IT-Business

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Die nVidia-Geschäftsergebnisse im dritten Quartal 2021

Grafikchip-Entwickler nVidia hat seine aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt, welche sinngemäß dem dritten Quartal 2021 entsprechen, bei nVidia allerdings den Zeitraum der Monate August, September und Oktober 2021 umfassen und fiskalisch das dritte Quartals des Fiskaljahres 2022 (korrekt) bilden. Im Gegensatz zu anderen Herstellern bedeutet die zeitliche Verschiebung auch, dass bei nVidia üblicherweise das dritte Quartal das stärkste im Jahr ist, da das vierte Quartal dann den üblicherweise schwachen Monat Januar enthält. Die aktuelle geschäftliche Entwicklung bei nVidia wird jedoch von anderen, deutlich wirkmächtigeren Faktoren als denn jahreszeitlichen Schwankungen vorangetrieben: Faktisch galoppiert nVidia seit mehreren Quartalen ausnahmslos nach vorn, kann man nunmehr das sechste Quartal in Folge einen neuen Umsatzrekord vermelden.

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Die weltweiten Prozessoren-Marktanteile im dritten Quartal 2021

Das japanische PC Watch zeigt die neuesten Marktdaten zu den weltweiten Verkäufen an x86-Prozessoren im dritten Quartal 2021 – wie üblich basierend auf Erhebungen seitens Mercury Research, welche auch die Quelle aller historischen Vergleichdaten darstellen. Gegenüber den Marktdaten zum zweiten Quartal 2021 konnte AMD dabei in zwei Teilsparten sowie der Gesamtwertung erneut gut zulegen, legt jedoch in einer weiteren Teilsparte (erneut) eine Denkpause mit nahezu unveränderten Marktanteilen gegenüber Intel ein. Damit ergibt sich die etwas seltsam aussehende Situation, dass AMD derzeit im Mobile-Segment den klar höheren Marktanteil gegenüber dem Desktop-Segment erzielt – obwohl doch der ganze Ansturm der Ryzen-Prozessoren klar im Desktop-Segment seinen Anfang genommen hat und AMD hier im DIY-Markt nach wie vor dominierend ist. Doch dies zeigt halt nur (erneut) an, wie klein und für die Gesamtwertung unbedeutsam der DIY-Markt ist – die übergroße Menge der PC-Prozessoren geht auch im Desktop-Segment an die verschiedenen PC-Hersteller und andere Großabnehmer.

AMD vs Vorquartal vs Vorjahr Intel
x86 Desktop 17,0% nahezu identisch pro Intel 3,1PP ▶ 82,9%
x86 Mobile 22,0% ◀ 2,0PP pro AMD ◀ 1,8PP pro AMD 78,0%
x86 Server 10,2% ◀ 0,7PP pro AMD ◀ 3,6PP pro AMD 89,8%
x86 Overall 24,6% ◀ 2,1PP pro AMD ◀ 2,2PP pro AMD 75,4%
Stückzahlen-Marktanteile!     ◀ = AMD gewinnt (und Intel verliert)     ▶ = Intel gewinnt (und AMD verliert)     PP = Prozentpunkt
Quelle aller Zahlen: Mercury Research, für das Q3/2021 vermeldet seitens PC Watch
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Die AMD-Geschäftsergebnisse im dritten Quartal 2021

AMD hat seine Geschäftsergebnisse für das abgelaufene dritte Quartal 2021 vorgelegt, welche dem Chip-Entwickler wieder einmal ein absolutes Rekordquartal bescheinigen – das nunmehr fünfte direkt aufeinanderfolgende. Als Bonus oben drauf wurde mit dem dritten Quartal der Umsatz des Gesamtjahres 2020 (9,7 Mrd. $) bereits deutlich übertroffen (11,6 Mrd. $). Innerhalb von nur anderthalb Jahren hat es AMD damit geschafft, von einer Firma mit Quartalsumsätze von um die 2 Mrd. Dollar herum auf über 4 Mrd Dollar Quartalsumsatz zu kommen, sprich sein Geschäft glatt zu verdoppeln. Und dies ist sicherlich nicht basierend auf Einmaleffekten, vielmehr zahlt sich jetzt die lange Zeit der Arbeit und Pflege an der Zen-Architektur aus, welche – im ersten Quartal 2017 herausgebracht – geschäftlich auch nicht sofort zu großen Umsatzerfolgen führte. Die Zeitverzögerung, mittels welcher AMD nunmehr den Lohn für diese Mühen einstreicht, darf als Paradebeispiel dafür gelten, wie langwierig das IT-Geschäft manchmal sein kann.

