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Umfrage-Auswertung: Welche Monitorauflösung steht für den Spielerechner zur Verfügung?

Eine Umfrage von Mitte September stellte die Frage nach den benutzten Monitor-Auflösungen beim Spielerechner, unterteilt nach den typischen Leistungssegmenten "Mainstream", "Performance" und "HighEnd". Dies ist im Hinblick auf die derzeit verstärkt in den Markt kommenden 4K-Monitore besonders wichtig zur Kalkulation neuer Grafikkarten-Generationen – sprich der Frage, mit welchen Monitor-Auflösungen eine neue Grafikkarte sich heutzutage üblicherweise konfrontiert sehen wird. Das Gesamtbild zeigt hierzu schon die erste große Veränderung gegenüber den früheren Umfragen von anno 2013, 2010 und 2008 an: Heuer nun ist die Gruppe der Nutzer oberhalb von FullHD erstmals größer als die Gruppe der Nutzer unterhalb von FullHD. Gerade die verschiedenen 1600er Auflösungen haben inzwischen maßgeblich nachgegeben, in Kürze dürfte dann wohl schon FullHD selber den Minimum-Standard im PC-Bereich stellen.

Noch deutlicher werden die Differenzen, wenn man die Umfrage nach den vorgenannten Nutzergruppen bzw. Grafikkarten-Leistungssegmenten unterteilt: So sind Auflösungen oberhalb von FullHD bei den Mainstream-Nutzern noch absolut unüblich, haben kleinere Auflösungen als FullHD noch beachtbare Prozentanteile. Bei den Performance-Usern ist das ganze dann ähnlich des Gesamtbilds ziemlich ausgeglichen, während HighEnd-Nutzer Auflösungen unterhalb von FullHD nur höchst selten nutzen, dagegen mit 24,2% schon einen großen Anteil an den 2560er Auflösungen sowie mit 11,0% einen beachtbaren Anteil an den 4K-Auflösungen halten. Noch ist FullHD aber auch bei den HighEnd-Nutzern das Maß aller Dinge mit einem Prozentanteil von 59,4% – wenngleich die Spitze hier überschritten scheint, letztes Jahr waren es in dieser Gruppe noch 66,0% FullHD-Nutzer.

Oktober 2008 April 2010 September 2013 September 2014
1400x900 oder kleiner
(Mainstr. – Perfm. – HighEnd)
~32% 17,9%
29,7% – 18,9% – 9,8%
4,9%
13,0% – 3,7% – 2,4%
2,6%
7,2% – 1,4% – 0,3%
1680x1050 und 1600x900/1200
(Mainstr. – Perfm. – HighEnd)
~41% 36,4%
38,0% – 42,0% – 28,6%
14,6%
23,0% – 17,3% – 8,6%
12,5%
21,9% – 12,1% – 5,1%
1920x1080/1200
(Mainstr. – Perfm. – HighEnd)
~25% 42,4%
30,9% – 38,1% – 54,4%
66,9%
59,2% – 71,7% – 66,0%
66,3%
63,6% – 74,1% – 59,4%
2560x1440/1600
(Mainstr. – Perfm. – HighEnd)
~2% 3,3%
1,4% – 1,0% – 7,2%
11,2%
4,5% – 6,1% – 18,6%
14,0%
6,3% – 10,7% – 24,2%
3840/4096x2160
(Mainstr. – Perfm. – HighEnd)
- - 2,4%
0,3% – 1,2% – 4,4%
4,6%
1,0% – 1,7% – 11,0%

In Bezug auf jene Auflösungen, welche man in Grafikkarten-Tests ansetzen sollte, ergeben sich mittels dieser Umfrage eindeutige Ratschläge: Für Mainstream-Grafikkarten sollten es 1680x1050 sowie 1920x1080 sein, für Performance-Grafikkarten reicht eigentlich 1920x1080 aus (auch weil die meisten Grafikkarten dieses Segments letztlich zu langsam für 2560x1440 sind) – und für HighEnd-Grafikkarten sollten es 1920x1080, 2560x1440 und 3840x2160 sein. Jene 4K-Auflösung hat zwar noch keinen wirklich bedeutsamen Zuspruch in der aktuellen Praxis, wächst aber sehr schnell und wird daher jenen bedeutsamen Zuspruch wohl schon in der näheren Zukunft erlangen.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 29. September 2014

