Das Thema, wieviel Grafikkartenspeicher die richtige Wahl darstellt, ist wohl so alt wie die Grafikkarte selber. Mit den letzten Grafikkarten-Generationen hatte sich diese Frage allerdings etwas beruhigt, da 1024 MB Grafikkartenspeicher zur unumstrittenen Richtgröße wurden und ein größerer Speicherausbau nur in seltenen Ausnahmefällen etwas brachte. Mit der aktuellen Grafikkarten-Generation der Radeon HD 7000 und GeForce 600 Serien wird diese Frage jedoch erneut aufgeworfen, weil bislang alle Performance- und HighEnd-Grafikkarten der 28nm-Generation per Standard mit 2 GB oder mehr Grafikkartenspeicher antraten.
Von den SweClockers (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommen die angeblich finalen Spezifikationen zur GeForce GTX 660 Ti und auch deren Releasetermin – am 16. August (Donnerstag der dritten August-Woche) soll es soweit sein.
Die 28nm Grafikkarten-Generation ist derzeit grob ein halbes Jahr am Markt – und selbst wenn das Portfolio insbesondere bei nVidia noch lange nicht vollständig ist, kann man dennoch mit Fug und Recht behaupten, daß die Anfangstage der 28nm-Beschleuniger nunmehr hinter uns liegen. Darauf deuten auch die verschiedenen Preissenkungen der AMD-Beschleuniger und der inzwischen einsetzende allgemeine Preiskampf der 28nm-Generation hin – die Radeon HD 7000 und GeForce 600 Serien sind inzwischen Normalität geworden, denen gilt nahezu alles Augenmerk.
Die Umfrage der zu Ende gehenden Woche beschäftigte sich mit einem möglicherweise großem Zukunftsthema beim Grafikkartenkauf – der Eignung für Downsampling & Supersampling Anti-Aliasing. Hierzu wurde mittels der Umfrage nach dem grundsätzlichen Interesse hierfür gefragt – und natürlich, ob man beim nächsten Grafikkarten-Kauf bereits auf die entsprechende Eignung achten wird. Die hierfür abgegebenen Stimmen zeigen ein buntes Bild an: Alle vier Grundrichtungen kommen auf (ganz) grob ein Viertel der Stimmen, sind also als relevant zu betrachten.
Über eine GK107-basierte Grafikkarte mit höheren Taktraten und GDDR5-Speicher konnte man schon seit der Vorstellung der eher gemächlichen GeForce GT 640 spekulieren – nun scheint eine solche Karte in Form der "GeForce GT(S) 650" in der Tat anzustehen.
Bei Hardwareluxx findet man den seltenen Test von aktuellen HighEnd Mobile-Grafiklösungen direkt gegeneinander auf vergleichbaren Notebooks, womit sich abseits aller Schätzungen ein echter Eindruck der Leistungsfähigkeit dieser Mobile-Beschleuniger herausbilden kann.
Noch nachzutragen zu nVidias GK107-Chip der GeForce GT 640 als auch diverse Mobile-Beschleuniger der GeForce 600M Serie ist dessen offizielle Anzahl der Transistoren von 1,3 Milliarden sowie die offizielle Größe der Chip-Fläche von 118mm². Im direkten Vergleich zum grob im gleichen Performancebereich befindlichen Cape-Verde-Chip der Radeon HD 7750 & 7770 Grafikkarten hat der GK107 etwas weniger Transistoren auf minimal kleinerer Chipfläche zur Verfügung, was letztlich auch dessen schwächere Performance im Vergleich zu den AMD-Lösungen erklärt.