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Hardware- und Nachrichten-Links des 10./11. August 2016

Die PC Games Hardware beschäftigt sich mit den Differenzen der unterschiedlichen offiziellen Verbrauchsangaben sowie der Power-Limits bei AMD & nVidia. Beide Grafikchip-Entwickler gehen in beiden Fragen völlig getrennte Wege, womit alle Angaben fast nur noch Hersteller-intern und höchst selten Hersteller-übergreifend vergleichbar sind. Der wichtigste Unterschied liegt derzeit darin, das nVidias Power-Limit die komplette Grafikkarte betrifft – während AMDs Power-Limit nur den Grafikchip selber reguliert. Was bei AMD noch an Wandlerverlusten und Strombedarf für die Speicherchips oben drauf kommt, ist frei von irgendwelcher Regulierung (läßt sich aber natürlich vorab abschätzen und einkalkulieren). Wichtig ist vor allem, was aus diesen bei beiden Grafikchip-Entwicklern nunmehr hart greifenden Power-Limits resultiert: Die Grafikkarten suchen sich in aller Regel ihre Chip-Taktraten selber, primär anhand des Power-Limits (sofern nicht durch ein Temperatur-Limit oder einen maximalen Takt ausgebremst). Sämtliche Taktraten-Angaben, sofern es sich nicht wie bei AMD um Maximal-Taktraten handelt, sind nahezu Schall und Rauch, jene stellen inzwischen nur noch Phantasie- bzw. Marketing-Werte dar ähnlich wie die früheren TDP-Angaben.

Dies macht beim Grafikkarten-Testen bedeutsame Unterschiede, sofern man mit Herstellerdesigns unterwegs ist und zusätzlich zu deren Performance auch die Leistungsfähigkeit des Referenzmodells aufzeigen will. Einfach die Karte umtakten kann im dümmsten Fall einen Nulleffekt haben, dies trifft gerade für nVidia-Modelle zu. Wenn, dann muß man den maximalen Takt der Karte begrenzen – um einen selbst gewählten Wert, wo man das Referenzmodell vermutet, was dann aber auch schon wieder suboptimal ist. Eine alternative Lösung läge darin, schlicht dasselbe Power-Limit samt selber Chip-Spannung anzusetzen, wie es im Referenzdesign üblich ist (bei AMD wäre noch derselbe Maximaltakt zu setzen). Im Normalfall sollte danach selbst ein stark werksübertaktetes Herstellerdesign eine ähnliche Taktraten-Charakteristik wie ein Referenzdesign erreicht – und zwar ohne das man irgendetwas vermuten muß. Natürlich könnte ein Hardwaretester sich dieses Themenkomplexes auch einmal dediziert annehmen und es genau nachmessen, was bei welcher Methode genau passiert und welcher Testansatz am ehesten zu realitätsnahen Ergebnissen führt.

Golem vermelden einen Termin, zu welchem Sony eventuell etwas offizielles zur "Playstation 4K Neo" sagen könnte – es wird am 7. September eine Sony-Pressekonferenz geben, mit allerdings noch nicht bekanntem Programm. Daneben weist man allerdings auch auf Gerüchte hin, wonach Sony angesichts der (nominellen) Stärke der Xbox Scorpio über eine stärkere Hardware bei der PS4K Neo nachdenken soll. Ob zu diesem vergleichsweise späten Zeitpunkt – die PS4K Neo erscheint irgendwann zwischen Jahresende 2016 bis März 2017 – noch etwas grundlegendes an der Hardware änderbar ist, wäre allerdings zu bezweifeln. Spielekonsolen haben eine lange Vorlaufzeit und müssen auch monatelang vorproduziert werden, um zum Launchtag eine genügende Stückzahl für den zu erwartenden Nutzeransturm bereitliegen zu haben. Wenn, dann dürfte Sony zum jetzigen Zeitpunkt nur noch eher kleinere Änderungen anbringen können, welche vor allem nicht auf Ebene der grundsätzlich benutzten Chips liegen.

