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Hardware- und Nachrichten-Links des 5. September 2016

Mit Forza Horizon 3 gibt es das erste Spiel, in dessen offiziellen Systemanforderungen eine "GeForce GTX 1060" genannt wird – natürlich ohne Angabe der Grafikkartenspeichermenge und damit im eigentlichen ungenau, denn die beiden Ausführungen der GeForce GTX 1060 unterscheidet nicht nur die Speichermenge, sondern auch die Anzahl der freigeschalteten Shader-Einheiten, woraus sich in der Summe ein erheblicher Performanceunterschied von grob 15% ergibt. Es handelt sich bei der GeForce GTX 1060 3GB faktisch um eine eigene Grafikkarte, nicht wirklich um eine "andere Version" der originalen GeForce GTX 1060. Mag sein, das nVidia das ganze clever benannt hat, um bei der GeForce GTX 1060 3GB die guten Bewertungen zur GeForce GTX 1060 6GB mitzunehmen – aber diesen Namensschmu müssen Presse und Dritthersteller schließlich nicht mittragen, sondern sind hiermit aufgefordert, die Karten immer möglichst exakt zu benennen. Die Pflicht dazu ergibt sich nicht nur allein durch die erhebliche Hardware- und Performance-Differenz, sondern auch durch den zugrundeliegenden Versuch nVidias, Presse und Hardware-Käufer mit diesem Namensschmu faktisch zu foppen.

Eine Frage, die zum Artikel über die bessere AMD-Performance unter DirectX 12 & Vulkan noch zu beantworten wäre, ist jene, warum hierfür unsererseits kein extra Performance-Index nur für DirectX 12 & Vulkan aufgesetzt wird. Dies hätte durchaus etwas für sich, könnte man schließlichauf einen Blick in die Zukunft schauen. Andererseits soll der Performance-Index eigentlich nicht mutmaßen – genau dafür werden schließlich tausende Benchmark-Ergebnisse kompliziert miteinander verrechnet und dies immer wieder gegengeprüft, damit wir bei der Performance-Beurteilung neben dem subjektiven Blick auch immer ein paar wirklich soliden Zahlen als Datenbasis zur Verfügung haben. Ein Performance-Index nur für DirectX 12 & Vulkan würde dem etwas widersprechen, weil jener schließlich als Blick in eine Spielezukunft mit reinen DirectX-12- und Vulkan-Titeln anzusehen wäre – dies jedoch nur auf Basis heutiger Spiele, was dann auch nichts anderes als einen (technisierten) Blick in die Glaskugel darstellt. Auch die Aussagen des genannten Artikels zur zukünftig von Radeon RX 480 und GeForce GTX 1060 zu erwartenden Performance sind letztlich (fehlbare) Prognosen – und keine Aussage darüber, was sicher passieren wird.

Daneben gibt es noch eine andere Betrachtungsweise, welche gegen einen extra Performance-Index nur für DirectX 12 & Vulkan spricht: Der Performance-Index soll immer die aktuelle Grafikkarten-Performance (grob) wiedergeben – völlig unabhängig der jeweils populären Grafik-APIs oder anderer Einflüße. Dies bedeutet, daß auch jetzt schon im Index einige DirectX-12- und Vulkan-Titel enthalten sind – je nachdem, wie jene herauskommen und entsprechende Bedeutung erlangen. Der Index wächst also mit der Zeit ganz automatisch mit den aktuellen Entwicklungen mit und wird eines Tages sicherlich als Wertegrundlage fast ausschließlich DirectX-12- und Vulkan-Titel haben – und zwar zu einer Zeit, wo jene eben auch den Spielemarkt dominieren. Ein extra Performance-Index nur für DirectX 12 & Vulkan würde ergo bedingen, den allgemeinen Performance-Index für diese neuen Titel zu blockieren und den allgemeinen Performance-Index allein unter DirectX-11-Titel auszurichten. Dies entspricht allerdings nicht der Zielsetzung, die Performance unter den aktuell üblichen Spieletiteln abzubilden. Auch wenn die Idee eines extra Performance-Index nur für DirectX 12 & Vulkan seinen Reiz hat, fahren wir mit einem allgemeinen, API-blinden Performance-Index wohl besser.

Die Markttforscher von IDC haben sich in zwei Meldungen mit den neuesten (mittelfristigen) Ausblicken für Tablet- und PC-Markt zu Wort gemeldet. So soll der PC-Markt vorerst weiterhin vor sich hin dümpeln – die Prognose für das Jahr 2016 liegt nunmehr bei -7,2%, für das Jahr 2017 bei -2,1%. Wie schon ab und zu an dieser Stelle erwähnt, gleichen sich diese Prognosen für den PC-Markt seit einiger Zeit: Obwohl in jenen regelmäßig eine mittelfristige Verbesserung versprochen wird, muß jene Verbesserung mit jeder neuen Prognose immer wieder erneut in die (erneut mittelfristige) Zukunft verschoben werden. Einen echten Ansatz zur Erholung des PC-Geschäfts ist (unserer Meinung nach) sowieso nicht zu sehen, da die Nutzungsdauer heutiger Geräte weiter zunimmt, im Massenmarkt der wirkliche Leistungsbedarf fehlt und zudem die anderen IT-Devices wie Smartphones und Tablets weiterhin an der Nutzungsdauer des klassischen PCs nagen. Wirklich nach vorn gehen könnte es für den PC (unserer Meinung nach) nur bei einem weltweiten Wirtschaftsaufschwungs, wenn dann vor allem Unternehmen gezwungen werden, in neuere PC-Technik zu investieren bzw. bei neuen Unternehmen erstmals zu investieren.

