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Wird mit mehreren Bildschirmen gespielt?

Diese Umfrage widmet sich der Verbreitung von MultiMonitoring: Wie weit jenes verbreitet ist, welche Technik hierbei benutzt wird, und ob jenes (für die Nichtnutzer) in der Zukunft interessant sein könnte. Wir danken maximus_hertus für die Idee zu dieser Umfrage.

Ja, AMDs Eyefinity.
7% (149 Stimmen)
Ja, nVidias 2D Vision Surround.
2% (43 Stimmen)
Ja, nVidias 3D Vision Surround.
1% (30 Stimmen)
Nein, nicht mehr.
9% (178 Stimmen)
Nein, aber für die Zukunft interessant.
16% (328 Stimmen)
Nein, auch in Zukunft nicht interessant.
65% (1332 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 2060
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Welche Grafikkarten & Prozessoren beherrschen DirectX 12.0 und 12.1 in Hard- und Software?

Bezüglich des konkreten Hardware-Supports ihrer Grafikkarten & Prozessoren sind die Hersteller nach wie vor einigermaßen maulfaul, so daß sich bislang keine Änderungen an unserer früheren Ausarbeitung zum Thema immerhin schon vom März ergeben hatten. In den letzten Tagen sind dann allerdings doch zwei neue, gewichtige Informationen hereingeflogen: Zum einen hat nVidia laut Hardwareluxx klar bestätigt, daß die Maxwell-2-Generation der GeForce 900 Sere bereits DirectX 12.1 in Hardware bietet – und zum anderen hat AMD laut der ComputerBase klargemacht, daß die bisherigen GCN-Grafikchips maximal das Feature-Level 12.0 von DirectX beherrschen. Konkret wurde dies für alle Lösungen auf Basis von GCN 1.1 und 1.2 bestätigt – was sich mit früherem Wissen deckt, aber leider eben auch die derzeit modernste AMD-GPU in Form des Tonga-Chips vom Feature-Level 12.1 ausschließt. Eine von Hardwareluxx zwischenzeitlich gebrachte weitere Meldung, wonach die GCN-Architektur in kompletter Form bereits DirectX 12.1 beherrschen soll, ist damit Nonsens.

Modelle Software-Support DX12 Hardware-Support DX12 Feature-Level
AMD Terascale-Architektur Radeon HD 5000 & 6000 Serien 11.0
AMD GCN 1.0 Architektur Grafikchips Oland, Cape Verde, Pitcairn & Tahiti 11.1
AMD GCN 1.1 Architektur Grafikchips Bonaire & Hawaii 12.0
AMD GCN 1.2 Architektur Grafikchip Tonga 12.0
AMD Fiji-Chip Radeon Fury (X) ?
nVidia Fermi-Architektur GeForce 400/500 Serien 11.0
nVidia Kepler-Architektur GeForce 600/700 Serien 11.0
nVidia Maxwell-1-Architektur Grafikchip GM107 11.0
nVidia Maxwell-2-Architektur GeForce 900 Serie 12.1

Einzig allein das konkrete Feature-Level des kommenden Fiji-Chips kann noch als etwas offen betrachtet werden, weil hierzu dato keine exakten Informationen vorliegen. Allerdings wird Fiji gemäß aller Vorab-Meldungen als Teil der GCN 1.2 Architektur bzw. des IPv8-Levels von AMD gesehen – was dann den Support von nur DirectX 12.0 in Hardware (und nicht 12.1) wie beim Tonga-Chip oder der Carrizo-APU durchaus nahelegt. Wesentlich weniger Informationen liegen dagegen zum DirectX-12-Support verschiedener integrierter Grafiklösungen vor – insbesondere seitens Intel kommen hierbei meist nur allgemeine Meldungen, die sich nicht auf ein konkretes Feature-Level festlegen lassen. Einzig sicher auf Intel-Seite ist derzeit nur, daß man einen Software-Support für DirectX 12 ab der Haswell-Generation bieten wird:

Modelle Software-Support DX12 Hardware-Support DX12 Feature-Level
AMD Bobcat-Architektur APUs Hondo, Ontario & Zacate 11.0
AMD Jaguar/Puma-Architektur APUs Temash, Beema, Kabini & Mullins 12.0
AMD Llano-Architektur APU Llano 11.0
AMD Trinity-Architektur APUs Trinity & Richland 11.0
AMD Kaveri-Architektur APUs Kaveri & Godavari 12.0
AMD Carrizo-Architektur APU Carrizo 12.0
Intel Silvermont-Architektur Atom E/Z, Celeron N/J & Pentium N/J Prozessoren 11.0
Intel Airmont-Architektur ? ? 11.2
Intel Ivy-Bridge-Architektur Core iX-3000 Prozessoren 11.0
Intel Haswell-Architektur Core iX-4000 Prozessoren ? 11.1
Intel Broadwell-Architektur Core iX-5000 & Core M-5000 Prozessoren ? 11.2
Intel Skylake-Architektur Core iX-6000 & Core M-6000 Prozessoren ? ?

