Intel-Prozessoren

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Intels Comet-Lake-Generation bietet augenscheinlich durchgehend mehr CPU-Threads auf

Seitens Twitterer Apisak wurde die erste Eintragung eines Comet-Lake-basierten Desktop-Prozessors in der SiSoft Sandra Benchmark-Datenbank erspäht. Hierbei handelt es sich um den "Core i3-10100", welcher laut den dort ausgelesenen Daten mit 4 CPU-Kernen samt HyperThreading auf einem Basetakt von 3.6 GHz antritt. Da es sich bei Comet Lake (Core i-10000 Serie) nur um eine weitere Iteration der Skylake-Architektur (mit der leicht verbesserten Grafiklösung von Kaby Lake) handelt, sind in diesem Fall kaum Auslesefehler bei diesen technischen Daten zu befürchten (welche ansonsten bei SiSoft Sandra im Fall von wirklich neuen Architekturen jederzeit auftreten könnnen). Die gezeigte Taktrate ist mit 3.6 GHz Basetakt zwar vergleichsweise uninspirierend (wie beim aktuellen Core i3-9100), allerdings tritt jener Core i3 der Comet-Lake-Generation dafür auch wieder mit aktivem HyperThreading an – und läutet somit eine weitere Aufrüstungs-Runde seitens Intel ein.

bis Skylake Kaby Lake Coffee Lake CFL-R Comet Lake
Core i9 - - - 8C+HT 10C+HT
Core i7 4C+HT 4C+HT 6C+HT 8C 8C+HT oder 10C
Core i5 4C 4C 6C 6C 6C+HT oder 8C
Core i3 2C+HT 2C+HT 4C 4C 4C+HT
Pentium 2C 2C+HT 2C+HT 2C+HT ?
Celeron 2C 2C 2C 2C ?
Die Angaben zu "Comet Lake" sind derzeit unbestätigt.
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Intel senkt die Listenpreise seiner Grafik-losen Coffee-Lake-Prozessoren im Schnitt um -11%

Prozessorenbauer Intel hat am gestrigen Montag zum ungewöhnlichen und lange nicht mehr genutzten Mittel der offiziellen Preissenkung gegriffen, um seine Desktop-Prozessoren im Wettbewerb mit AMD konkurrenzfähiger zu machen. Allerdings ging man hierbei bewußt einen Mittelweg, welcher den schönen Schein wahrte – die Preissenkung erfolgte allein bei den Grafik-losen "F"-Modellen des Portfolios an Core i-9000 Prozessoren aus dem Coffee-Lake-Refresh. Die Listenpreisen der bekannten non-F-Modelle wie Core i5-9400 & Core i9-9900K bleiben also gleich, preisgesenkt werden somit nur Core i5-9400F, Core i9-9900KF und die weiteren F-Modelle mit deaktivierter Grafikeinheit. Bei allen diesen F-Modellen sinkt der offizielle Listenpreis (tray-Preise, da Intel keine durchgehenden Informationen zu boxed-Preisen liefert) um exakt jeweils 25 Dollar – was bei den höherpreisigen Modellen nur eine Differenz von -5% ergibt, bei den niedrigpreisen Modellen jedoch bis hin zu einer Differenz von immerhin -20% reicht.

Technik alte Liste neue Liste Differenz Straßenpreis
Core i9-9900KF 8C/16T, 3.6/5.0 GHz 488$ 463$ -5% ab 490€
Core i7-9700KF 8C/8T, 3.6/4.9 GHz 374$ 349$ -7% ab 380€
Core i7-9700F 8C/8T, 3.0/4.7 GHz 323$ 298$ -8% ab 330€
Core i5-9600KF 6C/6T, 3.7/4.6 GHz 262$ 237$ -10% ab 226€
Core i5-9500F 6C/6T, 3.0/4.4 GHz 192$ 167$ -13% ab 186€
Core i5-9400F 6C/6T, 2.9/4.1 GHz 182$ 157$ -14% ab 149€
Core i3-9350KF 4C/4T, 4.0/4.6 GHz 173$ 148$ -14% ab 157€
Core i3-9100F 4C/4T, 3.6/4.2 GHz 122$ 97$ -20% ab 83€
Alle Angaben zu Listenpreisen beziehen sich auf tray-Preise, da Intel zu boxed-Preisen leider keine durchgehenden Informationen liefert.
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Umfrage-Auswertung: Wie viele CPU-Kerne sollen es sein beim nächsten Desktop-System?

