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Erster TimeSpy-Wert zur GeForce RTX 2070 zeigt ein Performance-Niveau zwischen GeForce GTX 1080 und 1080 Ti an

Vom bekannten Leaker Tum Apisak kommen erste 3DMark13-TimeSpy-Resultate zur GeForce RTX 2070 – zumindest vermutlich zu dieser Karte, denn es existiert kein entsprechender Eintrag in der 3DMark-Benchmarkdatenbank, womit der Sache schlicht vertraut werden muß (oder eben auch nicht). Derzeit gibt es auch nur zwei Overall-Werte zu vermelden – einmal 8151 Punkte mit einer Zotac-Karte, die bis auf maximal 1950 MHz Boosttakt lief, und einmal 8403 Punkte mit einer wahrscheinlichen Founders Edition, welche "nur" auf maximal 1860 MHz Boosttakt kam. Wahrscheinlich liefen diese Tests dennoch unübertaktet ab, da die Werte anderer Grafikkarten-Tests dieses japanischen Testers zum bekannten Performanceniveau unübertakteter FE-Karten passen. Die zu sehende Differenz beider RTX2070-Ergebnisse könnte hingegen an abweichenden Treibern liegen, das bessere Ergebnis ist einen Tag jünger. Wenigstens kam alles vom selben japanischen Tester auf demselben Testsystem, welcher mit einem Core i7-8700K ausgerüstet war. Da für exakt dieses System zudem einzelne CPU-Werte (zu anderen Grafikkarten) vorliegen, läßt sich ziemlich genau (anhand der offiziellen Formel) zurückrechnen, das die (angenommene) GeForce RTX 2070 "FE" einen Graphics-Wert von ~8580 erreicht haben muß.

Technik TimeSpy (Score) TimeSpy (Graphics)
GeForce GTX 1080 Ti Pascal GP102, 3584 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR5X Ø 8696 Ø 9429
GeForce RTX 2070  (?) Turing TU106, 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 8403 (hochgerechnet) ~8580
GeForce GTX 1080 Pascal GP104, 2560 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5X Ø 6905 Ø 7073
GeForce GTX 1070 Ti Pascal GP104, 2432 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5 Ø 6680 Ø 6783
GeForce GTX 1070 Pascal GP104, 1920 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5 Ø 5761 Ø 5733
Radeon RX Vega 64 AMD Vega 10, 4096 Shader-Einheiten @ 2048 Bit Interface, 8 GB HBM2 Ø 6994 Ø 7085
Radeon RX Vega 56 AMD Vega 10, 3584 Shader-Einheiten @ 2048 Bit Interface, 8 GB HBM2 Ø 6170 Ø 6251
Quellen: RTX2070 von Tum Apisak, alle anderen sind das mathematische Mittel der Werte von TweakPC, Hardware.fr, SweClockers und KitGuru

Daneben harmoniert der TimeSpy-Wert des japanischen Testers zur GeForce GTX 1080 (TimeSpy Graphics: 7106) gut mit vorstehend notierten Durchschnittswerten (TimeSpy Graphics: 7073), läßt sich das ganze also ganz vernünftig mit früheren Werten vergleichen. Somit erreicht diese anzunehmende GeForce RTX 2070 in der Founders Edition ein Ergebnis, welches jene um +21% vor der GeForce GTX 1080 sowie die GeForce GTX 1080 Ti dann noch einmal um +10% vor dieser GeForce RTX 2070 sieht. Jene (bislang) kleinste Turing-Karte käme somit in der Mitte zwischen GeForce GTX 1080 und 1080 Ti heraus, mit allerdings recht klarer Tendenz zur größeren Karte. Selbiges Ergebnis ist allerdings nicht überzubewerten, denn die RTX-Karten laufen unter dem TimeSpy-Test besser als in einem breiteren Feld von Spiele-Benchmarks. So erreichte eine GeForce RTX 2080 bei dem japanischen Tester (auf wie gesagt demselben Testsystem) eine Mehrperformance von satten +47,3% (TimeSpy Graphics) zur GeForce GTX 1080, der Benchmark-Durchschnitt zwischen beiden Karten lautet dagegen nur auf +35,5% unter derselben WQHD-Auflösung.

Auch kam die GeForce RTX 2080 bei Launchtag-Messungen im TimeSpy-Test zumeist 15-17% schneller als die GeForce GTX 1080 Ti heraus, obwohl im Benchmark-Durchschnitt zwischen beiden Karten nur klar einstellige Prozentwerte liegen (grob +6% Mehrperformance, fast Auflösungs-unabhängig). Eingerechnet diese relative Stärke der RTX-Karten unter dem TimeSpy-Test dürfte das ingesamte Performance-Ergebnis die GeForce RTX 2070 somit weiterhin in der Mitte zwischen GeForce GTX 1080 und 1080 Ti zeigen – nur die klare Tendenz hin zur größeren Karte sollte dann doch fehlen. Dies passt weiterhin zu unserer bisherigen Performance-Prognose eines 4K Performance-Index von ~145-155% für die Founders Edition der GeForce RTX 2070 (Karten zum Referenztakt dann jeweils 5 Prozentpunkte niedriger) – welche bislang allerdings nur eine Schätzung auf Basis der Hardware-Daten darstellte und noch nicht durch Benchmark-Werte untermauert werden konnte.