Nach der chinesischen VR-Zone (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) wird AMDs Tonga-Chip nicht mehr für eine weitere Gamer-Grafikkarte Verwendung finden, sondern zukünftig nur noch im professionellen Bereich eingesetzt werden. Solche Gerüchte gab es schon einmal – und irgendwann muß man selbige dann auch ernst nehmen – doch normalerweise erscheint es als Unsinn, einen existierenden Grafikchip nicht auch für alle Produktsegmente auszuschlachten, gerade da AMD bei Tonga ja noch nicht einmal dessen Vollausbau wirklich gezeigt hat. Gut möglich, daß der Hintergrund der Gerüchte nur dahingehend lautet, daß AMD dieses Jahr und damit innerhalb der Radeon R200 keine Tonga-Grafikkarten mehr auflegen wird – was überhaupt nichts mit den AMD-Plänen für 2015 und die Radeon R300 Serie zu tun haben muß. Sofern AMD nicht gerade etwas noch besseres in der Pipeline hat, ist nächstes Jahr also doch mit weiteren Tonga-basierten Grafikkarten zu rechnen.

Zu diesen 2015er AMD-Grafikkarten spricht die VR-Zone auch über den kommenden Enthusiasten-Chip "Fiji", welcher wohl schon der "Pirate Islands" Generation angehören soll – aber Generations-Namen sind bei AMD ziemlich beliebig bzw. existiert hierbei ein Deutungsunterschied zwischen Marketing- und Technik-Abteilung. Einzige neue Information hierzu ist, daß jene neue Generation im besten Fall schon im ersten Quartal 2015 antritt – was so gelesen werden kann, daß das zweite Quartal 2015 den eigentlich wahrscheinlichen Launchtermin darstellt. Die restlichen Informationen zu Pirate Islands – neben "Fiji" kommt noch der HighEnd-Chip "Bermuda" sowie der Midrange-Chip "Treasure Islands", zudem wird die Serie schon in 20nm hergestellt – nimmt die VR-Zone aus früheren Gerüchte, ausdrücklich nicht aus neuen Quellen, wie derzeit im Web teilweise falsch dargestellt. Insbesondere die Codenamen sind damit mehr als vakant, weil frühere Meldungen noch keine Zuordnung zu den Marktsegmenten zuliessen. Die Frage, ob die 2015er AMD-Grafikchips bereits in 20nm hergestellt werden, ist zudem eher philosophischer Natur – man kann daran glauben, muß es aber nicht. Echte Hinweise hierfür liegen nicht vor, die einzige Meldung mit Bezug hierzu klassifiziert allerdings Fiji augenscheinlich als 28nm-Produkt.

Laut der DigiTimes stellen die meisten Notebook-Hersteller ihre Weiterentwicklungen für Touchscreen-Notebooks ein, zumindest die Schiene klassischer Notebooks sowie Gaming-Notebooks betreffend. Touchscreens wird es allerdings weiterhin im Hybrid-Bereich geben, dort ist dies wegen der alternativen Nutzung als Tablet aber natürlich auch obligatorisch. Grundlage für die Entscheidung ist die überaus schwache Nachfrage für Touchscreen-Modelle, deren höhere Preislagen wird hierbei sicherlich nicht förderlich gewesen sein. Letztlich haben allerdings die Notebook-Besitzer weiterhin die Maus/Tastatur-Steuerung vorgezogen – und Aufgaben, welche sich besser mit einer Touchscreen-Steuerung vornehmen lassen, werden heutzutage einfach Tablets und Smartphones übertragen, anstatt damit ein Notebook oder einen Desktop-PC zu belästigen. Auch in letzterem Feld sind Touchscreen-Geräte nach wie vor eher selten anzutreffen, nur im All-in-One-Segment scheint eine kleine Nische zugunsten der Touch-Steuerung zu existieren.