Der Tablet-Markt soll sich hingegen kurzfristig beruhigen und mittelfristig wieder auf einen Wachstumspfad finden, wenn im Jahr 2016 noch ein Minus von -11,5% geschrieben wird, ab dem Jahr 2017 jedoch wieder positive Zahlen prognostiziert werden. Allerdings soll jenes Wachstum dann eher sehr "normal" ausfallen, mit einem Zuwachs zwischen den Jahren 2016 bis 2020 von insgesamt nur +5,9%, sprich jährlich grob +1,5%. Dies dürfte noch unterhalb der Marke des Rückgangs bei den durchschnittlichen Stückpreisen liegen, ingesamt wird sich der Tablet-Markt also allerhöchsts knapp behaupten, jedoch nicht (finanziell gesehen) wirklich wachsen. Auch dem Tablet-Markt fehlen (unserer Meinung nach) die großen Impulse und wird jener besonders schwer durch eine seitens der Konsumenten angesetzte längere Nutzungsdauer von "Altgeräten" gebeutelt. Die seitens der Industrie hierzu einmal angedachte Nutzungsdauer von maximal 2 Jahren ist längst eine Illusion, gutklassige Geräte kann man viel länger ohne jede wirklich beachtbare Einschränkung benutzen. Da der Tablet-Markt primär an Privatnutzern hängt, würde für einen echten Wachstumsschub nicht nur ein Anziehen der Weltwirtschaft, sondern vielmehr sogar ein Anziehen der weltweiten Einkommen (von Normalbürgern) benötigt werden.

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RX460-Kontrahent GeForce GTX 1050 kommt wohl Mitte Oktober

Von zwei Quellen kommen Informationen zur nVidia GeForce GTX 1050, einer augenscheinlich GP107-basierten Grafikkarte für das Mainstream-Segment – welche damit in Konkurrenz zur Radeon RX 460 gehen würde. So berichten SweClockers (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) schon vor ein paar Tagen über diese kommende Karte, welche eine Terminlage von Mitte Oktober haben soll. BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) fügen (neben der gleichen Terminlage) jüngst noch einen GPU-Z-Screenshot hinzu, welcher bereits einige technische Daten zu dieser Karte offenbart. Solcherart Werte sind allerdings immer ein bißchen mit Skepsis zu betrachten, da GPU-Z vieles nicht auslesen kann, selbiges nur aus einer Datenbank entnimmt bzw. bei neuer Hardware auf Basis dieser Datenbank versucht zu interpolieren – mit oftmals danebenliegendem Ergebnis. Ein Fake auf Basis der sehr ähnlich aussehenden GPU-Z-Shots von GeForce GTX 950 & 960 wäre letztlich auch noch nicht ganz auszuschließen.

Insofern muß derzeit noch offenbleiben, ob die angezeigten 768 Shader-Einheiten wirklich stimmen. Dies wäre in jedem Fall keine Halbierung des größeren GP106-Chips (1280 Shader-Einheiten), würde aber dennoch besser zu unserer früheren Vermutung passen, daß nVidia den GP107-Chip eventuell bewußt oberhalb dieser Halbierung ansetzen will (weil der vorhergehende GM107-Chip ebenfalls bereits 640 Shader-Einheiten trägt). In jedem Fall stimmt die Angabe zur Anzahl der TMUs von 64 nicht, gemäß der 768 Shader-Einheiten müssen es zwingend 48 TMUs sein. Auch die angegebene ROP-Anzahl mit 32 steht in Frage, selbige könnte für den GP107-Chip zu viel sein (der GM107 kommt mit 16 ROPs aus) – aber dies bliebe noch abzuwarten. Das 128 Bit breite GDDR5-Speicherinterface ist hingegen erwartet worden, in dieser Leistungsklasse wird es nichts besseres geben. Reichlich verwunderlich sind die Taktraten von 1316/1380/3500 MHz – mit also einem (durchschnittlichem offiziellen) Boosttakt von nur 1380 MHz, was innerhalb der 16nm-Fertigung und gemessen an den Maßstäben, welchen die bisherigen Pascal-Beschleuniger in dieser Frage aufgestellt haben, ungewöhnlich wenig wäre.

