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Windows 10 wird von Microsoft bis zum Oktober 2025 unterstützt

Microsoft hat die Support-Zeiträume für Windows 10 bekanntgegeben, welche wie üblich bei Microsoft auf 5 Jahre für den Mainstream-Support und 10 Jahre für den Extended-Support lauten. Innerhalb des Mainstream-Supports gibt es üblicherweise funktionelle Updates und neue Funktionen, innerhalb des Extended-Supports dann nur noch reine Sicherheits-Updates. Bei Windows Vista läuft jener Extended-Support noch bis zum April 2017, bei Windows 7 bis zum Januar 2020, bei Windows 8.1 bis zum Januar 2023 und bei Windows 10 nunmehr bis zum Oktober 2025 – danach ist ein Weiterbetrieb dieser Betriebssysteme bei einem an das Internet angeschlossenen PC allgemein nicht mehr ratsam. Etwas unklar ist allerdings noch, wie sich diese Angaben zu Windows 10 mit der Microsoft-Aussage deckt, "Windows 10 wäre das letzte Microsoft-Betriebssystem". Denn dafür müsste es eigentlich regelrecht unbegrenzte Support-Zeiträume geben – es sei denn, jene Aussage wäre wirklich nur "Marketing" und damit Nonsens.

Release Mainstream-Support Extended-Support
Windows XP Oktober 2001 abgelaufen (bis 14. April 2009) abgelaufen (bis 8. April 2014)
Windows Vista Januar 2007 abgelaufen (bis 10. April 2012) bis 11. April 2017
Windows 7 Oktober 2009 abgelaufen (bis 13. Januar 2015) bis 14. Januar 2020
Windows 8 Oktober 2012 bis 18. Oktober 2015 bis 18. Oktober 2015
Windows 8.1 Oktober 2013 bis 9. Januar 2018 bis 10. Januar 2023
Windows 10 Juli 2015 bis 13. Oktober 2020 bis 14. Oktober 2025

Eine Ausweichmöglichkeit würde sich mittels Unterversionen im Stil von "Windows 10.1" etc. anbieten – aber dies hat auch ein gewisses Limit für ein "letztes Betriebssystem". Und außerdem will Microsoft natürlich auch irgendwann mal wieder etwas neues verkaufen – ergo scheint hier dann doch durch, daß diese Aussage nicht so ernst zu nehmen ist. Microsoft wäre sowieso besser beraten, den Mund nach dem fast vollständigen Fehlschlag mit Windows 8 (bester Anteil an der installierten Basis höchstwahrscheinlich noch unterhalb von Windows Vista) nicht so voll zu nehmen – es ist eher unwahrscheinlich, daß man all die konzeptionellen Fehler von Windows 8 direkt mit der nächsten Windows-Version sofort beseitigen kann. Zudem hat man eben auch primär an dieser Fehlerbeseitigung gearbeitet und damit erneut kaum größere inhaltliche Änderungen zu bieten – da ist noch sehr viel Raum für zukünftige Verbesserungen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18./19. Juli 2015

Mitte Mai hatten wir uns an dieser Stelle mit der Grafikkarten-Performance unter Project Cars auf Basis dreier Testberichte beschäftigt – mit dem seinerzeitigen Ergebnis, daß die AMD-Grafikkarten mangels guter Treiberunterstützung sehr schlecht weggekommen sind. Nach einigen Ärger zwischen Spielentwickler und AMD selber gab es dann auch für die AMD-Grafikkarten angepasste Treiber sowie eine entsprechend verbesserte Spielversion. Leider hat es von drei erwähnten Artikel bis heute allein die PC Games Hardware geschafft, sich dieser neuen, total veränderten Situation zu stellen. Wir haben bis jetzt gewartet, um diese Performance-Analyse unter Project Cars noch einmal neu aufzulegen – aber ohne die Werte der beiden anderen Testartikel wird dies kaum möglich sein. Schade ist an dieser Stelle, daß diese zwei Webseiten damit zwar die (klickträchtige) Aufregung um die AMD-Performanceschwäche unter diesem Titel mitgenommen haben, nachfolgend aber keine Zeit für eine entsprechende Korrektur fanden. Gerade wenn man in einem Artikel eine heftige Niederlage des einen Herstellers konstatieren muß, gebietet es sich eigentlich, dies beim Aufkommen neuer Treiber & Spielversionen gegenzutesten und gegebenenfalls zu korrigieren. In diesem Fall hätte sich dies absolut gelohnt, beispielsweise die Radeon R9 290 legt in der neuen Situation um glatte 10 fps (+21%) zu.

