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Warum die Voll-Überwachung nicht nur Bürgerrechte tangiert, sondern sogar Demokratie-feindlich ist

Die Welt berichtet über ein schönes Beispiel, wohin unsere vollüberwachte Gesellschaft führt: Da wird einem (zu einem Germanistenkongress) in die USA eingeladenen deutschen Schriftsteller die US-Einreise verweigert – und zwar ganz offensichtlich wegen dessen kritischer Haltung zur weltweiten Überwachung durch die US-Geheimdienste. Dabei ist von diesem deutschen Schriftsteller ansonsten nichts negatives bekannt, er hat allein sein Menschenrecht auf Meinungsfreiheit verwendet – und wurde dafür mit dem partiellen Verlust der Reisefreiheit bestraft.

Das Samsung Note III und der (erweiterte) Regionlock

Wie es der Ehrgeiz eines Bekannten so will, immer unbedingt das beste Samsung-Handy besitzen zu wollen, wurde kürzlich ein Samsung Note III gekauft – der Preis spielte keine Rolle, wichtig war und ist natürlich nur der Angeberfaktor. Für mich bestand nachfolgend die Aufgabe, sowohl alle Daten vom vorher benutzten Note II auf das neue Gerät zu kopieren als auch das Gerät auf deutsch umzustellen. Denn erstaunlicherweise wurde das in Asien gekaufte Note III nur mit englischer und einigen asiatischen Sprachen ausgeliefert – deutsch war hingegen im Gegensatz zum Note II nicht auswählbar.

Der Gottesbeweis

Landauf, landab war die letzten Tage auf vielen Nachrichten-Webseiten die Meldungen über einen (angeblich) gelungenen Gottesbeweis zu lesen, welchen ein Computer errechnet hat. Leider ging im Überschwang der meisten Meldungen unter, daß hiermit nichts anderes als das Mathematik-Modell eines eher philosophischen Gottesbeweises untersucht und für mathematisch korrekt erklärt wurde. Mathematik ist allerdings eine sehr formbare Sache: Beispielsweise läßt sich auch eine Mathematik erstellen, wonach Zeitreisen möglich sein sollten – dies ist dann allerdings kein Beweis für die wirkliche Möglichkeit zu Zeitreisen, sondern nur, daß dies rein mathematisch und unter den getroffenen Annahmen nicht unmöglich ist.

Der Drucker-Umbau

Wer die fürs Drucken notwendigen Verbrauchsmaterialien in Form von Tinte und Papier selber löhnen muß, kommt schnell zu dem Punkt, daß das ganze System von billigen Preisen für die Drucker selber und astronomischen Preisen für winzige Tintenmengen nicht hinzunehmen ist. Wenn die normale Tintenpatrone nur einen Monat reicht und dann auch noch 60 Euro teuer ist, kostet das ganze schnell mehr als die Sache eigentlich wert ist – ganz besonders, wenn damit nur normal viel gedruckt wurde, sicherlich aber keine ganzen Bücher.

Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten

Die Titel-Aussage ist derzeit wieder sehr beliebt bei den Überwachungsstaat befürwortenden Politikern – und fordert geradezu zu einer passenden Antwort heraus. Nachfolgend der Vorschlag eines Schreibens, welches man den entsprechenden Politikern bei Nennung dieser Aussage umgehend zur Unterzeichnung vorlegen sollte:

Microsoft Word vs. OpenOffice Writer: Idiotie vs. Wahnsinn

Was macht Microsoft Word (und selbst Microsofts Wordpad) nicht alles falsch: Lästige Rechtschreibprüfung, automatisch erstellte Aufzählungslisten, seltsame Abstände von Abständen und Zeilen – und vieles mehr in diese Richtung hin. Richtig schön ist das alles nicht – und dabei sind dies alles Punkte, wo es Microsoft schon besser konnte: Frühere Programm-Versionen hatten diese Funktionen allesamt nicht – und funktionieren daher schlicht solider und problemloser.

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