Heise hat sich mit den geschäftlichen Veränderungen beschäftigt, welche Microsoft mit der kommenden nächsten Windows-Version angehen wird. Denn wahrscheinlich wird Windows "Threshold" die "letzte" Windows-Version werden, Microsoft danach nur noch Fortentwicklungen dieser Windows-Version anbieten. Sowohl Sicherheits- als auch funktionelle Updates werden dann wohl kostenlos zur Verfügung gestellt werden, so daß Windows sich mit der Zeit auch völlig von dem fortentwickeln könnte, wie es zum Launch der nächsten Windows-Version präsentiert werden wird. Faktisch wird hiermit das Entwicklungs-System von Android und iOS übernommen – nur mit dem Unterschied, daß bei Windows nicht die Gerätehersteller das Sagen haben und somit Updates verhindern können, sondern das Microsoft das direkt mit dem Nutzer abhandelt. Dies sollte normalerweise auch Auswirkungen auf den Verkaufsnamen haben, so gesehen erscheint (ausnahmsweise) ein schlichtes "Windows" sinnvoller als ein nummerischer Anhang in Form von "Windows 9".

Genaueres zum Geschäftsmodell in Bezug auf das, was kostenlos ist und das, was dann Geld kostet, ist allerdings noch nicht bekannt. Nicht unmöglich wäre der für den Normalverbraucher natürlich ideale Fall, daß ein einmal mit einem Komplett-Gerät gekauftes Betriebssystem somit so lange mit Updates versorgt wird, wie die Hardware eben durchhält. Größeren Änderungen wird es dagegen für Microsofts Geschäftskunden geben, welche nun nicht mehr darauf vertrauen können, daß eine einmal für das eigene Unternehmen und die eigenen Software-Landschaft geprüfte Windows-Version ständig featuregleich bleibt. Hierfür wird Microsoft – ähnlich wie bei Linux üblich – "Long Time Support" (LTS) Versionen anbieten, welche also nur mit Sicherheitsupdates versorgt werden, beim Featurestand allerdings eingefroren werden. Unter Umständen ist dies selbst für einige Normalnutzer eine Option, um dem bisher zu sehenden "Hü und Hott" bei Microsofts K(r)ampf mit dem Windows-Design aus dem Weg zu gehen.

WinFuture melden sich hingegen zum Upgrademodell von "Windows Threshold" zu Wort: So wird der kostenlose Umstieg nur von einer Retail-Version von Windows 8.1 aus möglich sein – was auch fair ist, denn wer den vollen Retail-Preis für Windows 8/8.1 bezahlt hat, sollte diese Möglichkeit schon offeriert bekommen. Bei den weitaus stärker verbreiteten OEM-Versionen von Windows 8/8.1 wird man hingegen einen gewissen Obolus für den Umstieg hinlegen müssen. Dessen Höhe ist noch nicht bekannt, dürfte sich allerdings am Upgrade-Angebot für Windows-7-Nutzer bemessen, welche für angeblich nur 30 Dollar auf "Windows Threshold" umsteigen können. Offen bleibt angesichts der zuvorstehenden Meldung derzeit noch ein wenig, was man letztlich hierfür erhält – sprich, wie lange das erworbene neue Windows-Betriebssystem dann mit Sicherheits- und Feature-Updates versorgt wird.