Weitere AMD-Aussagen im Zuge der Bekanntgabe der (schlechten) AMD-Geschäftszahlen werden in unserem Forum diskutiert: So hat AMD die schwarze Null auch für den Rest des Jahres gekippt, will zwar im dritten und vierten Quartal besser als im desaströsen zweiten Quartal dastehen, muß aber wohl trotzdem weiterhin Verluste verzeichnen. Damit wird es nochmals enger für AMD, wenn man sich allein nur die Barreserven ansieht: Jene liegen zum Ende des zweiten Quartals bei 830 Millionen Dollar und sollen zum Ende des dritten Quartals auf 700 Millionen Dollar zurückgehen. Zugleich wurden aber 600 Millionen Dollar als "Minimum" genannt – als wohl jene Grenze, worunter es kritisch wird. Allerdings will sich AMD zu diesem Zeitpunkt wohl neues Geld "auf dem Kapitalmarkt" besorgen, alternativ könnten auch die GlobalFoundries-Inhaber aus Abu Dhabi hierbei (erneut) einspringen. Desweiteren wird demnächst ein neues AMD-Sparprogramm erwartet, was das Unternehmen wohl für diese neue Umsatzlage fit machen soll – mit allerdings den Problematiken der kurzfristigen Einmalkosten sowie des damit einhergehenden Verlusts an Manpower.

Mal eine positive Nachricht in diesem Zusammenhang ist die AMD-Aussage über einen weiteren Design-Win von AMDs SemiCustom-Sparte. Laut der PC Games Hardware spekuliert man nunmehr breit darüber, ob hiermit also Nintendos kommende NX-Konsole seitens AMD beliefert wird – was sich natürlich anbietet, da in kombinierten CPU/GPU-Chips sicherlich die große Stärke von AMD liegt. Anderereits behauptet AMD, nunmehr nach dem Design-Win die "Arbeit" an diesem Design aufnehmen zu wollen – und bei Nintendos NX geht man hingegen fast fest von einem Launch schon Mitte 2016 aus. Dies passt kaum zusammen, denn die Vorlaufzeit für ein großes Konsolen-Projekt beträgt mehrere Jahre – innerhalb nur eines Jahres stampft da niemand den hauptsächlichen Chip aus dem Boden. Entweder handelt es sich bei diesem neuerlichen Auftrag für AMDs SemiCustom-Sparte also nicht um den NX-SoC – oder aber Nintendos NX-Konsole kommt nicht schon im Jahr 2016 heraus, sondern eher erst im Jahr 2017. Nur zum Vergleich: Die ersten halbwegs detaillierten Meldungen über die seinerzeit schon feststehenden Designs von Xbox One und Playstation 4 gab es Anfang 2012 – glatt anderthalb Jahre vor deren Release.