Denkbar wären dabei also Taktraten-Erhöhungen für den SoC (CPU- und GPU-Teil) sowie beim Speicher. Gemäß den vorliegenden Daten zur PS4K Neo sind da sicherlich noch ein paar Prozente herauszuholen, den großen Boost kann es hiermit aber kaum geben. Aber eventuell reicht es Sony auch aus, die nominelle Rechenleistung auf über 5 TeraFlops anzuheben, denn erscheint der Abstand zur Xbox Scorpio (angekündigt mit ~6 TeraFlops) als nicht mehr so groß. Dafür müsste die GPU-Taktrate der PS4K Neo von bisher 911 MHz auf 1085 MHz steigen – kein kleiner Sprung, aber wohl machbar. Eine gewisse Außenseiterchance hat noch die These, das auf dem PS4K-SoC eventuell inaktive Shader-Einheiten schlummern (vielleicht 40 anstatt 36 Shader-Cluster), welche Sony aktivieren oder wenigstens teilweise aktiveren könnte. Genauso eine Außenseiterchance hat auch eine Aufstockung der Speichermenge auf dann gleich 16 GB – das würde zwar teuer werden, aber der Xbox Scorpio mit deren 12 GB Speicher ein gewichtiges Argument nehmen.

Eine völlige Hardware-Gleichheit dürfte in jedem Fall mit der PS4K Neo nicht mehr zu erreichen sein. Wobei es als fraglich erscheint, ob sich das ganze lohnt, denn aufgrund der den Spieleentwicklern auferlegten Software-Kompatibilität mit der PS4 werden jene die neuen Hardware-Möglichkeiten der PS4K Neo kaum für eine bessere Grafik, sondern nur für höhere interne Render-Auflösungen verwenden. Und da die Hardware selbst der Xbox Scorpio für natives UltraHD-Rendering als zu schwach angesehen werden kann, dürften die meisten Spieleentwickler lieber bei einer FullHD-Renderauflösung bleiben – selbst mit PS4K Neo und Xbox Scorpio. Dafür ist die Hardware der PS4K Neo absolut passend und jene der Xbox Scorpio schon leicht überdimensioniert. Insofern lohnt es hier kaum, noch kleinere Tweaks anzubringen, denn jene ändern am Gesamtbild nichts. Möglicherweise ist Sony in Sorge, das man mit der nominell schwächeren Hardware vielleicht ähnlich zweiter Sieger wird wie Microsoft im Zweikampf von Xbox One gegen originaler PS4 – aber dabei dürfte in erster Linie der zu hohe Launchpreis von Microsoft durch die frühere Zwangskopplung mit Kinect gewirkt haben.

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Umfrage-Auswertung: In welchem Preisbereich werden Grafikkarten gekauft?

Eine Umfrage von Ende Juni ging der Frage nach, in welchem Preisbereich Grafikkarten üblicherweise gekauft werden – verbunden mit der Nebenfrage, ob man die sich selbst gesetzte Preisobergrenze wirklich strikt auslegt oder eher nur als Versuch ansieht, jene zu erfüllen. In dieser Nebenfrage gab es eine klare Antwort der Umfrage-Teilnehmer, welche zu immerhin 82% die sich selber gesetzte Preisobergrenze nicht wirklich strikt sehen – die restlichen 18% halten sich hingegen an diese eigene Vorgabe. In der Hauptfrage gab es dagegen die zu erwartende Konzentration bei einem Zielpreis im mittleren Preisbereich, wobei der einzelne Preisbereich von bis 300 Euro mit 38,8% Stimmenanteil sehr deutlich in Front liegt.

Weitere bedeutsame Käufergruppen gibt es bei bis 200 Euro mit 17,0% sowie bei bis 400 Euro mit 19,0%. Darüber hinaus werden die Stimmenanteile der übrig bleibenden Käufergruppen deutlich kleiner, dennoch kommen im Enthusiasten-Feld mit 5,3% für bis zu 700 Euro und ebenfalls 5,3% ohne jede Preisobergrenze immer noch erstaunlich viele Umfrage-Teilnehmer an. Der Median der Umfrage liegt natürlich im Feld von bis zu 300 Euro, eine (mit einigen Schätzungen verbundene) Durchschnittsrechnung ergibt dagegen einen durchschnittlichen Zielpreis von grob 350-370 Euro – welcher natürlich durch die hohen Preise der Enthusiasten-Modelle nach oben gezogen wird. In der Summe ergibt sich ein zu erwartendes Ergebnis, welches natürlich nur die Lage im 3DCenter wiederspiegelt und keinesfalls auf den gesamten Gaming-Sektor oder gar den Massenmarkt appliziert werden kann.