Die einzige funktionierende Erklärung hierzu liegt in einer bewussten Verknappung der Stromzufuhr auf den PCI-Express-Slot, sprich eine Karte ohne extra Stromstecker mit einer TDP von unter 75 Watt. Dies könnte nVidia derart angesetzt haben, um besser mit der Radeon RX 460 konkurrieren zu können, deren default-Ausführung schließlich genauso aufgebaut ist. Ähnlich wie bei der Radeon RX 460 könnten dann Herstellerdesigns zur GeForce GTX 1050 diesen extra Stromstecker doch noch mitbringen, das Power-Limit hochsetzen – und dann eine viel höhere Performance erreichen. Sollte diese Überlegung zutreffen, wäre der zu erwartende Performancegewinn bei der GeForce GTX 1050 jedoch ungewöhnlich hoch – schließlich kann man wohl problemlos einen realen Boosttakt von um die 1850 MHz erwarten, so wie jener schon bei der GeForce GTX 1060 6GB anliegt. Die Differenz beider Taktraten liegt bei satten +34%, was je nach Situation zu Performancedifferenzen von 20-30% führen kann. Insofern kann nVidia mit den Herstellerdesigns zur GeForce GTX 1050 die große Performancelücke zur GeForce GTX 1060 3GB schließen.

Denn jene große Performancelücke wird dennoch vorhanden sein. Auf Basis der vorliegenden Daten hätte die GeForce GTX 1050 in etwa 45% der Rechenleistung samt 58% der Speicherbandbreite der GeForce GTX 1060 6GB – da kann man locker und leicht eine Performance-Halbierung auf irgendwo in Richtung eines FullHD Performance-Index' von ~300% ansetzen. Jener würde dann sowieso nur für die 4-GB-Ausführung der Karte gelten, da die ebenfalls angebotene 2-GB-Ausführung sicherlich schon ihre Speicherkapazitäts-Probleme unter heutigen Spielen haben wird. Wahrscheinlich reicht dies aus, um die Radeon RX 460 knapp zu bezwingen – damit wäre das primäre Ziel von nVidia schon erreicht. Stark übertaktete Karten können wie gesagt viel schneller sein – aber der Performanceabstand zur Radeon RX 470 ist derart groß, auf das diese AMD-Karte wohl nicht in Gefahr geraten wird. Sicherlich müsste auch noch der Preispunkt der GeForce GTX 1050 konkurrenzfähig sein – in dieser Frage dürfte es knapper werden, denn nVidia hat bekannterweise die Tendenz, seine Beschleuniger höherpreisiger als AMD anzusetzen. Aber natürlich bleibt das genaue Austarieren der Situation zwischen Radeon RX 460 und GeForce GTX 1050 dem Vorliegen genauer und verläßlicher Daten vorbehalten.

AMD Polaris Perf.Index Listenpreis Straßenpreis nVidia Pascal
1120% 1200$ 1299€ Titan X (Pascal)
GP102, 3584 Shader-Einheiten @ 384 Bit GDDR5X-Interface, 1417/1531/2500 MHz, 12 GB GDDR5X
960% 599$/699$ 670-720€ GeForce GTX 1080
GP104-400, 2560 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5X-Interface, 1607/1733/2500 MHz, 8 GB GDDR5X
800% 379$/449$ 420-460€ GeForce GTX 1070
GP104-200, 1920 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1506/1683/4000 MHz, 8 GB GDDR5
590% 249$/299$ 270-320€ GeForce GTX 1060 6GB
GP106-400, 1280 Shader-Einheiten @ 192 Bit GDDR5-Interface, 1506/1708/4000 MHz, 6 GB GDDR5
Radeon RX 480 8GB
Polaris 10, 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1120/1266/4000 MHz, 8 GB GDDR5
550% 239$ 270-300€
Radeon RX 480 4GB
Polaris 10, 2304 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 1120/1266/3500 MHz, 4 GB GDDR5
520% 199$ 210-250€
~510% - 210-230€ GeForce GTX 1060 3GB
GP106-400, 1152 Shader-Einheiten @ 192 Bit GDDR5-Interface, 1506/1708/4000 MHz, 3 GB GDDR5
Radeon RX 470
Polaris 10, 2048 Shader-Einheiten @ 256 Bit GDDR5-Interface, 926/1206/3300 MHz, 4/8 GB GDDR5
480% 179$
(4GB)
200-230€
(4GB)
gesch.
~300%
? ? GeForce GTX 1050
GP107-400, 768 Shader-Einheiten @ 128 Bit GDDR5-Interface, 1316/1380/3500 MHz, 2/4 GB GDDR5
Radeon RX 460
Polaris 11, 896 Shader-Einheiten @ 128 Bit GDDR5-Interface, 1090/1200/3500 MHz, 2/4 GB GDDR5
260% 109$
(2GB)
130-150€
(4GB)

