externe Grafik

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Neue externe Grafikkarten-Gehäuse von Gigabyte, HP und Zotac vorgestellt

Auf der Computex 2017 gab es auch wieder einige neue Produkte zum Themengebiet "externe Grafiklösung" zu sehen. Den Anfang macht Zotac, welche ihr zum Jahresanfang vorgestelltes Gehäuse-Projekt nunmehr finalisiert haben. Jenes kommt nunmehr in deutlich kleiner Form als ursprünglich geplant daher – das "Zotac External Graphics Dock" sieht zwar optisch dem ursprünglichen Entwurf nach wie vor sehr ähnlich, fasst jedoch nur noch Grafikkarten bis zu 22,8cm Baulänge (vorher mit bis zu 33,0cm Baulänge entworfen). Auch sind augenscheinlich keine Zweieinhalb-Slot-Karten mehr verbaubar, wie dies noch mit dem ursprünglichen Entwurf so geplant war. Gezeigt wurde das eGPU-Gehäuse seitens Zotac im übrigen mit einer (testweise) verbauten GeForce GTX 1080 Ti Mini – eben wegen der Verfügbarkeit dieser Mini-Bauweisen wurde das Gehäuse wohl verkleinert. Es ist allerdings weiterhin dasselbe 400-Watt-Netzteil (gut geeignet für Grafikkarten bis ~300 Watt TDP) sowie die einfache Thunderbird 3.0 Anbindung mit an Bord. Das Zotac External Graphics Dock soll im vierten Quartal 2017 für runde 400 Dollar/Euro lieferbar werden.

Zotac External Graphics Dock
Zotac External Graphics Dock
Gigabyte Aorus GTX 1070 Gaming Box
Gigabyte Aorus GTX 1070 Gaming Box
HP Omen Accelerator
HP Omen Accelerator
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Performance von PCI Express 1.1, 2.0 & 3.0 sowie x4, x8 & x16 untersucht

Von TechPowerUp kommt mal wieder ein bemerkenswerter Artikel, welcher die PCI-Express-Skalierung mittels umfangreicher Benchmarks (21 Testtitel unter jeweils 3 Auflösungen) ausgemessen hat. Hierbei wurde alles von PCI Express 1.1, 2.0 und 3.0 sowie x4, x8 und x16 getestet, erreicht mittels Umschalten der PCI-Express-Modi im Mainboard-BIOS bzw. Abkleben der jeweiligen Pins am PCI-Express-Steckplatz selber. Die Benchmark-Auswertung definiert dann das höchstmögliche PCI Express 3.0 x16 mit 100%, wir geben in der nachfolgenden Tabelle dann jeweils den Verlust zu diesem Spitzenwert an (pro Auflösung). Die höhere Verluste ergeben sich dabei regelmäßig unter FullHD (oder kleineren Auflösungen), da dort die Frameraten logischerweise höher sind und damit für mehr fps auch mehr Geometrie und andere Daten über den Bus geschleust werden müssen.

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Weitere externe Grafikkarten-Gehäuse von MSI und Zotac in Vorbereitung

Von den Herstellern MSI und Zotac kommen weitere Projekte an externen GPU-Gehäusen auf Basis der Thunderbolt-Technologie. So zeigte MSI auf der CES 2017 eine mehr oder weniger finale "GUS" (Graphics Upgrade Solution), welche eine standardisierte Thunderbolt-3-Anbindung zu einem vergleichsweise stylischem Grafikkarten-Gehäuse mit 500-Watt-Netzteil bringt. Über die Größe der dort verbaubaren Grafikkarten gibt es noch keine exakten Angaben, zumindest eine GeForce GTX 1080 (26,7cm, DualSlot) passte schon einmal. Preislich peilt MSI mit 400-500 Dollar eher das obere Segment an, der finale Preis steht aber noch nicht fest. Verfügbar werden soll die MSI GUS im zweiten Quartal – im übrigen fördert eine Websuche nach "MSI GUS" auch noch Meldungen von der CeBIT 2012 zu Tage, wo MSI seinerzeit schon ein "GUS II" mit ebenfalls Thunderbolt-Anschluß demonstriert hatte, welches es nachfolgend allerdings augenscheinlich nie zur Serienreife gebracht hat.

