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nVidia gibt "Mittelerde: Schatten des Krieges" für GeForce GTX 1080 & 1080 Ti bei

Grafikchip-Entwickler nVidia hat ein neues Spielebundle aufgelegt, mittels welchem den beiden HighEnd/Enthusiasten-Grafikkarten GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1080 Ti der am 10. Oktober 2017 in den Handel gehende RPG-Titel "Mittelerde: Schatten des Krieges" (im englischsprachigen Bereich als "Middle-earth: Shadow of War" bekannt) beigelegt wird. Die Aktion ist wie schon die letzten nVidia-Aktionen recht kurzfristig angelegt, sie startete schon am 26. September und läuft maximal nur bis zum 16. Oktober – oder bis der Vorrat an von nVidia eingekauften Lizenzkeys erschöpft ist, je nachdem was früher passiert. Die Aktion gilt sowohl für die genannten Desktop-Grafikkarten als auch für die gleichnamigen Notebook-Beschleuniger von nVidia.

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Neuer Artikel: Zur Performance von Core i7-7960X & -7980XE

Vergleichsweise ohne größeres Echo hat Intel am Montag den zweiten Teil des Core-X-Portfolios in den Markt sowie zu den Hardwaretestern gebracht. Es gab zwar gerade im englischsprachigen Bereich trotzdem eine stattliche Anzahl entsprechender Hardwaretests, allerdings wurde hierbei primär nur der 18-Kerner Core i9-7980XE getestet, einige Tester hatten auch noch den 16-Kerner Core i9-7960X zur Verfügung. Der 14-Kerner Core i9-7940X fehlt hingegen ganz – und auch die Benchmarks zum eigentlich schon vor einem Monat avisierten 12-Kerner Core i9-7920X wurden auch bei dieser Gelegenheit nicht nachgereicht. Intels Augenmerk lag wohl gänzlich darauf, AMDs Ryzen Threadripper 1950X den Performance-Thron zu entreißen – dafür gab es jede Menge Benchmarks mit der 2000-Dollar-CPU Core i9-7980XE, die interessanteren Teile des höheren Core-X-Portfolios wurden hierbei allerdings oftmals nicht beachtet ... zum Artikel.

i9-7900X TR-1950X i9-7960X i9-7980XE
Technik Skylake-X, 10C +HT, 3.3/4.3 GHz +TB3.0, 140W TDP Zen, 16C +SMT, 3.4/4.0 GHz +XFR, 180W TDP Skylake-X, 16C +HT, 2.8/4.2 GHz +TB3.0, 165W TDP Skylake-X, 18C +HT, 2.6/4.2 GHz +TB3.0, 165W TDP
Anwendungs-Performance 92,5% 100% 113,7% 116,8%
übliche Übertaktung 4.5-4.6 GHz 4.0 GHz 4.5-4.6 GHz 4.5-4.6 GHz
Listenpreis 989$ 999$ 1699$ 1999$
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Hardware- und Nachrichten-Links des 25./26. September 2017

Bei Tom's Hardware hat man sich eingehend mit der Leistungsfähigkeit bzw. Effizienz aktueller Midrange-Beschleuniger unter Ethereum-Mining beschäftigt. Hierbei kamen auch manuelle Optimierungen bzw. Karten mit BIOS-Mod zum Einsatz – wobei die erreichten Ergebnisse trotzdem eher danach aussehen, als das in echten Miner-Kreisen noch einmal ein gutes Stück mehr erreicht wird. Auch sieht man gerade bezüglich der Mining-Effizienz die GeForce GTX 1060 6GB als beste Lösung vorn – jene stellte jedoch unter Profi-Minern eher nur ein Ausweichmodell gegenüber Radeon RX 570/580 dar, so lange letztere derart schlecht verfügbar waren. Zugegenermaßen ist es schwer, hierbei die Ergebnisse der Profi-Miner wirklich treffend nachzustellen, da jene ihre jeweiligen Tweaks kaum veröffentlichen, um sich im Wettstreit der Miner ihre Vorteile zu sichern. Im Sinne europäischer Strompreise ist der Zug des Ethereum-Minings allerdings sowieso weitgehend abgefahren – jedenfalls dann, wenn das Mining den Kartenpreis wieder hereinholen soll. Sinnvoll ist Mining im privaten Rahmen eher nur noch dann, wenn man niedrige Strompreise zur Verfügung hat sowie den Kartenpreis nicht mehr herausarbeiten muß.

