UltraHD

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Erste Spiele-Benchmarks der Titan V sehen gut 20% Mehrperformance zur Titan Xp

Von Gaming Nexus kommen die ersten Spiele-Benchmarks zu nVidias Titan V – welche insbesondere wegen der festgestellten Performance-Schwäche der Karte ausgerechnet unter höheren Auflösungen einigermaßen interessant sind, trotz der natürlich kaum zu beachtenden Relevanz der Titan V für die Spieler-Gemeinde. Leider hat man vorgenannten Effekt bei den Benchmarks nicht wirklich beachtet und fast allein auf Messungen unter der UltraHD-Auflösung gesetzt. Andererseits präsentiert sich die Titan V in diesen Benchmarks aber auch viel stärker als bei den allerersten Messungen unter rein synthetischen Testern: Mit +19,7% Performancevorteil gegenüber der Titan Xp fährt man im (unübertakteten) Stock-Betrieb ein erstklassiges Ergebnis ein, wir hatten für diesen Titan-internen Vergleich eher nur mit +15% gerechnet. Gegenüber der GeForce GTX 1080 Ti im Referenzmodell dürfte dies in etwa einen Performancevorteil von +28% bedeuten – was dann viel eher in Richtung einer neuen Titan-Lösung geht.

Titan Xp Titan Xp OC Titan V Titan V OC
3DMark13 FireStrike Ultra (GPU) 7231 8156  (+12,8%) 7748 8835  (+14,0%)
Ashes of the Singularity 67,9 fps 75,0 fps  (+10,5%) 74,9 fps 82,0 fps  (+9,5%)
Doom (2016) 99,1 fps 108,1 fps  (+9,1%) 132,3 fps 157,2 fps  (+18,8%)
Ghost Recon: Wildlands 60,0 fps 65,0 fps  (+8,3%) 61,7 fps 72,3 fps  (+17,2%)
Hellblade 49,0 fps 54,3 fps  (+10,8%) 67,3 fps 74,3 fps  (+10,4%)
Sniper Elite 4 90,5 fps 97,8 fps  (+8,1%) 115,2 fps 142,2 fps  (+23,4%)
Index 100% 109,9%  (+9,9%) 119,7% 138,5%  (+15,6%)
gemäß der Benchmarks von Gamers Nexus; alle Messungen unter UltraHD (4K)
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Titan V zeigt in ersten Benchmarks erstaunliche Schwächen unter höheren Auflösungen

Videocardz zeigen erste Benchmarks zur Titan V unter den synthetischen Testprogrammen 3DMark13 und Superposition. Die Titan V lief dabei mit einer mittelprächtigen Übertaktung von 1285/1540/980 MHz gegenüber dem defaultmäßigen 1200/1455/850 MHz – wahrscheinlich das, was man ohne bessere Kühlmaßnahmen einfach so aus der Karte herausholen kann. Die aufgelaufenen Benchmarks wurden demzufolge seitens Videocardz gegenüber Overclocking-Ergebnissen anderer Grafikkarten verglichen – wobei natürlich nicht sicher ist, wie hoch diese Übertaktungen jeweils waren, jene Benchmarks sind somit nur ziemlich grob betrachtbar. Dabei geht es bei den Ergebnissen sowieso einigermaßen drunter und drüber: Die Titan V startet im 3DMark13 FireStrike mit immerhin +15% unter FullHD gegenüber der GeForce GTX 1080 Ti – mit steigenden Auflösungen wird der Vorsprung jedoch immer weniger, unter UltraHD ist dann sogar die (nominell klar schwächere) GeForce GTX 1080 Ti leicht vorn.

Titan V OC vs. 1080Ti OC FullHD WQHD UltraHD 8K
3DMark13 FireStrike +15% +8% -1% -
3DMark13 TimeSpy - +15% - -
Superposition +50% - - +11%
Performance-Differenz von Titan V (OC) gegen GeForce GTX 1080 Ti (OC) laut den von Videocardz herausgesuchten Benchmarks
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Erste Grafikkarten-Benchmarks unter 8K zeigen enormen Performance-Hunger dieser Auflösung

