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Intels Core i-9000H Serie wird bestätigt Achtkern-Prozessoren für Notebooks bringen

Prozessoren-Hersteller Intel hatte mit einem offiziellen Intel-Dokument kurzzeitig Namen und teilweise Daten zur Core i-9000H Serie an Mobile-Prozessoren online gehabt, welche u.a. vom Twitterer "188号" entdeckt und gesichert wurden. Damit bestätigt sich das, was sich vor gut einem Monat bereits andeutete: Intel wird tatsächlich Achtkern-Prozessoren ins Mobile-Segment bringen. Intel führt in seinem Dokument zwar keinerlei Angaben über die Anzahl an CPU-Kernen, aber an den notierten 16 MB Level3-Cache bei Core i9-9980H sowie Core i9-9980HK ergibt sich automatisch die Verwendung des Achtkern-Dies des Coffee-Lake-Refresh. Die weiteren zur Verfügung stehenden Angaben betreffen allein den maximalen Boosttakt (welcher bei allen Prozessoren ziemlich hoch ausfällt), sowie die TDP-Klasse in Form der H-Kennzeichnung. Jene steht bei Intel für die schnellsten Mobile-Prozessoren und wurde in den letzten Jahren regelmäßig auf 45 Watt gesetzt – was aber natürlich keine Gewähr ist, das dies auch bei der Core i-9000H Serie derart gehandhabt wird.

Kerne Takt unl. L3-Cache TDP
Core i9-9980HK 8C/16T ?/5.0 GHz 16 MB 45W (?)
Core i9-9980H 8C/16T ?/4.8 GHz 16 MB 45W (?)
Core i7-9850H 6C/12T oder 8C/8T ?/4.6 GHz 12 MB 45W (?)
Core i7-9750H 6C/12T oder 8C/8T ?/4.5 GHz 12 MB 45W (?)
Core i5-9400H 4C/8T oder 6C/6T ?/4.3 GHz 8 MB 45W (?)
Core i5-9300H 4C/8T oder 6C/6T ?/4.1 GHz 8 MB 45W (?)
Daten gemäß der (vorläufigen) Angaben eines offiziellen Intel-Dokuments
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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Februar 2019

In unserem Forum ist man wenig begeistert über eine GeForce GTX 1660 Ti mit grob der Performance der GeForce GTX 1070 (ermittelt auf Basis der kürzlichen FF15-Benchmarks) – und weist auf die zwei Nachteile dieser Rechnung hin: Erstens einmal hat die GeForce GTX 1070 einfach 2 GB mehr Grafikkartenspeicher – und zweitens bekommt man diese ältere Karte derzeit im Abverkauf durchaus zu Preisen, welche dem Listenpreis der kommenden GeForce GTX 1660 Ti entsprechen. Zum gleichen Preis gesehen ist es natürlich schwer, der GeForce GTX 1660 Ti die Vorhand zu geben, da zählt wirklich das Argument der größeren Speichermenge mehr als das Argument der moderneren Grafikchip-Architektur. Zur Ehrenrettung der GeForce GTX 1660 Ti kann man sagen, das Abverkaufspreise eigentlich kein guter Vergleichsgegenstand sind, da üblicherweise immer derart niedrig angesetzt, auf das sich die alte Karte auch wirklich noch wegverkauft. Vor deren Auslaufen war die GeForce GTX 1070 jedenfalls kaum jemals unterhalb von 350 Euro zu finden, meist eher knapp unterhalb von 400 Euro gelistet. Für den Grafikkarten-Käufer, welcher jetzt aktuell zuschlägt, sind diese Abverkaufsangebote zur GeForce GTX 1070 somit sicherlich attraktiv.

