Umfrage-Auswertungen

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Ryzen Threadripper 2000?

Passend zum Launch der beiden bislang noch ausstehenden Modelle von AMDs Threadripper-2000-Generation wäre noch das Ergebnis einer Umfrage von Ende August nachzureichen, welche nach dem Ersteindruck zu AMDs Ryzen Threadripper 2000 fragte. Seinerzeit standen natürlich erst einmal nur zwei Modelle in Form des 16-Kerners sowie des 32-Kerners im Markt, sowie gab es den "Dynamic Local Mode" zugunsten der großen Threadripper-Modelle im Spieleeinsatz noch nicht. Primär wurde mit dieser Umfrage also bewertet, wie sich Threadripper 2000 in den seinerzeitigen ersten Tests geschlagen hat – und dies führte (wie traditionell bei Zen-basierten Prozessoren) zu einer exzellenten Leserbewertung: 77,9% positiver Ersteindruck sind nicht ganz so viel wie bei Ryzen 2000 oder dem originalen Ryzen Threadripper, aber immer noch überaus stattlich und weit oberhalb von dem, wie Intels Angebote zuletzt bewertet wurden.

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Umfrage-Auswertung: Was muß nVidia bei der Turing-Generation am dringendsten anpacken?

Die Umfrage der letzten Woche widmete sich der Frage danach, woran nVidias (eher mau gestartete) Turing-Generation derzeit am meisten krankt bzw. was nVidia also zuerst anpacken muß, um dies zu ändern. Hierzu gab es eine sehr eindeutige Antwort: Zuerst müssen laut immerhin 83,5% der Umfrage-Teilnehmer die Straßenpreise der Turing-Beschleuniger auf ein normales Maß absinken. Die anderen Antwort-Optionen Midrange-Modelle, RayTracing und DLSS erreichten dagegen kumuliert gerade einmal 16,5% der Stimmen – sind also sicherlich für den späteren Verlauf weiter beachtbar, müssen aber vorerst gegenüber dieser klaren Handlungsempfehlung an nVidia zurückstehen.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 2080 Ti?

Mit einer Umfrage von Ende September wurde nach dem Ersteindruck zur GeForce RTX 2080 Ti gefragt. Hierbei zeigte sich ein gegenüber der gleichlautenden Umfrage zur kleineren GeForce RTX 2080 fast deckungsgleiches Bild – welches generell nicht rosig für das aktuelle Turing-Spitzenmodell aussieht. Denn 17,5% positiver Ersteindruck zu 19,6% durchschnittlicher Ersteindruck bei satten 62,9% negativem Ersteindruck sind ein schwaches Ergebnis für ein Ti-Spitzenmodell von nVidia: Die GeForce GTX 780 Ti trat seinerzeit mit 60,2% positivem Ersteindruck an, die GeForce GTX 980 Ti noch mit 52,2% und die GeFore GTX 1080 Ti wieder mit 61,9%. Dabei muß sich die GeForce RTX 2080 Ti bezüglich der Performance (einsame Spitze) und der Speichermenge (zumindest Spitzenmaß, wenn auch nicht erhöht) wirklich nichts vorwerfen lassen – um so mehr erstaunt dann dieses Umfrageergebnis.

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Umfrage-Auswertung: Wie häufig wird Downsampling Anti-Aliasing derzeit noch genutzt?

Eine Umfrage von Mitte August ging der Frage nach, wie breit Downsampling Anti-Aliasing derzeit überhaupt noch genutzt wird. Vor einigen Jahren waren AMDs VSR bzw. nVidias DSR Anti-Aliasing noch heiße Eisen, heuer aber hört man kaum noch etwas neues hierzu, wird auch kaum noch in diese Richtung hin getestet. Dies bestätigt sich allerdings durch die aktuelle Nutzer-Anzahl, welche mit 12,1% beachtbaren und 10,7% seltenen Nutzern (zusammengezählt 22,8%) nicht gerade hoch ausfällt – in jedem Fall weniger als vor zwei Jahren, wo die Nutzer-Anzahl kumulativ schon 37,3% erreichte. Letztlich sind somit im Laufe der Zeit sogar beachtbar Nutzer von dieser Kantenglättungs-Variante abgewandert, anstatt vielmehr neue Nutzer hinzugekommen wären.