Seitens TweakTown kommt ein breit beachteter Artikel mit den ersten 8K-Benchmarks moderner Grafikkarte, welche nicht mittels Downsampling, sondern auf einem echten 8K-Display nativ erzeugt wurden. Im Testfeld standen Titan X, Titan Xp, GeForce GTX 1080 Ti und Radeon RX Vega 64 "LC", wobei sich deren Performance unter der 8K-Auflösung bis auf Benchmark-Anomalien meistens nicht wesentlich unterschied. Dies könnte auf generelle Limitierungen (beispielsweise durch die Speichermenge) hinweisen – aber andererseits liegt die Performance dieser Grafikkarten auch regulär zu nahe beieinander, um auf diesen niedrigen Frameraten besonders sichtbare Differenzen zu erwarten. Denn Spielbarkeit wurde nirgendwo erreicht, das beste Ergebnis waren 26,6 fps für die Titan Xp unter Middle-Earth: Shadow of Mordor – was aber selbst angesichts einer Minimum-Framerate von immerhin 20,4 fps kein echter Genuß sein dürfte. In den anderen drei Benchmarks kommen üblicherweise 10-16 fps im Durchschnitt heraus, was weit entfernt von Spielbarkeit ist und selbst bei einer glatten Hardware-Verdopplung noch sein dürfte.

GeForce GTX 1080 Ti FullHD WQHD UltraHD 8K
Pixel-Anzahl 2,07 Mio. 3,68 Mio. (x1,78) 8,29 Mio. (x2,25) 33,18 Mio. (x4)
Far Cry Primal  (Ultra) 115 fps 97 fps 57 fps 16 fps
Metro: Last Light Redux  (Very High) 172 fps 124 fps 60 fps 12,5 fps
Middle-Earth: Shadow of Mordor  (Ultra) 198 fps 152 fps 87 fps 24,7 fps
Rise of the Tomb Raider  (Very High, DirectX 12) 156 fps 119 fps 65 fps 14,4 fps
Performanceverlust zur nächstkleineren Auflösung - -22,9% -45,4% -75,6%
Benchmarks der GeForce GTX 1080 Ti (FE) seitens TweakTown: FullHD, WQHD & UltraHD sowie explizite Tests unter 8K
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Schneller UltraHD Performance-Überblick der 28/16/14nm-Grafikkarten

Nach dem FullHD Performance-Überblick fehlt natürlich noch eine erneute Performance-Übersicht zum Thema der 4K-Performance. Der alten 4K-Übersicht fehlen natürlich noch die ganzen neuen 14/16nm-Beschleuniger, zudem gab es auch ein paar Performance-Neueinordnungen – so die Verbesserung der GeForce GTX Titan (Maxwell) sowie die Verbesserung der Hawaii-basierten Grafikkarten Radeon R9 290, 290X, 390 und 390X. Nach der Hinzutragung der ersten 14/16nm-Grafikkarten ein wenig fehlend sind noch Index-Werte zu Radeon RX 470 und 480-4GB, jene Karten wurden leider nur eher selten unter der UltraHD-Auflösung getestet (weil in der heutigen Zeit auch dafür nicht wirklich gut verwendbar). Die Speichermenge ist sicherlich ein großes Thema gerade unter der UltraHD-Auflösung – beispielsweise ist es fraglich, ob frühere Grafikkarten mit nur 3 GB Speicher heutzutage wirklich so gut unter UltraHD mitkommen können, wenn derzeit schon allein 4 GB Grafikkartenspeicher als zu wenig für die 4K-Auflösung angesehen werden.

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Umfrage-Auswertung: Ist die Anschaffung eines 4K-Monitors geplant (2016)?

Die Umfrage der vorletzten Woche ging mal wieder der Frage nach, ob die Anschaffung eines 4K-Monitors geplant sei – gleichlautend zu Umfragen aus den Jahren 2015 und 2014. Dabei zeigte sich zwischen den Jahren 2015 und 2016 eine durchaus andere Tendenz als früher noch: Denn zwischen den Jahren 2014 und 2015 nahm das Interesse an dieser Thematik klar zu, die Anzahl der Nutzer ohne Interesse oder mit größeren Hinderungsgründen ging deutlich zurück. Zwischen den Jahren 2015 und 2016 haben hingegen nur innerhalb der jeweiligen Gruppen gewisse Verschiebungen stattgefunden, das Gesamtbild ist dagegen nahezu unverändert: 27,6% besitzen bereits entsprechende Monitore oder planen deren Anschaffung (2015: 25,5%, 2014: 15,9%), während die immerhin 48,9% diverse Hinderungsgründe sehen (2015: 48,6%, 2014: 57,0) und weitere 23,5% generell kein Interesse haben (2015: 25,9%, 2014: 27,1%).

