Launch-Analyse AMD Ryzen 7 9850X3D

Samstag, 14. Februar 2026
 / von Leonidas
 

Mit dem Ryzen 7 9850X3D schickt AMD den ersten Hardware-Launch des Jahres 2026 vor, wobei jener Anfang gemächlich ist – es handelt sich um eine rein taktratenstärkere Ausführung des bekannten Ryzen 7 9800X3D. Letzterer dominiert bekannterweise die Verkaufscharts des DIY-Segments (fast) rund um den Globus, ergo handelt es sich somit wenigstens um ein Update zum klaren Nummer-1-Prozessor der letzten Zeit. Jenes kommt zudem mit vergleichsweise geringem Preisaufschlag von nur +20 Dollar beim Listenpreis daher, wobei die Realität der Straßenpreise dann schon wieder etwas anders aussieht. Wie sich der Ryzen 7 9850X3D im Vergleich zu aktuellen wie älteren X3D-Modellen sowie aktuellen Intel-Spitzenmodellen unter Anwendungs-Performance, Spiele-Performance, Stromverbrauch sowie beim Preis/Leistungs-Verhältnis einordnen kann, soll die nachfolgende Ausarbeitung auf Basis der erschienenen Launchreviews aufzeigen.

Technisch ist der neue Ryzen 7 9850X3D gegenüber dem bekannten Ryzen 7 9800X3D faktisch unverändert, gibt es hier weder mehr Technik-Einsatz noch unter der Haube liegende handfeste Veränderungen wie ein neues Prozessoren-Stepping o.ä. Vielmehr hat AMD für den Ryzen 7 9850X3D zum bewährten Mittel des Binings gegriffen – nach der Fertigung werden also die taktfreudigeren Exemplare in ein extra Körbchen gelegt und nun separat als "Ryzen 7 9850X3D" vertickt. Somit gibt es als einzigen griffigen Unterschied +400 MHz mehr maximalen Boosttakt, während der Basetakt gegenüber dem bekannten Ryzen 7 9800X3D gleich bei 4.7 GHz bleibt. Auch die Powerlimits bleiben gleich, womit ein primärer Effekt bei der Singlethread-Performance und eigentlich gar kein Effekt bei der Multithread-Performance zu erwarten ist. Der neue Boosttakt von 5.4 GHz bringt den Ryzen 7 9850X3D dann schon nahe an das Niveau des Ryzen 9 9950X3D (Boosttakt 5.7 GHz) heran und dürfte somit dafür sorgen, dass das Performance-Verhältnis (unter Spielen) zwischen 8-Kerner und 16-Kerner eindeutiger zugunsten des (neuen) Achtkerners ausfällt.

AMD Zen 5 Kerne L2+L3 3DVC Takt iGPU OC TDP/PPT Listenpreis Retail Release
Ryzen 9 9950X3D 16C/32T 16+64 MB 64 MB 4.3/5.7 GHz 170/200W $699 / 769€ ab 645€ 12. März 2025
Ryzen 9 9950X 16C/32T 16+64 MB 4.3/5.7 GHz 170/200W $649 / 709€ ab 446€ 15. Aug. 2024
Ryzen 9 9900X3D 12C/24T 12+64 MB 64 MB 4.4/5.5 GHz 120/162W $599 / 659€ ab 552€ 12. März 2025
Ryzen 9 9900X 12C/24T 12+64 MB 4.4/5.6 GHz 120/162W $499 / 539€ ab 369€ 15. Aug. 2024
Ryzen 7 9850X3D 8C/16T 8+32 MB 64 MB 4.7/5.6 GHz 120/162W $499 / 499€ ab 475€ 29. Jan. 2026
Ryzen 7 9800X3D 8C/16T 8+32 MB 64 MB 4.7/5.2 GHz 120/162W $479 / 529€ ab 422€ 7. Nov. 2024
Ryzen 7 9700X 8C/16T 8+32 MB 3.8/5.5 GHz 65/88W $359 / 399€ ab 253€ 8. Aug. 2024
Ryzen 7 9700F 8C/16T 8+32 MB 3.8/5.5 GHz 65/88W ? ? 16. Sept. 2025
Ryzen 5 9600X 6C/12T 6+32 MB 3.9/5.4 GHz 65/88W $279 / 309€ ab 185€ 8. Aug. 2024
Ryzen 5 9600 6C/12T 6+32 MB 3.8/5.2 GHz 65/88W ? ab 164€ Januar 2025
Ryzen 5 9500F 6C/12T 6+32 MB 3.8/5.0 GHz 65/88W ? ab 188€ 16. Sept. 2025