Eine der spannenden Fragen zu Intels Broadwell-Architektur war zu deren offizieller Vorstellung, ob sich die zwei verfügbaren Desktop-Chips nicht eventuell mittels Overclocking auf ein gänzlich anderes Leistungsniveau heben lassen – einen gewissen IPC-Vorsprung hat Broadwell schließlich, zudem sollte die 14nm-Fertigung doch eigentlich auch noch für besseres nütze sein als nur für niedrigere Stromaufnahmen der Mobile-Chips. Leider kommen hierzu aus unserem Forum eher schlechte Nachrichten: Broadwell läßt sich in der Praxis nicht gut übertakten, bleibt bei den reinen Taktraten noch unterhalb der besten Haswell-Modelle und erreicht damit maximal eine Haswell-Performance, kommt aber (trotz IPC-Gewinn) nicht darüber hinaus. Zudem laboriert Intel derzeit noch am Broadwell-Microcode herum, welcher in die BIOS-Updates der Mainboard-Hersteller einfließt – einige OC-Funktionen laufen noch nicht, das ganze macht teilweise einen ziemlichen Beta-Eindruck. Hinzu kommt der Punkt, daß Intel wahrscheinlich schon ab dem kommenden Skylake-Launch alle Arbeiten für Broadwell einstellen wird – mit Broadwell als durch die 14nm-Fertigung massiv übertaktbares Overclocking-Wunder wird es daher kaum etwas werden.

Nachzutragen vom (hektischen) Monatsanfang sind noch die Zahlen zur Betriebssystem-Verbreitung im Juni 2015 seitens Netmarketshare und StatsCounter – welche kaum gegensätzlicher sein könnten: Bei Netmarketshare soll Windows 7 nochmals ~3% gewonnen und damit sogar die 60%-Marke durchbrochen haben, dafür Windows 8/8.1 in etwa gleichgeblieben sein und Windows XP runde 2½ Prozentpunkt verloren haben. StatsCounter sieht dies komplett konträr und gibt bei allgemein schwacher Bewegung nur Windows 7 einen Zugewinn von grob einem halben Prozentpunkt. Große Durchbrüche bei der Glaubwürdigkeit werden hiermit sicherlich nicht erzielt – insbesondere Netmarketshare sollte seine statistische Methode mal dahingehend überprüfen, daß bei einer so großen Teilnehmermenge große, durch keine realen Ereignisse begründbare Sprünge einfach überaus unwahrscheinlich bis vollkommen unmöglich sind. Daher lassen sich auch nur die großen Tendenzen aus diesen Zahlen herauslesen: Windows 7 bleibt auf 54-61% weiterhin der Marktführer mit mehr als der Hälfte der installierten Basis, Windows 8/8.1 liegt bei weiterhin eher schwachen 16-20% und Windows XP bei inzwischen nur/immer noch 10-12%.

Mit dem Launch von Windows 10 am 29. Juli wird dieses Bild wahrscheinlich vollkommen durcheinandergewirbelt – es wird interessant werden zu sehen, wie gut Microsofts Kostenlos-Umstiegs-Aktion läuft und dabei Windows 10 insbesondere anfänglich nach vorn puscht. Es besteht dabei durchaus das Potential, daß Windows 10 noch vor Jahresende einen Stand von 30 Prozent an installierter Basis erreicht – deutlich mehr, als Windows 8/8.1 jemals erreichen wird und etwas mehr, als Windows Vista jemals erreicht hat. Schließlich tut Microsoft alles dafür, daß auch jeder Nutzer von Windows 7/8/8.1 von diesem Umstiegs-Angebot erfährt – und mit nur einem Klick schon dabei ist. Dies dürfte dann insbesondere auch viele Computernutzer mitnehmen, welche ansonsten an einem PC möglichst nichts verändern. Die Enthusiasten werden sowieso in großer Zahl umsteigen, zum einen aus Interesse, zum anderen wegen der nur unter Windows 10 gebotenenen DirectX-12-Fähigkeiten. Windows XP, Vista und 8 werden bis zum Jahresende wohl an den Rand der Wahrnehmungsgrenze heruntergedrückt werden, selbst Windows 8.1 wird wohl klar unterhalb die 10%-Marke fallen – so daß es ab dem Jahr 2016 zu einem alleinigen Zweikampf zwischen Windows 7 und Windows 10 kommt.

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Wie ist der Ersteindruck zur Radeon R7 360?

