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Umfrage-Auswertung: Aus welcher Generation stammt die zum Spielen benutzte Grafiklösung (2019)?

Mittels einer Umfrage von Ende Januar wurde mal wieder nach dem Stand der Grafikkarten-Ausstattung bezüglich deren Herkunfts-Generation gefragt – gleichlautend zu früheren Umfragen von August 2017, September 2016, November 2015, August 2014, Mai 2013, Juni 2012 und April 2011. Gegenüber der letzten Umfrage ist zum einen AMDs Vega-Generation sowie nun auch schon nVidias Turing-Generation hinzugekommen, letztere allerdings mit dem Stand der Umfrage von Ende Januar 2019 noch ohne die neuen Midrange-Modelle der GeForce 16 Serie. Nichtsdestotrotz machen sich nVidias Turing-Grafikkarten der GeForce 20 Serie schon ganz gut, dafür das zum Umfrage-Zeitpunkt noch kein vollständiges Portfolio im Markt stand sowie diese Grafikkarten-Serie noch nicht einmal ein halbes Jahr alt war. AMDs Radeon RX Vega Serie ist allerdings auch ein gutklassiger Erfolg beschieden, gerade wenn man einrechnet, das jene ausschließlich nur im HighEnd-Segment antritt und dort auch lange Zeit (während des Cryptomining-Booms) nur zu Mondpreisen erhältlich war.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 27. März 2019

Bei Red Gaming Tech will man (angeblich) die exklusive Information haben, das AMDs Navi-20-Chip bereits RayTracing beherrschen soll. Selbiger ist als HighEnd/Enthusiasten-Lösung geplant und kommt nach den initialen Navi-Chip(s) erst im Jahr 2020. Die grundsätzliche Architektur von Navi 20 dürfte aber kaum von den initialen Navi-Chip(s) abweichen, insofern ist es gar nicht so sicher, was Red Gaming Tech da behaupten. AMD hatte ja auch selber noch betont, RayTracing erst dann als sinnvoll anzusehen, wenn man es für ein komplettes Grafikkarten-Portfolio von Low- bis HighEnd anbieten kann. Rein technisch gesehen dürfte sich zudem beim Navi-20-Chip die Designphase nunmehr rapide dem Ende zuneigen, eigentlich baut man größere Technologien dann auch nicht mehr am letzten Tag noch ein – hier gibt es also gleich reihenweise Gegenargumente gegenüber dieser Behauptung seitens Red Gaming Tech. Allenfalls wäre vorstellbar, das AMD speziell wegen der wahrscheinlich wieder derart angedachten HPC-Eignung des Navi-20-Chips RayTracing primär mit dem Blick auf Inhalteerschaffer dazupacken will, um auf diesem Profi-Markt gegenüber nVidia nicht zurückstecken zu müssen – dies würde dann auch nicht entgegen der generellen AMD-Aussage zu RayTracing stehen.

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Spezifikationen zu Intels Core i-9000H Serie an Notebook-Prozessoren aufgetaucht

Die niederländischen Tweakers (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) zeigen aus wohl zuverlässiger Quelle die (nahezu) kompletten Spezifikationen der von Intel selber für das zweite Quartal 2019 angekündigten Core i-9000 Serie an (kräftigen) Notebook-Prozessoren der 45W-TDP-Klasse. Die bislang hierzu vorliegenden Spezifikationen waren teilweise noch recht vage, nunmehr klärt sich das Bild sehr deutlich auf. Bestätigt werden zuerst die weiterhin sechs CPU-Kerne samt HyperThreading im Bereich des Core i7 – entgegen den anfänglich Thesen, das Intel an dieser Stelle eventuell auf Achtkerner ohne HyperThreading setzen könnte. Gleiches gilt für den Core i5, auch dieser bleibt bei vier Kernen samt HyperThreading stehen. Einen wirklich großen Fortschritt gibt es somit allein im Bereich des Core i9 – welcher um zwei CPU-Kerne, vier CPU-Threads sowie die entsprechende Menge an Level2- und Level3-Cache zulegt.