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Umfrage-Auswertung: Wie hoch läßt sich Coffee Lake in der Praxis übertakten?

Mittels einer Umfrage von Ende Juli wurde nach den rein praktischen Übertaktungs-Erfolgen mit der aktuellen Coffee-Lake-Generation von Intel gefragt, gleichlautend zu früheren Umfragen ab der seinerzeitigen Sandy-Bridge-Generation. Trotz immer noch derselben Fertigungstechnologie kommen dabei gegenüber der vorhergehenden Kaby-Lake-Generation wiederum leicht bessere Übertaktungsergebnisse heraus. Die Anzahl der Übertaktungen, welche keine 5.0 GHz Takt erreichen konnten, sank beachtbar, die Anzahl der Übertaktungen oberhalb dieser Marke stieg hingegen. Die durchschnittlichen Übertaktungsergebnisse gingen trotzdem nur leicht nach oben, um im Schnitt 70-90 MHz, je nach Rechnung. Es handelt sich also keineswegs um einen großen oder auch nur mittleren Sprung, sondern vielmehr um einen kleinen Sprung in der durchschnittlichen Übertaktungsfähigkeit – aber wenigstens noch groß genug, um klar nachweisbar zu sein.

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 2080?

Die Umfrage der abgelaufenen Woche galt natürlich dem Ersteindruck zur GeForce RTX 2080, der kleineren der beiden zuerst vorgestellten Turing-Grafikkarten. Jene im Performance- und Preisbereich der GeForce GTX 1080 Ti angesiedelte Karte musste sich natürlich mit dieser Pascal-Lösung herumschlagen, was angesichts der real aufgerufenen Preispunkte kein leichtes Brot ist. So stimmten dann auch (nicht gänzlich unerwartet) immerhin 59,4% der Umfrageteilnehmer zugunsten eines negativen Ersteindrucks – und nur 16,4% für einen positiven sowie weitere 24,2% für einen durchschnittlichen Ersteindruck. Dies ist eine sicherlich sehr schwache Wertung, welche ansonsten nur überteuerte Titan-Grafikkarten "erreichen", wo die Mehrperformance nur schwerlich zum Mehrpreis passt – aber diese Einschätzung trifft ja zu den aktuellen Straßenpreisen auch ganz gut auf die GeForce RTX 2080 zu.

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Umfrage-Auswertung: Sind die Turing-Preise noch gangbar?

Noch vor dem Turing-Launch und bewaffnet rein mit den offiziellen Preisinformationen wurde an dieser Stelle die Frage zur Abstimmung gestellt, ob die Turing-Preislagen denn noch gangbar sind. Inzwischen gab es in dieser Frage auch eher keine positive Entwicklung, sondern kommen die ersten Turing-Karten nun zu den hohen Preisen der Founders Edition in den Markt, deren Performance-Bild ist zudem auch eher am unteren Ende der vorherigen Erwartungen angesiedelt. Noch vor diesen neuen Informationen der letzten Woche stimmten die Umfrageteilnehmer zum Ende August bis Anfang September allerdings über diese Frage der Turing-Preise ab – und hatten auch schon seinerzeit eine überaus klare Antwort.

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Umfrage-Auswertung: Produziert die Grafikkarte ein hörbares Fiepen (2018)?