Als letztes und kleinstes Modell von AMDs neuem Radeon R300 Portfolio wird nunmehr die Radeon R7 360 in die standardmäßige Ersteindrucks-Umfrage geschickt. Jene Mainstream-Karte im Preisbereich von 110-120 Euro liegt sicherlich unterhalb dessen, was die meisten 3DCenter-Leser üblicherweise an Grafikkarten kaufen – aber da seinerzeit die in ähnlichen Preis- und Performance-Bereichen liegenden GeForce GTX 650 Ti, GeForce GTX 750 und Radeon HD 7790 auch entsprechende Umfragen erhalten haben, soll dies nun auch bei der Radeon R7 360 passieren. Trotz daß die Karte also für die wenigstens als "persönlich interessant" gelten mag, bitten wir um eine zahlreiche Teilnahme an dieser Umfrage.

Positiver Ersteindruck, bin aber schon mit gleichwertigem oder besserem eingedeckt.
14% (77 Stimmen)
Positiver Ersteindruck, könnte interessant werden für eine Neuanschaffung.
8% (42 Stimmen)
Positiver Ersteindruck, aber preislich außerhalb meiner Interessenlage.
3% (16 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär wegen des geringen Fortschritts.
19% (105 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär wegen des vergleichsweise hohen Strombedarfs.
6% (32 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär wegen des noch nicht ganz passenen Preispunkts.
3% (17 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck, primär aus anderem Grund.
4% (23 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär wegen des geringen Fortschritts.
30% (164 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär wegen des vergleichsweise hohen Strombedarfs.
7% (39 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär wegen des noch nicht ganz passenen Preispunkts.
2% (11 Stimmen)
Negativer Ersteindruck, primär aus anderem Grund.
5% (25 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 551
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zur Radeon R7 370?

Mittels einer Umfrage von Anfang Juli sollte der Ersteindruck zur Radeon R7 370 bestimmt werden – des mittlerweile zweiten Rebrandings des Pitcairn-Chips, welcher zuerst mit der Radeon HD 7800 Serie schon im März 2012 antrat. Nicht ungewöhnlich für Rebranding-Lösungen ist das Ergebnis des Ersteindrucks schlecht – bei der Radeon R7 370 jedoch mit nur 20,5% positivem Ersteindruck und sogar 51,9% negativem Ersteindruck besonders schlecht. Allerdings ergeht es den meisten Mainstream-Grafikkarten auf dem 3DCenter nicht viel anders: Die seinerzeitige GeForce GTX 650 Ti wurde ähnlich schlecht bewertet, die neuere GeForce GTX 960 sogar teilweise noch schlechter – und beides waren nicht einmal Rebrandings. Im Mainstream-Segment muß man einfach mit etwas besonderem kommen, wie die dagegen vergleichsweise guten Werte zur GeForce GTX 750 & 750 Ti zeigen.

Die Probleme der Radeon R7 370 sind dabei einfach auszumachen: Von den Umfrage-Teilnehmern mit durchschnittlichem oder negativem Ersteindruck bemängelten 40,3% den geringen Fortschritt der Karte – welcher primär dadurch verursacht wurde, daß AMD jene nur zwischen Radeon R7 265 und R9 270 eingeordnet hat, hier also nicht einmal ein kleiner Performance-Fortschritt erzielt wurde. Der andere, mit 49,3% sogar noch etwas höher gewichtete Problempunkt liegt im unaktuellen Feature-Set der Karte: Als einziges Modell des neuen Radeon R300/Fury Portfolios gibt es bei der Radeon R7 370 kein DirectX 12 in Hardware, kein TrueAudio und kein FreeSync. Auch wenn es sich hierbei nicht um zwingend notwendige Features handelt, fällt die Radeon R7 370 auf Basis des altgedienten Pitcairn-Chips damit doch deutlich gegenüber dem restlichen AMD-Portfolio und allgemein dem derzeitigen Grafikkarten-Angebot ab.