Nunmehr scheint alles darauf hinauszulaufen, das sich diese Prognose erfüllen läßt – womit die GeForce RTX 2070 dann auch die erste Karte der Turing-Generation wäre, welche die vorhergehende Pascal-Generation beim Performance/Preis-Verhältnis schlagen kann. Denn für dieselben 499 Dollar Listenpreis wie bei der GeForce GTX 1080 (und die ersten Hersteller-Lösungen zur GeForce RTX 2070 scheinen diesen Listenpreis einhalten zu wollen) gäbe es dann tatsächlich mal wirklich Mehrperformance ohne Preisaufschlag innerhalb der Turing-Generation. Jener Effekt ist mit vermutlich ~10% Mehrperformance bei der Referenztaktung der GeForce RTX 2070 natürlich nicht besonders groß – aber in Zeiten von auf breiter Front nach oben ziehenden Hardware-Preise nimmt man wohl jede Verbesserung beim Performance/Preis-Verhältnis dankbar mit. Die GeForce RTX 2070 wird wie bekannt am 16. Oktober ihren offiziellen Launch mit unabhängigen Benchmark-Ergebnissen erleben (vermutlich wiederum 15 Uhr deutscher Zeit), der Verkaufsstart der Karte ist dann auf den 17. Oktober festgesetzt.

Technik Taktraten 4K Perf.Index Liste Straße
GeForce RTX 2080 Ti (FE) 4352 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR6 1350/1635/3500 MHz 236% 1199$ 1259€
GeForce RTX 2080 Ti (Std) 4352 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR6 1350/1545/3500 MHz ~228% 999€ 1250-1330€
GeForce RTX 2080 (FE) 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1515/1800/3500 MHz 186% 799$ 849€
GeForce RTX 2080 (Std) 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1515/1710/3500 MHz ~180% 699€ 790-830€
GeForce RTX 2070 (FE) 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1410/1710/3500 MHz gesch. ~145-155% 599$ 639€
GeForce RTX 2070 (Std) 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6 1410/1620/3500 MHz gesch. ~140-150% 499$ ?
Vom bekannten Leaker Tum Apisak kommen erste 3DMark13-TimeSpy-Resultate zur GeForce RTX 2070 - zumindest vermutlich zu dieser Karte, denn es existiert kein entsprechender Eintrag in der 3DMark-Benchmarkdatenbank, womit der Sache schlicht vertraut werden muß (oder eben auch nicht). Derzeit gibt es auch nur zwei Overall-Werte zu vermelden - einmal 8151 Punkte mit einer Zotac-Karte, die bis auf maximal 1950 MHz Boosttakt lief, und einmal 8403 Punkte mit einer wahrscheinlichen Founders Edition, welche "nur" auf maximal 1860 MHz Boosttakt kam. Wahrscheinlich liefen diese Tests dennoch unübertaktet ab, da die Werte anderer Grafikkarten-Tests dieses japanischen Testers zum bekannten Performanceniveau unübertakteter FE-Karten passen. Die zu sehende Differenz beider RTX2070-Ergebnisse könnte hingegen an abweichenden Treibern liegen, das bessere Ergebnis ist einen Tag jünger. Wenigstens kam alles vom selben japanischen Tester auf demselben Testsystem, welcher mit einem Core i7-8700K ausgerüstet war. Da für exakt dieses System zudem einzelne CPU-Werte (zu anderen Grafikkarten) vorliegen, läßt sich ziemlich genau (anhand der offiziellen Formel) zurückrechnen, das die (angenommene) GeForce RTX 2070 "FE" einen Graphics-Wert von ~8580 erreicht haben muß.





Technik
TimeSpy (Score)
TimeSpy (Graphics)




GeForce GTX 1080 Ti
Pascal GP102, 3584 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 11 GB GDDR5X
Ø 8696
Ø 9429


GeForce RTX 2070  (?)
Turing TU106, 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR6
8403
(hochgerechnet) ~8580


GeForce GTX 1080
Pascal GP104, 2560 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5X
Ø 6905
Ø 7073


GeForce GTX 1070 Ti
Pascal GP104, 2432 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5
Ø 6680
Ø 6783


GeForce GTX 1070
Pascal GP104, 1920 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 8 GB GDDR5
Ø 5761
Ø 5733


Radeon RX Vega 64
AMD Vega 10, 4096 Shader-Einheiten @ 2048 Bit Interface, 8 GB HBM2
Ø 6994
Ø 7085


Radeon RX Vega 56
AMD Vega 10, 3584 Shader-Einheiten @ 2048 Bit Interface, 8 GB HBM2
Ø 6170
Ø 6251


Quellen: RTX2070 von Tum Apisak, alle anderen sind das mathematische Mittel der Werte von TweakPC, Hardware.fr, SweClockers und KitGuru