Mittels einer Umfrage von Ende Juli wurde mal wieder der Stand zum Thema Spulenfiepen bei Grafikkarten abgefragt. Im Gegensatz zu den ähnlichen Umfrage von anno 2012, anno 2014 und anno 2016 wurde diesesmal allerdings keine Unterteilung der Grafikkarten nach Performance-Segmenten vorgenommen, da sich selbige Unterteilung für diese Umfrage als doch wenig praxisnah herausgestellt hat. Denn mit der Zeit verschiebt sich schließlich das Performance-Segment einer Grafikkarte, wird aus einem ehemaligen Enthusiasten-Modell irgendwann eine Grafikkarte mit Einsteiger-Performanceniveau. Somit kam die 2018er Umfrage mit einer Unterteilung der Grafikkarten anhand von deren Generations-Abstammung daher – eine Einteilung, welche sich auch im Laufe der Zeit nicht verschiebt und die Möglichkeit ergibt, den Verlauf dieser Problematik gezielt über verschiedene Karten-Generationen hinweg zu betrachten.

Fiepen: Ja Fiepen: Nein Umfrage von 2016 Umfrage von 2014 Umfrage von 2012
AMD Radeon HD 5000/6000 Serien (u.ä.) 8,2% 91,8%
AMD Radeon HD 7000 Serie 12,6% 87,4%
AMD Radeon R200 Serie 21,3% 78,7%
AMD Radeon R300/Fury Serie 20,0% 80,0%
AMD Radeon RX400/RX500/Vega Serien 15,7% 84,3%
AMD-Grafikkarten insgesamt 16,5% 83,5% 21,5% zu 78,5% 11,4% zu 88,6% 12,5% zu 87,5%
nVidia GeForce 400/500 Serien (u.ä.) 31,3% 68,7%
nVidia GeForce 600/700 Serien 17,0% 83,0%
nVidia GeForce 900 Serie 22,0% 78,0%
nVidia GeForce 10 Serie 25,2% 74,8%
nVidia-Grafikkarten insgesamt 23,8% 76,2% 26,0% zu 74,0% 36,9% zu 63,1% 20,9% zu 79,1%
alle Grafikkarten 20,9% 79,1% 23,8% zu 76,2% 25,0% zu 75,0% 16,7% zu 83,3%
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Umfrage-Auswertung: Wieviel Mehrperformance muß nVidias Turing-Generation mindestens mitbringen?

Bei einer Umfrage vom Monatsanfang ging es darum, herauszufinden, mit wieviel Mehrperformance samt eventuellem Mehrspeicher nVidia bei der sich nun inzwischen entblätternden Turing-Generation mindestens ankommen muß, um für die Grafikkarten-Käufer ausreichend interessant zu sein. Teilweise gibt es nunmehr inzwischen eine gewisse Vorstellung zu diesen Fragen, aber zum Umfrage-Zeitpunkt war dies noch komplett offen, konnte frei von der Leber weg abgestimmt werden. Dabei bekam jede der Antwortoptionen ihre Stimmen – aber sicherlich die Antwortoption mit einer nur 25%igen Mehrperformance den geringsten Stimmenanteil mit nur 15,3%, während die Antwortoption einer 40%igen Mehrperformance mit 54,4% Stimmenanteil die absolute Mehrheit holte und selbst die Antwortoption einer 60%igen Mehrperformance mit einem Stimmenanteil von 30,3% noch bedeutsam groß ausfiel.

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Umfrage-Auswertung: Wieviel Grafikkarten-Speicher ist derzeit verbaut (2018)?

Mittels einer Umfrage von Mitte Juli wurde die derzeitig verbaute Menge an Grafikkartenspeicher abgefragt – in Wiederholung einer 2014er Umfrage, wobei sich seitdem bekannterweise einiges auf diesem Gebiet getan hat. So gibt es Grafikkartenspeichergrößen unterhalb 2 GB gar nicht mehr im aktuellen Grafikkarten-Portfolio sowie haben die kleinen Grafikkartenspeichergrößen generell stark abgenommen, während es an der Spitze eine neue Maximalgröße bei 11 bzw. 12 GB Grafikkartenspeicher gibt. Dies führt dazu, das während im Jahr 2014 Grafikkartenspeichergrößen von 1-3 GB dominierten, derzeit in der Mehrheit eher 6-11 GB Grafikkartenspeicher benutzt werden, mit zudem einer klaren Häufung bei gleich 8 GB Grafikkartenspeicher – eine geradezu extreme Entwicklung innerhalb von nur vier Jahren.

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