Nachtrag vom 6. September 2016

Zur GeForce GTX 1050 bzw. zum zugrundeliegenden GP107-Chip gibt es noch eine wichtige Information nachzutragen: Die beiden kleinsten Pascal-Chips GP107 & GP108 werden laut (festen) Aussagen unseres Forums nicht bei TSMC in deren 16nm-Fertigung, sondern bei Samsung in deren 14LPP-Fertigung hergestellt – welche wie bekannt die technische Grundlage für die 14nm-Fertigung von GlobalFoundries darstellt, in welcher die Polaris-Chips von AMD aufgelegt sind. Hintergrund sollen wohl Kapazitätsprobleme bei der 16nm-Fertigung von TSMC sein, während die 14nm-Fertigung von Samsung vergleichsweise weniger ausgelastet ist. Damit wären in jedem Fall die völlig abweichenden Taktraten der GeForce GTX 1050 auch noch technisch zu begründen – andererseits dürfte sich die (erhebliche) Taktraten-Differenz zwischen AMDs Polaris und nVidias Pascal zuerst weniger durch die unterschiedliche Fertigung als vielmehr den unterschiedlichen Designansatz beider Grafikchip-Entwickler erklären: AMD packt sehr eng und bringt damit viele Hardware-Einheiten auf wenig Chipfläche unter, was auf Kosten der Taktrate geht – und bei nVidia ist es genau umgedreht.

Wie nVidia dies bei den kleineren Pascal-Chips GP107 & GP108 genau handhabt, ist natürlich bis zu deren Release unbekannt – aber sofern man sich nicht auf unbekanntes Territorium wagen will, sind größere Abweichungen vom bisherigen nVidia-Designansatz speziell bei GP107 & GP108 eher denn unwahrscheinlich. Zudem gilt nach wie vor, das die Taktratenbeschränkung auf die vergleichsweise niedrigen 1380 MHz Boosttakt bei der GeForce GTX 1050 weniger denn der Chipfertigung, sondern vielmehr eher dem Designziel nVidias geschuldet sein dürften, wie bei der Radeon RX 460 ohne extra Stromstecker auskommen zu können (zumindest im Referenzdesign). Grundsätzlich gesehen dürfte nVidia bei diesen Grafikchips zudem der angeblich wohl niedrigere Kostenpunkt der 14nm-Fertigung von Samsung auch noch geschäftlich entgegenkommen, denn bei kleineren Grafikchips wie GP107 (Chipfläche wohl bei 120-140mm²) und GP108 (Chipfläche wohl bei 80-100mm²) sind die Margen bekannterweise gering und rechnet sich das ganze auch nur bei einem beachtbaren Stückzahlenerfolg. Ein völlig anderer wirtschaftlicher Ansatz als bei den größeren Pascal-Grafikchip GP106, GP104, GP102 und GP100 wäre damit vollkommen gerechtfertigt.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 3./4. September 2016

HardOCP haben auf einer AMD-Webseite eine recht umfangreiche Liste weitere AMD-Grafikkarten entdeckt, welche bislang noch nicht (offiziell) veröffentlicht wurden: Radeon R5 420, 430 & 435, Radeon R7 430, 435, 440, 450 & 455 sowie Radeon R9 470 & 490 wurden hierbei aufgezählt, hinzu kommen noch einige sich ähnlich nennende Mobile-Modelle. Die Namen der vorgenannten Grafikkarten weichen einigermaßen von AMDs offiziellem Namensschema innerhalb der Polaris/Vega-Generation ab – insofern erscheint als wahrscheinlichste Auflösung, das es sich hierbei um OEM-Produkte handelt, welche ausschließlich in Komplett-PCs eingesetzt werden. Gut möglich im übrigen, das dabei alles, was unterhalb der 450er Nummer liegt, letztlich gar keinen Polaris-Grafikchip in sich trägt, sondern auf Rebranding früherer AMD-Grafikchips basiert. Es gilt hierbei um so mehr, das beim Erwerb von Komplett-PCs mit extra Grafikkarte deren Daten exakt zu studieren sind, um nicht aufgrund eines ähnlichen Namens einem Neppangebot aufzusitzen. Zur Ehrenrettung der Grafikchip-Entwickler kann man allerdings anmerken, das jene Fälle im Einzelhandel der westlichen Welt eher selten geworden sind – solcherart Nepp-Lösungen werden zumeist nur in Schwellen- und Entwicklungsländer eingesetzt (wo die Kundenmacht niedrig und eine Verbraucherschutz-Gesetzgebung faktisch nicht vorhanden ist).

