Speicher

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Umfrage-Auswertung: Wieviel Grafikkartenspeicher sind derzeit für einen Neukauf ideal?

Die Umfrage der letzten Woche fragte nach der derzeit bei einem Neukauf als ideal angesehenen Grafikkartenspeicher-Größe. Hierbei ergab sich eine große Dominanz von 4 GB Grafikkartenspeicher, für welches immerhin 54,1% der Umfrage-Teilnehmer stimmten. Geringere Speichergrößen (von 2 und 3 GB) sind zusammen nur für 9,7% der Umfrage-Teilnehmer ideal, während höhere Speichergrößen als 4 GB für zusammen immerhin schon 36,2% der Umfrage-Teilnehmer als ideal erscheinen. Hierbei treffen natürlich auch völlig verschiedene Nutzergruppen zusammen: Von Nutzer mit 1680er Monitoren bis zu Nutzern von 4K-Monitoren oder Downsampling Anti-Aliasing.

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Erster sinnvoller Test der Radeon R9 290X 8GB zeigt gute Mehrperformance durch den Mehrspeicher

Ein weiterer Test der Radeon R9 290X 8GB kommt seitens Tom's Hardware – wobei man sich hier mit den entsprechenden Testsettings deutlich mehr Mühe gegeben hat, der Frage nachzugehen, wo man jenen Mehrspeicher nun sinnvoll einsetzen kann. Dies betrifft sowohl die Auswahl der Spieletitel als auch der benutzten Auflösung – weil logischerweise zumeist erst unter 4K der Mehrspeicher wirksam werden kann, wenn die Normalausführung schon gleich mit 4 GB Speicher antritt.

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Erste reale Daten zu AMDs Fiji-Chip: 4096 Shader-Einheiten an einem HBM-Speicherinterface

Erneut unser (ausgesprochen aufmerksames) Forum hat von AMD nach Indien geschickte Grafikboards für den Fiji-Grafikchip entdeckt, sowie gleichfalls Testergebnisse für einen neuen AMD-Grafikchip in der SiSoft-Datenbank erspäht. Aufgrund der dort genannten Daten kann es sich eigentlich nur um AMDs Fiji-Chip handeln, denn es wurden hierbei immerhin 4096 Shader-Einheiten an einem 4096 Bit Speicherinterface angegeben.

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AMD bringt die Radeon R9 290X mit 8 GB Speicher in den Handel

Wie erwartet worden war, kommen nun die erste "offiziellen" 8-GB-Ausführungen der Radeon R9 290X in den Handel. Bekannt sind nach derzeitigem Stand Modelle von Club3D, MSI, PowerColor, Sapphire und XFX, andere Hersteller werden womöglich folgen. Wirklich großartig ab Werk übertaktete Modelle gibt es dabei nicht zu, die maximalen Taktraten liegen bei ≤1030/2750 MHz – und damit nicht wesentlich als der Referenztakt von ≤1000/2500 MHz. Preislich wird es leider nicht so günstig wie gemäß der Vorabberichterstattung vermutet – nicht 50 Euro, sondern grob um die 100 Euro beträgt der Mehrpreis gegenüber der regulären Radeon R9 290X mit 4 GB Speicher.

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Was man mit High Bandwith Memory (HBM) anfangen kann

Da man sich zum Fall "High Bandwith Memory" (HBM) immer noch mehrheitlich an den eher technischen Angaben der Hynix-Präsentation aufhält, welche zwar viel über Bandbreiten per Speicherchip und ähnliches sagt, aber wenig zu den Realitäten eines Grafikchips, sei hiermit die nachfolgende Modellrechnung aufgemacht: Für eine Grafikkarte mit 4 GB Speicher benötigt man in der ersten HBM-Generation vier HBM-Stacks mit jeweils 1 GB Speicher und jeweils 1024 Bit DDR Speicherinterface.

