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Die Systemanforderungen zu D4: Dark Dreams Don't Die

Das bislang exklusiv nur für die Xbox One verfügbare Mystery-Episodenadventure "D4: Dark Dreams Don't Die" wurde seitens Spieleentwickler Access Games nunmehr auch für den PC umgesetzt und wird dort am 5. Juni inklusive aller Zusatzinhalte der Xbox-One-Version veröffentlicht werden. Dabei wird das ursprünglich explizit für die Kinect-Steuerung ausgelegte Spielinterface komplett für eine Maus/Tastatur-Steuerung angepasst. Das Spiel auf Basis der Unreal Engine 3 setzt ein 64-bittiges Windows samt einer DirectX-11-Grafikkarte voraus, über Fallbacks für DirectX 9/10 Beschleuniger ist derzeit nichts bekannt. Beim Hauptspeicher werden minimal 6 GB und empfohlen 8 GB angesetzt, was allerdings wahrscheinlich keine zwingende Bedingung darstellt.

Auf Prozessoren-Seite soll es minimal ein Core 2 Quad Q9550 oder eine vergleichbare AMD-CPU sein. Dies trifft wohl auf die vier- und sechskernigen Phenom II Modelle zu, genauso auch auf alle schnell getakteten FX-Prozessoren. Empfohlen ist dagegen gleich ein Core i7-4770K oder eine vergleichbare AMD-CPU – wobei man ehrlicherweise bei AMD keine passenden Äquivalente findet, wenn man wirklich nur die Gaming-Performance der FX-Prozessoren mit den aktuellen Intel-Angeboten vergleicht. Inwiefern das Spiel noch vernünftig auch mit Zwei- und Dreikernern zusammenarbeitet, ist nicht bekannt – möglich, daß das Spiel aufgrund der Xbox-One-Abstammung deutlich auf viele CPU-Rechenkerne ausgelegt ist, möglich aber auch, daß der Spieleentwickler diesen Punkt auch einfach nicht gründlich ausgetestet hat. Eine manuelle Sperre bei zu wenigen Rechenkernen ist wie üblich unwahrscheinlich, dies gibt es nach wie vor nur bei vereinzelten Titeln.

Auf Grafikkarten-Seite soll es minimal eine Radeon HD 6870 (Perf.Index 190%) bzw. eine GeForce GTX 470 (Perf.Index 200%) sein, jeweils mit mindestens 1 GB Grafikkartenspeicher. Dies dürfte einen Großteil aller heutzutage in Betrieb befindlichen PCs einschließen – wenngleich die minimalen Anforderungen auch nur für die magere Auflösung von 1280x720 gedacht erscheinen und dies auf heutigen FullHD-Displays womöglich nicht wirklich gut aussehen wird. Empfohlen werden hingegen Radeon HD 7850 (Perf.Index 240%) bzw. GeForce GTX 670 (Perf.Index 330%) mit mindestens 2 GB Grafikkartenspeicher – was einen irritierend hohen Performanceunterschied zugunsten von AMD ergibt. Dieser dürfte sich jedoch weniger durch einen Fehler, sondern eher durch die AMD-Abstammung der Xbox-One-Grafiklösung erklären lassen – hier ergibt sich endlich einmal ein klar ersichtlicher Performance-Vorteil des Xbox-One-Deals für AMD auch für die PC-Gamer.

minimale Anforderungen empfohlene Anforderungen
Betriebssystem Windows Vista, 7, 8 & 8.1 64-Bit  (Windows Vista nicht offiziell erwähnt)
Prozessor "vergleichbare AMD-CPU"
Intel Core 2 Quad Q9550 (4C, 2.83 GHz)
"vergleichbare AMD-CPU"
Intel Core i7-4770K (4C+HT, 3.5 GHz)
RAM 6 GB 8 GB
DirectX DirectX 11.0
Grafikkarte AMD Radeon HD 6870
nVidia GeForce GTX 470
AMD Radeon HD 7850
nVidia GeForce GTX 670
VRAM 1 GB 2 GB
HDD 10 GB freier Festplattenspeicherplatz 20 GB freier Festplattenspeicherplatz
Dienste keine
Speichermengen sowie Anzahl an CPU-Rechenkernen werden in aller Regel nicht zwingend vorausgesetzt