Am Beispiel der Grafikkarten-Performance unter Deus Ex: Mankind Divided kann man sehen, wie derzeit eine frühere Prophezeiung zur Radeon R9 Fury X bzw. natürlich auch zu den beiden anderen Fji-basierten AMD-Grafikkarten zutrifft: Diese eigentlich für die UltraHD-Auflösung gebauten und auch nur dort wirklich schnellen Grafikkarten sind unter solch modernen Hardware-Schockern wie eben Deus Ex: Mankind Divided nur noch in Auflösungen unterhalb von UltraHD wirklich gut dabei: Unter FullHD liegt die Radeon R9 Fury X sogar eine Leistungsklasse oberhalb der GeForce GTX 980 Ti, unter WQHD laufen beide Grafikkarten dann in derselben Leistungsklasse durchs Ziel. Unter UltraHD – früher einmal als die Paradedisziplin der Fiji-basierten Grafikkarten gedacht, liegt dann die nVidia-Lösung sogar deutlich vorn, bei allerdings beiderseits unzureichenden Frameraten. Hier kann man sicherlich schon damit argumentieren, das eine Fiji-Lösung mit gleich 8 GB Speicher viel besser ausgesehen hätte (wenngleich 8 GB Speicher mit HBM1-Speicher technisch fast nicht zu erreichen sind), die Fiji-basierten Grafikkarten hier also auf jeden Fall an ihrer Speichermenge kranken. Diese wie gesagt mal als UltraHD-Beschleuniger gepriesenen Karten erweisen sich immer mehr als praktikable Lösungen rein für die FullHD-Auflösung – viel mehr will man heutzutage bei nur 4 GB Grafikkartenspeicher gar nicht ansetzen, selbst WQHD geht da schon in Richtung des Prädikats "grenzwertig".

Dummerweise ist die ganze Architektur der Fiji-basierten Grafikkarten wenig auf die FullHD-Auflösung ausgelegt, sind jene nur unter UltraHD wirklich schnell. Ganz fix kann man dies an der Performance-Differenz in unserem Performance-Index sehen: Liegen beide Grafikkarten unter dem UltraHD Performance-Index bei jeweils 100%, sieht das Verhältnis unter dem FullHD Performance-Index bei 680% zu 750% einen beachtbar hohen nVidia-Vorteil von ~10%. Auf die konkreten Benchmarks unter Deus Ex: Mankind Divided trifft dies zwar nicht zu, aber in anderen Spielen liegt die GeForce GTX 980 Ti unter FullHD doch gewöhnlich vor der Radeon R9 Fury. Jene Nutzer, welche zum letztjährigen Erscheinen der Fiji-basierten Grafikkarten vor deren knapper Speicherbestückung gewarnt haben, bekommen also letztlich früher Recht als man es allgemein angenommen hatte. Die Fiji-basierten Grafikkarten werden damit nicht unnutzbar, aber rutschen halt in die Kategorie "nur für FullHD tauglich" ab – eine Kategorie, in welcher jene Karten dummerweise niemals besonders schnell waren. Als UltraHD-Lösungen wurden die Fiji-basierten Grafikkarten in jedem Fall – wegen ihrer schwachen Speicherbestückung – am mittel- und langfristigen Bedarf vorbei konzipiert, dies zeigt sich nunmehr auch rein praktisch.

Es ist schon ein klein wenig verwunderlich, wie Teile der "Fachpresse" die Meldung verwurstet hat, das von Intel keine Kaby-Lake-Treiber zu erwarten sein werden. Denn hierbei sieht man sehr oft allein Microsoft in der Verantwortung, die entsprechenden Artikel reden oftmals breit über Microsofts entsprechende Aussagen. Microsoft ist diesbezüglich als Betriebssystem-Hersteller jedoch in keinerlei Bringpflicht – denn Aufgabe eines Betriebssystem-Herstellers ist es, einem neuen Betriebssystem bei dessem Release möglichst alle Treiber für zu dieser Zeit existierende Hardware mitzugeben, gern auch für alle mögliche Alt-Hardware, welche von ihren Herstellern nicht mehr gepflegt wird. Alles darüber hinaus ist ein Bonus – welcher allerdings eher unnötig ist, denn Treiber für neu erscheinende Hardware sind von ihren jeweiligen Herstellern anzubieten und zu pflegen. Jene können natürlich frei wählen, für welche Betriebssysteme man Treiber anbietet – aber im konkreten Fall mit Windows 7 als das mit Abstand am weitesten verbreitete Betriebssystem sollte diese Entscheidung eigentlich eher klar sein. An diesem Punkt patzt dann aber eben Intel – und nicht Microsoft, auch wenn der Betriebssystem-Hersteller in vielen Artikeln zum Thema fälschlicherweise in den Vordergrund gerückt wird (und es Intel damit um so einfacher gemacht wird, die Sache durchzuziehen).