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Die Intel-Geschäftsergebnisse im dritten Quartal 2021

Intel hat seine Geschäftszahlen für das abgelaufende dritte Quartal 2021 vorgelegt, welche im groben Maßstab den Geschäftsverlauf der letzten Quartale fortschreiben. Zwar gibt es gewisse Verbesserungen gegenüber den Vergleichswerten des Vorjahresquartals, gegenüber dem direkten Vorquartal jedoch wiederum leicht schlechtere Zahlen – und dies für die nunmehr dritten Quartalsergebnisse in Folge. Damit hat Intel das Kunststück hingelegt, entgegen allen Regeln des saisonalen Geschäftsverlaufs nach einem guten ersten Quartal 2021 in den nachfolgenden zwei Quartalen jeweils leicht abzubauen (der Gewinneinbruch des ersten Quartals 2021 basierte auf einem Einmaleffekt) – ein nominell klar negativer Trend, aber dies natürlich auf weiterhin allgemein hohem Geschäftniveau.

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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im zweiten Quartal 2021

Die Marktbeobachter von Jon Peddie Research haben nunmehr auch noch ihren zweiten quartalsweisen Report zum Grafikchip-Markt veröffentlicht – welcher zumeist viel weniger Beachtung findet, dafür allerdings die eigentlich interessanteren Zahlen zu den Grafikchips für Desktop-Grafikkarten daherbringt. In diesem Markt, in welchem sich bis Jahresende allein AMD & nVidia tummeln, gab es zuletzt über keine großen Fortschritte oder beachtbare Veränderungen zu berichten: Die Stückzahlen-Marktanteile zwischen AMD und nVidia bewegten sich gegenüber dem Vorquartal nur marginal um 0,3% zugunsten von nVidia, was nach Rundung auf ganze Prozentzahlen denselben Marktanteil ergab. Zugleich ging die ausgelieferte Menge an Grafikchips für Desktop-Grafikkarten gegenüber dem Vorquartal um –2,9% zurück – was auch allen Meldungen der letzten Tage über einen angeblich "anziehenden Grafikkarten-Markt" deutlich den Wind aus den Segeln nimmt.

AiB-Grafikchips Q2/2020 Q3/2020 Q4/2020 Q1/2021 Q2/2021
AMD 22% 23% 17% 20% 20%
nVidia 78% 77% 83% 80% 80%
Auslieferungsmenge ~10,0 Mio. Stück 11,5 Mio. Stück 11,0 Mio. Stück 11,8 Mio. Stück ~11,4 Mio. Stück
Stückzahlen-Vergleich ~2,2 vs ~7,8 Mio. ~2,6 vs ~8,9 Mio. ~1,9 vs ~9,1 Mio. ~2,4 vs ~9,4 Mio. ~2,3 vs ~9,1 Mio.
Endverbraucher-Umsatz ~4,2 Mrd. $ ~5,6 Mrd. $ ~10,6 Mrd. $ ~12,4 Mrd. $ 11,8 Mrd. $
Grafikkarten-Durchschnittspreis ca. $420 ca. $487 ca. $964 ca. $1051 ca. $1035
Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research
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Umfrage-Auswertung: Wieviele Grafikchip-Generationen versucht man zu überspringen?

Eine Umfrage von Ende Juli ging der Frage nach, ob und wieviele Grafikchip-Generationen man beim Grafikkarten-Kauf üblicherweise zu überspringen versucht. Zu beachten wäre, dass die Fragestellung explizit nach Grafikchip- und nicht Grafikkarten-Generationen erging: Während neue Grafikkarten-Generationen mittels Refreshes durchaus jährlich passieren können, gibt es neue Grafikchip-Generationen hingegen üblicherweise im Zweijahres-Rhythmus – folgend den Fortschritten der Halbleiterfertiger mit deren Fullnodes. Die Umfrage erbrachte dann eine erstaunlich hohe Quote von immerhin 65,8% der Umfrageteilnehmer, welche beim Grafikkarten-Kauf einer solchen Planung zum Auslassen von Grafikchip-Generationen folgen. Nur 6,3% der Umfrageteilnehmer gibt hingegen an, üblicherweise gleich jede Grafikchip-Generation mitzunehmen, während 27,9% der Umfrageteilnehmer den Grafikkarten-Kauf gar nicht an eine solche Planung binden.

