RayTracing

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Gerüchteküche: nVidias Turing-Generation mit HDMI 2.1 und Hotclocks?

Zuzüglich zu den kürzlichen terminlichen Aussagen zu nVidias Turing-Generation hat Igor Wallossek von Toms's Hardware in unserem Forum auch noch erste Aussagen zu technischen Details von Turing getroffen. So soll es zuerst einmal eine "neue Art eines ganz bestimmten Videoausgangs" geben – vermutlich dürfte hiermit HDMI 2.1 gemeint sein, da im Feld von DisplayPort die aktuelle Norm 1.4 schon von aktuellen nVidia-Beschleunigern unterstützt wird. HDMI 2.1 ist ein massiver Sprung gegenüber HDMI 2.0: So gibt es eine enorme Bandbreiten-Steigerung von 18 auf 48 GBit/sec, was nachfolgend Auflösungen bis zu 10K oder auch solche netten Dinge wie 4K samt HDR auf 120 Hz Bildwiederholrate ermöglicht. Allerdings sind die Monitor- und TV-Hersteller noch nicht wirklich dieser Norm gefolgt, bislang gibt es keine kaufbaren Geräte gemäß dieses Standards.

Man darf sich schon einmal auf einen neue Art eines ganz bestimmten Videoausgangs freuen und auch beim Takt und dessen Handhabung hat NV grundlegend etwas geändert.
Quelle:  Igor Wallossek von Toms's Hardware @ 3DCenter-Forum am 12. Juni 2018

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Umfrage-Auswertung: Was wird von RayTracing im Spiele-Einsatz erwartet?

Bei einer Umfrage von Anfang April ging es um die Frage, was man von RayTracing im Spiele-Einsatz erwartet – ein Scheitern, einen Durchmarsch oder aber Mischformen aus Rasterizer- und RayTracing-Grafik. Das herausgekommende Umfrageergebnis ist dabei vergleichsweise eindeutig: Die Mischformen erreichten mit 78,4% Stimmenanteil die klare Mehrheit, während ein Scheitern nur von 15,7% der Umfrageteilnehmer gesehen wird, ein Durchmarsch hin zu totaler RayTracing-Dominanz schon in mittelfristiger Zukunft dagegen sogar nur von 5,9% der Umfrageteilnehmer. Keine dieser Antwort-Optionen ist natürlich in irgendeiner Form "falsch" – es ging bei der Umfrage einfach nur darum, die aktuelle Gefühlslage zu diesem Thema abzubilden.

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RayTracing wird zukünftig Teil von DirectX 12

Golem, Heise und PC Games Hardware berichten über die neuen Microsoft-Schnittstelle "DirectX Raytracing" (DXR), welche Microsoft auf der GDC 2018 in San Francisco angekündigt hat und demnächst in DirectX 12 integrieren will. Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, einzelne Grafikelemente wie Beleuchtung, Schatten und Umgebungsverdeckung mittels RayTracing zu lösen, am allgemeinen Rasterizer-Ansatz heutiger 3D-Grafik wird also (vorerst) noch nicht gerüttelt. Allerdings erfordern wohl auch nur einzelne RayTracing-Elemente schon eine diesbezügliche Beachtung bzw. Vorsichtnahme bei der zugrundeliegenden Rasterizer-Grafik, kann selbiges also nicht einfach so bei bestehenden Spieletitel übergestülpt werden. Erreicht werden soll letztendlich eine realistischer Beleuchtung, welche dann eben nicht mehr auf einzelnen Lichtquellen, sondern "echten" Lichtstrahlen basiert – mit allerdings dementsprechendem Rechenaufwand.


RayTracing-Demo mittels der Northlight-Engine von Remedy

RayTracing-Demo "Pica Pica" mittels der Halcyon-Engine von EA
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ComputeShader Raytracing Benchmarks verschiedener Grafikkarten

In unserem Forum startet gerade ein neuer Benchmark, welcher sich mit der Leistungsfähigkeit der mit DirectX 11 eingeführten ComputeShadern befasst. Der Benchmark selber besteht aus einer schlichten Raytracing-Animation, bedient sich aber eben nicht der üblichen DirectX-Renderingmechanismen, sondern greift allein auf die CompuShader-Funktionalität zu und bildet somit allein die GPGPU-Rechenleistung eines Grafikchips ab. Der Benchmark selber ist noch nicht perfekt, da verschiedene Seiteneffekte wie ein aktiver MSI Afterburner oder ein Framelimiter einen erheblichen Einfluß auf die Ergebnisse haben können und manches im Forum gepostetes Ergebnis daher (noch) etwas aus dem Rahmen fällt.

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Neuer Artikel: Echtzeit-Raytracing der Universität des Saarlandes

Die Ankündigung der Universität des Saarlandes, einen Quantensprung in Bezug auf die Realisierbarkeit von Raytracing auf normaler Computer-Hardware hingelegt zu haben, löste vor einiger Zeit ein gewisses Medienecho und ein allgemein größeres Interesse dem Thema gegenüber aus. Wir hatten auf der CeBIT die Gelegenheit, mit Vertretern der Universität zu sprechen und können deshalb nun ein genaueres Bild des bei der Universität des Saarlandes derzeit erreichten Fortschritts auf dem Gebiet des Raytracings zeichnen ... zum Artikel

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