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Hardware- und Nachrichten-Links des 5. April 2017

Hardware.fr berichten über einen weiteren Ryzen-Patch für ein aktuelles Spiel: Ohne das es die Macher von Total War: Warhammer direkt notiert hätten, bringt der Patch 1.6.0 (gegenüber dem vorherigen Stand mit der Spielversion 1.5.0) den Ryzen-Prozessoren 1700, 1700X und 1800X im Schnitt 10,2% mehr Performance (unter einer leider nicht genannten Auflösung) – während sich durch jenen Patch bei den Intel-Prozessoren nichts ändert. Jener Performancesprung auf 52-56 fps reicht dann im übrigen vollständig aus, um auch mit den schnellsten Intel-Prozessoren (unter diesem Titel) in einer Liga spielen zu können: Broadwell-E erreicht hierbei zwischen 53-55 fps – und selbst der Core i7-7700K von Kaby Lake liegt mit 61 fps nicht wirklich weit weg, der Core i7-6700K von Skylake mit 56 fps wird sogar knapp erreicht. In diesem Fall hat der Patch bzw. dessen Performancegewinn also das Ergebnis, das die Spiele-Performance von Ryzen unter Total War: Warhammer auf ein absolut gängiges Niveau hinaufgeht – daß das Spiel trotzdem schnell getaktete Vierkerner (leicht) bevorzugt, hängt nicht an Ryzen, sondern trifft genauso auch Broadwell-E.

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DDR5-Speicher kommt mit auf "16n" verdoppeltem Prefetch

Zum kürzlich genannten DDR5-Speicher läßt sich nunmehr auch die Erklärung dessen grundlegender Technik nachliefern, selbst wenn diese zukünftige Speicherart im Consumer-Bereich sicher nicht vor dem Jahr 2020 antreten dürfte. Doch die angegebene verdoppelte Bandbreite gegenüber DDR4-Speicher muß schließlich irgendwo herkommen – und am Ende findet sich der Hinweis auf die hierfür benutzte Technik sogar schon in einer älteren Präsentationsfolie von Speicherchip-Hersteller Micron, welcher bereits im August 2016 mittels "16n prefetch" den entscheidenden Hinweis in dieser Frage ganz offiziell notiert hatte:

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Erste 3DMark13-Benchmarks zur Radeon RX 500 Serie zeigen interessante Performancegewinne

WCCF Tech haben in den Datenbanken von 3DMark-Anbieter Futuremark einige interessante Benchmark-Werte entdeckt, welche man den demnächst antretenden Grafikkarte der Radeon RX 500 Serie zuordnet. Leider sind fast alle Meßwerte unter Übertaktung entstanden, aber wenn man sich auf jene Werte mit der geringstmöglichen Übertaktung konzentriert, kann man durchaus damit arbeiten bzw. gewisse Aussagen hieraus ziehen. In jedem Fall legt AMD mit der Radeon RX 500 Serie trotz deren Rebranding-Status ordentlich etwas oben drauf, die (mit +1,1% Chiptakt fast nicht übertaktete) Radeon RX 580 kommt unter dem 3DMark13 Extreme (durchgehend nur die reinen GPU-Werte beachtend) auf immerhin +14,2% Mehrperformance gegenüber der Radeon RX 480 heraus.

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Erster Test des Ryzen 5 1600 sieht deutlichen Vorsprung gegenüber Intel

Vom spanischen El Chapuzas Informatico (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommt ein erster vollständiger Test zu AMDs Ryzen 5 1600 Prozessor – welcher eigentlich erst am 11. April gelauncht werden soll, in einigen Teilen der Welt aber teilweise schon im Handel ist. Der kleinere der beiden demnächst antretenden Ryzen-Sechskerner kommt mit Taktraten von 3.2/3.6 GHz daher und ist damit vom Taktratenniveau her (und auch der TDP von nur 65 Watt) dem Ryzen 7 1700 (3.0/3.7 GHz) recht nahe – bis auf die zwei deaktivierten CPU-Kerne natürlich. Der passende Intel-Kontrahent zum mit 219 Dollar Listenpreis antretendem Ryzen 7 1600 wird dann der Core i5-7600 (213$) sein, ein mit 3.5/4.1 GHz takender Vierkerner aus der Kaby-Lake-Generation.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 4. April 2017

Die Meldung über die seitens Microsoft verhinderten automatischen Windows-Updates für Kaby-Lake-Prozessoren unter Windows 7/8 zieht (nicht ganz unerwartet) eine gewisse Diskussion nach sich – mit zwei sehr gegensätzlichen Standpunkten: Während die einen Kundenfreundlichkeit, Verläßlichkeit und Kompatibiltätsstreben bei Microsoft vermissen, weisen die anderen (nicht zu Unrecht) darauf hin, daß das Schicksal speziell von Windows 7 mit dem Auslaufen dessen Supports im Januar 2020 sowieso besiegelt ist – und man daher zumindest neue Systeme nicht mehr auf diesem Betriebssystem aufsetzen sollte. Hier prallen wohl zwei grundsätzliche Ansichtsweisen aufeinander, gibt es sicherlich keine "richtigen" und "falschen" Meinungen. Allerdings soll bei dieser Gelegenheit gleich noch ein gewisses Argument in die Diskussion eingebracht werden: Korrekterweise gibt es auch bei Linux mehr oder weniger keine Distributionen, die diesen vergleichsweise langen Hardware-Support bieten, welchen Windows 7 bis jetzt schon erbracht hat.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Ryzen 7?