Eine Umfrage von Mitte Juni fragte nach der Anzahl an (physikalischen) CPU-Kernen, mit welchen das nächste Desktop-System ausgerüstet werden soll. Bei dieser Fragestellung treffen natürlich Anwender aus unterschiedlichsten PC-Situationen zusammen: Solche, die gerade erst neu gekauft haben und deren nächstes PC-System damit dann noch einige Jahre entfernt ist – und andere, welche auf die seinerzeit kurz vor der Tür stehenden Ryzen-3000-Prozessoren gewartet haben, um dann bei diesen umgehend zuzuschlagen. Insofern kann man kaum mehr als die grobe Tendenz werten, welche sich aus dieser Umfrage ergibt – die dann allerdings mehrheitlich zugunsten von Systemen mit vielen CPU-Kernen spricht. Denn nicht nur liegt die Antwortoption eines Achtkerner mit 46,6% der Umfrageteilnehmer klar in Front, auch stehen unterhalb dieser Antwortoption nur noch ganze 10,8% der Umfrageteilnehmer.

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Intels Cascade Lake X tritt am 7. Oktober mit kräftigen Preisnachlässen an

Von Videocardz kommen exakte Informationen zu Spezifikationen, Preislagen und Vorstellungstermin zu "Cascade Lake X", der HEDT-Ausführung zu Intels "Cascade Lake" Server-Prozessoren. Jene basieren wie bekannt weiterhin auf der Skylake-X/SP-Architektur, sind faktisch deren zweiter Refresh, bringen allerdings dennoch neue Stücken Silizium sowie minimale Hardware-Änderungen mit sich. Dennoch wird sich natürlich aus der grundsätzlich gleichen Architektur sowie auch weiterhin der 14nm-Fertigung gerade im zweiten Refresh nichts mehr entscheidendes an Performance herausholen lassen – gut zu sehen auch an den Taktraten, welche beim Base-Takt gegenüber dem Skylake-X-Refresh nahezu identisch sind und beim regulären Boost-Takt dann ebenfalls fast durchgehend jeweils 200 MHz oben drauf legen. Selbst wenn die real anliegenden Taktraten noch etwas besser herauskommen sollten als jener nominelle Taktraten-Sprung, braucht man bei Cascade Lake X sicherlich nicht von mehr als +10% Mehrperformance (gegenüber dem Skylake-X-Refresh) ausgehen.

Kerne Takt unl. verl. L2+L3 Speicher PCI Express TDP Liste Release
Core i9-10980XE 18C/36T 3.0/3.8/4.6/4.8 GHz 18+24.75 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 979$ 7. Okt. 2019
Core i9-10940X 14C/28T 3.3/4.1/4.6/4.8 GHz 14+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 784$ 7. Okt. 2019
Core i9-10920X 12C/24T 3.5/4.3/4.6/4.8 GHz 12+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 689$ 7. Okt. 2019
Core i9-10900X 10C/20T 3.7/4.3/4.5/4.7 GHz 10+19.25 MB 4Ch. DDR4/2933 48 Lanes 3.0 165W 590$ 7. Okt. 2019
Taktraten-Angaben: 1. Base-Clock, 2. AllCore-Turbo, 3. maximaler Takt gemäß Turbo Boost 2.0, 4. maximaler Takt gemäß Turbo Boost Max 3.0; alle Cascade-Lake-X-Prozessoren laufen weiterhin im Sockel 2066 und sollten (nach BIOS-Update) kompatibel mit bestehenden X299-Platinen sein; der offizielle Speichersupport von Cascade Lake X geht auf DDR4/2933 hinauf, was nominell nur von neueren X299X-Platinen geboten wird
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Intel verspricht Core i9-9900KS sowie "Cascade Lake X" für diesen Oktober