Denn natürlich sind diese X3D-Prozessoren primär Spieler-Prozessoren – gut auch daran zu sehen, dass Ryzen 7 9800X3D & 9850X3D bei der Anwendungs-Performance teilweise deutlich hinter den Intel-Spitzenmodellen zurückliegen, obwohl grob im selben Preisfeld unterwegs befindlich. Allerdings hat AMD für alle Anwendungsfälle durchaus die passende Antwort: Wen rein Anwendungs-Performance interessiert, kommt mit den 12- und 16-Kernern ohne zusätzlichen 3D V-Cache am besten, wer Anwendungs-Höchstleistung und Spiele-Performance kombinieren will, sollte hingegen den Ryzen 9 9950X3D anschauen. Und wer die beste Spiele-Performance wünscht und aber faktisch keine besondere Anwendungs-Performance benötigt, wird wiederum mit den Achtkernern mit 3D V-Cache bedient – sowie älteren AMD-Modellen mit diesem extra Cache. Die beiden neueren X3D-Achtkerner bieten einen gewissen Taktraten-Unterschied als primäre Differenz an, was AMD zu aktuellen Straßenpreisen 53 Euro Mehrpreis (zwischen Ryzen 7 9800X3D & 9850X3D) wert ist.

Intels (bisherige Antworten) bestehen in den jeweiligen Spitzenmodellen der Raptor-Lake- und Arrow-Lake-Generationen, welche preislich wie gesagt im selben Feld wie AMDs X3D-Achtkerner liegen, allerdings vom Performanceprofil her gänzlich anders gepolt sind: Eher denn auf höchstmögliche Anwendungs-Performance gehend, in dieser Frage vielmehr ein Herausforderer für AMDs 16-Kerner. Bei der Spieleperformance kann Intel hingegen derzeit wie bekannt nicht mithalten, dies ändert sich auch nicht mit diesem Launch bzw. dieser Launch-Analyse. Zwar hatte letzten November ein Bericht seitens Phoronix Hoffnung auf eine deutliche Performance-Verbesserung beim Core Ultra 9 285K gemacht, aber davon ist in den aktuell aufgestellten Performance-Werten nichts zu sehen – ironischerweise nicht einmal in jenen von Phoronix selbst.

Architektur Kerne L2+L3 Takt Powerlimit Speicher Sockel Listenpreis Retail Release
Ryzen 9 9950X3D Zen 5 16C/32T 16+128 MB 4.3/5.7 GHz 200W DDR5/5600 AM5 $699 / 769€ ab 645€ 12. März 2025
Ryzen 7 9850X3D Zen 5 8C/16T 8+96 MB 4.7/5.6 GHz 162W DDR5/5600 AM5 $499 / 499€ ab 475€ 29. Jan. 2026
Ryzen 7 9800X3D Zen 5 8C/16T 8+96 MB 4.7/5.2 GHz 162W DDR5/5600 AM5 $479 / 529€ ab 422€ 7. Nov. 2024
Ryzen 7 7800X3D Zen 4 8C/16T 8+96 MB 4.2/5.0 GHz 162W DDR5/5200 AM5 $449 / 499€ ab 302€ 6. April 2023
Ryzen 5 7600X3D Zen 4 6C/12T 6+96 MB 4.1/4.7 GHz 88W DDR5/5200 AM5 $299 / 329€ ab 269€ 30. Aug. 2024
Ryzen 5 7500X3D Zen 4 6C/12T 6+96 MB 4.0/4.5 GHz 88W DDR5/5200 AM5 $269 / 279€ ab 219€ 12. Nov. 2025
Ryzen 5 5800X3D Zen 3 8C/16T 4+96 MB 3.4/4.5 GHz 142W DDR4/3200 AM4 $449 / 489€ EOL 20. Apr. 2022
Core Ultra 9 285K Arrow Lake 8P+16E/24T 40+36 MB 3.7/5.7 GHz 250W DDR5/6400 LGA1851 $589 ab 477€ 25. Okt. 2024
Core i9-14900K Raptor Lake 8P+16E/32T 32+36 MB 3.2/6.0 GHz 253W DDR5/5600 LGA1700 $589 ab 452€ 25. Okt. 2024
Listenpreise: AMD = boxed, Intel = tray; Straßenpreise: günstigstes lieferbares Angebot (egal ob boxed oder tray)