Eine Umfrage von Mitte März widmete sich der Frage nach dem Ersteindruck zu AMDs Ryzen 7 Achtkern-Prozessoren, welche Anfang März gelauncht wurden. Jene schnitten in der Gunst der Umfrageteilnehmer ganz hervorragend ab: 74,6% positiver Ersteindruck bei nur 17,5% durchschnittlichem Ersteindruck sowie nur 7,9% negativem Ersteindruck sind exzellente Werte auf Augenhöhe mit den allerbesten Prozessoren-Lauches der letzten Jahre. Als einziges ernsthaftes Problem wurde dabei die gewisse "Spiele-Schwäche" von Ryzen identifiziert – hierfür stimmten gleich 82,2% der Umfrageteilnehmer mit durchschnittlichem sowie negativem Ersteindruck, andere Problempunkte fielen demgegenüber weit zurück. AMD hat damit aber auch eine klare Aufgabe für zukünftige Ryzen-Ausbaustufen mit auf den Weg bekommen, um somit das Gesamtergebnis noch runder zu machen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 3. April 2017

Videocardz berichten in zwei Meldungen – No.1 und No.2 – über erste Listungen von Radeon RX 500 Grafikkarten seitens Asus und Sapphire, inklusive auch gleich der Herstellerdesigns und Werksübertaktungen. Aufgrund des Rebranding-Status der Radeon RX 500 Serie dürften diese Grafikkarten auch recht einfach zu realiseren sein und damit kein so langer Anlauf zur Markteinführung der Herstellerdesigns notwendig werden wie noch bei der Radeon RX 400 Serie. Interessanterweise notieren Asus und Sapphire derzeit beiderseits keine Radeon RX 560 (angeblich Polaris 11 im Vollausbau), dafür aber jeweils sogar mehrere Radeon RX 550 Grafikkarten (angeblich eine neue LowCost-Lösung auf Basis von Polaris 12). Entweder die bisherige Auslegung zur Technik der Radeon RX 550 ist falsch – oder aber die Radeon RX 560 kommt tatsächlich etwas später, was jetzt auch nicht gänzlich unmöglich erscheint.

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Microsoft verhindert automatische Windows-Updates für Kaby-Lake-Prozessoren unter Windows 7/8

In der Frage, ob es denn nun einen Support für neuere Prozessoren-Generationen unter Windows 7/8 gibt, geht es nach monatelangem "Hüh & Hott" nunmehr in die Richtung einer finalen Entscheidung: Angefangen hat alles mit einer Meldung vom Januar 2016 über die Einschränkung des Prozessoren-Supports zuungunsten neuer Prozessoren-Generationen unter Windows 7/8 durch Microsoft selber. Dies hatte erst einmal keine größere Bedeutung, da für den Support neuer Hardware regulär zuerst deren Hersteller zuständig ist. Mit einer Meldung von September 2016 wurde aus einer reinen These dann aber schon Realität, als Intel ankündigte, ebenfalls keine Windows-7/8-Treiber für seine Kaby-Lake-Generation mehr zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr schloß sich dann rein offiziell AMD an, allerdings ergibt sich bei beiden Herstellern inzwischen die Situation, das seitens einzelner Mainboard-Hersteller dann doch originale Herstellertreiber für Windows 7/8 verfügbar sind. AMD wie Intel lehnen also den offiziellen Support ihrer neuen Prozessoren unter Windows 7/8 ab, inoffiziell kann man dies aber dennoch angehen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 1./2. April 2017

Aus unserem Forum kommt ein feiner Artikel zur Frage, wie sich 10 und 12 Jahre alte Prozessoren heute noch schlagen. Als Testgegenstände wurden hierbei der Athlon 64 4000+ (K8, 1C, 2.4@2.6 GHz) gegen einen Athlon 64 X2 5000+ (K8, 2C, 2.6 GHz) und einen FX-8320 (Bulldozer, 8C, 3.5/4.0 GHz) auf einer Radeon R9 280X verglichen. Interessant ist hierbei schon der Benchmark-Einstieg mittels YouTube-Videos: Mangels VP9-Fähigkeit der benutzten Grafikkarte läuft alles über die CPU, was bei HD-Videos zu deutlichen Rucklern bei den beiden Alt-Prozessoren sorgt. Interessanterweise nutzte selbst die forcierte Wiedergabe per H.264-Codec nichts, trotz daß jene nominell über die benutzte Grafikkarte läuft: Selbst die Restlast, welche die Prozessoren dann noch schultern müssen, ist dem Einkerner zu viel und jener läuft sogar schlechter als unter VP9. Ab dem Zweikerner geht H.264 dann weitgehend in Ordnung – was einer häufig anzutreffenden Aussage über "Altsysteme" entspricht: Mit Einkern-Prozessoren kann man heutzutage leider noch nicht einmal richtig Surfen, unterhalb eines Zweikerners geht es einfach nicht.

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Welcher Typ von PC-Hauptspeicher wird genutzt?

Diese Umfrage soll schlicht ermitteln, wie stark sich DDR4 als PC-Hauptspeicher schon durchgesetzt hat bzw. inwiefern ältere Hauptspeicher-Typen als DDR3 noch eine Bedeutung haben. Dafür gilt diese Umfrage logischerweise Geräte-gebunden: Auf einem anderem PC/Notebook darf (und soll) entsprechend der Ausstattung dieses PCs oder Notebooks extra abgestimmt werden, so das auch Anwender mit mehreren Geräten deren Daten entsprechend in diese Umfrage einbringen können.

älteres als DDR1
0% (8 Stimmen)
DDR1-Speicher
1% (18 Stimmen)
DDR2-Speicher
6% (166 Stimmen)
DDR3-Speicher
67% (1933 Stimmen)
DDR4-Speicher
26% (765 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 2890
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