Insofern verwundert das schlechte Abschneiden der Karte in dieser Umfrage überhaupt nicht – und für AMD ist dies der Hinweis, daß man es mit den Rebrandings in zukünftigen Grafikkarten-Generationen nicht übertreiben sollte. Insbesondere wenn wie in diesem Fall das Feature-Set unaktuell ist, lohnt dann doch die Neuauflage eines neuen Grafikchips – und sei es eines Grafikchips mit der grundsätzlich gleichen Leistungsfähigkeit, nur eben mit aktualisiertem Feature-Set. Ob AMD mit den Verkäufen der Radeon R7 370 glücklich wird, bliebe streng abzuwarten, da die Karte in einem Preisbereich verkauft wird, wo das OEM-Geschäft schon bedeutsam wird – und OEMs kaufen nun einmal stark nach Feature-Checkliste ein. Die 6,7% potentieller Kaufneigung gemäß dieser Umfrage sprechen auch nicht gerade für einen großen Erfolg im Retail-Markt – wobei von den 3DCenter-Lesern natürlich aber auch die meisten bereits mit gleichwertigen oder schnelleren Lösungen eingedeckt sind.

  positiv durchschn. negativ Kaufint.
Radeon R9 Fury X 40,6% 37,0% 22,4% 11,6%
Radeon R9 390X 28,6% 42,9% 28,5% 10,5%
Radeon R9 390 32,0% 35,9% 32,1% 13,9%
Radeon R9 380 36,5% 34,0% 29,5% 15,1%
Radeon R7 370 20,5% 27,6% 51,9% 6,7%
Radeon R9 290X 67,9% 22,2% 9,9% 26,7%
Radeon R9 290 47,2% 29,3% 23,5% 27,9%
Radeon R9 280X 39,2% 37,5% 23,3% 19,5%
Radeon R9 285 26,4% 43,3% 30,3% 8,1%
Radeon R9 270X 46,6% 32,4% 21,0% 21,1%
Radeon R9 270 40,9% 33,1% 26,0% 16,3%
Radeon R7 265 34,5% 38,8% 26,7% 10,7%
Radeon HD 7990 36,9% 30,7% 32,4% 3,5%
Radeon HD 7970 "GHz Edition" 33,4% 33,3% 33,3% 5,9%
Radeon HD 7970 66,5% 26,0% 7,5% 22,1%
Radeon HD 7950 71,1% 17,8% 11,1% 20,3%
Radeon HD 7850 & 7870 70,7% 19,2% 10,1% 27,8%
Radeon HD 7790 45,6% 37,2% 17,2% 13,4%
  positiv durchschn. negativ Kaufint.
GeForce GTX Titan X 23,5% 29,8% 46,7% 2,4%
GeForce GTX 980 Ti 52,2% 24,2% 23,6% 12,7%
GeForce GTX 980 67,3% 20,5% 12,2% 24,7%
GeForce GTX 970 (Ersteindr.) 88,0% 7,6% 4,4% 52,4%
GeForce GTX 970 (Zweiteindr.) 13,0% 24,9% 62,1% 6,1%
GeForce GTX 960 14,6% 38,9% 46,5% 4,5%
GeForce GTX 780 Ti 60,2% 22,0% 17,8% 6,8%
GeForce GTX 780 47,5% 22,8% 29,7% 9,4%
GeForce GTX 770 45,6% 28,5% 25,9% 19,1%
GeForce GTX 760 31,5% 39,7% 28,8% 12,0%
GeForce GTX 750 & 750 Ti 49,4% 26,5% 24,1% 13,5%
GeForce GTX Titan 43,0% 23,2% 33,8% 4,3%
GeForce GTX 680 73,0% 17,7% 9,3% 16,3%
GeForce GTX 670 68,5% 19,6% 11,9% 24,9%
GeForce GTX 660 Ti 30,7% 40,4% 28,9% 9,3%
GeForce GTX 660 40,8% 37,2% 22,0% 16,8%
GeForce GTX 650 Ti "Boost" 33,1% 41,7% 25,2% 7,1%
GeForce GTX 650 Ti 20,0% 37,7% 42,3% 5,7%
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Neuer 3DTester-Artikel: Toshiba STOR.E Alu TV-Kit externe 1TB-HDD