Positiverweise gab der Spieleentwickler zusätzlich an, daß mit der empfohlenen Hardware immerhin 60 fps unter der FullHD-Auflösung von 1920x1080 erreicht werden sollen – solcherart Informationen sollten alle Spieleentwickler ihren Angaben zu den Systemanforderungen beigeben, damit man jene besser zugunsten der vielen auf dem PC möglichen Auflösungen einschätzen kann. Diese eher nur mittelprächtigen Grafikanforderungen für FullHD lassen dann natürlich die Option für die Besitzer von Enthusiasten-Lösungen offen, das Spiel auch flüssig unter UltraHD-Auflösungen oder mit Downsampling Anti-Aliasing genießen zu können.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 7. Mai 2015

Die ComputerBase zeigt weitere Renderbilder zur "Radeon R9 390X WCE" – echte Bilder gibt es offenbar noch nicht, aber die Renderbilder sollen die kommende Grafikkarte schon ganz gut treffen. Schon der allererste Blick offenbart die erstaunliche Kürze der kommenden Enthusiasten-Grafikkarte von nur grob 20cm – resultierend aus dem Punkt, daß der HBM-Speicher neben dem Fiji-Chip auf demselben Package sitzt und daher die restliche Grafikkarte deutlich einfacher aufgebaut werden kann, da kein Platz für weitere Speicherchips (und deren Anbindung) benötigt wird. Zudem ist der verbaute reine Wasserkühler zu erkennen – wobei es Fiji-basierte Grafikkarten höchstwahrscheinlich auch mit Luftkühlung geben wird, welche dann aber geringere Taktraten und wohl auch eine höhere Geräuschbelastung mit sich bringen werden. Als Bildausgang-Anschlüße werden nur drei Stück DisplayPort samt einem HDMI gezeigt, was bei Monitoren mit alleinigem VGA- oder DVI-Anschluß dann Adapter bedingen würde – aber in diesem Punkt muß die Karte noch nicht zwingend final sein.

Die PC Games Hardware berichtet über die ersten namentlich bekannten Carrizo-Prozessoren: Auf dem FAD '15 wurden hierzu FX-8800P und A10-8700P genannt, beide natürlich trotzdem für den reinen Mobile-Einsatz. Daneben wurde erneut die Diskussion darüber angestoßen, ob AMDs für 2016 geplante siebte APU-Generation nun noch auf Carrizo oder einem Carrizo-Refresh basiert – oder eben doch schon auf der Zen-Architektur. Als Anzeichen für die Carrizo-Option sieht die PCGH das DDR3/DDR4-Speicherinterface jener siebten APU-Generation – während Zen-basierte CPUs nur ein DDR4-Speicherinterface tragen werden. Gänzlich sicher sollte man sich an diesem Punkt aber nicht sein, denn letztlich hat das Speicherinterface nichts mit den Zen-Rechenkernen zu tun, existiert jenes außerhalb der eigentlichen CPU-Architektur genauso wie North- und Southbridge oder die integrierte Grafik.

Für die Benutzung der Zen-Architektur bei jener siebten APU-Generation spricht dagegen das Argument, daß wenn AMD jene tatsächlich in der 14nm-Fertigung herausbringt und damit sowieso einen neuen Chip designen und auflegen muß, man dafür natürlich zuerst die (im Jahr 2016 sowieso fertigen) Zen-Rechenkerne verwenden sollte. Nur wenn AMD tatsächlich für die 2016er APUs weiterhin bei der 28nm-Fertigung bleibt, würde die Weiterverwendung von Carrizo (überaus) naheliegend sein – aber dann wäre zumindest diese Produktschiene klar enttäuschend, selbst wenn es dann Carrizo-verwandte APUs auch für den Desktop-Bereich gäbe. AMD sollte alles daran setzen, auch in diesem gerade für das breite Mainstream-Geschäft wichtigen Segment konkurrenzfähig zu werden und demzufolge die leistungsfähigeren Zen-Rechenkerne so schnell wie möglich in seine APU-Serien integrieren – wenn nicht schon im Jahr 2016, dann wenigstens für das Jahr 2017.

