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Erster 3DMark13-Wert zur GeForce RTX 2080 zeigt ein Performance-Niveau leicht besser als bei der GeForce GTX 1080 Ti an

Der bekannte Leaker Tum Apisak weist auf Twitter auf ein 3DMark13-TimeSpy-Resultat zu einer neuen nVidia-Grafikkarte hin – welches dann tatsächlich von einer der GeForce-RTX-Karten stammen könnte. Eine absolute Gewißheit hierzu kann derzeit natürlich nicht gegeben werden, aber das ganze sieht erst einmal ganz plausibel aus. Die benutzte Karte dürfte eine GeForce RTX 2080 sein, da die Grafikkartenspeichermenge in jedem Fall nicht zur größeren GeForce RTX 2080 Ti passt und die kleinere GeForce RTX 2070 wie bekannt ausreichend später antritt, derzeit also kaum bereits für Leaks "zur Verfügung stehen" sollte. Zudem passt das Benchmark-Ergebnis von 10030 GPU-Punkten auch nur zur GeForce RTX 2080, für die kleinere GeForce RTX 2070 wäre dies selbst unter (normaler) Übertaktung zu viel. Ob jene GeForce RTX 2080 unter eigener Übertaktung lief, ist dagegen unklar – beide Varianten sind möglich, die vorliegenden Begleitdaten lassen hierzu keinerlei auch nur halbwegs klare Antwort zu.

Technik TimeSpy (Score) TimeSpy (Graphics)
GeForce RTX 2080  (?) Turing TU104, 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR6-Interface 8547 10030
GeForce GTX 1080 Ti Pascal GP102, 3584 Shader-Einheiten @ 352 Bit GDDR5X-Interface Ø 8696 Ø 9429
GeForce GTX 1080 Pascal GP104, 2560 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5X-Interface Ø 6905 Ø 7073
GeForce GTX 1070 Ti Pascal GP104, 2432 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface Ø 6680 Ø 6783
GeForce GTX 1070 Pascal GP104, 1920 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface Ø 5761 Ø 5733
Radeon RX Vega 64 AMD Vega 10, 4096 Shader-Einheiten @ 2048 Bit HBM2-Interface Ø 6994 Ø 7085
Radeon RX Vega 56 AMD Vega 10, 3584 Shader-Einheiten @ 2048 Bit HBM2-Interface Ø 6170 Ø 6251
Quellen: RTX2080 direkt bei 3DMark, alle anderen sind das mathematische Mittel aus den Werten von TweakPC, Hardware.fr, SweClockers und KitGuru

Rein der erreichte Performance-Punkt (+6,4% auf eine GeForce GTX 1080 Ti) spricht allerdings eher für eine default-Taktung – wobei auch dann noch unklar wäre, ob hiermit nVidias Referenztakt oder aber die Taktraten der Founders Edition gemeint sind. Gemäß unserer letzten, eher defensiv abgefassten Performance-Prognose zu den GeForce RTX Grafikkarten erreicht eine GeForce RTX 2080 vermutlich eine Mehrperformance zur GeForce GTX 1080 Ti von 2-6%, was knapp auf jenem 3DMark13-TimeSpy-Wert zutreffen würde. Eingedenk des bekannten Punkts, das der 3DMark13 (im Graphics-Score) immer recht gut skaliert, erscheint es somit als wahrscheinlich, hiermit den Wert einer GeForce RTX 2080 auf default-Taktung zu sehen. Jener kann aufgrund des logischerweise noch recht frühen Treibers bis zum Turing-Launch (14. September 2018) sicherlich auch noch leicht besser werden.