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Hardware- und Nachrichten-Links des 8./9. August 2016

WCCF Tech haben einen Video-Bericht aufbereitet, welcher GeForce GTX 1080 vs. Titan X unter jeweils maximaler Übertaktung zum Inhalt hat. Die erreichten Taktraten sind dabei mit 2050 MHz bzw. 1950 MHz Chiptakt auf jeweils 2750 MHz Speichertakt sehr ansprechend – wobei hieraus sogar ein kleiner Vorteil für die Titan X resultiert, welche einen leicht höheren Chiptakt-Gewinn aufweist. Dies führt dann letztlich dazu, das die Performance-Differenz beider Karten unter maximaler Übertaktung mit +32,8% unter UltraHD minimal besser als das unübertaktete Ergebnis ausfällt, welches (gemittelt über viele Hardwaretests) bei +30,9% liegt. Beide Karten nehmen sich damit bei der Übertaktungseignung und vor allem dem Performance-Gewinn unter Übertaktung nicht wirklich viel – dort, wo die GeForce GTX 1080 unter Übertaktung nahe an eine referenzmäßige Titan X herankommt, kann jene unter eigener Übertaktung wieder um genauso viel davonziehen. Der eigentliche Unterschied für den Grafikkartenkäufer liegt eher darin, das es zur GeForce GTX 1080 auch schon gutklassige Werksübertaktungen zu kaufen gibt, während die Titan X ausschließlich als unübertaktes Referenzdesign im Angebot ist.

Nochmals WCCF Tech haben sich die dedizierte DirectX 12 & Vulkan Performance von Radeon RX 480 und GeForce GTX 1060 angesehen. Hierbei kam ein Benchmarkfeld mit immerhin 7 Testtiteln zum Einsatz – und damit eine halbwegs belastbare Datenbasis, ähnlich wie seinerzeit im Test von Golem. Jene hatten unter DirectX 12 & Vulkan einen Vorteil der Radeon RX 480 gegenüber der GeForce GTX 1060 von +5,2% ermittelt – bei WCCF Tech sind es nunmehr sogar +5,6%, womit sich beide Artikel gegenseitig in der Aussage bestätigen. Beide Artikel könnten zudem sogar noch ein minimal besseres Ergebnis unter Verwendung des Crimson-Treibers 16.8.1 aufweisen, welcher Rise of the Tomb Raider auf Polaris-basierten Grafikkarten um bis zu 10% beschleunigt – das insgesamte Performanceplus könnte damit sogar auf grob +7% steigen. Gegenüber dem allgemeinen Performance-Bild beider Grafikkarten, welches – bereits unter Einrechnung vorhandener DirectX-12-Benchmarks – dagegen die GeForce GTX 1060 zu ihrem Launch um ca. +8,2% vorn sah, ist dies dann schon ein deutlicher Unterschied. Die spannende Frage dabei ist natürlich, wie schnell Direct-12- und Vulkan-basierte Spiele die bisherige DirectX-11-Titel möglichst vollständig verdrängen werden, damit die Polaris-basierten Grafikkarten diese Vorteile auch unter kompletten Benchmarksets aufzeigen können.

Die PC Games Hardware hat ihre Liste der Herstellerdesigns zur Radeon RX 480 aktualisiert. Neben dem Vergleich der verschiedenen Herstellermodelle ist hierbei die Aussage zum angegebenen Power-Limit interessant, welches sich wirklich allein auf den Grafikchip selber bezieht – in Abweichung zu nVidia, wo sich das Power-Limit immer auf die ganze Grafikkarte bezieht. Und bei AMD existiert da durchaus eine erhebliche Differenz zwischen Stromverbrauch des Grafikchips und der kompletten Grafikkarte – gut zu sehen am Power-Limit der Radeon RX 480 von 110 Watt für den Grafikchip, während die Karte durchaus über 160 Watt insgesamt verbraucht. Die Angabe eines Power-Limit nur für den Grafikchip selber ist zwar suboptimal, aber dennoch kann man auch so anhand der Differenz zum Referenzdesign sehen, welche Karte einen größeren Spielraum hat, um den Chiptakt lange oben zu halten. Mit AMDs Fehlangaben bei der "Typical Board Power" (TBP) hat das ganze im übrigen wenig zu tun, da die TBP-Angaben rein verkaufspolitisch (niedrig) gewählt wurden – das AMD seine Grafikkarten nicht entsprechend austesten und daher vorher wissen konnte, das die Radeon RX 480 keine 150 Watt sowie die Radeon RX 470 keine 120 Watt verbrauchen, kann man selbst Gutgläubigen nicht mehr auftischen.