Toshiba präsentiert mit seinem "Toshiba STOR.E Alu TV-Kit" eine speziell für TV-Geräte angepasste Festplatte. Auf den ersten Blick scheint sich diese Anpassung nur auf eine Halterung zu konzentrieren, die es der Festplatte ermöglicht, unsichtbar hinter dem Fernseher montiert zu werden. Doch möglicherweise besitzt sie auch weitere Merkmale, die sie für den TV-Einsatz auszeichnen. Im folgenden Artikel wollen wir dieser Frage nachgehen und uns dabei auch die Halterung näher ansehen ... zum Artikel

Toshiba STOR.E Alu TV-Kit externe 1TB-HDD
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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Juli 2015

In unserem Forum ist ein kurzer Erfahrungsbericht zu einer Radeon R9 Fury X der zweiten Pumpen-Charge aufgetaucht – jedenfalls läßt die berichtete Geräuschentwicklung selbiges klar vermuten: Es konnte kein Pumpenfiepen mehr wahrgenommen werden, auch war die allgemeine Laufruhe in Ordnung. Die Karte kam noch in der Kartonage der vorhergehenden Luftbeförderung aus Fernost daher, war also auf jeden Fall ein brandneues und eben erst ausgeliefertes Exemplar. Leider ist ein Stück natürlich zu wenig, um hier gleich Entwarnung geben zu könenn – noch dazu, wo bislang nicht gänzlich sicher ist, wie man jene zweite Pumpen-Charge ohne das Öffnen der Karte erkennen kann (bzw. ob die hierzu vorliegenden Hinweise bezüglich eines veränderten Pumpengehäuses wirklich belastbar sind). Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, daß die versammelte Fachpresse zwar die originale Radeon R9 Fury X breit getestet hat, dann aber nur teilweise auf die Pumpenfiepen-Problematik sowie AMDs Erwiderung mit einer zweiten Pumpen-Charge hingewiesen hat – und sich nunmehr absolut rar macht, wenn es darum geht, genau dieser zweiten Pumpen-Charge mal wirklich auf den Zahn zu fühlen. Es ist aber zweifelsfrei die Aufgabe der Fachpresse, gerade eben den Problemfällen nachzugehen – und noch dazu in diesem Fall sogar zum Vorteil von AMD, denn ohne die zweifelsfreie Existenz dieser zweiten Pumpen-Charge ist durchaus eine gewisse Käuferzurückhaltung zur Fury X fühlbar.

Die PC Games Hardware vermeldet weiterführende AMD-Verlautbarungen im Rahmen der Bekanntgabe der Geschäftszahlen, welche einiges zu den zukünftigen AMD-Grafikchips offenbaren: So wurde der Relase der Radeon R9 Nano vom bisherigen dritten Quartal auf den August präzisiert. Die Karte soll gemäß früherer Gerüchte mit der vollen Hardware des Fji-Chips daherkommen, allerdings aufgrund einer Stromaufnahme-Limiterung auf 150-175 Watt deutlich beim Takt beschnitten sein. Wie mittels des Launchs der Radeon R9 Fury bekannt, führen deutliche Einschnitte der Fiji-Rohleistung jedoch nicht zu einer ähnlich stark fallenden Performance, so daß die Radeon R9 Nano durchaus auf das Performance-Niveau der Radeon R9 390X oder möglicherweise leicht besser zu schätzen ist (die Radeon R9 Fury kam im übrigen glatt am oberen Ende der seinerzeitigen Performance-Schätzung heraus). Daneben hat AMD die Tape-Out sogar schon einiger 14nm-Chips bekanntgegeben. Da AMDs Zen-Prozessor erst spät im Jahr 2016 zu erwarten ist und 14nm-APUs erst im Jahr 2017 anstehen, dürfte es sich hierbei um gleich mehrere Grafikchips der Arctic-Islands-Generation handeln.