Bezüglich der Betriebssystem-Verbreitung im April 2015 sind sich Netmarketshare und StatsCounter ausnahmsweise einmal völlig einig: Windows 7 legte minimal zu, Windows XP verlor ebenso leicht, Windows 8/8.1 gewannen wiederum leicht hinzu. Insgesamt war es ein Monat eher geringer Bewegungen – was aber gut ist, weil damit Zukunftsprognosen eine geringere Fehlermarge aufweisen. Bis zum Launch von Windows 10 zum Ende des Juli dürfte sich an diesem Bild wohl nicht mehr viel ändern: Windows 7 nahe der 60%-Marke, Windows 8/8.1 bei 15-20%, Windows XP bei 10-15%. Dies bedeutet auch, daß Windows 7 nicht mehr die extreme Verbreitung von Windows XP (teilweise um die 90%) erreichen wird, Windows 8/8.1 genauso nicht einmal den Höhepunkt von Windows Vista bei knapp 25% erreichen wird. Spannend wird die Frage, von wem Windows 10 maßgebliche Marktanteile abknabbern wird: Unter Umständen verschwinden Windows Vista sowie Windows 8/8.1 recht fix aus der Benutzung, auch Windows XP dürfte erneut nachgeben. Windows 7 wird natürlich auch verlieren, hat aber die Chance, auf einem etwas niedrigeren Niveau – sagen wir bei grob 40% – noch eine längere Zeit mitzuspielen, je nachdem wie heftig Windows 10 ähnlich verschreckend wirkt wie Windows 8.

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AMD senkt nochmals die Preise der Kaveri-APUs

Im Zuge des "Financial Analyst Day 2015" hat AMD auch eine Preissenkung des Kaveri-Portfolios bekanntgegeben, welche zum 10. Mai in Kraft treten wird. Die Preise der Kaveri-APUs fallen dabei um 5 bis 11 Prozent, ein Modell (der A6-7400K) steigt allerdings sogar leicht im Preis. Nachdem AMD allerdings schon einmal im letzten Oktober die Kaveri-Preise maßgeblich nach unten gezogen hatte, beträgt die insgesamte Preissenkung gegenüber den jeweiligen Launchpreisen nunmehr gleich 16 bis 26 Prozent – die meisten der ab 10. Mai geltenden Kaveri-APU kosten damit ein Fünftel bis ein Viertel weniger gegenüber dem Launch-Niveau. Sehr gut abzulesen ist diese Entwicklung am Top-Modell A10-7850K, welches mal für 173$ in den Markt kam und nun nach der zweiten Preissenkung nur noch 127$ kosten soll.

Kerne Takt unlocked L2 Grafik Speicher TDP Listenpreis Release
A10-7850K 4 3.7/4.0 GHz 4 MB Radeon R7 mit 512 SE @ ≤720 MHz DDR3/2133 95W 127$  (bisher: 143$)  (14. Jan. 2014)
A10-7800 4 3.5/3.9 GHz - 4 MB Radeon R7 mit 512 SE @ ≤720 MHz DDR3/2133 45/65W 127$  (bisher: 133$)  (31. Juli 2014)
A10-7770K 4 3.4/3.8 GHz 4 MB Radeon R7 mit 384 SE @ ≤720 MHz DDR3/2133 95W 117$  (bisher: 123$)  (14. Jan. 2014)
A8-7650K 4 3.3/3.7 GHz - 4 MB Radeon R7 mit 384 SE @ ≤720 MHz DDR3/2133 95W 95$  (bisher: 105$)  (Febr. 2015)
A8-7600 4 3.1/3.8 GHz - 4 MB Radeon R7 mit 384 SE @ ≤720 MHz DDR3/2133 45/65W 85$  (bisher: 92$)  (31. Juli 2014)
A6-7400K 2 3.5/3.9 GHz 1 MB Radeon R5 mit 256 SE @ ≤756 MHz DDR3/1866 45/65W 60$  (bisher: 58$)  (31. Juli 2014)
Athlon X4 860K 4 3.7/4.0 GHz 4 MB deaktiviert ? 95W ?  (Sept. 2014)
Athlon X4 840 4 3.1/3.8 GHz - 4 MB deaktiviert ? 65W ?  (Sept. 2014)
Athlon X2 450 2 3.5/3.9 GHz - 1 MB deaktiviert ? 65W ?  (Sept. 2014)
Alle Kaveri-APUs kommen im Sockel FM2+ daher, welcher inkompatibel zum Sockel FM2 der Trinity- und Richlands-APUs ist. Benötigt werden daher durchgehend neue Mainboards für den Sockel FM2+, welche auf den Chipsätzen A55, A78 und A88X basieren können.