Nebenbei gesagt könnte eine Quelle für Kaby Lake Chipsatz-Treiber für Windows 7/8 womöglich bei den Herstellern von Komplett-PCs und Notebooks liegen. Jene werden von Intel teilweise lange, nachdem Intel den offiziellen Treiber-Support einstellt, doch noch mit entsprechenden Treibern beliefert. Jene Treiber werden dann von den OEM-Herstellern manchmal noch mit eigenem Logo oder/und Installer versehen und nachfolgend auf deren Webseiten für bestimmte Geräte zum Download angeboten, sind aber in aller Regel unveränderte Intel-Treiber, welche sich auch mit den Geräten anderer OEM-Hersteller nutzen lassen. Konkret ist man in unserem Forum bereits über ein Lenovo-Notebook gestolpert, dessen Lenovo-Treiber bereits den Support für Kaby-Lake-Innereien auch für Windows 7, 8.0 und 8.1 mit sich bringt. Allein dieser eine Treiber könnte (sofern fehlerfrei und nicht beschnitten) bereits ausreichend sein, um Kaby Lake ganz generell und unabhängig des Geräte-Herstellers auch auf diesen älteren Microsoft-Betriebssystemen installieren zu können. Die echten Schwierigkeiten fangen erst dann an, wenn es neue Sockel gibt, wo dann solche und andere Tricks nicht mehr funktionieren. Bei Intel dürfte dies im Consumer-Segment anzunehmenderweise mit Coffee Lake der Fall sein (noch unbekannter Sockel), im Enthusiasten-Segment mittels Kaby-Lake-X und Skylake-X (neuer Sockel 2066). Bei AMD ist leider schon Zen betroffen, da jene neue Prozessoren-Architektur einen grundlegend neuen Chipsatz- und Sockel-Unterbau mit sich bringt.

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Welches Interesse besteht an Windows-7/8-Treibern für AMDs Zen-Prozessoren?

Ein derzeit gut diskutiertes Thema ist sicherlich die Absage Intels bezüglich Windows-7/8-Treibern für die kommende Kaby-Lake-Generation (und nachfolgenden CPU-Generationen unter älteren Windows-Betriebssystemen). Intel hat diesbezüglich die Fronten leider schon geklärt – bei AMD ist das ganze noch etwas offen, da das diesbezügliche AMD-Statement weniger klar ist und vor allem AMDs kommende Zen-Prozessoren schließlich noch nicht veröffentlicht sind. Aber gerade bei diesen wird auch keinerlei Bastellösung auf Basis früherer Hardware & Treiber funktionieren, da Zen etwas komplett neues darstellt und daher wirklich AMD- oder Microsoft-Treiber vonnöten sind, um diese neue Hardware dem Betriebssystem bekanntzumachen.

In jene Kerbe schlägt diese Umfrage – welche schlicht herausfinden will, wieviel Bedarf an Treibern für Windows 7/8 zugunsten von AMDs Zen noch vorhanden ist. Hiermit werden natürlich primär nur potentielle Zen-Käufer angesprochen – aber somit kann AMD am Ende gut sehen, wie diese Angelegenhet bezogen nur auf die AMD-eigene Hardware vonseiten der Hardware-Käufer gesehen wird.

Ohne Windows-7-Treiber fällt jedes Zen-Interesse flach.
30% (593 Stimmen)
Ohne Windows-8-Treiber fällt jedes Zen-Interesse flach.
3% (52 Stimmen)
Würde Zen unter Windows 7 vorziehen, es notfalls aber auch mit Windows 10 betreiben.
16% (320 Stimmen)
Würde Zen unter Windows 8 vorziehen, es notfalls aber auch mit Windows 10 betreiben.
2% (37 Stimmen)
Würde Zen sowieso nur unter Windows 10 einsetzen.
50% (984 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1986
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Die Grafikkarten-Performance unter Deus Ex: Mankind Divided

Seitens einiger Webseiten hat man sich mit der Grafikkarten-Performance unter Deus Ex: Mankind Divided beschäftigt, entsprechende Artikel kommen von der ComputerBase, der PC Games Hardware, Hardware Unboxed, dem TechSpot, TechPowerUp, TweakTown und WCCF Tech. Allen Arbeiten hierzu ist gemeinsam, das die extrem hohen Hardware-Anforderungen des Spiels herausgestrichen wurden, sofern man wirklich alle Bildqualitäts-Regler auf dem Maximum lassen wollte. Insbesondere leistungsfressend (und dabei nicht einmal durchgehend bei allen Kanten wirksam) ist das Multisampling Anti-Aliasing, welches man daher als erstes zugunsten des Temporal Anti-Aliasings (TAA) deaktivieren sollte. Damit ist dann die "Ultra"-Bildqualität des Spiels halbwegs schaffbar, diverse Tuning-Tipps sind noch den Artikeln der ComputerBase sowie der PC Games Hardware zu entnehmen. Die nachfolgenden Zahlen stellen einen Schnitt dieser beiden deutschen Quellen, welche jeweils eine eigenerstellte Benchmark-Szene benutzten, und der Messungen von Hardware Unboxed dar, welche den integrierten Benchmark ansetzten – der interessanterweise aber sogar die klar niedrigsten Frameraten auswirft.

