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Welches ist das 3DCenter PC-Spiel des Jahres 2017?

Das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende zu – Zeit also für die letzte Umfrage des alten Jahres mit der Abstimmung zum "3DCenter PC-Spiel des Jahres 2017".

Assassin's Creed: Origins
7% (132 Stimmen)
ARK: Survival Evolved
1% (22 Stimmen)
Call of Duty WWII
2% (31 Stimmen)
Destiny 2
2% (27 Stimmen)
Divinity: Original Sin II
9% (167 Stimmen)
Elex
9% (165 Stimmen)
For Honor
0% (7 Stimmen)
Forza Motorsport 7
2% (41 Stimmen)
Ghost Recon: Wildlands
3% (51 Stimmen)
Hellblade: Senua's Sacrifice
7% (126 Stimmen)
Mass Effect: Andromeda
5% (93 Stimmen)
Mittelerde: Schatten des Krieges
2% (35 Stimmen)
PlayerUnknown's Battlegrounds
13% (237 Stimmen)
Prey (2017)
8% (136 Stimmen)
Project Cars 2
2% (37 Stimmen)
Resident Evil 7
2% (44 Stimmen)
Star Wars: Battlefront II
2% (29 Stimmen)
Tekken 7
1% (16 Stimmen)
The Evil Within 2
1% (24 Stimmen)
Wolfenstein II: The New Colossus
20% (355 Stimmen)
Gesamte Stimmen: 1775
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Hardware- und Nachrichten-Links des 21./22./23. Dezember 2017

Grafikchip-Entwickler nVidia wird nach eigenen Angaben den 32-Bit-Support für nVidia-Grafikkarten demnächst für alle Betriebssysteme einstellen – sprich auch inklusive von Windows 10. Der genaue Termin ist noch nicht heraus, vielmehr spricht man über die Treiber-Version 390 als die letzte mit 32-Bit-Support – jene dürfte wohl Anfang 2018 erscheinen. Sollten Sicherheit-relevante Bugs auftauchen, wird nVidia noch einmal extra 32-Bit-Treiber bis maximal Januar 2019 auflegen, jene 32-Bit-Treiberreleases würden dann allerdings nicht die Veränderungen auf Feature-Seite der 64-Bit-Versionen in sich tragen. Prinzipiell ist angesichts der Bedeutungslosigkeit, in welche 32-Bit-Systeme beim PC inzwischen versinken, nicht viel gegen diese Entscheidung einzuwenden – immerhin bleiben die alten 32-Bit-Treiber ja weiterhin verfügbar und sind problemlos nutzbar, fehlen nur die Verbesserungen neuerer Treiberversionen. Die meisten 32-Bit-Systeme dürften von diesen kaum jemals profitieren können, da 32-Bit-Systeme üblicherweise derart leistungsschwach sind, das da auch neuere Treiber nichts mehr retten können. Irritierend ist allerdings die Einstellung des Supports für Windows 10 32-Bit, denn immerhin wird dieses Betriebssystem jetzt und auch in Zukunft von Microsoft weiterhin gepflegt werden. Den Support für ein aktuell von Microsoft vertriebenes Produkt einzustellen, hat sich bislang wohl noch keiner gewagt. Natürlich kann man auch sagen, das der Ausgangspunkt für dieses Dilemma eher denn Microsoft ist, welche unbedingt noch eine offizielle 32-Bit-Version für Windows 10 aufgelegen mussten – anstatt diesen alten Zopf endlich abzuschneiden, gerade mit der "letzten Version von Windows". Mit der kürzlich noch gelobten "vorbildlichen" Treiber-Unterstützung bei nVidia ist es damit aber natürlich vorbei, egal wer hier Recht oder Schuld haben mag.  (Forendiskussion zum Thema)

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Prozessoren-Straßenpreise: Coffee Lake immer noch klar über dem Listenpreis, Ryzen dagegen klar unterhalb dessen