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Test der PowerColor Devil Box zeigt nicht unerhebliche Performance-Verluste durch Thunderbolt

Noch extra zu würdigen ist der Test der "PowerColor Devil Box" seitens der ComputerBase von letztem Oktober. Schließlich handelt es sich bei diesem PowerColor-Produkt um eine der besten Lösung auf dem Gebiet der externen GPU-Gehäuse – und zugleich geht der Test auch gut auf deren trotzdem vorhandene Schwachstellen ein. So funktioniert die Beschleunigung des internen Displays nur nach Gusto des jeweiligen Notebooks – manche machten diesen Schritt mit, andere wiederum nicht. Zudem ist die Kühllösung des PowerColor-Gehäuse (inklusive Spulenfiepen im Stand-By-Modus) nicht wirklich gut gelungen. Vor allem aber irritiert der vergleichsweise hohe Performanceverlust gegenüber Desktop-Systemen (mit auf ein gleichwertiges Taktniveau heruntergetakteter Desktop-CPU): Unter FullHD verliert eine GeForce GTX 1070 ihre -27%, eine Radeon RX 480 dagegen -22% – dies ist schon ziemlich erheblich, die GeForce GTX 1070 (Perf.Index 800%) wird damit auf das Performance-Niveau einer (klar günstigeren) GeForce GTX 1060 6GB (Perf.Index 590%) heruntergedrückt.

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Akitio Node bringt externes Grafikkarten-Gehäuse für 300 Dollar

Der japanische Zubehör-Hersteller Akitio hat mit dem "Node" ein eigenes externes Grafikkarten-Gehäuse mit Thunderbolt-3-Verbindung herausgebracht – und erweitert damit den Kreis der Hersteller solcherart Gerätschaften. Hinzu kommt der Punkt, daß das "Node" für einen Preispunkt von 299,99 Dollar das bislang preisgünstigste Thunderbolt-3-Gehäuse ist – was gemäß einer früheren Umfrage einen sehr gewichtigen Punkt für an externer Grafik interessierte Anwender darstellt. Noch ist die Preislage noch lange nicht dort, wo jene gemäß des Umfrageergebnisses oder auch der Hardware-Kosten eines solchen Gehäuses (sicherlich keine 100 Dollar) sein sollte – aber das Akitio Node stellt diesbezüglich wenigstens einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung dar. Bislang gibt es zwar noch keinen deutschen Händler für das Gehäuse, aber die verschiedenen Produkte von Akitio sind in aller Regel über Amazon auch in Deutschland beziehbar.

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GeForce GTX 1070 & 1080 zeigen gute Leistungen im "Razer Core" externen Grafikkarten-Gehäuse

Bei Ultrabookreview gibt es einen recht umfangreichen Test des externen Grafikkarten-Gehäuses "Razer Core" – des derzeit einzigen verfügbaren Grafikkarten-Gehäuses mit standardmäßiger Thunderbolt-3-Anbindung, welche man also mit jeglichem Notebook (mit ebenfalls Thunderbolt-3-Funktionalität) zusammen benutzen kann. Das Razer Core kann DualSlot-Grafikkarten bis zu einer Länge von 27cm aufnehmen und bringt ein eigenes 500-Watt-Netzteil mit sich – völlig ausreichend für die im Test benutzten GeForce GTX 970, 1070 und 1080 Desktop-Grafikkarten. Als PC-Basis standen ein Desktop-System (mit Core i5-3570K) sowie die beiden Notebooks Dell XPS 15 (Core i5-6300HQ) und Razer Blade Stealth (Core i7-6700HQ) zur Verfügung, letzteres das etwas schnellere der beiden aufgrund der verbauten Vierkern-CPU. Und dies macht durchaus einen Unterschied, das Dell-Notebook erreichte mit einer GeForce GTX 970 nur ~72-73% der Performance des Desktop-Systems (verlor also 27-28%), während das Razer-Notebook bei immerhin ~80-82% der Performance des Desktop-Systems herauskam (verlor also nur 18-20%).