Auf einer IFA-Veranstaltung hat sich Intel zu den noch anstehenden Prozessoren-Launches in diesem Jahr geäußert – und dabei sowohl den Core i9-9900KS als auch die HEDT-Prozessoren von "Cascade Lake X" für den Oktober 2019 versprochen. Erstgenannter Core i9-9900KS wird dann wohl das letzte CPU-Modell auf Basis von Coffee Lake darstellen, als Clou kommt diese "Special Edition" mit einem AllCore-Boosttakt von 5.0 GHz daher, was Intel gegenüber Tom's Hardware auch live demonstrierte. Das Testobjekt war mittels "Hitman 2" allerdings natürlich nicht wirklich CPU-beanspruchend – wie dies unter Anwendungs-Benchmarks aussieht und ohne Verwendung einer AiO-Wasserkühlung (wie bei Intels Testsystem benutzt), bleibt offen bzw. die entsprechenden Launchreviews abzuwarten. Ein gewisser Performancesprung ist sicherlich zu erwarten, ansonsten könnte sich Intel dieses Prozessoren-Modell schließlich glatt sparen. Interessant wird dann noch die preisliche Einordnung – zu welcher derzeit nichts gesagt wurde, welche aber noch viel eher als die Performance über das Gelingen dieses CPU-Projekts entscheiden dürfte.

Desktop Kerne Takt unl. verl. L2+L3 Speicher iGPU TDP boxed Release
Core i9-9900KS 8C/16T 4.0/5.0/5.0 GHz 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/? MHz ? ? Oktober 2019
Core i9-9900K 8C/16T 3.6/4.7/5.0 GHz 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1200 MHz 95W 499$ 19. Okt. 2018
Core i9-9900KF 8C/16T 3.6/4.7/5.0 GHz 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 deaktiviert 95W 499$ 8. Jan. 2019
Core i9-9900 8C/16T 3.1/4.6/5.0 GHz ? 2+16 MB 2Ch. DDR4/2666 GT2 @ 350/1200 MHz 65W 449$ 23. April 2019
Taktraten-Angabe: 1. Base-Takt, 2. AllCore-Boost, 3. maximaler Boost-Takt
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Umfrage-Auswertung: AMD vs. Intel: Wohin geht aktuell die Tendenz der Desktop-Käufer?

Die Umfrage der vorletzten Woche stellte nach dem Launch von Ryzen 3000 die Frage, ob der CPU-Käufer bei einer jetzt anstehenden Neuanschaffung eher zugunsten von AMD als zugunsten von Intel tendieren würde. Mittels dieser Umfrage sollte Intel die Gelegenheit gegeben werden, das Bild wieder etwas zurechtzurücken, welches die Ersteindrucks-Umfrage zu Ryzen 3000(die sich logischerweise allein AMD-Prozessoren bezieht) mit satten 90,4% positivem Ersteindruck zugunsten von Ryzen 3000 gegeben hatte. Allerdings gelingt Intel dies nur sehr eingeschränkt, denn die Tendenz der CPU-Käufer hier bei dieser Umfrage ist weiterhin überaus eindeutig: 68,6% klare AMD-Käufer gegenüber 2,7% klare Intel-Käufer ergeben nicht nur eine extrem hohe Differenz zugunsten von AMD, sondern natürlich eine hohe absolute Mehrheit zugunsten von AMD – welche hiermit also mehr als zwei Drittel aller Stimmen auf sich vereinigen.

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Die Prozessoren-Marktanteile im zweiten Quartal 2019

Von Tom's Hardware kommen mit Berufung auf die Marktforscher von Mercury Research neue Zahlen zum Stückzahlen-Marktanteil im x86-Prozessorenmarkt für das abgelaufene zweite Quartal 2019. Jenes ist das letzte vor dem Ansturm von AMDs Zen-2-Generation, womit mit diesen Marktanteils-Zahlen ein exemplarisches Beispiel für den Fall geschaffen wird, das Rückbetrachtungen (wie es alle Statistiken und Quartalsberichte prinzipbedingt sind) durchaus auch schon einmal von den nachfolgenden Ereignissen glatt überrollt sein können. Aber auch ohne den sicherlich positiven Einfluß der Zen-2-basierten Prozessoren machte sich AMD in diesem zweiten Quartal 2019 schon ganz vernünftig: Im Desktop-Segment gab es mit 17,1% Marktanteil zwar nur dasselbe Ergebnis wie im Vorquartal, aber das Mobile-Segment legt einen Prozentpunkt auf 13,1% sowie das Server-Segment einen halben Prozentpunkt auf 3,4% (jeweils zum direkten Vorquartal) zu.