Deus Ex: Mankind Divided – FullHD @ "Ultra" & TAA  (Quellen: ComputerBase, PCGH & Hardware Unboxed)
AMD HD7000 AMD R200 AMD R300 AMD R400 nVidia GF600 nVidia GF700 nVidia GF900 nVidia GF1000
25-29 fps 7950
7950-Boost
280 960-4GB
30-35 fps 7970 280X 380-4GB 780
35-39 fps 7970-GHz 380X Titan Titan Black
780Ti
970 1060-3GB
40-49 fps 290
290X
390 470
480-4GB
480-8GB
980 1060-6GB
50-59 fps 390X
Nano
Fury
980Ti
ab 60 fps Fury X Titan XM 1070
1080
Titan XP

Das Spiel liegt AMD-Hardware unter der FullHD-Auflösung ziemlich, denn ganz augenscheinlich kommt hierbei viel mehr ältere AMD-Hardware noch mit, genauso auch wie die AMD-Grafikkarten generell gut einsortiert werden: Die Radeon R9 Fury X schon unter Full vor einer GeForce GTX 980 Ti sieht man auch nicht aller Tage – und dies noch unter DirectX 11, da die DirectX-12-Version des Spiels nachgereicht werden wird. Aber auch eine Radeon R9 380X in derselben Performance-Klasse wie eine GeForce GTX Titan oder eine GeForce GTX 970 sind schon aller Ehren wert. Bei nVidia macht sich insbesondere das Fehlen von ausreichend Grafikkartenspeicher bei den älteren Beschleunigern negativ bemerkbar, deswegen konnte auch kein weiterer Kepler-Beschleuniger neben den GK110-basierten Modellen notiert werden. Selbst die hierbei als Mindestmaß angesetzten 3-4 GB Grafikkartenspeicher werden im übrigen teilweise als zu wenig angesehen, die ComputerBase empfiehlt für die Texturenstufe "Ultra" schlicht gleich 8 GB Grafikkartenspeicher.

Deus Ex: Mankind Divided – WQHD @ "Ultra" & TAA  (Quellen: ComputerBase, PCGH & Hardware Unboxed)
AMD HD7000 AMD R200 AMD R300 AMD R400 nVidia GF600 nVidia GF700 nVidia GF900 nVidia GF1000
25-29 fps 290 470
480-4GB
Titan Titan Black 970
30-35 fps 290X 390 480-8GB 980 1060-6GB
35-39 fps 390X
Nano
Fury
40-49 fps Fury X 980Ti
Titan XM
1070
50-59 fps 1080
ab 60 fps Titan XP

Die WQHD-Auflösung sieht schon überaus deutlich zurückgehende Frameraten: Die klassische GeForce GTX Titan (außerhalb der UltraHD-Auflösung) irgendwann einmal bei unter 30 fps zu sehen, hätte man sich auch nicht so schnell gedacht – und dies ist noch mit Augenzudrücken, die Wertebasis gibt gemittelt bestenfalls knapp 25 fps für diese nunmehr "alte" Enthusiasten-Lösung her. Generell ist aus dem unter FullHD noch recht breiten Feld von gut mitkommenden Beschleunigern nunmehr eine Show der reinen Enthusiasten-Beschleuniger geworden, nur noch sechs Grafikkarten erreichen überhaupt die 40-fps-Marke. Hierbei fängt nVidia mit einem Verhältnis von 5:1 sowie den einzigen Grafikkarten im 50-fps-Bereich sowie im 60-fps-Bereich nunmehr zu dominieren an. AMD schlägt sich dabei sicherlich selbst etwas durch das Fehlen neuer Enthusiasten-Lösungen sowie der (für diese hohen Anforderungen) nicht ausreichend großen Speicherbestückung bei den Fiji-basierten Modellen.

Unter der UltraHD-Auflösung wird es dann vollkommen absurd – zumindest, wenn man weiterhin die "Ultra"-Bildqualität nutzen wollte. Hierbei kommt allein die Titan X (Pascal) knapp auf 40 fps sowie die GeForce GTX 1080 knapp auf 30 fps. GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX Titan X (Maxwell) und GeForce GTX 1070 tummeln sich dagegen knapp um die 25-fps-Marke, während von den AMD-Grafikkarten keine überhaupt in die Nähe dieser Marke kommt. Die vorher gut mithaltenden Fiji-basierten Grafikkarten verlieren hier in ihrer eigentlichen Parade-Auflösung wohl vor allem wegen ihrer für UltraHD unzureichenden Speicherbestückung. Wer nicht gerade im Besitz einer Titan X (Pascal) ist, sollte für die UltraHD-Auflösung besser denn die Bildqualität (deutlich) reduzieren – wobei der Wechsel auf "Very High" nicht viel bringt, wahrscheinlich sogar eher der Wechsel auf "High" angebracht ist. Zumindest läßt sich somit Deus Ex: Mankind Divided auch als Grafikkarten-Benchmark für die Zukunft verwenden, wenn die Performance unter UltraHD noch unbefriedigend ist und die Hinzuschaltung von Multisampling Anti-Aliasing einen weiteren, bislang überhaupt noch nicht angegangenen Bremspunkt darstellt.