Alle anderen Auflösungen (bezüglich anderer Grafikkarten) sind dagegen nicht gerade wahrscheinlich: Eine GeForce RTX 2080 Ti passt wegen der Grafikkartenspeichermenge nicht bzw. wäre dann das Ergebnis sowieso viel zu niedrig. Für eine übertaktete GeForce RTX 2080 wäre das Ergebnis auch eher zu niedrig, allenfalls könnte es sich um eine vergleichsweise sparsam werksübertaktete Karte handeln. Und für eine GeForce RTX 2070 ist das Ergebnis wiederum zu hoch, allenfalls unter extremer Übertaktung wäre dies vielleicht denkbar – dann müsste allerdings die angezeigte Taktrate doch höher liegen. Das Ergebnis einer unübertakteten GeForce RTX 2080 zu sehen, ist somit auch aus der Betrachung anderer potentieller Möglichkeiten die wahrscheinlichste Auflösung. Und dies würde wiederum darauf hindeuten, das unsere letzte Performance-Prognose womöglich ziemlich passend war, wobei dies aufgrund der nVidia-eigenen Benchmarks zur GeForce RTX 2080 auch keine große Kunst darstellte.

Chip Hardware 4K Perf. Launch Vorgänger
GeForce RTX 2080 Ti TU102 4352 Shader-Einheiten @ 352 Bit Interface, 1350/1545/3500 MHz, 11 GB GDDR6 geschätzt ~245-263% 14. Sept. 2018 GeForce GTX 1080 Ti
175%
GeForce RTX 2080 TU104 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 1515/1710/3500 MHz, 8 GB GDDR6 geschätzt ~178-185% 14. Sept. 2018 GeForce GTX 1080
132%
GeForce RTX 2070 TU104 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit Interface, 1410/1620/3500 MHz, 8 GB GDDR6 geschätzt ~150-155% Ende Okt. 2018 GeForce GTX 1070
107%
Performance-Werte gemäß des 4K Performance-Index, bezogen immer auf die Referenztaktung, interpoliert von nVidias eigenen Performance-Werten.
Der bekannte Leaker Tum Apisak weist auf Twitter auf ein 3DMark13-TimeSpy-Resultat zu einer neuen nVidia-Grafikkarte hin - welches dann tatsächlich von einer der GeForce-RTX-Karten stammen könnte. Eine absolute Gewißheit hierzu kann derzeit natürlich nicht gegeben werden, aber das ganze sieht erst einmal ganz plausibel aus. Die benutzte Karte dürfte eine GeForce RTX 2080 sein, da die Grafikkartenspeichermenge in jedem Fall nicht zur größeren GeForce RTX 2080 Ti passt und die kleinere GeForce RTX 2070 wie bekannt ausreichend später antritt, derzeit also kaum bereits für Leaks "zur Verfügung stehen" sollte. Zudem passt das Benchmark-Ergebnis von 10030 GPU-Punkten auch nur zur GeForce RTX 2080, für die kleinere GeForce RTX 2070 wäre dies selbst unter (normaler) Übertaktung zu viel. Ob jene GeForce RTX 2080 unter eigener Übertaktung lief, ist dagegen unklar - beide Varianten sind möglich, die vorliegenden Begleitdaten lassen hierzu keinerlei auch nur halbwegs klare Antwort zu.





Technik
TimeSpy (Score)
TimeSpy (Graphics)




GeForce RTX 2080  (?)
Turing TU104, 2944 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR6-Interface
8547
10030


GeForce GTX 1080 Ti
Pascal GP102, 3584 Shader-Einheiten @ 352 Bit GDDR5X-Interface
Ø 8696
Ø 9429


GeForce GTX 1080
Pascal GP104, 2560 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5X-Interface
Ø 6905
Ø 7073


GeForce GTX 1070 Ti
Pascal GP104, 2432 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface
Ø 6680
Ø 6783


GeForce GTX 1070
Pascal GP104, 1920 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface
Ø 5761
Ø 5733


Radeon RX Vega 64
AMD Vega 10, 4096 Shader-Einheiten @ 2048 Bit HBM2-Interface
Ø 6994
Ø 7085


Radeon RX Vega 56
AMD Vega 10, 3584 Shader-Einheiten @ 2048 Bit HBM2-Interface
Ø 6170
Ø 6251


Quellen: RTX2080 direkt bei 3DMark, alle anderen sind das mathematische Mittel aus den Werten von TweakPC, Hardware.fr, SweClockers und KitGuru