Nichtsdestotrotz soll diese Launch-Analyse natürlich dazu dienen, den aktuellen Performancestand zwischen AMD und Intel zu dokumentieren, gemäß der Zielsetzung der X3D-Prozessoren primär für das Spielesegment. Hierfür notwendig ist ein Vergleich der aktuellen Spitzenmodelle von AMD & Intel, gleichfalls wurden die vorstehend gelisteten älteren X3D-Modelle mit in die Auswertungen aufgenommen, ist selbige somit sehr X3D-zentriert. Leider haben es die Hardwaretester beim Launch des Ryzen 7 9850X3D nicht mit entsprechenden Tests übertrieben, so dass sich trotz ausreichender Review-Anzahl nur wenige davon für diese Benchmark-Auswertung qualifizieren konnten. Dabei haben sich auch eine ganze Reihe an Reviews selbst aus dem Spiel genommen durch Wiederverwendung älterer Benchmarkwerte – was im Sinne der Genauigkeit und auch aus dem expliziten Grund, die aktualisierte Performance von Intels Arrow Lake abbilden zu wollen, eigentlich verbieten sollte. Wegen der weniger zur Verfügung stehenden Quellen & Benchmarks ergeben sich auch hier und da beachtbare Werteabweichungen gegenüber früheren Launch-Analysen, insbesondere bei der Anwendungs-Performance sowie dem Stromverbrauch unter Anwendungen.

Anw./Sp. Anwendungs-Benchmarks Spiele-Benchmarks Speichertakt
ComputerBase 7 / 9 Tests MT-lastige Standard-Benchmarks 720p, Ø avg fps + Frametimes Hersteller-default
Gamers Nexus – / 8 Tests 1080p "medium", avg fps durchgehend DDR5/6000 (Zen 3 auf DDR4/3200)
Hardware Canucks – / 15 Tests 720p, Ø avg fps + 1% low fps zumeist DDR5/6000, aber ARL auf DDR5/6400 (Zen 3 auf DDR4/3200)
Hardware & Co 16 / 12 Tests breiter Mix, Schwerpunkt Rendering & Workstation 1080p, 1% low fps AMD DDR5/6000 vs Intel DDR5/7200
Hardwareluxx 9 / 8 Tests MT-lastige Standard-Benchmarks 720p + DLSS/FSR, avg fps Hersteller-default (extra Tests auf höheren Taktungen)
Linus Tech Tips – / 6 Tests 1080p "low", 1% low fps AMD DDR5/6000 vs Intel DDR5/6800 (Zen 3 auf DDR4/3200)
PC Games Hardware 6 / 16 Tests MT-lastige Standard-Benchmarks ≤720p, Gaming-Index durchgehend DDR5/5600
Phoronix >190 / – Tests Workstation/Server-Benchmarks unter Linux zumeist DDR5/6000, aber ARL auf DDR5/6400
Puget Systems 9 / – Tests ContentCreation- & Rendering-Benchmarks AMD DDR5/5600 vs Intel DDR5/6400
Quasarzone – / 15 Tests 1080p, 1% low fps durchgehend DDR5/6000
TechPowerUp 50 / 15 Tests sehr breiter Mix, Schwerpunkt Office & Workstation 720p, avg fps durchgehend DDR5/6000
TechSpot – / 14 Tests 1080p "medium", 1% low fps zumeist DDR5/6000, aber ARL auf DDR5/8200 (Zen 3 auf DDR4/3600)
Tom's Hardware 37 / 16 Tests sehr breiter Mix, Schwerpunkt Office & Rendering 1080p "high", 1% low fps AMD DDR5/6000 vs Intel DDR5/7200
Tweakers 11 / – Tests breiter Mix, Schwerpunkt Adobe & Rendering Hersteller-default
Anmerkung: gezählt wurden nur die tatsächlich verwendeten Tests/Benchmarks, Einzeltests mit krass abweichenden Ergebnissen oder GPU-limitierte Prozessoren-Tests wie CPU-limitierte Grafikkarten-Tests wurden nach Möglichkeit ausgeschlossen, üblicherweise zudem Ausschluß von Singlethread-Tests, Micro-Benchmarks und PCMark-Gesamtwertungen