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Neuer Artikel: Performance-Preview Intel Ice Lake (Mobile)

Die von verschiedenen Webseiten am 1. August veröffentlichten Benchmark-Previews zu Intels "Ice Lake" Mobile-Prozessoren haben teilweise für einiges Aufsehen gesorgt, bestätigt sich doch (auf den ersten Blick) der gute Eindruck, welchen die Ice-Lake-Architektur mit ihrer Computex-Vorstellung bereits aufgestellt hatte. Allerdings erreichen die Artikel vom 1. August tatsächlich nur Preview-Charakter, da es jeweils nur wenige Benchmarks sowie genauso auch wenige Vergleichs-Zahlen gab – was es um so wichtiger macht, die aufgelaufenen Zahlen wenigstens einmal solide zu erfassen und auszuwerten. Dies soll mit diesem Artikel getan werden, dessen Aufgabe vor allem in der Einordnung der vorhandenen Performance-Ergebnisse in ein ungefähres Gesamtbild gegenüber den bisherigen Mobile-Prozessoren von Intel (Kaby Lake & Whiskey Lake) sowie AMDs aktueller Ryzen 3000U Mobile-Serie (Picasso/Zen+) besteht ... zum Artikel.

Anwendungen Core i7-8550U Core i7-8565U Core i7-1065G7 Ryzen 7 3700U
Abstammung Intel Kaby Lake Intel Whiskey Lake Intel Ice Lake AMD Picasso (Zen+)
AnandTech  (9 Tests) 88,1% 94,1% 100% -
Hot Hardware  (6 Tests) - 92,6% 100% 92,3%
Legit Reviews  (11 Tests) - 91,7% 100% -
Notebookcheck  (6 Tests) HP: 91,1%
Ø 8550U: 99,8%  (?)
- 100% 87,5%
PCWorld  (5 Tests) - HP: 86,2%
Dell: 107,1%  (?)
100% -
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Neue Intel-Roadmap zeigt den Zen-2-Konter "Comet Lake" im ersten Quartal 2020

Aus Hongkonk von XFastest kommt ein erhellender Hinweis auf die Intel-Arbeiten an einem Konter zu Zen 2 bzw. Ryzen 3000 in Form der Comet-Lake-Generation. Von jener sind grundsätzlich gesehen 10-Kern-Prozessoren für Consumer-Bedürfnisse zu erwarten, wahrscheinlich weiterhin basierend auf der "Skylake" Prozessoren-Architektur sowie der "Kaby Lake" iGPU-Architektur. Vakant sind derzeit noch Rahmenbedingungen, konkrete Modelle & Taktraten sowie natürlich das Erscheinungsdatum. Insbesondere zu letztgenanntem Punkt kann die von XFastest hierzu gezeigte Intel-Roadmap entscheidend weiterhelfen, da hierbei "Comet Lake-S" für den Desktop-Einsatz ab dem ersten Quartal 2020 eingezeichnet ist, mit einem Start der Massenfertigung zwischen der 52. Kalenderwoche 2019 und der 11. Kalenderwoche 2020. Dies grenzt zumindest den Marktstart doch ziemlich klar ein – vor dem Januar 2020 wird man Comet Lake kaum regulär zu kaufen bekommen. Dabei ist dies auch nur der frühestmögliche Termin, gemäß der Angabe zur Massenfertigung ist ein Marktstart auch erst im Februar 2020 genauso gut möglich.

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Umfrage-Auswertung: Wie häufig wird integrierte Grafik tatsächlich zum Spielen eingesetzt?

Mit einer Umfrage von Ende März wurde nach der Häufigkeit des realen Spiele-Einsatzes von integrierter Grafik gefragt – oder aber dem Grund für den Nicht-Einsatz dieser. Mittels der Antworten auf diese Umfrage läßt sich erst einmal sagen, das kumuliert 21,6% der Umfrage-Teilnehmer überhaupt mit integrierter Grafik ein Spielchen wagen. Innerhalb dieser Teilmenge sind die seltenen Nutzer mit 57% allerdings dominierend, die häufigen Nutzer kommen auf 20%, die ausschließlichen Nutzer auf 23%. Bezieht man es auf alle Umfrage-Teilnehmer, stehen iGPU-Spieler mit häufiger oder ausschließlicher iGPU-Nutzung dann nur bei 9,3% der Gesamtnutzer. Dies ist sicherlich keine große Anzahl und letztlich schon allein über alleinige Notebook-Nutzer (bei welchen es häufig nur integrierte Grafik gibt) zu erklären.

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