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Aktualisierte AMD & nVidia Grafikkarten-Roadmap für die Herbst/Winter-Saison 2014/2015

Nach dem Launch von AMDs Tonga-Chip sowie nVidias GM204-Chip klart sich das Bild der zukünftigen Grafikkarten-Portfolios von AMD und nVidia weiter auf, selbst wenn doch noch einige entscheidende Fragen offenbleiben müssen. In jedem Fall konnten der entsprechenden AMD & nVidia Grafikkarten-Roadmap nunmehr die Daten von AMD Tonga und nVidia GM204 hinzugefügt werden, nebst den Performance-Werten der damit erschienenen neuen Grafikkarten. Zugleich wurden natürlich auch die noch kommenden Grafikchips mit neu hinzugekommenen Informationen hinterlegt respektive die Gesamtsituation neu bewertet. Folgende Änderungen gibt es somit gegenüber dem letzten Stand:

  • AMD Tonga
    Hier wurden die bekannten Daten sowie die Radeon R9 285 hinzugetragen. Bei den Hardware-Daten haben wir uns vorerst an die semi-offiziellen 2048 Shader-Einheiten an einem 384 Bit DDR Speicherinterface gehalten, auch wenn dies natürlich noch nicht gänzlich sicher ist. So oder so sollte AMD den Tonga-Chip im kommenden Jahr dann für die Radeon R9 380 Serie weiterverwenden und kann mit den passenden Taktraten in Form der Radeon R9 380X sicherlich in die Nähe der Performance der Radeon R9 290 vorstoßen – womit der Hawaii-Chip dann spätestens mit Fiji-Erscheinen überflüssig werden würde. Die kleinere Salvage-Lösung Radeon R9 380 dürfte dann etwas schneller als die bisherige Radeon R9 285 werden und jene letztlich ablösen.
     
  • AMD Fiji
    Zu diesem Chip wurde das Erscheinungstermin auf "erstes Halbjahr 2015" angepasst, zugleich wurde die Schätzung für die Anzahl der Shader-Einheiten auf ~3200 revidiert. Angesichts der Transistoren-Verschwendung beim Tonga-Chip ist es wenig wahrscheinlich, daß AMD viel mehr Shader-Einheiten aufbietet, 3500 Shader-Einheiten bei Fiji erscheinen nunmehr als der alleroberster Rand und nicht mehr als solide Schätzung. Wahrscheinlich dürfte sich AMD sowieso – wie bei Tonga – darauf konzentrieren, den Chip effizienter zu machen, sprich mehr aus der selben Anzahl an Shader-Einheiten herauszuholen. Die Performance-Prognose für den Fiji-Chip wurde im Zuge dieser Änderungen ebenfalls leicht nach unten hin angepasst – derzeit ist diese Prognose aber wirklich nur ins Blaue hinein geschossen.
     
  • nVidia GM206
    Die letzten Daten sprechen wieder von einem etwas kleinerem Chip – was gar nicht einmal so unwahrscheinlich ist, nVidia versucht seine Performance-Chip immer eher niedriger anzusetzen. Daher kann es durchaus passieren, daß es beim GM206-Chip nur 10 Shader-Cluster aka 1024 Shader-Einheiten gibt. Damit dürfte die Top-Lösung GeForce GTX 960 in etwa die GeForce GTX 760 ablösen, die Salvage-Lösung GeForce GTX 950 Ti sich in den Zwischenraum zwischen GeForce GTX 750 Ti und GeForce GTX 960 setzen.
     
  • nVidia GM204
    Hier wurden ebenfalls die bekannten Daten sowie die GeForce GTX 970 & 980 hinzugetragen. Im Zuge dessen, daß der GM206-Chip wahrscheinlich kleiner wird als vorher gedacht, scheint zudem noch eine dritte, noch kleinere GM204-Version plausibel, wahrscheinlich "GeForce GTX 960 Ti" genannt. Jene dürfte den großen Performance-Abstand zwischen GeForce GTX 960 und GeForce GTX 970 füllen müssen, dafür wird nVidia den GM204-Chip entsprechend deutlich abspecken müssen: 10 bis 11 Shader-Cluster an einem 192 Bit DDR Speicherinterface samt einer Performance etwas oberhalb der GeForce GTX 770 sind hierfür wahrscheinliche Werte.
     