Bei Statista hat man sich den Verbreitungsgrad der letzten Microsoft-Betriebssysteme jeweils ein Jahr nach deren Release angesehen. In jener Statistik liegt Windows 10 nunmehr ein Jahr nach Release zwar mit 21,1% vorn, jene Zahl wurde jedoch natürlich durch das Kostenlosumstiegs-Angebot massiv gestützt und ist dabei trotzdem nicht wesentlich besser als die 18,9% Verbreitungsgrad, welche Windows 7 ein Jahr nach dessen Release bereits erreicht hatte. In diesem Sinne hat Microsoft den Erfolg von Windows 7 allein mit dem Mittel der kostenlosen Abgabe replizieren können – selbst wenn Windows 10 ohne diese Maßnahme vielleicht nicht so tief gefallen wäre wie Windows 8, welches ein Jahr nach Release gerade einmal einen Verbreitungsgrad von 9,3% erreicht hatte. Und somit liegt die eigentliche Wahrheit auch eher in jenen Zahlen, welche nach der noch ausstehenden August-Statistik kommen werden – dann wird man sehen können, ob auch ohne offiziell verfügbares Kostenlosumstiegs-Angebot Windows 10 weiterhin so deutlich zugewinnt wie zuletzt zu beobachten.

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Neue Roadmaps präzisieren AMDs 2017er Prozessoren-Planungen

Im SemiAccurate-Forum sind neue, augenscheinlich original von AMD stammende Roadmaps aufgetaucht, welche die Prozessoren-Planungen von AMD über den Zeitraum der Jahre 2015 bis 2017 behandeln. Aufgrund der überschaubaren Zeitspanne in die Zukunft enthalten beide Roadmap-Teile keine wirklich überraschenden oder gar neuen Entwicklungen, sondern stellen eher so etwas wie eine Präzisierung und Bestätigung der bereits in Grundzügen bekannten AMD-Zukunftsplanungen dar. So sind bereits Mitte 2016 die beiden neuen APU-Serien "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" auf allerdings weiterhin Carrizo-Basis zumindest im Mobile-Segment angetreten, die Überführung von "Bristol Ridge" ins Desktop-Segment wird dann zum Jahresende 2016 stattfinden.

Mit dem Jahresstart 2017 wird dagegen endlich das Zeitalter der Zen-basierten Prozessoren beginnen. Wie erwartet, kommen im Desktop-Segment hierbei zuerst einmal Achtkern-Prozessoren ohne integrierte Grafiklösung an, welche bei AMD unter dem Codenamen "Summit Ridge" laufen. Etwas später im Jahr 2017 (sicherlich nicht vor Jahresmitte, vielleicht auch erst zum Jahresende) kommen dann Zen-basierte APUs unter dem Codenamen "Raven Ridge". Hierunter verbirgt sich ein Vierkern-Prozessoren samt einer integrierten Grafiklösung mit stattlichen 768 Shader-Einheiten (12 Shader-Cluster) – letzteres ist die einzige wirklich neue Information aus diesen beiden Roadmaps.

Bislang war noch unklar, wie stark AMD die integrierte Grafiklösung bei den Zen-basierten APUs aufbohrt – immerhin steht mit der 14nm-Fertigung von GlobalFoundries jene Menge Chipfläche hierfür zur Verfügung und hatte AMD bisher immer schon recht voluminöse integrierte Grafikeinheiten aufgeboten. Demzufolge gingen die kühneren Spekulationen gleich von einer Verdopplung gegenüber Carrizo aus, welcher ihrerseits 512 Shader-Einheiten trägt. Dies wäre aber wohl doch zu viel des guten, es sind nunmehr also nicht 1024, sondern nur 768 Shader-Einheiten bei der integrierten Grafiklösung von "Raven Ridge" geworden – für welche es wichtiger sein dürfte, mit möglichst viel Speicherbandbreite versorgt zu werden, als denn noch mehr Shader-Einheiten zur Verfügung zu haben.