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Weitere externe Grafik-Gehäuse von Gigabyte und PowerColor vorgestellt

Im Rahmen der Computex haben verschiedene Hersteller neue Ansätze zu externen Grafik-Gehäusen vorgestellt, das Teilnehmerfeld in diesem immer noch im Aufbau befindlichen Markt erhöht sich damit um Gigabyte und PowerColor. Zuerst aber zeigte Asus eine "verbesserte" Version seiner schon zum Jahresstart demonstrierten "ROG XG Station 2": Jene erhält nun gleich ein 680-Watt-Netzteil (bislang Spitze in diesem Segment) – und geht idiotischerweise auf die propietärer Schiene durch den Verbau einer speziellen Asus-Verbindung (neben der Thunderbolt-3-Verbindung). Damit dürfte dieses externe Grafik-Gehäuse wahrscheinlich nur noch an ausgewählten Asus-Notebooks lauffähig sein – es sei denn, für die pure Funktionalität würde auch die normale Thunderbolt-Verbindung ausreichen. Dies bleibt weitere Informationen abzuwarten – und natürlich könnte sich Asus dann endlich einmal bemüßigt fühlen, sein lange genug in Vorbereitung befindliches Produkt auch in den Handel zu bringen.

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Umfrage-Auswertung: Was ist ein bezahlbarer Preis für ein XConnect-Gehäuse?

Eine Umfrage von Ende März ging der Frage nach, was als ein bezahlbarer Preis für ein XConnect-Gehäuse angesehen wird. Hierzu gibt es eine überaus klare Stimmungslage der Umfrage-Teilnehmer: Gleich 42,1% wollen Preislagen von unter 100 Euro sehen, weitere 34,7% können sich Preislagen von 100-150 Euro vorstellen. Dies ist dann schon eine satte Mehrheit bei den beiden kleinsten Antwortoptionen der Umfrage – eventuell hätte sich somit eine noch niedrigere Antwortoption à "unter 70 Euro" nochmals besser getan. Die Vorstellungen der Umfrage-Teilnehmer kommen aber auch so gut rüber: Die 499 Dollar, welche Razer für sein Core haben will, sind eine glatte Illusion – bei diesen Preislagen wird das Gehäuse zum Ladenhüter und die Idee externer Grafik erneut auf die lange Bank geschoben.

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AMD stellt "XConnect" Technologie für externe Grafiklösungen vor

Chipentwickler AMD hat mit "XConnect" (YouTube-Video) nunmehr seine offizielle Lösung für externe Grafikkarten über Thunderbolt 3 vorgestellt, welche mit dem Crimson-Treiber 16.2.2 für Besitzer von AMD-Grafikkarten verfügbar wird. Bei XConnect handelt es sich um ein komplettes Konzept verbunden mit dem dafür passenden Treiber, so daß andere Hersteller darauf aufbauend entsprechende Lösungen anbieten können – konkret die Hersteller von Notebooks und externer GPU-Gehäuse. AMD hat es bei XConnect aber nicht nur beim einfachen Thunderbolt-3-Treiber belassen, sondern hat auch interessante bis elementare Feature für einen echten Erfolg integriert: Zum einen wird Plug'n'Play unterstützt – sprich man kann die externe Grafik im laufenden Windows-Betrieb zuschalten, sie wird umgehend erkannt und genutzt.

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Umfrage-Auswertung: Sind externe Grafiklösungen interessant (2016)?

Die Umfrage der letzten Woche ging der Frage nach, als wie interessant externe Grafiklösungen derzeit eingeschätzt werden. Im August 2011 gab es schon einmal eine ähnliche Umfrage – wobei sich das grobe Gesamtbild hierzu wenig verändert hat: 35,6% Ja-Stimmen, 21,1% Jein-Stimmen und 43,3% Nein-Stimmen gab es seinerzeit, heuer nun sieht es mit 34,4% Ja-Stimmen, 24,5% Jein-Stimmen und 41,1% Nein-Stimmen fast genauso aus. Zumindest kann man sagen, daß es das starke Interesse einer grob Ein-Drittel-Minderheit gibt, welche trotz wenig erbaulicher Entwicklung in den letzten Jahren ihr Interesse an diesem Thema nicht verloren hat. Für ein Zubehörgerät, welches per se also nicht jeder PC-Käufer erwirbt, ist das Interesse von einem Drittel der potentiellen Käufer auch nicht einmal schlecht, Zubehör muß eben nicht zwingend Massenbedarf sein.

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