  • nVidia GM200
    Der Launch des GM204-Chips macht es (angesichts der gezeigten Maxwell-Effizienz auch im HighEnd-Bereich) etwas klarer, wohin es mit dem GM200-Chip gehen dürfte. An den angenommenen Hardware-Daten ändert sich nicht viel, da viel mehr als ~3000 Shader-Einheiten nicht in die begrenzte Chipfläche von ~600mm² quetschbar sein werden. Bei vernünftigen Taktraten kann jedoch sogar ein Performance-Index knapp oberhalb von 700% für die angeblich "GeForce GTX Titan X" genannte GM200-Karte herauskommen. Allerdings ist weiterhin unsicher, ob nVidia den GM200-Chip so schnell ins Gamer-Segment bringt – oder aber ob man dies auf das nächste Jahr verschiebt.

PS: Eine alternative Grafikkarten-Roadmap findet sich bei der PC Games Hardware.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 27./28. September 2014

In unserem Forum wird derzeit über fernöstliche Gerüchte gesprochen, wonach nVidia dem kommenden Performance-Chip GM206 nicht 10 Shader-Cluster aka 1280 Shader-Einheiten, sondern nur 8 Shader-Cluster aka 1024 Shader-Einheiten spendieren würde. Dies wäre etwas ungewöhnlich angesichts der sich damit ergebenden Abstände – GM107 mit 5, GM206 mit 8 und GM204 mit 16 Shader-Clustern – aber auch nicht völlig von der Hand zu weisen, würde damit der GM206-Chip schließlich kleiner und wirtschaftlicher werden können. Einziges Problem dieser Auflösung wäre, daß der GM206 auf nur 8 Shader-Clustern in seiner Performance beschränkt bleibt, mehr als das Niveau GeForce GTX 760 (Perf.Index 310%) sowie vielleicht ein paar Prozentpunkt oben drauf sind damit nicht drin. Wären es dagegen 10 Shder-Cluster, ist auf den passenden Taktraten durchaus das Niveau GeForce GTX 770 (Perf.Index 380%) knapp anpeilbar.

Dieser Unterschied hat seine Relevanz: Denn kann der GM206-Chip die GeForce GTX 770 performancemäßig nicht ersetzen, benötigt nVidia für diesen Job eine weitere GM204-Abspeckung, ansonsten wäre der Abstand zwischen GeForce GTX 760 (Perf.Index 310%) bzw. dessen GM206-Nachfolger und der GeForce GTX 970 (Perf.Index 490%) viel zu groß. Eine solche weitere GM204-Variante müsste dann sehr stark abgespeckt werden, würde wahrscheinlich nur 10 oder 11 Shader-Cluster an einem 192 Bit DDR Speicherinterface tragen. Im Sinne dessen, daß der GM204-Chip nun auch nicht klein ist (398mm² Chipfläche), müßte diese starke Abspeckung bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt werden – gerade angesichts einer Preislage von dann unter 300 Euro. Andererseits ist die zugrundeliegende Information aus Fernost derzeit auch noch viel zu unsicher, sind dies derzeit eher nur Annahmen und Überlegungen – was nVidia wirklich tun wird, dürfte sich aber schon bald (voraussichtlich im Oktober) ergeben.

Diskussionsstoff werfen derzeit auch neue Spiele-Systemanforderungen auf, welche vor allem viel Grafikkarten-Speicher verlangen: So müssen es bei "The Evil Within" gleich 4 GB Grafikkartenspeicher sein, welche man "auf jeden Fall besitzen sollte" – während "Shadows of Mordor" mit abgestuften Anforderungen je nach Texturen-Detailgrad an die Sache herangeht, in der Ultra-Texturenauflösung selbst unter reinem FullHD aber schon satte 6 GB Grafikkartenspeicher verlangt. Gerade an letzterem Beispiel ist natürlich zu sehen, daß eine einzelne Zahl als Systemanforderungen eigentlich Unsinn ist, wenn man den benötigten Grafikkartenspeicher schlicht über die Reduzierung der Texturenauflösung nach unten hin anpassen kann – dies dürfte dann auch auf "The Evil Within" zutreffen, wo man mit niedrigerem Texturen-Detailgrad auch mit weniger als 4 GB Grafikkartenspeicher auskommen können sollte.