Aller Wahrscheinlichkeit ist diese erneute Preissenkung allerdings nur der Vorbote der Markteinführung des Kaveri-Refrehs "Godavari" mit leicht höheren Taktraten und vermutlich leicht höheren Preislagen. Trotzdem ist es etwas schade, daß AMD diese nunmehr richtig guten Preislagen für die originalen Kaveri-APUs nicht schon früher – am besten direkt zum Launch – gemacht hat. Seinerzeit wurde Kaveri zwar allgemein ganz gut bewertet, ergab sich wegen eines fehlenden Preisvorteils gegenüber Intel aber auch keine Notwendigkeit, auf Kaveri zu setzen. Mit der passenden Preislage – welche AMD erst jetzt, über ein Jahr später macht – wäre man hingegen eher gezwungen gewesen, sich mit Kaveri nicht nur aus technischer Hinsicht zu beschäftigen, sondern eben auch beim konkreten Prozessoren-Kauf.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 6. Mai 2015

Weitere Anmerkungen zu AMDs "Financial Analyst Day 2015" und den dabei gezeigten Präsentationen: Die Radeon R9 380 OEM, hinter welcher sich platt eine Radeon R9 285 verbirgt, wird von den OEMs nun auch mit bis zu 4 GB Grafikkartenspeicher verbaut – die Radeon R9 285 selber wird dagegen weiterhin stur nur mit 2 GB Speicher angeboten. Ab dem Tonga-Chip dieser Grafikkarten funktioniert im übrigen ein neues AMD-Feature: Mittels "Frame Rate Target Control" (FRTC) kann man per Treiber die erzeugten Framerate eines Spiels beschränken und damit die Energieeffizienz erhöhen sowie potentiell Spulenfiepen – welches gern bei absurd hohen Frameraten auftritt – vorbeugen. WCCF Tech versuchen es mangels eines gezeigten Fiji-Chips mit einer scheinbaren Aufnahme eines Fiji-Boards – welche aber schnell als nicht mittels einer Fotokamera entstanden, sondern mittels einer Render-Software erzeugt identifiziert wurde. Eher zielführender dürfte AMDs Fiji-Teaser beim FAD sein: Dabei standen im Hintergrund Trinkwasser-Flaschen der (real existierenden) Wasser-Marke "Fiji". Und letztlich hat AMD nunmehr wenigstens Carrizo-L offiziell gemacht, diese Prozessoren werden nunmehr in China und später weltweit ausgeliefert. Eingeordnet als Ax-7xxx & Ex-7xxx APUs und mit ähnlichen Taktfrequenzen wie der direkte Vorgänger "Beema" steht allerdings zu erwarten, daß es sich hierbei letztlich nur um ein glattes Beema-Rebranding handelt, ohne neue oder verbesserte Technik auf CPU- und GPU-Seite.

Das Nutzerfazit im 3DCenter-Forum zu AMDs FAD-Präsentationen schwankt im übrigen zwischen den zwei Polen "Vorfreude auf Zen" als auch "Gähnen über das 2015er AMD-Programm" – denn in diesem gibt es außer der nur im Mobile-Segment verbauten Carrizo-APU sowie dem Fiji-Grafikchip für das Enthusiasten-Segment kaum etwas zu lachen. Nachdem sich AMD nunmehr zu einer "Radeon R300 OEM" Grafikkarten-Serie aufgeschwungen und damit rein technisch das Versprechen nach einer neuen Grafikkarten-Serie im Jahr 2015 erfüllt hat, kann sogar leicht in Frage gestellt werden, ob AMD dieses Jahr den Retail-Markt für Grafikkarten überhaupt noch mit mehr als mit Fiji-Grafikkarten beliefern will – und natürlich, unter welcher Flagge dies im Fall des Falles geschehen wird. Das letzte Mal, als es eine OEM-Serie noch vor neuen Retail-Grafikkarten gab (Radeon HD 8000 Serie) hat AMD der nachfolgenden neuen Retail-Serie eine neue Nummer spendiert (Radeon R200 Serie), bei nVidia war es in der Vergangenheit genauso (GeForce 300 Serie für OEMs & GeForce 400 Serie für Retail). Abgesehen davon, daß AMD noch im zweiten Quartal den Fiji-Chip bringen will, ist das weitere AMD-Vorgehen bei Retail-Grafikkarten für das Jahr 2015 ungewisser denn jeh. Allerdings darf die Idee, daß es dieses Jahr eventuell eine Grafikkarten-Serie basierend auf mehreren neuen Grafikchips geben wird, inzwischen als beerdigt betrachtet werden – denn dies wäre AMD sicherlich eine Erwähnung wert gewesen. Alles, was unterhalb des Fiji-Chips dieses Jahr noch kommt, wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Rebranding-Status haben.