Auf AMD-Seite gibt es hingegen wegen der bekannten GCN-Level der verschiedenen AMD-APUs keine Unklarheiten mehr: Die modernen AMD-Architekturen Jaguar/Puma sowie Kaveri und Carrizo werden durchgehend DirectX 12.0 in Hardware unterstützen. Dafür wird es bei AMD keine alten Prozessoren-Architekturen geben, welche zwar kein DirectX 12.0 in Hardware mehr erreichen, aber wenigstens einen Software-Support für DirectX 12 erhalten können. Alle Grafiklösungen, welche nicht wenigstens DirectX 11 in Hardware unterstützen, sind hiervon automatisch ausgenommen und wurden demzufolge in vorstehenen Auflistungen auch erst gar nicht notiert.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 5. Juni 2015

Aus dem Chiphell-Forum kommen Screenshots einer laufenden Radeon Fury Grafikkarte mit gleich 8 GB HBM-Speicher samt recht interessanten Taktraten von 1150/625 MHz. Allerdings scheint das ganze laut unserem Forum wohl schlicht eine Fälschung zu sein – und auch ohne diese Information kann man gut und gerne einschätzen, daß derzeit noch keine Fiji-Grafikkarten mit gleich 8 GB in freier Wildbahn unterwegs sein sollten. Sofern AMD überhaupt an jenen arbeitet, dürfte es voraussichtlich im Herbst erste Samples geben und im Winter dann kaufbare Modelle – aber das auch nur, wenn alles glattgeht, Hynix tatsächlich die HBM2-Speicher derart vorfristig liefern kann (geplant eigentlich erst für Anfang 2016) und der Fiji-Chip mit diesen HBM2-Speicherchips dann auch problemlos zurechtkommt. Richtig verlassen sollte man sich auf Fiji mit 8 GB Speicher sowieso nicht, dies darf derzeit eher als eine hypothetisch in der Luft hängende Möglichkeit angesehen werden.

Heise berichten über auf der Computex zu sehende Carrizo-Notebooks: Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Toshiba zeigen entsprechende Modelle, was nun erst einmal kein so schlechter Anfang ist – nachdem AMD zuletzt arge Schwierigkeiten hatte, die Notebook-Hersteller von seinen APUs zu begeistern. Allerdings erscheint es fast so, als würde die Carrizo-Option der herunterregelbaren TDP derzeit kaum genutzt werden, zumindest diese ersten Modelle sahen laut Heise nach den vollen 35 Watt TDP aus. Dies dürfte natürlich auch mit der Nische zusammenhängen, in welchem AMD derzeit gesehen wird: Möglichst günstige Notebooks, insbesondere natürlich günstig für deren Hersteller. Andererseits sind auch Standard-Notebook eine ehrbare Sache, die in Millionenstückzahl über die Ladentheken geht – und AMD somit die Möglichkeit bietet, sich zu bewähren und eventuell in Zukunft auf breitere Einsatzfelder hoffen zu können.

Deutlich fehlend auf der Computex waren für Heise hingegen PCs & Notebooks mit den neuen Broadwell-Prozessoren: Gerade einmal zwei Modelle von MSI sowie Prototypen von Dell und Gigabyte waren zu sehen – für eine eigentlich schon letzten Sommer gedachte Prozessoren-Architektur ist dies arg mager. Dabei hat Broadwell seine primären Vorteile im geringeren Stromverbrauch, ist damit eigentlich ideal für das Notebook-Feld, wie auch die vielen inzwischen seit Monaten verfügbaren Standard-Notebooks und Ultrabooks mit zweikernigen Broadwell-Prozessoren belegen. Bei den Vierkernern von Broadwell scheint Intel hingegen gewisse Probleme zu haben – wenn auch nicht mit der Technik, so zumindest mit der Lieferbarkeit. Auch die beiden neuen Desktop-Modelle sind derzeit zwar breit gelistet, aber kaum lieferbar. Gut möglich auch, daß Intel deren Fertigung inzwischen bewußt zugunsten von Skylake limitiert – bis auf einzelne Ausnahmen dürften Markt und Konsumenten nunmehr sowieso auf Skylake warten.

Neue Zahlen zur Betriebssystem-Verbreitung im Mai 2015 kommen von Netmarketshare und StatsCounter, wobei sich beide Statistik-Dienste einmal mehr weitgehend uneinig sind: Bei Netmarketshare haben Windows XP & 7 klar verloren, Windows 8.1 hingegen klar gewonnen. Bei StatsCounter gibt es zwar auch mittelprächtige Verluste seitens Windows XP & 7, dafür aber nur marginale Zugewinne bei Windows 8.1. Wenigstens die Tendenz ist bei beiden Statistik-Diensten damit aber ähnlich: Windows XP und 7 verlieren, Windows 8.1 gewinnt trotz des sich ankündigenden Launches von Windows 10 hinzu. In absoluten Zahlen liegt Windows 8/8.1 aber weiterhin knapp unterhalb der 20-Prozent-Marke, Windows XP je nach Statistik bei 11-15% und Windows 7 in jedem Fall noch klar über der 50-Prozent-Marke. An diesem Bild dürfte sich in der wenigen Zeit bis zum Windows-10-Launch nun auch nichts mehr ändern – und danach dürfte Windows 10 wahrscheinlich sehr schnell eine deutliche Marktpräsenz gewinnen, denn Microsoft tut derzeit wirklich alles, um einen möglichst krachenden Starterfolg hinzulegen.

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