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News des 25. Februar 2026

Tippgeber Gray @ X macht auf den Punkt aufmerksam, dass die zuletzt wieder genannten "Unified Cores" bei Intel nicht gänzlich zu einer einzelnen Kern-Sorte führen, Intel vielmehr die Unterscheidung zwischen P-, E- und LPE-Kernen mit diesen weiterführen wird. Im Gegensatz zu bisher verschwinden allerdings die Architektur-Unterschiede – und zwar nicht einfach nur mittels gleichem Feature-Set, sondern vollständig in Form einer tatsächlich einheitlichen Architektur. Die Differenz zwischen P-, E- und LPE-Kernen wird bei Intel zukünftig über unterschiedliche Power-Kurven gebildet: Die P-Kerne geeignet für höchstmögliche Taktraten, die E-Kerne für mittlere Taktraten und die LPE-Kerne für sehr niedrige Taktraten. Interessanter Nebenpunkt hierbei ist, dass diese neuen vereinheitlichen Kerne aus der bisherigen E-Kern-Entwicklung entnommen werden, nicht der P-Kern-Entwicklung. Dies wurde allerdings alles schon beim ersten Gerücht zu den "Unified Cores" gesagt, welche davon allerdings abweichend voraussichtlich zum Jahresende 2028 mit der "Titan Lake" Prozessoren-Architektur anstehen.

Intel's Unified Core doesn't drop P, E, and LPE cores
They share the same IP, but with different power curves

Quelle:  Gray @ X am 24. Februar 2026

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News des 24. Februar 2026

Das Wall Street Journal (Paywall, via VideoCardz) bringt die viel beachtete Meldung, der nVidia/MediaTek "N1"-SoC für Windows-on-ARM würde bereits im ersten Halbjahr 2026 in Form fertiger PCs bzw. Notebooks zur Verfügung stehen, da derzeit bei Dell und Lenovo entsprechendes vorbereitet wird. Eine derartige Terminlage dürfte allerdings von allen anderen Anzeichen her eher knapp werden, denn bislang fehlen hierzu die entsprechenden kleineren Leaks & Benchmark-Fetzen, welche einen demnächst kommenden Chip üblicherweise ankündigen. Auch wäre es wahrscheinlicher, dass MediaTek & nVidia bei einem echten Releasetermin noch im ersten Halbjahr auf der CES im Januar wenigstens entsprechende Teaser von sich gegeben hätten – was wie bekannt nicht passiert ist. Insofern wird es mit diesem Termin eher knapp und man sollte die N1-Chipfamilie besser auf "Sommer 2026" einordnen – dies läßt die Möglichkeit offen, dass das erste Halbjahr knapp verfehlt wird, aber dass es eben dennoch noch zur Jahresmitte passiert.

People familiar with Nvidia’s supply chain said PC makers including Dell Technologies and Lenovo were working with the chip maker on models using the Nvidia-MediaTek system-on-a-chip, which is built on architecture from U.K. chip designer Arm. The first PCs with the chip could come in the first half of this year, they said.
Quelle:  The Wall Street Journal (Paywall) am 23. Februar 2026

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News des 23. Februar 2026

Der Ryzen 7 9850X3D ist sicherlich nicht zu Unrecht dafür in der Kritik, eigentlich zu nahe des regulären Ryzen 7 9800X3D zu stehen, sich bei der Performance nicht weit genug absetzen zu können (im Schnitt der Launchreviews nur +2% mehr Anwendungs-Performance sowie +3% Spiele-Performance). Gern wird an dieser Stelle auch das Argument vorgebracht, dass man diese Differenz letztlich auch mittels Übertaktung oder den PBO-Modus des Ryzen 7 9800X3D überbrücken kann – wozu Tom's Hardware den Test aufs Exempel gemacht haben. Und in der Tat führt dies zu einer Punktlandung: Im Spiele-Bereich ist der Ryzen 7 9800X3D @ PBO exakt genauso schnell wie der default-mäßig betrieben Ryzen 7 9850X3D, kann der PBO-Modus in der Tat die Performance-Differenz beider X3D-Achterkern überwinden. Zugleich zeigt sich auch, dass PBO auf dem größeren Prozessoren-Modell tendentiell etwas weniger bringt, anstatt +5% wie beim Ryzen 7 9800X3D dann nur +3% beim Ryzen 7 9850X3D. Dies ist ein normales Verhalten, besonders hoch getaktete Prozessoren sind nun einmal die etwas schlechter fürs Overclocking geeigneten Modelle.

Spiele-Perf. default Spiele-Perf. + PBO
Ryzen 7 9850X3D 143 fps 147 fps (+3%)
Ryzen 7 9800X3D 136 fps 143 fps (+5%)
gemäß der Benchmarks von Tom's Hardware mit 16 Spielen unter FullHD, 1% low fps
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