Linie passende Preispunkte entsprechender Monitore voraus – an der technologischen Machbarkeit scheitert es schließlich gewiß nicht.

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Umfrage-Auswertung: Gibt es Interesse an High-DPI-Monitoren im PC-Bereich?

Die Umfrage der letzten Woche stellte die einfache wie hochinteressante Frage nach dem Interesse an High-DPI-Monitoren im PC-Bereich, nachdem in letzter Zeit bei diesem Thema ein wenig Entwicklungsstillstand eingetreten ist. Die bei der Umfrage abgegebenen Stimmen zeigen aber dennoch klar an, daß zumindest im Enthusiasten-Segment ein überaus klares Interesse ein einer diesbezüglichen Weiterentwicklung besteht – runde 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stimmten für PC-Monitore mit (klar) höheren DPI-Zahlen als bislang angeboten wird.

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Wann kommen PC-Monitore mit hohen DPI-Raten wie beim iPad3?

Spätestens das extrem hochauflösende Display des iPad3 (2048x1536 auf nur 9,7 Zoll – 264 DPI) wirft erneut die Frage auf, wann wir solch hohen DPI-Raten auch bei PC-Monitoren erleben dürfen. Für die aktuelle Situation in dieser Frage dürfte in erster Linie das Henne-Ei-Problem von Angebot und Nachfrage entscheidend sein: Das nur 9,7 Zoll große iPad3-Display ist der klare Hauptkostenpunkt des Geräte (und rechnet sich eben auch nur bei den hohen Preisen der iPads) – hochgerechnet auf einen üblichen 23-Zöller geht das jedoch ganz schnell in vierstellige Preisregionen, welche für den Massenmarkt komplett uninteressant sind.

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Anti-Aliasing bei Ultra High Definition nicht mehr nötig?

In unserem Forum wird die interessante Frage aufgeworfen, ob zukünftige Monitore mittels höherer Auflösungen bzw. Pixeldichten nicht Anti-Aliasing irgendwann überflüssig machen können – die Pixel würden dann schließlich so klein, daß sich zum einen automatisch weniger Aliasing zeigt und zum anderen (bei sehr hohen Auflösungen) das menschliche Auge bei gleichem Betrachterabstand selber einen gewissen Kantenglättungseffekt bildet. Allerdings funktioniert gerade letzteres nur bei sehr extremen Auflösungen mit sehr hohen Pixeldichten – damit ergibt sich dort aber sofort das Problem der Wirtschaftlichkeit, steigende Pixeldichten kosten nun einmal schnell sehr viel mehr Geld.

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