externe Grafik

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Weitere externe Grafikkarten-Gehäuse von MSI und Zotac in Vorbereitung

Von den Herstellern MSI und Zotac kommen weitere Projekte an externen GPU-Gehäusen auf Basis der Thunderbolt-Technologie. So zeigte MSI auf der CES 2017 eine mehr oder weniger finale "GUS" (Graphics Upgrade Solution), welche eine standardisierte Thunderbolt-3-Anbindung zu einem vergleichsweise stylischem Grafikkarten-Gehäuse mit 500-Watt-Netzteil bringt. Über die Größe der dort verbaubaren Grafikkarten gibt es noch keine exakten Angaben, zumindest eine GeForce GTX 1080 (26,7cm, DualSlot) passte schon einmal. Preislich peilt MSI mit 400-500 Dollar eher das obere Segment an, der finale Preis steht aber noch nicht fest. Verfügbar werden soll die MSI GUS im zweiten Quartal – im übrigen fördert eine Websuche nach "MSI GUS" auch noch Meldungen von der CeBIT 2012 zu Tage, wo MSI seinerzeit schon ein "GUS II" mit ebenfalls Thunderbolt-Anschluß demonstriert hatte, welches es nachfolgend allerdings augenscheinlich nie zur Serienreife gebracht hat.

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Test der PowerColor Devil Box zeigt nicht unerhebliche Performance-Verluste durch Thunderbolt

Noch extra zu würdigen ist der Test der "PowerColor Devil Box" seitens der ComputerBase von letztem Oktober. Schließlich handelt es sich bei diesem PowerColor-Produkt um eine der besten Lösung auf dem Gebiet der externen GPU-Gehäuse – und zugleich geht der Test auch gut auf deren trotzdem vorhandene Schwachstellen ein. So funktioniert die Beschleunigung des internen Displays nur nach Gusto des jeweiligen Notebooks – manche machten diesen Schritt mit, andere wiederum nicht. Zudem ist die Kühllösung des PowerColor-Gehäuse (inklusive Spulenfiepen im Stand-By-Modus) nicht wirklich gut gelungen. Vor allem aber irritiert der vergleichsweise hohe Performanceverlust gegenüber Desktop-Systemen (mit auf ein gleichwertiges Taktniveau heruntergetakteter Desktop-CPU): Unter FullHD verliert eine GeForce GTX 1070 ihre -27%, eine Radeon RX 480 dagegen -22% – dies ist schon ziemlich erheblich, die GeForce GTX 1070 (Perf.Index 800%) wird damit auf das Performance-Niveau einer (klar günstigeren) GeForce GTX 1060 6GB (Perf.Index 590%) heruntergedrückt.

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Akitio Node bringt externes Grafikkarten-Gehäuse für 300 Dollar

Der japanische Zubehör-Hersteller Akitio hat mit dem "Node" ein eigenes externes Grafikkarten-Gehäuse mit Thunderbolt-3-Verbindung herausgebracht – und erweitert damit den Kreis der Hersteller solcherart Gerätschaften. Hinzu kommt der Punkt, daß das "Node" für einen Preispunkt von 299,99 Dollar das bislang preisgünstigste Thunderbolt-3-Gehäuse ist – was gemäß einer früheren Umfrage einen sehr gewichtigen Punkt für an externer Grafik interessierte Anwender darstellt. Noch ist die Preislage noch lange nicht dort, wo jene gemäß des Umfrageergebnisses oder auch der Hardware-Kosten eines solchen Gehäuses (sicherlich keine 100 Dollar) sein sollte – aber das Akitio Node stellt diesbezüglich wenigstens einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung dar. Bislang gibt es zwar noch keinen deutschen Händler für das Gehäuse, aber die verschiedenen Produkte von Akitio sind in aller Regel über Amazon auch in Deutschland beziehbar.

