Im Zuge der jüngsten AMD-Quartalszahlen hat AMD auch zur laufenden Speicherkrise Stellung bezogen – und will jener mit einem Fokus auf das Enterprise-Segment sowie den Premium-Markt begegnen. Unter "Enterprise" kann man sich schlicht AMDs Server-Prozessoren und HPC/AI-Beschleuniger vorstellen, während die Formulierung "Premium"-Markt ausreichend vage ist, um sowohl für Server-Geschäfte als auch den HighEnd-Teil des Consumer-Markts gelten zu können. In jedem Fall gibt AMD hiermit indirekt zu, dass man im Jahr 2026 weniger auf Masse gehen wird, denn dies benötigt viel Speicher und selbiger ist teuer wie auch schwer zu bekommen. Im Server-Segment werden hingegen diese erhöhten Speicherpreise bezahlt, zudem ist dort – eben wegen des AI-Hypes – derzeit auch ein klar vergrößerter Bedarf, ergo schichtet AMD in diese Richtung hin um. Hier kommt AMD natürlich zu gute, dass die Ryzen-CCDs eben sowohl für Ryzen- als auch Epyc-Prozessoren verwendet werden können.
Our focus areas are enterprise... and just continuing to grow at the premium, you know, higher-end of the market.
Quelle: AMDs CEO Lisa Su, wiedergegeben von Tom's Hardware am 3. Februar 2026