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AMD erste Consumer-CPUs & -GPUs mit PCI Express 4.0 kommen im Jahr 2019

Von Informatica Cero (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) kommt eine neue AMD-Roadmap zu Server/Profi-Produkten. Jene zeichnet sowohl für den Profi-Grafikchip "Vega 20" als auch den Naples-Nachfolger "Rome" bereits die Nutzung von PCI Express 4.0 zum Jahresende 2018 ein. Für den Vega-20-Chip stand dies allerdings schon auf früheren AMD-Roadmaps – nur war bislang unklar, ob dies aufgrund der immer noch nicht abgeschlossenen Finalisierung der PCI Express 4.0 Spezifikation auch wirklich nutzbar sein würde. "Rome" hingegen ist der Codename der Zen-2-basierten Server-Prozessoren von AMD, sprich der ersten wirklichen Zen-Ausbaustufe – was sicherlich eine gute Gelegenheit ist, hiermit auf PCI Express 4.0 zu wechseln. Für den Consumer-Bereich bedeutet dies, das die 2019er Matisse-CPUs mit Zen-2-Unterbau (wohl wiederum basierend auf den gleichen Die wie bei den Server-Prozessoren) dann genauso PCI Express 4.0 mit sich bringen dürften. Im Grafik-Bereich dürfte sicherlich die 2019er GPU-Generation "Navi" dann dem Vorbild von Vega 20 folgen.

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Nochmals Vorab-Benchmarks zum Core i7-8700K aufgetaucht

WCCF Tech breiten einige weitere fernöstliche Benchmarks zum Core i7-8700K aus, leider wird deren Quelle (wiederum) nicht genannt. Die neuen Benchmarks ergänzen das schon bestehende Performance-Bild auf Basis anderer Vorab-Benchmarks zum Core i7-8700K: Meldung #1, Meldung #2, Meldung #3 & Meldung #4. Vergleichende Zahlen desselben Testers gibt es leider nicht, diese müssen aus anderen Hardware-Tests zusammengeklaubt werden – was immer einen gewissen Unsicherheitsfaktor ergibt, trotz das es sich hierbei um eigentlich sehr gut vergleichbare Standard-Benchmarks handelt. Bezüglich der insgesamt herauskommenden Performance gibt es trotzdem natürlich keinerlei Überraschungen: Der Core i7-8700K von Coffee Lake rennt dem Core i7-7700K von Kaby Lake in diesen nahezu ideal skalierenden Tests um +42% davon, gegenüber dem Core i7-7800X von Skylake-X liegt der kommende Intel-Prozessor noch um +9% vorn.

Core i7-7700K Core i7-8700K Core i7-7800X
Technik Kaby Lake, 4C +HT, 4.2/4.5 GHz, 91W TDP, 339$ Coffee Lake, 6C +SMT, 3.7/4.7 GHz, 95W TDP, 359$ Skylake-X, 6C +HT, 3.5/4.0 GHz, 140W TDP, 383$
3DMark13 TimeSpy (CPU) 5329 7686 7098
3DMark13 FireStrike (Physics) ~14500 19256 ?
Cinebench R15 (MultiThread) 972 1402 1281
CPU-Z (SingleThread) 538 525,4 472
CPU-Z (MultiThread) 2739 3832,6 3641
FritzChess (SingleThread) 3518 3513 3167
FritzChess (MultiThread) 17468 24537 21352
gemittelte MT-Performance Basis=100% +42% +30%
Werte-Quellen 7700K & 8700X: ComputerBase, Bit-Tech & WCCF Tech; 8700K: WCCF Tech
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AMDs 2019er CPU-Generationen heißen "Matisse" (CPU) und "Picasso" (APU)