Im Gegensatz zu den weitgehenden Rebranding-Serien Radeon R200 & R300 dürfte AMD bei der Artic-Islands-Generation regelrecht alle Grafikchips des Portfolios neu auflegen – mit der 14nm-Fertigung ist ein erheblicher Platzvorteil verbunden, welcher zur Erstellung wirklich leistungsfähiger neuer Grafikchip-Generationen zwingend benötigt wird. Wie AMDs Arctic-Islands-Generation (ungefähr) aussehen könnte, wurde an dieser Stelle schon einmal spekulativ ausgebreitet – neuere Informationen hierzu gibt es bis auf diese Tape-Out-Meldung leider noch nicht. Bezüglich der Launchtermine kann man leider auch noch nicht viel genaueres sagen, als daß das zweite Quartal 2016 nunmehr sogar als möglich erscheint. Dieselben kurzen Zeitabstände zwischen Tape-Out und Launch wie beispielsweise bei nVidias GM204-Chip (Tape-Out im April 2014 & Launch im September 2014) darf man allerdings nicht erwarten – hierbei handelte es sich um ein Chipprojekt in einer jahrelang bekannten und inzwischen ausoptimierten Fertigung. 14nm wird dagegen Neuland, welches erst einmal bezwungen werden will – die Abstände zwischen Tape-Out und Launch werden hier zumindest anfänglich wieder ansteigen.

Fudzilla vermelden Analysten-Stimmen, welche Intel einen Ausstieg aus dem Markt der Smartphone/Tablet-SoCs empfehlen, da Intel dort zu viel Geld für zu wenig Marktanteile verbrennt. Allerdings kommen diese Stimmen reichtlich spät – denn daß Intel in diesem Marktsegment ineffektiv vorgeht und auch keinen beachbaren Fortschritt erzielt, war schon vor einiger Zeit abzusehen. Auch und gerade daß es im Smartphone/Tablet-Markt zwar tolle Stückzahlen gibt, man aber (außer Apple) kaum Geld verdienen kann und heuer außerdem noch mit einem zurückgehenden Tablet-Geschäft zu kämpfen hat, war vorher schon abzusehen. Im Zuge der letzten Quartalszahlen und des auch dort zu beobachtenden Abschwungs auf dem PC-Markt erscheint aber gerade jetzt die Zurückbesinnung auf das PC-Geschäft gefährlich für Intel. Das Unternehmen sollte eher zusehen, wie man sein Smartphone/Tablet-Abenteuer passabel kostenneutral gestalten kann – alle bisherigen Intel-Versuche im Smartphone/Tablet-Segment waren auf der Kostenseite einfach viel zu hoch angesetzt. Weiterwirken sollte Intel jedoch auf diesem Markt – und sei es nur, um für zukünftige Angriffe bereits ein Standbein zu haben.

Gemäß der DigiTimes haben TSMC und Samsung mit der Massenfertigung des finalen Designs von Apples A9-SoC begonnen – TSMC wohl in seiner 16nm-Fertigung und Samsung in seiner 14nm-Fertigung. Bei der Auslieferung der neuen iPhone-Generation im Herbst dürfte es sich bei beiden Chipfertigern dann um die ersten auch wirklich kaufbaren Produkte mit 14/16nm-Chips abseits von Intel handeln. Und nur um (nochmals) die dafür notwendigen Zeiträume zu verdeutlichen: Bei TSMC startete die 16nm "Risk Produktion" schon im vierten Quartal 2013 (!), die 16nm Serienfertigung lief dagegen erst im ersten Quartal 2015 an – bei Samsung gab es im vierten Quartal 2014 den Startschuß für die 14nm Serienfertigung. Der Zeitraum, zwischen "Risk Produktion" und kaufbaren Produkten liegt in diesem Fall bei nahezu zwei Jahren – was zu beachten und einzurechnen wäre, wenn die Chipfertiger mal wieder ihre Jubelmeldungen über den Fortschritt bezüglich neuer Fertigungsverfahren herausposaunen. Gerade für die nachfolgende 10nm-Fertigung ist dann wieder der eher übliche Zeitabstand von mindestens zwei Jahren anzunehmen – was auch bedeutet, daß die Entwickler von Smartphone/Tablet-Chips nächstes Jahr mit demselben Fertigungs-Stand auskommen müssen wie zu diesem Jahresende verfügbar.

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