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Schneller 4K Performance-Überblick der 28nm-Grafikkarten

Update: Dieser Artikel wurde inzwischen durch eine aktualisierte Version ersetzt.

Neben dem allgemeinen 3DCenter Performance-Index, welcher sich zuletzt zu einem reinen FullHD Performance-Index entwickelt hat, hatten wir in letzter Zeit auch noch einen dedizierten "4K Performance-Index" im Aufbau. Jener setzte ursprünglich die GeForce GTX Titan X auf 100%, dies wurde aber kürzlich geändert zur GeForce GTX 980 Ti auf 100%, da jene Titan X aufgrund ihres abgehobenen Preispunkts als "Referenz" eher ungeeignet erscheint (für den FullHD Performance-Index Stand wurde beispielsweise seinerzeit das Mainstream-Modell Radeon HD 5750 auf 100% festgesetzt). Selbst jene GeForce GTX 980 Ti bietet in der Praxis schießlich nicht immer eine ausreichende Performnance für die UltraHD-Auflösung (unter der bestmöglichen Bildqualität) – aber besseres ist derzeit schlicht und ergreifend nicht verfügbar, hier wird erst die kommende 14/16nm-Generation einen echten Performanceschub auslösen können.

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"UltraHD Premium" Logo definiert HDR-Fernsehen

Im bisherigen UltraHD-Standard war eine HDR-Bildausgabe nur optional, aber nicht verpflichtend festgeschrieben. Da dieses Jahr vermehrt TV-Geräte mit HDR-Bildausgabe herauskommen und sich deren Hersteller eine Abgrenzung von den "normalen" UltraHD-Geräten gewünscht haben, bringt die UHD Alliance nunmehr ein Logo samt Spezifikationen für diesen Zweck heraus: In Zukunft wird das "UltraHD Premium" Logo auf Geräten, Medien und Diensten angebracht werden können, welche für eine (spezifikationsgerechte) HDR-Bildausgabe gedacht sind.

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Umfrage-Auswertung: Ist die Anschaffung eines 4K-Monitors geplant (2015)?

Die Umfrage dieser Woche drehte sich um die aktuelle Verbreitung sowie das generelle Interesse an 4K-Monitoren und ist damit die Kopie einer im April 2014 schon einmal durchgeführten Umfrage. Seinerzeit waren 4K-Monitore zwar schon ein Thema von Diskussionen und Benchmarks, die Verbreitung war aber noch arg gering bei gerade einmal 0,9% unter den 3DCenter-Lesern. Heuer nun sind es mit 5,1% deutlich mehr – ein gewisser Einstieg in den Markt ist also gefunden worden, auf welchem man nunmehr aufbauen kann.

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Umfrage-Auswertung: 4K-Monitor oder Downsampling?

Die Umfrage der letzten Woche stellte die Frage, in welche Richtung man eher gehen will (oder bereits schon gegangen ist): 4K-Monitor oder Downsampling? Dabei läßt sich das Stimmungsbild gemäß der Umfrage grob so beschreiben, daß ca. 35% kein Interesse an beiden Technologien haben, ca. 40% zu 4K-Monitoren tendieren und ca. 20% zu Downsampling. Letzteres Thema ist also deutlich unterlegen – was allerdings interessanterweise nur für die Zukunft gilt, bei der Frage nach der aktuellen Nutzung triumphiert Downsampling mit 8,0% deutlich vor 4K-Monitoren mit derzeit nur 3,6% Nutzung. Downsampling ist also eher das aktuelle Thema, während 4K-Monitore – mit deutlichem Abstand – das Zukunftsthema sein werden.

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Umfrage-Auswertung: Welche Monitorauflösung steht für den Spielerechner zur Verfügung?

Eine Umfrage von Mitte September stellte die Frage nach den benutzten Monitor-Auflösungen beim Spielerechner, unterteilt nach den typischen Leistungssegmenten "Mainstream", "Performance" und "HighEnd". Dies ist im Hinblick auf die derzeit verstärkt in den Markt kommenden 4K-Monitore besonders wichtig zur Kalkulation neuer Grafikkarten-Generationen – sprich der Frage, mit welchen Monitor-Auflösungen eine neue Grafikkarte sich heutzutage üblicherweise konfrontiert sehen wird.

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