Core i-8000H Core i-9000H Differenz
Core i9-H 6C/12T mit 1.5+12 MB Cache 8C/16T mit 2+16 MB Cache mehr Kerne/Threads, (automatisch) mehr Cache
Core i7-H 6C/12T mit 1.5+9 MB MB Cache 6C/12T mit 1.5+12 MB Cache mehr Level3-Cache
Core i5-H 4C/8T mit 1.5+8 MB MB Cache 4C/8T mit 1.5+8 MB Cache keine
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Hardware- und Nachrichten-Links des 26. März 2019

Seitens Tum Apisak @ Twitter (via Hartware) kommt der Hinweis auf einen ersten Benchmark-Wert zur GeForce GTX 1650, welchen man in der Benchmark-Datenbank zu Final Fantasy XV einsehen kann. In diese fließen alle jemals mit der Benchmark-Version von FF15 erzeugten Benchmark-Werte ein – was bedeutet, das für alle bereits veröffentlichten Karten der Mittelwert aus tausenden Benchmarks zu sehen ist (natürlich auch von werksübertakteten Versionen sowie Overclocking-Versuchen, aber auch Mobile-Ausführungen), während von noch nicht veröffentlichten Karten üblicherweise nur wenige oder gar nur ein einziger Benchmark-Wert vorliegt. Nichtsdestotrotz hat sich die FF15-Benchmarkdatenbank in der Vergangenheit immer wieder ganz gut als Performance-Indikator gemacht – ob dies auch im Fall der GeForce GTX 1650 zutrifft, ist dagegen eher zu bezweifeln, denn dafür schaut der Benchmark-Wert sehr deutlich zu niedrig aus. Wie Tum Apisak schon vermutet, könnte es sich hierbei auch nur um dem Wert einer Mobile-Lösung auf Basis der GeForce GTX 1650 handeln – welche dann natürlich immer etwas langsamer läuft als deren Desktop-Pendant.

FF15 WQHD "Lite" FHD-Index Listenpreis Straßenpreis
GeForce GTX 1660 7026 690% 219$ 220-250 Euro
GeForce GTX 1060 6GB 5949 590% 249$ 200-220 Euro
GeForce GTX 1650 (Mobile?) 3553 geschätzt ~400-480% 179$ erwartet für ab 180 Euro
GeForce GTX 1050 Ti 3585 360% 139$ 145-170 Euro
GeForce GTX 1050 3127 310% 109$ 130-150 Euro
Final Fantasy XV Benchmark-Resultate aus der FF15-Benchmarkdatenbank vom 26. März 2019
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Die Systemanforderungen zu Assassin’s Creed III Remastered

Bei Spieleentwickler und -publisher Ubisoft sind die offiziellen PC-Systemanforderungen für "Assassin’s Creed III Remastered" nachzulesen, welches am 29. März 2019 erscheinen wird. Die Neuauflage des 2012er Hits wurde mit neuer Engine samt höherauflösenden Texturen erstellt, stellt also nicht einfach nur eine einfache HD-Version des alten Spiels dar. Jenes war seinerzeit bezüglich der Hardware-Anforderungen vergleichsweise handzahm unterwegs, der Einstieg war mit einem Core 2 Duo E6700 oder Athlon 64 X2 6000+ auf 2 GB Hauptspeicher samt GeForce 8600 GT 512MB DDR3 oder Radeon HD 3870 möglich, die Hardware-Empfehlung lag bei Core 2 Quad Q6400 oder Phenom 9500 auf 4 GB Hauptspeicher samt GeForce GTX 260 oder Radeon HD 5770 512MB. Damit hat man auch seinerzeit sicherlich kaum jemanden erschrecken können, denn der Hardware-Stand im Midrange-Segment des Jahres 2012 lautete damals schon auf Core i5 (4C/4T) der Ivy-Bridge-Generation samt GeForce GTX 660 oder Radeon HD 7850.