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Die Systemanforderungen zu Forza Horizon 3

Spielepublisher Microsoft hat die offiziellen Systemanforderungen zum auch für Windows-PCs erscheinendem "Forza Horizon 3" bekanntgegeben. Das am 27. September 2016 erscheinende, inzwischen 9. Spiel der Forza-Reihe wird mal wieder eine UWP-App mit Zwang zu DirectX 12 und Windows 10 – mit allen Vor- und Nachteilen. Seltsamerweise hat man rein offiziell nur die Hardware-Empfehlungen (mit Zielauflösung FullHD) angegeben, jedoch keine Minimum-Anforderungen. Da sich die Empfehlungen jedoch 1:1 mit den Hardare-Empfehlungen zum letztjährigen Vorgänger "Forza Motorsport 6: Apex" decken, dürfte dessen seinerzeit notierte Minimum-Anforderungen wohl ebenfalls für Forza Horizon 3 verwendbar sein. Typisch für ein Konsolen-Game werden hierbei eine vernünftige Prozessorenleistung (mit vier Prozessoren-Threads) sowie eine vergleichsweise langsame Grafikleistung abgefragt. Die (inoffiziellen) Minimum-Anforderungen dürften wohl von jedem Gamer-PC zu bewältigen sein, wenn zumindest das CPU/Mainboard/Speicher-Grundgerüst halbwegs neu ist.

Die offiziellen Hardware-Empfehlungen für die FullHD-Auflösung sind dann jedoch nicht von schlechten Eltern: Ein Intel-Vierkerner mit HyperThreading samt hoher Taktrate als CPU, bei den Grafiklösungen soll es in Richtung Radeon R9 290X oder GeForce GTX 970 sowie Radeon RX 480 oder GeForce GTX 1060 gehen. Zudem will man – wiederum Konsolen-typisch – bei den Speicheranforderungen gleich 12 GB Hauptspeicher samt 4 GB Grafikkartenspeicher sehen. Hier muß schon ein gutklassiger Gamer-PC ran, auch wenn diese Hardware-Anforderungen noch nicht das Maximum dessen darstellen, was heutzutage möglich ist. Jenes wird man dann unter höheren Auflösungen als FullHD ausloten könnten, angesichts der für die FullHD-Auflösung aufgerufenen Hardware dürfte selbst heutige Spitzen-Hardware unter UltraHD bis zu ihrer Leistungsgrenze getrieben werden. Unerfüllbar oder einen heftigen Schritt nach vorn sind diese Hardware-Anforderungen jedoch (noch) nicht, sondern liegen durchaus in einem zu erwartenden Bereich.

minimale Anforderungen empfohlene Anforderungen
Ziel-Auflösung keine Angabe FullHD
Betriebssystem Windows Vista     Windows 7     Windows 8.0     Windows 8.1     Windows 10     Linux
32/64-Bit 32-Bit     64-Bit
Prozessor AMD K10 4C  (ab ~4 GHz)
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C
AMD Bulldozer 8C
AMD Mainstream-APU 4C  (ab ~4 GHz)
Intel Core 2 Quad  (ab ~4 GHz)
Intel Core i3 (2C+HT)  (ab ~3.5 GHz)
Intel Core i5 (4C)
Intel Core i7 (4C+HT)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
AMD K10 4C
AMD K10 6C
AMD Bulldozer 4C
AMD Bulldozer 6C
AMD Bulldozer 8C  (ab ~5 GHz)
AMD Mainstream-APU 4C
Intel Core 2 Quad
Intel Core i3 (2C+HT)
Intel Core i5 (4C)  (ab ~4 GHz)
Intel Core i7 (4C+HT)  (ab ~3.5 GHz)
Intel Core i7-E (6C/8C/10C)
RAM 8 GB 12 GB
Festplatte 55 GB freier Festplattenplatz
Grafik-API DirectX 11     DirectX 12     OpenGL     Vulkan
Grafikkarte AMD Radeon HD 5000ab 5850 2GB
AMD Radeon HD 6000ab 6850 2GB
AMD Radeon HD 7000ab 7770 2GB
AMD Radeon R200ab 250X 2GB
AMD Radeon R300ab 360
AMD Radeon R400ab 460
nVidia GeForce 400ab 460 2GB
nVidia GeForce 500ab 560 SE 2GB
nVidia GeForce 600ab 650 Ti 2GB
nVidia GeForce 700ab 750 2GB
nVidia GeForce 900ab 950 SE
nVidia GeForce 1000ab 1060 3GB
AMD Radeon HD 5000
AMD Radeon HD 6000
AMD Radeon HD 7000
AMD Radeon R200ab 290X
AMD Radeon R300ab 390
AMD Radeon R400ab 480
nVidia GeForce 400
nVidia GeForce 500
nVidia GeForce 600ab Titan
nVidia GeForce 700ab Titan Black
nVidia GeForce 900ab 970
nVidia GeForce 1000ab 1060 6GB
Grafik-RAM 2 GB 4 GB
Anmerkung: Die angegebenen Anforderungen zu Prozessor und Grafikkarte stellen eine eigene Interpolation der offiziellen Anforderungen dar.
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