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Die nVidia-Geschäftsergebnisse im zweiten Quartal 2021

Grafikchip-Entwickler nVidia hat nach Intel und nach AMD nun auch seine Geschäftszahlen für das sinnbildliche zweite Jahresquartal 2021 vorgelegt, welches bei nVidia jedoch dem zweiten Finanzquartal des Finanzjahres 2022 entspricht und abweichend vom Kalender von April bis Juli verläuft. In diesem hat nVidia das starke Wachstum der letzten Quartale fortgesetzt und folglich erneut absolute Rekordwerte bei Umsatz & Gewinn aufgestellt. Gerade mit dem großen Gesamtbild wird augenscheinlich, dass sich nVidia von dem Stand der Jahre 2018-2019, als man regelmäßig ca. 3 Mrd. Dollar Quartalsumsatz erzielte, nunmehr rasant wegentwickelt hat. Die zuletzt erreichten immerhin 6,5 Mrd. Dollar Quartalsumsatz haben dies dann "nur" besiegelt, nVidia ist somit gegenüber dem Stand von vor anderthalb Jahren eine inzwischen wirtschaftlich doppelt so große Firma.

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Die weltweiten Prozessoren-Marktanteile im zweiten Quartal 2021

Von Dylan Patel @ Twitter und PC-Mag Australia kommen neue Marktanteils-Zahlen für den weltweiten x86 Prozessoren-Markt, basierend auf entsprechenden Recherchen des Marktforschungsunternehmens Mercury Research (von welchem auch alle historischen Vergleichswerte stammen). Bei den üblicherweise betrachteten Stückzahlen-Marktanteilen gab es in der jüngeren Vergangenheit einige Verschiebungen: So hat AMD im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal immerhin 2,3 Prozentpunkte bei Desktop-Prozessoren verloren, dafür allerdings 1,9 Prozentpunkte bei Mobile-Prozessoren gewonnen. Da das Mobile-Segment grob doppelt so groß wie das Desktop-Segment ist, dürfte die insgesamte Menge an ausgelieferten Client-Prozessoren damit sogar leicht zugelegt haben – teilweise auch abzulesen am insgesamten x86-Marktanteil (inklusive Server-Prozessoren, IoT-Prozessoren und Konsolen-SoCs), wo AMD um immerhin 1,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal hinzugewann.

zweites Quartal 2021 x86 Desktop x86 Mobile x86 Server x86 Overall
AMD 17,1% 20,0% 9,5% 22,5%
Veränderung zum Vorquartal ▼ 2,3PP pro Intel ▲ 1,9PP pro AMD ▲ 0,6PP pro AMD ▲ 1,8PP pro AMD
Veränderung zum Vorjahreszeitraum ▼ 2,1PP pro Intel ▲ 0,1PP pro AMD ▲ 3,7PP pro AMD ▲ 4,2PP pro AMD
Intel 82,9% 80,0% 90,5% 77,5%
Stückzahlen-Marktanteile!     ▲ = AMD gewinnt     ▼ = Intel gewinnt     PP = Prozentpunkt
Quelle aller Zahlen: Mercury Research, für das Q2/2021 vermeldet seitens Dylan Patel @ Twitter & PC-Mag Australia
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Die AMD-Geschäftsergebnisse im zweiten Quartal 2021

Nach Intel hat AMD seine Geschäftsergebnisse für das abgelaufene zweite Quartal 2021 vorgelegt. Doch wo Intel inzwischen auffallend gleichförmige Zahlen abgeliefert hat, zeigt AMD weiterhin einen starken wie vollkommen ungebrochenen Aufwärtstrend: Wie schon die letzten drei Quartale gab es auch diesesmal einen neuen absoluten Umsatzrekord, zudem untermauert AMD mit einem Umsatzwachstum von +99% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einmal mehr das enorme Größenwachstum des Unternehmens gerade in jüngerer Vergangenheit. AMD hatte zwar nicht den Wachstumsschub von nVidia ab dem Jahr 2016 mitgenommen, sondern fing erst ab dem Jahr 2019 an, kräftig zu wachsen – aber seit diesem Zeitpunkt geht es genauso steil nach oben wie bei nVidia.

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Die Intel-Geschäftsergebnisse im zweiten Quartal 2021

Intel hat seine Geschäftsergebnisse für das abgelaufene zweite Quartal 2021 vorgelegt, welche mit 19,6 Mrd. Dollar Quartalsumsatz sowie 5,1 Mrd. Dollar Quartalsgewinn ziemlich vernünftig (und wiederum leicht besser als von Intel vorher prognostiziert) ausgefallen sind. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es damit jeweils minimale Einbußen, letztlich aber kommt Intel mit diesen zahlen grob auf gleicher Höhe heraus. Selbiges kann man auch über das direkte Vorquartal sagen – dabei einrechnend, dass jenes beim Gewinn mit einer großen Einmalsumme belastet war und ohne selbige auch wieder eine für Intel "normale" Gewinnsumme aufbot. Man kann Intels Geschäftsentwicklung der letzten Quartale somit nunmehr zweifellos "gleichförming" nennen – gerade weil es vorher immer ein Saison-bedingtes Auf & Ab samt einer tendentiellen Aufwärtsentwicklung gab:

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