Minimum Empfohlen FHD/60fps UltraHD
gedacht für FullHD auf "Lowest" @ 30 fps FullHD auf "High" @ 30 fps FullHD auf "High" @ 60 fps UltraHD auf "High" @ 30 fps
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11
CPU Core i5-2400 oder FX-6350 Core i5-3470 oder FX-8350 Core i7-3770K oder FX-8350 Core i7-4790 oder Ryzen 5 1500X
Speicher 8 GB RAM + 2 GB VRAM 8 GB RAM + 3 GB VRAM 8 GB RAM 8 GB RAM
Gfx GeForce GTX 660 oder Radeon R9 270X GeForce GTX 770 4GB oder Radeon R9 280X GeForce GTX 970 oder Radeon R9 290X GeForce GTX 1070 oder Radeon RX Vega 56
(rein offizielle Systemanforderungen)
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Hardware- und Nachrichten-Links des 25. März 2019

Auf nVidias Hausmesse GTC 2019 gab es wie bekannt keinerlei Informationen über 7nm-Grafikchips von nVidia (in einer möglichen "Ampere"-Generation), nicht einmal für den HPC-Bereich. nVidia läßt sich augenscheinlich Zeit – und wie die PC Games Hardware zu berichten weiß, gab es hierzu sogar eine explizite Aussage von nVidia-Boss Jensen Huang, wonach nVidia bei der 7nm-Fertigung nicht die zusätzlichen Kosten bezahlen, sondern hingegen Vorteile erzielen will. Jene Aussage muß man sicherlich nicht ganz wörtlich betrachten – denn oftmals wird bei solchen Aussagen auch nur ein Anlaß gesucht, um zu begründen, warum man in einer speziellen Entwicklungsschiene zurückhängt. Der Kern der Begründung stimmt natürlich: 7nm kostet wirklich viel mehr, für gleich große Chips kann man grob mit den doppelten Kosten rechnen. Dies widerspricht diametral den früheren Erfolgen der Halbleiterfertigung, wo man üblicherweise gleich große Chips in einer neuen Fertigung zu nahezu denselben Kosten bekommen hat. Auf 7nm könnte nVidia unter diesem Ansatz also nur halb so große Chip planen, um bei denselben Kosten zu bleiben – was es schwer macht, da mehr Transistoren für mehr Performance hinzueinzupacken.

Wir wollen nicht die zusätzlichen Kosten bezahlen, sondern Vorteile erzielen.
Quelle:  nVidia-CEO Jensen Huang bezüglich der 7nm-Fertigung gegenüber dem japanischen Car Watch vom 19. März 2019, übersetzt seitens der PC Games Hardware

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce GTX 1660 Ti?

Eine Umfrage von Ende Februar fragte nach dem Ersteindruck zur GeForce GTX 1660 Ti – der ersten Karte von nVidias "GeForce GTX 16" Serie, und damit auch der ersten Turing-basierten Karte ohne RayTracing und DLSS mangels der entsprechenden Hardware-Einheiten beim zugrundeliegenden TU116-Grafikchip. Die Karte des Midrange-Preissegments (Listenpreis 279 Dollar) wird nur maßvoll vernünftig bewertet bei nur 20,8 positiver Ersteindruck: Dies reicht zwar immerhin noch für das (bisher) zweitbeste Resultat innerhalb der Turing-Generation aus, ist aber auch deutlich schlechter als beim direkten Vorgänger in Form der GeForce GTX 1060 6GB (seinerzeit 43,7% positiver Ersteindruck). Der durchschnittliche wie negative Ersteindruck zur GeForce GTX 1660 Ti zeigen mit 41,2% bzw. 38,0% in dieselbe Richtung: Generell betrachtet wird die Karte nicht wirklich gut bewertet, innerhalb der Turing-Generation liegt jene jedoch mit an der Spitze (niedrigster negativer Ersteindruck aller bisherigen Turing-Grafikkarten).

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