Im Bereich der Anwendungs-Performance wird wirklich nur das Mindestmaß der erforderlichen Testanzahl für eine sinnvolle Auswertung erreicht, hier waren doch viele "recycelte" Benchmarks unterwegs, die keiner weiteren Bewertung würdig sind. Dabei ist es gerade bei der Anwendungs-Performance (eigentlich) wichtig, mit einer größeren Anzahl an Testberichten zu arbeiten, da die Ausrichtung der jeweiligen Hardwaretests sehr verschieden sein kann – ob man einfach ein paar Multithreading-lastige Standard-Benchmarks ablaufen läßt, oder aber man sich an einem breiten Testfeld mit vielen Office-, Adobe- und Workstation-Benchmarks versucht. Insbesondere letztere skalieren üblicherweise nicht gut mit noch mehr Rechenkernen, da sind dann eher IPC und Taktrate im Vorteil – was allerdings speziell dem Ryzen 7 9850X3D zum Vorteil gereicht, denn jener kommt schließlich allein mit einem höheren Boosttakt daher, aber ohne höherem Powerlimit auf "nur" 8 CPU-Kernen. Der Wirkungsbereich der technischen Verbesserung des Ryzen 7 9850X3D liegt somit primär unter Singlethread-Anwendungen sowie allen weiteren Anwendungen, welche nicht Power-limitiert sind.

Daher gewinnt der Ryzen 7 9850X3D auch eher bei Anwendungs-Benchmarks, welche auf Taktrate anstatt mehr Kerne gehen – so wie beim profanen Cinebench-Ergebnis, wo der Singlethread-Gewinn gegenüber dem bekannten Ryzen 7 9800X3D mit +5,2% klar höher ausfällt als der Multithread-Gewinn mit +0,6% (lt. TPU). Dies könnte man fast bemängeln, aber andererseits ist der Ryzen 7 9850X3D damit genau dort schneller, wo Intel bislang oftmals gut aussah – bei den kurzfristigen bzw. auf wenige Kerne gehenden Lasten. Natürlich ist die Differenz von +5,2% zum älteren Ryzen 7 9800X3D auch wieder zu wenig, um dies wirklich zu bemerken. Innerhalb aller Anwendungs-Benchmarks geht dieser Effekt dann auch zumeist unter, so dass am Ende ein Performancegewinn zwischen beiden X3D-Achterkernern von gemittelt +2,3% steht. Dies reicht auch weiterhin nicht aus, um sich (als Achtkerner) mit den Spitzenmodellen von Intel bei der Anwendungs-Performance anzulegen, aber wie gesagt sind die X3D-Achtkerner dafür auch nicht konzipiert.