AMD Straßenpreis nVidia
340-360 Euro GeForce RTX 2060 6GB
FullHD-Index 920%, 4K-Index 124%, Listenpreis 349$
290-350 Euro GeForce GTX 1070 8GB
FullHD-Index 800%, 4K-Index 107%, Listenpreis 379$
Radeon RX Vega 56 8GB
FullHD-Index 840%, 4K-Index 117%, Listenpreis 399$
270-360 Euro
erwartet für ~280 Euro GeForce GTX 1660 Ti 6GB
FullHD-Index ~770-820%, 4K-Index ~100-105%, Listenpreis 279$
Radeon RX 590 8GB
FullHD-Index 640%, 4K-Index 87%, Listenpreis 279$
240-260 Euro
200-230 Euro GeForce GTX 1060 6GB
FullHD-Index 590%, 4K-Index 76%, Listenpreis 249$
Radeon RX 580 8GB
FullHD-Index 590%, 4K-Index 80%, Listenpreis 229$
170-200 Euro
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AMD verlängert das aktuelle "Raise the Game" Spielebundle und erweitert es auf die Radeon VII

Noch nachzutragen zum Launch der Radeon VII wäre, das jene Grafikkarte vom Launch weg mit dem bekannten "Raise the Game" Spielebundle bestückt ausgeliefert wird, bei welchem AMD die Spieletitel "Devil May Cry 5", "Resident Evil 2" (Remake) & "The Division 2" kostenlos beilegt. Das RE2-Remake ist dabei als einzigster Titel am 25. Januar bereits erschienen, während DMC5 am 8. März sowie The Division 2 am 15. März veröffentlich werden sollen. Die AMD-Aktion läuft nunmehr bis zum 6. April 2019 – und bis zu selben Zeitpunkt hat AMD auch noch selbiges "Raise the Game" Spielebundle für Radeon RX 570, 580, 590, Vega 56 & Vega 64 verlängert, so das AMDs Midrange- und HighEnd-Angebote derzeit gut versorgt mit Spielebundles in den Wettbewerb ziehen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 16./17. Februar 2019

Die ComputerBase hat einen zweiten Benchmark-Artikel zur Radeon VII aufgelegt, welcher neuere Benchmarks als im üblichen Testfeld beinhaltet. Hintergrund dessen ist wohl, das wegen des Festhaltens am üblichen Benchmark-Parcour einige neuere Spieletitel im originalen Launch-Review nicht mitgetestet wurden, bei welchen die Radeon VII allerdings besser wegkommt. Jenes Ergebnis (des Launch-Reviews) ergibt somit ein vergleichsweise schwaches Resultat für die Radeon VII – nicht gleich vollkommen abweichend, aber dennoch weist die Radeon VII im Test der ComputerBase eben die nachweisbar niedrigste Skalierung aller 18 ausgewerteten Launch-Reviews aus. Mit dem neuen Test der ComputerBase (unter 8 vorher nicht getesteten neuen Spieletiteln) zeigt sich dann ein etwas anderes Bild: Die Radeon VII erreicht eine beachtbar höhere Performancedifferenz gegenüber der Radeon RX Vega 64 (+28,2% anstatt +25,5%) sowie kann sich auch klar näher zur GeForce RTX 2080 FE positionieren (-3,6% anstatt -9,4%). Letzteres Ergebnis ist dann regelrecht gutklassig, denn die Performance-Differenz der Radeon VII zur GeForce RTX 2080 FE ist unter diesen neueren Spieletiteln mit +3,7% bzw. -3,6% nur noch marginal, gegenüber der GeForce RTX 2080 auf Referenztaktung dürfte dies sogar einen Performance-Gleichstand ergeben.

Vega 64 Radeon VII RTX 2080 FE R7→2080-FE
ComputerBase Launch-Review zur R7  (19 Tests) 100% 125,5% 138,5% +10,4%
ComputerBase Nachtragstest zur R7  (8 Tests) 100% 128,2%  (+2,7) 133,0%  (-5,5) +3,7%
Launch-Review und Nachtragstests zusammengemixt  (27 Tests) 100% 126,3%  (+0,8) 136,9%  (-1,6) +8,4%
Durchschnitt von 18 ausgewerteten Launch-Reviews zur R7 100% 130,4% 140,1% +7,4%
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