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DDR4-Speicher scheint nicht langsamer zu sein als DDR3-Speicher

Eine der Erfahrungen beim seinerzeitigen Wechseln von DDR- auf DDR2-Speicher sowie nachfolgend beim Wechsel von DDR2- auf DDR3-Speicher war, daß die neuen Speichersorten auf gleicher Taktrate und selbst auf gleichen Latenzen etwas langsamer als die jeweilige Vorgänger waren. Dies begründete sich in dem Effizienzverlust, welchen sich zwischen dem halbierten internen Takt der reinen Speicherzellen und dem gleich gebliebenen Interface-Takt ergab. Seinerzeit stellte man daher die grobe Regel auf, für die gleiche Speicherperformance immer eine Taktstufe höher in der neuen Speichernorm gehen zu müssen – sprich, daß erst DDR3/1066 also DDR2/800 gleich schnell ersetzen kann.

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DDR4-Speicher verbleibt zum Launch von Haswell-E bei 30% Preisaufschlag

Zum Launch von Haswell-E hat sich an der Preislage von DDR4-Speicher nichts entscheidendes getan – doch im Detail gab es dann doch Verbesserungen. Zwar blieb die default-Speicherbestückung von Haswell-E in Form von DDR3/2133 bei einem Preisaufschlag von 30% stehen, dafür aber konnten die höheren Speichertaktungen von DDR4 ihren Preisrückstand auf gleichgetakte DDR3-Speicher verringern: DDR4/2400 von +55% auf +45%, DDR4/2666 sogar von +65% auf +35%. Zudem verbesserte sich die Angebotslage zu DDR4/3000 nochmals, jenes wird inzwischen sogar günstiger angeboten als DDR3/2800, DDR4/2800 und DDR3/2933.

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Ein möglicher Grafikspeicher der Zukunft: High Bandwith Memory (HBM)

Gerüchteweise wurde dies schon vor Monaten erwähnt, zuletzt kochten die Gerüchte dann ganz über: AMD arbeitet zweifelsfrei an "High Bandwith Memory" (HBM), um damit in Zukunft mehr Speicherbandbreite zu geringerem Stromverbrauch und sogar teilweise Einsparungen bei der Chipfläche des im Prozessor bzw. dem Grafikchip verbauten Speicherinterfaces zu erreichen. Allerdings ist dies derzeit nur definitiv für die Prozessoren-Sparte von AMD bekannt, und dort zuerst nur für professionelle Zwecke gedacht. Entsprechende Grafikchips mit HBM nimmt man zwar an, sind aber nirgendwo wirklich bestätigt worden.

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Umfrage-Auswertung: Wieviel Speicher ist momentan im Hauptrechner verbaut (2014)?

Eine Umfrage von Anfang August ging der Frage nach der aktuell installierten Menge an PC-Hauptspeicher im Hauptrechner nach und will damit eine aktualisierte Datenbasis zu dieser bereits im Oktober 2012 sowie im Februar 2010 laufenden Umfrage schaffen. Der Stand von Oktober 2012 war, daß die große Mehrheit der Nutzer sich zwischen den großen Gruppen von 4 GB, 6/8 GB und 12/16 GB Speicher aufteilten.

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DDR4-Speicher erreicht Marke von 30% Mehrpreis gegenüber DDR3

Unsere Meldung über einen 60%igen Preisaufschlag für DDR4-Speicher vom Monatsanfang war wohl etwas vorschnell, denn aktuell sind die Vorbesteller-Preise für DDR4 (lieferbar ist noch nichts gelistet) schon teilweise deutlich eingebrochen. Dies trifft insbesondere auf DDR3/2133-Module zu – also die default-Speicherbestückung von Haswell-E – welche ihren Mehrpreis gegenüber DDR3 von ~60% auf nunmehr ~30% glatt halbieren konnte. Sobald mehr Anbieter und vor allem lieferbare Angebote auftauchen, könnten die Preise sogar nochmals etwas nachgeben.

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