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Intel-Lineup zur Arc A-Serie zeigt ungefähre Listenpreise samt TDP-Werten

WCCF Tech zeigen eine Intel-Folie mit der Produkt-Einordnung der Arc A-Serie gegenüber den AMD- und nVidia-Grafiklösungen. Die Einordnung erfolgte dabei augenscheinlich auf Preis-Basis, wobei die Oberkante der jeweiligen SKU-Blöcke auf AMD- und nVidia-Seite exakt deren Listenpreis trifft (Ausnahme: wenn zu wenig Platz vorhanden war). Anders formuliert kann man damit (zumeist) auch den exakten Listenpreis der Intel-Lösungen ablesen: So will Intel die Arc A310 für $99 ansetzen, Arc A380 für $139. Arc A580 sollte für $239 daherkommen (minimal unterhalb der GeForce RTX 3050) sowie Arc A770 für $379. Nur Arc A750 ist schwer abzumessen, da direkt unterhalb A770 stehend aus reinen Platzgründen möglicherweise nicht exakt dort eingezeichnet, wo es (preislich) eigentlich hingehört.

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Umfrage-Auswertung: Wie verbreitet sind PCI Express 4.0 Systeme bzw. besteht die Absicht zum Wechsel?

Mittels einer noch auszuwertenden Umfrage von diesem Februar wurde nach dem Stand der Verbreitung von PCI Express 4.0 (oder besser) gefragt, seinerzeit im Sinne der Radeon RX 6500 XT mit ihrem limitierten PCIe-Interface. Laut den Umfrage-Ergebnissen ist die Verbreitung von PCI Express 4.0/5.0 unter 3DC-Lesern schon ziemlich hoch, mit kumuliert 46,4% nahe der absoluten Mehrheit liegend. Minimal größer ist die Gruppe der Nutzer mit PCI Express 3.0, welche auf 46,6% Stimmenanteil kommt. Von diesen gehen allerdings perspektisch 11% (absolut) ab, welche innerhalb des Jahres 2022 den Wechsel auf ein System mit PCI Express 4.0/5.0 planen. Hierzu ist sicherlich im Herbst ein größerer Schub zu erwarten, wenn die neuen Prozessoren-Generationen von AMD & Intel anstehen.

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Intels Performance-Preview zur Arc A750 sowie Hardware-Daten zu weiteren Arc-Grafikkarten

Intel hat ein (weit beachtetes) Performance-Preview zur Arc A750 veröffentlicht, in welchem man dieser Grafiklösung eine immerhin um +13% bessere Performance gegenüber der GeForce RTX 3060 (unter 5 Spielen) bescheinigt. Allerdings gesteht Intel dabei selber ein, sich explizit jene Titel mit dem höchsten Intel-Vorteil herausgesucht haben – als Demonstration dessen, zu was die Hardware fähig ist, wenn der Treiber jene auch wirklich ausreizen kann. Dies ist in der derzeitigen Situation mit dem augenscheinlich unvollkommenen Arc-Treiber vielleicht sogar ein valider Punkt, aber es entwertet natürlich die Performance-Aussage ziemlich klar. Denn auch auf AMD- und nVidia-Seite gibt es "gut" und "schlecht" laufende Benchmarks – und wenn man sich nur auf die guten konzentriert, kann man locker 10-20% schneller herauskommen als im Schnitt aller Messungen normal wäre.

Performance results shown here are from a small subset of the games, that work very well with Intel Arc and the Alchemist architecture. I’m not asserting that ALL GAMES will show these results, but it’s a view of what Intel Arc A-series cards are capable of with the right software and engineering enablement.
Quelle:  Intel-Mitarbeiter Ryan Shrout im Arc A750 Graphics Performance Preview, veröffentlicht am 15. Juli 2022

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News des 15. Juli 2022

YouTuber Moore's Law Is Dead hat sich bei den Grafikkarten-Herstellern bezüglich der Situation der Lagerbestände zur GeForce RTX 30 Serie umgehört – und bringt von dort gewichtige Aussagen mit. So sind bei den Grafikkarten-Herstellern die Warenbestände derzeit teilweise so hoch, dass man gar nichts mehr an Turing- und Ampere-Chips von nVidia kaufen und sich auch mittels der Zuteilung an kommenden Lovelace-Chips nicht erpressen lassen will. Letzteres ist eine drastische Aussage, denn nVidia hat hierbei natürlich einen gewaltigen Hebel in der Hand mittels seiner NextGen-Lösungen, an deren Geschäft jeder Grafikkarten-Hersteller partizipieren will. Aber für die Grafikkarten-Hersteller führt kein Weg daran vorbei, erst einmal die bestehenden Lagerbestände loszubekommen – und dies natürlich noch vor Oktober, wenn laut dieser Information die "Ada Lovelace" Generation von nVidia starten soll.

This month we told NVIDIA to go pound sand. We don't want to buy anymore Ampere or Turing stock until we liquidate our existing warehouses. At this point we're even willing to risk Lovelace allocation if they threaten us."
 
NVIDIA underestimated how desperate we were getting, but no more. They're finally working with us on solutions to clear as much stock as possible before Lovelace launches in October.
 
BTW – the overwhelming majority of Used mining stock hasn't even hit the west yet. We need to get rid of these New cards NOW!
 
Well, over here (ASIA) miners are definitely selling most of their stock off. I'd expect those cards to start flooding the west within weeks.

Quelle:  Aussagen aus Hersteller-Kreisen gegenüber Moore's Law Is Dead @ YouTube, veröffentlicht am 15. Juli 2022

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News des 14. Juli 2022

Laut BenchLife (via VideoCardz) soll nVidia offizielle Listenpreis-Senkungen für die Spitzen-Modelle des GeForce RTX 30 Portfolios in Vorbereitung haben, welche noch diese Woche verkündet und aktiv werden sollen. Hierbei soll es sich um eine regelrechte Absekung des US-Listenpreises handeln – was nachfolgend weltweite Auswirkungen haben dürfte, denn nur zu diesem Preis wird letztlich abgerechnet bzw. ergeben sich daran die regionalen Listenpreise. Preisgesenkt werden sollen GeForce RTX 3080 12GB bis 3090 Ti, sprich die kleineren Modelle des GeForce RTX 30 Portfolios gehen leer aus. Auch ist die Preissenkung nur bei der GeForce RTX 3090 Ti mit –25% wirklich stark, bei den anderen Karten mit –6% bis –13% im eher mittelmäßigen Rahmen.

US MSRP (alt) US MSRP (neu) Senkung DE UVP (bisher) DE Straße (aktuell)
GeForce RTX 3090 Ti $1999 $1499 –25% 2249€ (= $1893) ab 1718€ (= $1446)
GeForce RTX 3090 1499$ 1299$ –13% 1649€ (= $1388) ab 1349€ (= $1135)
GeForce RTX 3080 Ti $1199 $1099 –8% 1199€ (= $1009) ab 1079€ (= $908)
GeForce RTX 3080 12GB möglw. $849 $799 möglw. –6% ? ab 844€ (= $710)
gemäß der von BenchLife genannten (angeblich) kommenden offiziellen nVidia-Preissenkung; vorheriger Listenpreis der GeForce RTX 3080 12GB ist unbekannt, die notierten "$849" sind eine eigene Annahme; Umrechnungen der deutschen Preise auf Dollar unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer
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