Anwendungen 14900K 285K 5800X3D 7500X3D 7600X3D 7800X3D 9800X3D 9850X3D 9950X3D
8P+16E RPL 8P+16E ARL 8C Zen3 6C Zen4 6C Zen4 8C Zen4 8C Zen5 8C Zen5 16C Zen5
ComputerBase  (7 Tests) 128,4% 146,4% 60,2% 60,2% 62,3% 80,3% 98,3% 100% 153,6%
Hardware & Co  (16 Tests) 118,7% 135,1% - 56,7% - 73,8% 97,8% 100% 134,6%
Hardwareluxx  (9 Tests) 131,5% 137,5% 55,3% 57,2% 60,5% 79,6% 98,8% 100% 155,1%
PC Games Hardware  (6 Tests) - 142,1% - 58,8% 59,7% 77,8% 95,4% 100% 157,2%
Phoronix  (>190 Tests) * - 96,9% (?) - - - - 97,4% 100% 126,7%
Puget Systems  (9 Tests) - 132,2% - - - - 98,4% 100% 138,1%
TechPowerUp  (50 Tests) 109,6% 118,0% - - - 81,0% 97,8% 100% 125,5%
Tom's Hardware  (37 Tests) 115,8% 120,5% - - - 86,9% 97,8% 100% 130,9%
Tweakers  (11 Tests) 126,2% 140,8% - - - - 97,4% 100% 127,5%
gemittelte Anwendungs-Perform. 120,3% 131,1% - - - 80,1% 97,8% 100% 137,1%
Powerlimit 253W 250W 142W 88W 88W 162W 162W 162W 200W
Listenpreis $589 $589 $449 $269 $299 $449 $479 $499 $699
Straßenpreis (ab) 452€ 477€ EOL 219€ 269€ 302€ 422€ 475€ 645€
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel (* ohne Werte von Phoronix), etwas gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; Listenpreise: AMD = boxed, Intel = tray; Straßenpreise: günstigstes lieferbares Angebot (egal ob boxed oder tray); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~910 (ohne Phoronix)

Allerdings ist Intels Vorsprung bei der Anwendungs-Performance gegenüber dme Ryzen 7 9850X3D nun auch nicht so weltbewegend mit +20,1% für den Core i9-14900K sowie +31,1% für den Core Ultra 9 285K. Wer nicht wirklich Anwendungs-Performance benötigt – und dies ist im Spieler-Feld eher selten der Fall – der kann in der Tat die Wertung zur Spiele-Performance (nachfolgend ermittelt) vorziehen. Wer hingegen beide Effekte benötigt, kommt wiederum mit dem Ryzen 9 9950X3D am besten weg, weil jener auch bei der Anwendungs-Performance noch vor dem Core Ultra 9 285K herauskommt. Gemittelt sind es zwar nur +4,6% mehr für das AMD-Modell und so einige Benchmarks gehen auch zugunsten des Intel-Modells aus, aber dafür hat der Ryzen 9 9950X3D dann immer noch seinen (erheblichen) Vorteil im Feld der Spiele-Performance. Keine gute Lösung diesbezüglich ist wie bekannt der Ryzen 9 9900X3D, welcher allerdings auch hier wieder zu selten mitgetestet wurde, um dies wirklich dokumentieren zu können.

Leider haben sich aufgrund der wenigen vorliegenden Resultate keine diesbezüglichen Index-Werte für Ryzen 7 5800X3D, Ryzen 5 7500X3D & 7600X3D bilden lassen, denn für eine Interpolation der fehlenden Werte ist die vorliegende Wertebasis zu gering (diffizil zu lösen bei sehr verschieden skalierenden Testberichten speziell im Feld der Anwendungs-Performance). Dass jene Prozessoren bei der Anwendungs-Performance deutlich von den Spitzen-Modellen weg liegen, ist aber auch so zu sehen – deren Stärke liegt dann allein im Gaming-Feld. Nur notiert, aber nicht für den Performance-Index benutzt wurden hingegen die Werte von Phoronix, welche für den Core Ultra 9 285K überraschend schwach ausgefallen sind – sogar schwächer noch als frühere Phoronix-Werte vom Launch von Ryzen 9 9900X3D & 9950X3D. Von einem beachtbaren Zugewinn der Arrow-Lake-Performance ist somit jedenfalls nicht zu sehen, auch die anderen Wertequellen zeigen mitnichten darauf hin.