Von der spanischen Webseite Informatica Cero (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) kommt eine neue AMD Prozessoren-Roadmap, welche genauere Informationen zu den 2018er und 2019er CPU- und APU-Plänen von AMD bietet (und wohl angeblich korrekt sein soll). Bislang hatte AMD in diesem Zeitrahmen eher ungenau die CPU-Generationen "Zen 2" und "Zen 3" sowie den Summit-Ridge-Nachfolger "Pinnacle Ridge" notiert, nun wird dies weitergehend präzisiert. Mit der neuen Roadmap wird zuerst klarer herausgearbeitet, das Pinnacle Ridge ein einwandfreier Refresh zu Summit Ridge ist, sprich dessen Architektur übernimmt und einfach nur mehr Performance bieten soll – womöglich schlicht mehr Taktrate mittels der 12nm-Fertigung von GlobalFoundries. Kleinere Architekturverbesserungen sind dennoch möglich (früher wurde hierzu auch einmal das Schlagwort "Zen+" genannt), aber größere interne Veränderungen sollte man von Pinnacle Ridge eher nicht erwarten.

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Intel kündigt die Coffee-Lake-Generation für den 5. Oktober 2017 an

Prozessorenentwickler Intel hat die Coffee-Lake-Generation offiziell für einen Marktstart am 5. Oktober 2017 angekündigt. Die Coffee-Lake-Prozessoren werden wie erwartet unter dem Verkaufslabel der "Core iX-8000" Serie im Desktop-Markt erscheinen – für Mobile-Bedürfnisse enthält diese Prozessoren-Serie wie bekannt keine Coffee-Lake-basierten Prozessoren, sondern einen Kaby-Lake-Refresh. Die Daten der angekündigten Prozessoren-Modelle entsprechen (bis auf minimale Abweichungen) den Vorab-Informationen, die bislang noch unbekannten Taktraten der integrierten Grafik sowie der einzelnen Turbo-Stufen hat Intel noch nicht offiziell bekanntgegeben. Großartige Hinweise auf die konkreten Architektur-Verbesserungen von Coffee Lake sind derzeit auch noch nicht bekannt – es wird dann Aufgabe der Launchreviews zum 5. Oktober sein, dies auszubreiten bzw. deren Effekt herauszuarbeiten.

Intel "Coffee Lake" offizielle Spezifikationen
Intel "Coffee Lake" offizielle Spezifikationen
Intel "Coffee Lake" Plattform Overview
Intel "Coffee Lake" Plattform Overview
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Hardware- und Nachrichten-Links des 23./24. September 2017

WCCF Tech haben bei der südkoreanischen Funkregulierungsbehörde RRA eine Reihe an neue zertifizierten AMD-Grafikkarten entdeckt. Ausgehend davon, das es selbiges Ereignis gut einen Monat vor dem Launch der Radeon Vega Frontier Edition gab, könnte es sich hierbei gut und gerne um Grafikkarten basierend auf AMDs Vega-11-Chip handelt – welche dann irgendwann im Oktober/November den Markt erreichen sollten. Der Name "Vega 11" wurde allerdings nirgendwo in den offiziellen Unterlagen erwähnt, derzeit ist dies nur eine gute Annahme – viele andere Möglichkeiten sind natürlich auch nicht gerade vorhanden. Gänzlich spekulativ sind allerdings die von WCCF Tech (angeblich) gerüchteweiser notierten Verkaufsnamen "Radeon RX Vega 28" und Radeon RX "Vega 32" – weil derzeit niemand weiss, wieviele Shader-Cluster der Vega-11-Chip aufbieten wird. Ob es ein solches Gerücht wirklich gibt, ist unklar, wirklich plausibel erscheint diese auf einen Ersatz der Radeon RX 570/580 Grafikkarten hinauslaufende Annahme zudem nicht. Denn AMD hatte bei der Konzeption der Vega-Serie sicherlich deutlich mehr Performance im Sinne, als derzeit mittels Radeon RX Vega 56/64 geboten wird.

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