Generell gesprochen kommt nun scheinbar die zweite Generation an NextGen-Spielen herein, welche auch wirklich für die Hardware-Kapazitäten von Xbox One und Playstation 4 gemacht wurden – und dabei natürlich vor allem den großen Speicher dieser Konsolen ausnutzen. Auf dem PC mit seinen höheren Auflösungen führt dies nunmehr zu einem bemerkbaren Sprung bei den Grafikkartenspeicher-Anforderungen: Die letztes Jahr an dieser Stelle notierten System-Mindestanforderungen für aktuelle Spiele scheinen in diesem Punkt schon wieder überholt zu sein, wurden seinerzeit gerade einmal 2 GB Grafikkartenspeicher empfohlen. Heutzutage scheinen die 4 GB Grafikkartenspeicher von Radeon R9 290/290X und GeForce GTX 970/980 fast schon als untere Grenze, wenn es um eine gewisse Zukunftssicherheit geht – so schnell ändern sich die Dinge. Andererseits bekommt der Gamer dafür aber auch guten Gegenwert, die Zeiten arg verwaschener Konsolen-Texturen dürften endlich zu Ende gehen.

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Wie ist der Ersteindruck zur GeForce GTX 970?

Alle Entscheidungsgrundlagen zu dieser Frage findet man in der Launch-Analyse zu GeForce 970 & 980 sowie natürlich im entsprechenden Diskussions-Thread zum Launch im Forum. Die GeForce GTX 980 wird mit dieser Umfrage nicht berührt, jene hatte bereits ihre eigene Umfrage.

Positiver Ersteindruck, bin aber schon mit gleichwertigem oder besserem eingedeckt.
17% (327 Stimmen)
Positiver Ersteindruck, könnte interessant werden für eine Neuanschaffung.
52% (987 Stimmen)
Positiver Ersteindruck, aber preislich außerhalb meiner Interessenlage.
18% (343 Stimmen)
Durchschnittlicher Ersteindruck.
8% (144 Stimmen)
Negativer Ersteindruck.
4% (83 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1884
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Neuer 3DTester-Artikel: SanDisk Ultra Fit 16GB USB3.0 Flash Drive

Kleine USB3.0-Sticks gibt es mittlerweile recht viele. Je nachdem was man als "klein" definiert, stellen sie (unter den USB3.0-Sticks) immerhin 10% bis 20% des Marktes dar. Ultra-kompakte USB3.0-Sticks – die sich dadurch auszeichnen, dass man sie fast vollständig in den USB-Port versenken kann – kommen dagegen jetzt erst auf. Entsprechend ist auch nur jeder zwanzigste USB3.0-Stick ein Ultra-kompakter USB-Stick.

SanDisk Ultra Fit 16GB USB3.0 Flash Drive

Als ob dies den sogenannten SanDisk Ultra Fit nicht schon interessant genug macht, wirbt SanDisk auch noch mit Datenraten von bis zu 130 MByte/s. Das ist selbst für normal-große USB3.0-Stick in dieser Preisklasse ein respektabler Wert. Denn hierzu muss man wissen, dass die Speichersticks einen leistungsfähigen Controller benötigen, um solch einen hohen Datendurchsatz zu erzielen. Und eine hohe Leistung bringt oft auch eine hohe Abwärme mit sich, mit der gerade die kleinen USB-Sticks ein Problem haben. Entsprechend gelten kleine Sticks auch eher als langsam. Doch SanDisk will hier wohl die große Ausnahme präsentieren. Wir lassen uns gerne überraschen und nehmen den Ultra Fit für einen eingehenden Test unter die Lupe ... zum Artikel.

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