AMD geht somit bei den Zen-basierten APUs wieder etwas weg vom zuletzt arg zelebrierten Ansatz, seinen APUs jeweils besonders starke, dafür aber auch besonders platzfressende integrierte Grafiklösungen mitzugeben – bei Carrizo dürfte die integrierte Grafik sicherlich schon die Hälfte der Chipfläche belegt haben. Dies geschah natürlich primär, weil man mit der CPU-Leistung der bisherigen AMD-APUs nicht wirklich auftrumpfen konnte (auch wenn jene gerade in jüngerer Vergangenheit ganz vernünftig geworden ist). Bei Zen kann man sich diese übermäßige Konzentration auf die integrierte Grafik sparen, weil (hoffentlich) der CPU-Teil ausreichend schnell wird, um endlich wieder mit Intel in einen echten Zweikampf um die CPU-Performance gehen zu können.

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Neuer Artikel: Launch-Analyse AMD Radeon RX 470

Mit der Radeon RX 470 hat AMD am 5. August 2016 seine zweite Grafikkarte der Polaris/Vega-Generation in der 14/16nm-Fertigungsgeneration vorgestellt. Wie die vorher veröffentliche Radeon RX 480 basiert auch die Radeon RX 470 auf dem Polaris-10-Chip, welcher AMDs Midrange-Lösung innerhalb der aktuellen Grafikchip-Generation darstellt. Doch während die Radeon RX 480 8GB mit Preislagen von praktisch erst ab 270 Euro schon ziemlich grenzwertig für den Midrange-Bereich ist, erfüllt die Radeon RX 470 diesen Punkt mit einem Listenpreis von 179 Dollar wohl viel besser. Natürlich gibt es dafür nicht die volle Performance des Polaris-10-Chips – wie der Unterschied zur Radeon RX 480 (und zu den umherliegenden anderen Grafikkarten) exakt ausfällt, wird nachfolgend Aufgabe dieser Launch-Analyse sein ... zum Artikel.

alte 28nm Midrange/HighEnd-Lösungen Preislage neue 14/16nm Midrange-Lösungen
GeForce GTX 980 4GB  (Perf.Index 600%) 360-410 Euro
Radeon R9 390X 8GB  (Perf.Index 580%) 330-360 Euro
Radeon R9 390 8GB  (Perf.Index 540%) 290-330 Euro GeForce GTX 1060 6GB  (Perf.Index 590%)
270-290 Euro Radeon RX 480 8GB  (Perf.Index 550%)
GeForce GTX 970 3,5GB  (Perf.Index 510%) 240-280 Euro
nicht lieferbar Radeon RX 480 4GB  (Perf.Index 520%)
220-240 Euro Radeon RX 470 4GB  (Perf.Index 480%)
Radeon R9 380X 4GB  (Perf.Index 400%) 190-220 Euro
GeForce GTX 960 4GB  (Perf.Index 340%) 190-210 Euro
Radeon R9 380 4GB  (Perf.Index 370%) 180-200 Euro
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Launch der Radeon RX 460: Erste Testberichte gehen online

Mit der Radeon RX 460 komplettiert AMD vorerst seine Polaris-basierte Grafikkarten-Serie – offiziell sind keine weiteren Desktop-Grafikkarten mit Polaris-Unterbau geplant, schnellere Grafikkarten als bereits mit der Radeon RX 480 geboten werden dann das Thema der nachfolgenden Vega-Chips sein. Die Radeon RX 460 auf Basis von nicht einmal dem Vollausbau des vergleichsweise kleinen Polaris-11-Chips ist angesichts der heutigen Spiele-Anforderungen allerhöchstens eine Gaming-Einsteigerlösung, welche augenscheinlich von ihrem default-Speicherausbau von nur 2 GB GDDR5-Speicher schon einigermaßen limitiert wird (glücklicherweise gibt es auch Herstellerdesigns mit gleich 4 GB Speicher). Nichtsdestotrotz muß auch diese Karte betrachtet werden, welche mit einem Listenpreis von 109 Dollar am unteren Ende des 14/16nm-basierten Angebotsportfolios für Gamer-Grafikkarten steht. Die ersten Testberichte werden gerade veröffentlich, genauso wie in unserem Forum die Diskussion zum Launch startet.

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