Daß dieses Jahr bei AMD ein klares Übergangsjahr werden wird, war allerdings vorher schon klar, wurde nun halt nur offiziell bestätigt. AMD steht im Prozessoren-Bereich am Ende einer langjährigen CPU-Architektur, welche wenig erfolgreich war und daher nur noch dort eingesetzt wird, wo man unbedingt den Anschluß halten muß (Notebook-Prozessoren). Andere Produkte auf Basis der alten Prozessoren-Architektur wären zwar sicherlich noch realisierbar, ergeben für AMD jedoch kaum noch einen Gewinn – womit man lieber alle Anstrengungen darauf verwendet, die kommende neue Prozessoren-Architektur termingerecht zu liefern. Und im Grafikchip-Bereich steht man am Ende der 28nm-Fertigung, sind da kaum noch echte Verbesserungen außer eben ein Grafikchip mit sehr großer Chipfläche realisierbar – dafür kommt nun eben der Fiji-Chip mit ~550mm² Chipfläche. Weitere Entwicklungen sind nur denkbar, wenn (deutlich) mehr Transistoren in die gleiche Chipfläche gepackt werden können, wofür ab nächstes Jahr die 14nm-Fertigung zur Verfügung stehen wird. Bis zu diesen beiden Punkten wird sich AMD faktisch durchhangeln müssen, selbst wenn dies für das Jahr 2015 in einigen Teilgebieten weitere geschäftliche Rückschläge bedeuten sollte.

Daneben wäre noch Stellung zu nehmen zur Frage der kürzlich aufgetauchten AMD-Roadmaps, welche tiefere Einblicke in AMDs kommendes Produkt-Portfolio im Prozessoren-Bereich gab – allerdings laut AMD glatt gefälscht sind. Der Planet 3DNow! hat an dieser Stelle noch einmal nachgefragt und eine offizielle AMD-Aussage eingeholt, welche wie folgt lautet: "These slides contain fabricated content and were not generated by or on behalf of AMD." Interessanterweise soll sich dies jedoch primär auf die Präsentationsfolien zu den Zen-Rechenkernen beziehen – welche derart allgemein gehalten sind, daß jene trotz Fälschung problemlos stimmen könnten. Zu der angeblichen AMD-Roadmap wollte sich AMD hingegen nicht explizit äußern – was leider erneut weit entfernt von echter Eindeutigkeit ist. In Folge dessen gab es eine größere Hoffnung, daß sich dies im Rahmen von AMDs FAD '15 irgendwie klar bestätigen oder widerlegen lassen würde – was nun aber nicht eingetreten ist, denn AMDs auf dem FAD '15 gezeigte Unterlagen sind weit weniger spezifisch und beißen sich nur in zwei kleinen Details mit der angeblich falschen Roadmap.

Zum einen kommen die K12-Rechenkerne nunmehr erst 2017 und nicht schon 2016, zum anderen ist AMDs gemeinsamer CPU-Sockel für das Jahr 2016 nunmehr AM4 und FM3. Beide Differenzen können allerdings auch einer kurzfristigen Roadmap-Änderung entsprungen sein, daran ist eine Fälschung schwerlich nachweisbar. Der klarste Hinweis auf eine Fälschung ist noch der Umstand, daß die angebliche AMD-Roadmap auf der FAD '15 nicht präsentiert wurde und daß es eher unüblich ist, einzelnen Börsenanalysten im Hinterzimmer noch zusätzliche Unterlagen zu zeigen – dies wäre eine justizable Wettbewerbsverzerrung gegenüber den anderen Börsenanalysten. Insofern erscheint diese angebliche AMD-Roadmap in der Tat nun als Fälschung – und zwar trotz daß die meisten Daten auf dieser Roadmap wohl stimmen werden, was aber einfach dem Umstand geschuldet sein dürfte, daß ein Insider (oder guter Gerüchtekenner) jene erstellt hat. Für den Augenblick nehmen wir den entsprechenden Artikel besser von der Startseite, der Artikel und die Folien bleiben aber aus Dokumentationsgründen online – schon allein deswegen, um später jederzeit nachprüfen zu können, auf welcher möglicherweise vollkommen korrekten Informationsbasis der Fälscher gearbeitet hat.