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GeForce GTX 1070 & 1080 zeigen gute Leistungen im "Razer Core" externen Grafikkarten-Gehäuse

Bei Ultrabookreview gibt es einen recht umfangreichen Test des externen Grafikkarten-Gehäuses "Razer Core" – des derzeit einzigen verfügbaren Grafikkarten-Gehäuses mit standardmäßiger Thunderbolt-3-Anbindung, welche man also mit jeglichem Notebook (mit ebenfalls Thunderbolt-3-Funktionalität) zusammen benutzen kann. Das Razer Core kann DualSlot-Grafikkarten bis zu einer Länge von 27cm aufnehmen und bringt ein eigenes 500-Watt-Netzteil mit sich – völlig ausreichend für die im Test benutzten GeForce GTX 970, 1070 und 1080 Desktop-Grafikkarten. Als PC-Basis standen ein Desktop-System (mit Core i5-3570K) sowie die beiden Notebooks Dell XPS 15 (Core i5-6300HQ) und Razer Blade Stealth (Core i7-6700HQ) zur Verfügung, letzteres das etwas schnellere der beiden aufgrund der verbauten Vierkern-CPU. Und dies macht durchaus einen Unterschied, das Dell-Notebook erreichte mit einer GeForce GTX 970 nur ~72-73% der Performance des Desktop-Systems (verlor also 27-28%), während das Razer-Notebook bei immerhin ~80-82% der Performance des Desktop-Systems herauskam (verlor also nur 18-20%).

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Weitere externe Grafik-Gehäuse von Gigabyte und PowerColor vorgestellt

Im Rahmen der Computex haben verschiedene Hersteller neue Ansätze zu externen Grafik-Gehäusen vorgestellt, das Teilnehmerfeld in diesem immer noch im Aufbau befindlichen Markt erhöht sich damit um Gigabyte und PowerColor. Zuerst aber zeigte Asus eine "verbesserte" Version seiner schon zum Jahresstart demonstrierten "ROG XG Station 2": Jene erhält nun gleich ein 680-Watt-Netzteil (bislang Spitze in diesem Segment) – und geht idiotischerweise auf die propietärer Schiene durch den Verbau einer speziellen Asus-Verbindung (neben der Thunderbolt-3-Verbindung). Damit dürfte dieses externe Grafik-Gehäuse wahrscheinlich nur noch an ausgewählten Asus-Notebooks lauffähig sein – es sei denn, für die pure Funktionalität würde auch die normale Thunderbolt-Verbindung ausreichen. Dies bleibt weitere Informationen abzuwarten – und natürlich könnte sich Asus dann endlich einmal bemüßigt fühlen, sein lange genug in Vorbereitung befindliches Produkt auch in den Handel zu bringen.

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Umfrage-Auswertung: Was ist ein bezahlbarer Preis für ein XConnect-Gehäuse?

Eine Umfrage von Ende März ging der Frage nach, was als ein bezahlbarer Preis für ein XConnect-Gehäuse angesehen wird. Hierzu gibt es eine überaus klare Stimmungslage der Umfrage-Teilnehmer: Gleich 42,1% wollen Preislagen von unter 100 Euro sehen, weitere 34,7% können sich Preislagen von 100-150 Euro vorstellen. Dies ist dann schon eine satte Mehrheit bei den beiden kleinsten Antwortoptionen der Umfrage – eventuell hätte sich somit eine noch niedrigere Antwortoption à "unter 70 Euro" nochmals besser getan. Die Vorstellungen der Umfrage-Teilnehmer kommen aber auch so gut rüber: Die 499 Dollar, welche Razer für sein Core haben will, sind eine glatte Illusion – bei diesen Preislagen wird das Gehäuse zum Ladenhüter und die Idee externer Grafik erneut auf die lange Bank geschoben.

