externe Grafik

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Umfrage-Auswertung: Was ist ein bezahlbarer Preis für ein XConnect-Gehäuse?

Eine Umfrage von Ende März ging der Frage nach, was als ein bezahlbarer Preis für ein XConnect-Gehäuse angesehen wird. Hierzu gibt es eine überaus klare Stimmungslage der Umfrage-Teilnehmer: Gleich 42,1% wollen Preislagen von unter 100 Euro sehen, weitere 34,7% können sich Preislagen von 100-150 Euro vorstellen. Dies ist dann schon eine satte Mehrheit bei den beiden kleinsten Antwortoptionen der Umfrage – eventuell hätte sich somit eine noch niedrigere Antwortoption à "unter 70 Euro" nochmals besser getan. Die Vorstellungen der Umfrage-Teilnehmer kommen aber auch so gut rüber: Die 499 Dollar, welche Razer für sein Core haben will, sind eine glatte Illusion – bei diesen Preislagen wird das Gehäuse zum Ladenhüter und die Idee externer Grafik erneut auf die lange Bank geschoben.

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AMD stellt "XConnect" Technologie für externe Grafiklösungen vor

Chipentwickler AMD hat mit "XConnect" (YouTube-Video) nunmehr seine offizielle Lösung für externe Grafikkarten über Thunderbolt 3 vorgestellt, welche mit dem Crimson-Treiber 16.2.2 für Besitzer von AMD-Grafikkarten verfügbar wird. Bei XConnect handelt es sich um ein komplettes Konzept verbunden mit dem dafür passenden Treiber, so daß andere Hersteller darauf aufbauend entsprechende Lösungen anbieten können – konkret die Hersteller von Notebooks und externer GPU-Gehäuse. AMD hat es bei XConnect aber nicht nur beim einfachen Thunderbolt-3-Treiber belassen, sondern hat auch interessante bis elementare Feature für einen echten Erfolg integriert: Zum einen wird Plug'n'Play unterstützt – sprich man kann die externe Grafik im laufenden Windows-Betrieb zuschalten, sie wird umgehend erkannt und genutzt.

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Umfrage-Auswertung: Sind externe Grafiklösungen interessant (2016)?

Die Umfrage der letzten Woche ging der Frage nach, als wie interessant externe Grafiklösungen derzeit eingeschätzt werden. Im August 2011 gab es schon einmal eine ähnliche Umfrage – wobei sich das grobe Gesamtbild hierzu wenig verändert hat: 35,6% Ja-Stimmen, 21,1% Jein-Stimmen und 43,3% Nein-Stimmen gab es seinerzeit, heuer nun sieht es mit 34,4% Ja-Stimmen, 24,5% Jein-Stimmen und 41,1% Nein-Stimmen fast genauso aus. Zumindest kann man sagen, daß es das starke Interesse einer grob Ein-Drittel-Minderheit gibt, welche trotz wenig erbaulicher Entwicklung in den letzten Jahren ihr Interesse an diesem Thema nicht verloren hat. Für ein Zubehörgerät, welches per se also nicht jeder PC-Käufer erwirbt, ist das Interesse von einem Drittel der potentiellen Käufer auch nicht einmal schlecht, Zubehör muß eben nicht zwingend Massenbedarf sein.

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Übersicht verfügbarer und angekündigter Lösungen für externe GPU-Gehäuse

In Vorbereitung auf eine entsprechende Umfrage fehlt noch eine Übersicht der derzeit verfügbaren und angekündigten Möglichkeiten, zu einem externen GPU-Gehäuse für den Einbau einer Desktop-Grafikkarte in Paarung mit einem Notebook zu kommen. Nicht erfasst wurden hierbei ältere Lösungen, welche auf (aus heutiger Sicht) nicht mehr ausreichenden Anbindungen basieren – wie ExpressCard oder USB 2.0/3.0, was allesamt dann zu maximal PCI Express 2.0 x1 und damit einer viel zu geringen Bandbreite führt (maximal 500 MB/sec). Damit ist heutzutage kein Blumentopf zusammen mit einer modernen, leistungsfähigen Grafikkarte zu gewinnen – unterhalb von PCI Express 3.0 x4 mit grob 4 GB/sec Bandbreite sollte man wirklich nicht gehen, ansonsten verliert man zu schnell zu viel Performance (zukünftig zudem zunehmend).

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Razer und Asus zeigen externe GPU-Gehäuse mit Thunderbolt-3-Anschluß

Die diesjährige CES brachte auch mal wieder ein paar neue Ansätze beim Thema externer Grafik – ein Gebiet, auf welchem seit Jahren an praktikablen Lösungen gedoktert wurde, welches bislang aber nur eher selten von der Theorie dann auch in die Praxis gefunden hat. Das Problem lag und liegt dabei meist im Drang der Notebook-Hersteller nach proprietären Lösungen – konkret Anschluß-Lösungen, welche nur mit einem einzelnen Notebook oder maximal einer kleinen Anzahl ausgewählter Notebooks (desselben Herstellers) zusammen funktionieren. Angenommen, externe Grafik wäre weit verbreitet, würde es sicherlich kaum eine Rolle spielen, ob jeder Notebook-Hersteller für jedes Notebook ein jeweils abweichendes Grafikkarten-Gehäuse anbietet – aber zur grundsätzlichen Erlangung einer gewissen Marktbedeutung sind diese Insellösungen tödlich, wird externe Grafik in extreme Nischen und damit weit unterhalb der üblichen Wahrnehmungsschwelle abgedrängt.

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Lucid zeigt externe Grafiklösung per Thunderbolt

Das Laptop Mag berichtet über eine Veranstaltung im Umfeld des letzten Intel Developer Forums, bei welchem Lucid eine neue, Thunderbolt-basierte externe Grafiklösung demonstriert hat. Zu Demonstrationszwecken wurde eine (nicht näher bestimmte) Radeon HD 6700 Grafikkarte benutzt, welche die gegenüber der im benutzten Ultrabook verbauten Intel HD Graphics 4000 erzeugte Framerate glatt verdreifachen konnte.

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