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Neuer Artikel: AMDs CPU/GPU-Präsentationen zum FAD '15

Prozessoren- und Grafik-Entwickler AMD hat auf seinem "Financial Analyst Day 2015" einiges über die kurz-mittelfristigen Unternehmenspläne gesagt und mittels Präsentations-Slides gezeigt, darunter natürlich auch etwas zum demnächst antretenden Fiji-Grafikchip sowie den 2016er CPU-Planungen basierend auf der Zen-Prozessorenarchitektur. Wer den Live-Stream nicht mit verfolgt hat, kann jenen sowohl nachträglich anschauen als auch in den verschiedenen von AMD angebotenen PDFs blättern, auf denen die einzelnen Präsentationen aufgebaut sind. Vieles auf dieser Veranstaltung gesagtes und gezeigtes hat natürlich mit finanziellen Aspekten des AMD-Geschäfts zu tun, auch gehen die gezeigten technischen Slides eher selten in echte Details. Die interessanten Folien wollen wir trotzdem nachfolgend zeigen und kommentieren ... zum Artikel.

AMD FAD '15 – Next-Generation, High-Performance x86 Core
AMD FAD '15 – Next-Generation, High-Performance x86 Core
AMD FAD '15 – Meet the Next-Gen AMD Radeon Graphics
AMD FAD '15 – Meet the Next-Gen AMD Radeon Graphics
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nVidia legt ein Witcher/Batman-Spielebundle nur für GeForce GTX 970 & 980 auf

Nur für die GeForce GTX 970 und 980 hat nVidia ein neues Spielebundle aufgelegt, welches nun neben dem bisher schon diesen Grafikkarten beigelegten "The Witcher 3: Wild Hunt" (Release 19. Mai) nun auch noch ab sofort "Batman: Arkham Knight" (Release 23. Juni) umfasst. Im Gegensatz zum bisherigen nVidia-Spielbundle, welches bei den teilnehmenden Grafikkarten deutlich breiter gefasst war, gilt dieses neue Bundle nur für GeForce GTX 970 & 980 – nicht aber die GeForce GTX Titan X. Trotzdem dürfte dieses neue Spielebundle für Anhänger dieser Spieleserien sicherlich ein hochinteressantes Angebot darstellen, zwei brandneue AAA-Titel auf einmal bekommt man eher selten. Das bisherige nVidia-Spielebundle dürfte demzufolge noch etwas weiter laufen, während die früheren nVidia-Spielebundles inzwischen sicherlich nicht mehr angeboten werden – die Gutschein-Einlösung für diese alten Bundles ist jedoch nach wie vor möglich. Im Gegensatz dazu wird AMDs letztes Never-Settle-Spielebundle inzwischen sowohl nicht mehr angeboten als auch ist eine Gutschein-Einlösung hierfür nicht mehr möglich.

Wie üblich bei Spielebundle-Aktionen gilt auch hier, daß den genannten nVidia-Grafikkarten – gekauft bei einem an der Aktion teilnehmenden Händler – entsprechende Coupons beiliegen, welche auf einer speziellen nVidia-Webseite dann in Download-Codes eingelöst werden können. Die neue Spielebundle-Aktion von nVidia läuft nach bisherigem Kenntnisstand bis mindestens zum 1. Juni 2015. Bei der Bestellung ist auf das Vorhandensein eines entsprechenden nVidia-Coupons in der Angebotsbeschreibung zu kontrollieren, da nicht jeder Händler an dieser Aktion teilnimmt und selbst bei den teilnehmenden Händler nicht jedes Produktangebot Teil dieser Aktion sein muß.

Inhalt des Spielebundles
GeForce GTX 660 bis 690 & Titan
GeForce GTX 760 bis 780 Ti
ab Aktionsstart 12. März 2014: Spiel "Daylight"  (Einlöse-Webseite)
GeForce GTX 660 bis 690
GeForce GTX 760 bis Titan Black
ab Aktionsstart 29. April 2014: Spiel "Watch Dogs"  (Einlöse-Webseite)
GeForce GTX 770 bis Titan Black ab Aktionsstart 13. August 2014: Spiel "Borderlands: The Pre-Sequel"  (Einlöse-Webseite)
GeForce GTX 780 & 780 Ti
GeForce GTX 970 & 980
GeForce GTX 970M & 980M
ab Aktionsstart 4. November 2014: "Pick your Path" Spielebundle mit einem von drei Ubisoft-Spielen: "Assassin’s Creed: Unity", "Far Cry 4" oder "The Crew"  (Einlöse-Webseite)
GeForce GTX 960, 970 & 980
GeForce GTX 970M & 980M
ab Aktionsstart 10. März 2015: Spiel "The Witcher 3: Wild Hunt"  (Einlöse-Webseite)
GeForce GTX 970 & 980 ab Aktionsstart 5. Mai 2015: Spiele "The Witcher 3: Wild Hunt" und "Batman: Arkham Knight"  (Einlöse-Webseite)
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