Auch nachdem die (immerhin schon im Oktober vorgestellten) Coffee-Lake-Prozessoren nunmehr weitgehend vernünftig verfügbar sind und sich auch die zwischenzeitliche Preisaufschläge wieder zurückgedreht haben, ergibt sich dennoch die Situation, das speziell die Sechskerner von Coffee Lake zu klar anderen Straßenpreisen angeboten werden, als es die Listenpreise suggerieren. Zwar sind die Listenpreise kein offizieller Maßstab für die Straßenpreise, sondern gerade bei Intel eigentlich nur der allererste Großhandelspreis (vor weiteren Rabatten für die wirklich großen Distributoren). Letztendlich hat es sich jedoch eingebürgert, die Intel-Prozessoren faktisch zum Intel-Listenpreis zu verkaufen, teilweise sogar etwas niedriger ansetzen. Auch angesichts eines Dollar/Euro-Kurses, welcher derzeit mal wieder ziemlich genau dem Aufschlag der deutschen Mehrwertsteuer entspricht (welche in US-Preisen üblicherweise nie genannt wird), sollte man also bei Straßenpreisen in deutschen Landen normalerweise den US-Listenpreis in Euro und potentiell leicht weniger als das sehen. Selbiges System funktioniert sowohl bei AMDs Ryzen (DE-Straßenpreis durchschnittlich -14,9% zum US-Listenpreis) als auch Intels Core X (DE-Straßenpreis durchschnittlich -9,9% zum US-Listenpreis) – nicht jedoch beim Intels Coffee Lake, welches nach wie vor klar teurer als der US-Listenpreis angeboten wird.

DE-Straßenpreis vs. US-Listenpreis absolute Abweichung durchschn. Abweichung
AMD Ryzen (inkl. Threadripper) -7% bis -28% -14,9% günstiger
Intel Coffee Lake -8% bis +26% +9,5% teurer
Intel Coffee Lake – nur Core i5/i7 +8% bis +26% +16,9% teurer
Intel Skylake-X & Kaby-Lake-X -7% bis -18% -9,9% günstiger
positive Werte bedeuten, man bezahlt einen höheren DE-Straßenpreis als den US-Listenpreis
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Umfrage-Auswertung: Auf welcher Architektur basiert der im Spiele-System eingesetzte Prozessor (2017)?

Mit der Umfrage von letzter Woche wurde wieder einmal die im Spiele-System eingesetzte Prozessoren-Architektur abgefragt – gleichlautend zu früheren Umfragen aus dem September 2016 sowie aus dem Juni 2014. In dieser Umfrage ging es weder um Leistungsklassizifierungen noch Einordnungen der jeweiligen Plattformen von LowCost bis Enthusiast, sondern allein um die Frage der zugrundeliegenden Prozessoren-Architektur – weswegen auch Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake als eine Antwortoption liefen, da der CPU-Teil dieser Intel-Generationen bekannt unverändert ist. Ein sehr erstaunliches Ergebnis ist es dann, wenn AMDs Ryzen (schließlich erst in diesem Frühjahr gestartet) inzwischen mit 19,3% sogar auf einen höheren Verbreitungsgrad kommt als diese "Dreifach"-Generation seitens Intel, welche in weit mehr als der doppelten Zeit (Skylake startete schon im August 2015) nur einen Verbreitungsgrad von 15,4% erringen konnte.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 18./19./20. Dezember 2017

WCCF Tech berichten über die erstklassige Mining-Performance der Titan V – unter Ethereum werden beispielsweise satte 70 MH/sec erreicht. Die Energieeffizienz ist dabei sogar ziemlich gut, meist bleibt man klar unterhalb des Power-Limits von 250 Watt – in einem Fall (Monero) sind es gar nur 157 Watt Stromverbrauch für die gebotenen Leistung. Allerdings wird die Titan V speziell unter Monero-Mining immer noch von der Radeon RX Vega 64 geschlagen, wie man in einem Folgeartikel darlegt: An die (optimiert) ~1950 H/sec der Radeon RX Vega 64 kommt die Titan V mit (optimiert) ~1450 H/sec immer noch nicht heran. Eine Mining-Karte wird die Titan V aber so oder so nicht, dafür ist der Anschaffungspreis einfach zu hoch und sind im Mining-Bereich effektivere Mehrkarten-Setups zu simpel einzurichten. Auch der große Run auf die Radeon RX Vega wegen ihrer (teilweise) guten Mining-Performance ist bislang ausgeblieben – die Karten sind wohl generell zu teuer und heutzutage muß die Neuinvestition in Mining-Hardware gut überdacht werden, ändern sich die Bedingungen zu schnell und kündigt sich am Horizont ein Trend weg vom Mining zur Bestätigung der jeweiligen Transaktionen bereits an. Schließlich rennen alle Crypto-Währungen mit Blockchain-Technologie in die selbstgestellte Falle, das die Transaktionskosten mit der Zeit immer höher werden respektive dafür maßlos Energie verbraten wird – und die derzeit hierfür in Entwicklung befindlichen Alternativen kommen dann zumeist ganz ohne Mining aus.

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