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AMD stellt "XConnect" Technologie für externe Grafiklösungen vor

Chipentwickler AMD hat mit "XConnect" (YouTube-Video) nunmehr seine offizielle Lösung für externe Grafikkarten über Thunderbolt 3 vorgestellt, welche mit dem Crimson-Treiber 16.2.2 für Besitzer von AMD-Grafikkarten verfügbar wird. Bei XConnect handelt es sich um ein komplettes Konzept verbunden mit dem dafür passenden Treiber, so daß andere Hersteller darauf aufbauend entsprechende Lösungen anbieten können – konkret die Hersteller von Notebooks und externer GPU-Gehäuse. AMD hat es bei XConnect aber nicht nur beim einfachen Thunderbolt-3-Treiber belassen, sondern hat auch interessante bis elementare Feature für einen echten Erfolg integriert: Zum einen wird Plug'n'Play unterstützt – sprich man kann die externe Grafik im laufenden Windows-Betrieb zuschalten, sie wird umgehend erkannt und genutzt.

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Umfrage-Auswertung: Sind externe Grafiklösungen interessant (2016)?

Die Umfrage der letzten Woche ging der Frage nach, als wie interessant externe Grafiklösungen derzeit eingeschätzt werden. Im August 2011 gab es schon einmal eine ähnliche Umfrage – wobei sich das grobe Gesamtbild hierzu wenig verändert hat: 35,6% Ja-Stimmen, 21,1% Jein-Stimmen und 43,3% Nein-Stimmen gab es seinerzeit, heuer nun sieht es mit 34,4% Ja-Stimmen, 24,5% Jein-Stimmen und 41,1% Nein-Stimmen fast genauso aus. Zumindest kann man sagen, daß es das starke Interesse einer grob Ein-Drittel-Minderheit gibt, welche trotz wenig erbaulicher Entwicklung in den letzten Jahren ihr Interesse an diesem Thema nicht verloren hat. Für ein Zubehörgerät, welches per se also nicht jeder PC-Käufer erwirbt, ist das Interesse von einem Drittel der potentiellen Käufer auch nicht einmal schlecht, Zubehör muß eben nicht zwingend Massenbedarf sein.

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Übersicht verfügbarer und angekündigter Lösungen für externe GPU-Gehäuse

In Vorbereitung auf eine entsprechende Umfrage fehlt noch eine Übersicht der derzeit verfügbaren und angekündigten Möglichkeiten, zu einem externen GPU-Gehäuse für den Einbau einer Desktop-Grafikkarte in Paarung mit einem Notebook zu kommen. Nicht erfasst wurden hierbei ältere Lösungen, welche auf (aus heutiger Sicht) nicht mehr ausreichenden Anbindungen basieren – wie ExpressCard oder USB 2.0/3.0, was allesamt dann zu maximal PCI Express 2.0 x1 und damit einer viel zu geringen Bandbreite führt (maximal 500 MB/sec). Damit ist heutzutage kein Blumentopf zusammen mit einer modernen, leistungsfähigen Grafikkarte zu gewinnen – unterhalb von PCI Express 3.0 x4 mit grob 4 GB/sec Bandbreite sollte man wirklich nicht gehen, ansonsten verliert man zu schnell zu viel Performance (zukünftig zudem zunehmend).

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Razer und Asus zeigen externe GPU-Gehäuse mit Thunderbolt-3-Anschluß

Die diesjährige CES brachte auch mal wieder ein paar neue Ansätze beim Thema externer Grafik – ein Gebiet, auf welchem seit Jahren an praktikablen Lösungen gedoktert wurde, welches bislang aber nur eher selten von der Theorie dann auch in die Praxis gefunden hat. Das Problem lag und liegt dabei meist im Drang der Notebook-Hersteller nach proprietären Lösungen – konkret Anschluß-Lösungen, welche nur mit einem einzelnen Notebook oder maximal einer kleinen Anzahl ausgewählter Notebooks (desselben Herstellers) zusammen funktionieren. Angenommen, externe Grafik wäre weit verbreitet, würde es sicherlich kaum eine Rolle spielen, ob jeder Notebook-Hersteller für jedes Notebook ein jeweils abweichendes Grafikkarten-Gehäuse anbietet – aber zur grundsätzlichen Erlangung einer gewissen Marktbedeutung sind diese Insellösungen tödlich, wird externe Grafik in extreme Nischen und damit weit unterhalb der üblichen Wahrnehmungsschwelle abgedrängt.

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