nVidia-Grafik

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Umfrage-Auswertung: Wird die Anschaffung einer Ampere- oder RDNA2-Karte aus Preisgründen zurückgehalten?

Mittels einer Umfrage von Mitte Oktober wurde abgefragt, ob angesichts der anhaltend hohen Grafikkarten-Preise derzeit eine Grafikkarten-Anschaffung im Rahmen der aktuellen Ampere/RDNA2-Architekturen zurückgehalten wird. Immerhin 21,0% der Umfrage-Teilnehmer konnten dieser Fragestellung durch den Umstand entgehen, dass jene doch schon eine Ampere/RDNA2-Karte erstanden haben. Weitere 16,8% wollen hingegen weiterhin mit ihrer früheren Grafikkarte durchhalten, sprich da gibt es noch keinen konkreten Bedarf. Mit immerhin 41,2% der Stimmen die einfache Mehrheit wartet allerdings tatsächlich auf bessere Preise innerhalb der aktuellen Grafikkarten-Generation.

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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im dritten Quartal 2021

Seitens der Marktforscher von Jon Peddie Research kommen mal wieder zwei Meldungen, welche Informationen zum Stand der Marktanteile im Grafikchip-Business bieten, einmal für Grafikchips für Desktop-Grafikkarten (AiB) und einmal für alle Grafikchips inkl. iGPUs. Aufgrund der teilweise preisgegebenen Mengenangaben lassen sich hieraus sogar Stückzahlen-Informationen ziehen, was in heutiger Zeit die vielleicht sogar relevante Größe darstellt. Denn bei den Grafikchips für Desktop-Grafikkarten bewegte sich von den Prozentanteilen her eigentlich nichts, AMD gewann einen Prozentpunkt und nVidia verlor einen – bei weiterhin klarstmöglicher Marktführerschaft von nVidia. Interessanter ist, dass mit 12,7 Mio. Desktop-Grafikchips im dritten Quartal 2021 so viele Chips wie lange nicht ausgeliefert wurden – dies sind immerhin gut 1,2 Mio. Stück mehr als im Vorquartal.

AiB-Grafikchips Q3/2020 Q4/2020 Q1/2021 Q2/2021 Q3/2021
AMD 23% 17% 20% 20% 21%
nVidia 77% 83% 80% 80% 79%
Auslieferungsmenge 11,5 Mio. Stück 11,0 Mio. Stück 11,8 Mio. Stück 11,47 Mio. Stück 12,72 Mio. Stück
Stückzahlen-Vergleich ~2,6 vs ~8,9 Mio. ~1,9 vs ~9,1 Mio. ~2,4 vs ~9,4 Mio. ~2,3 vs ~9,2 Mio. ~2,7 vs ~10,0 Mio.
Endverbraucher-Umsatz ~5,6 Mrd. $ ~10,6 Mrd. $ ~12,4 Mrd. $ 11,8 Mrd. $ 13,7 Mrd. $
Grafikkarten-Durchschnittspreis ca. $487 ca. $964 ca. $1051 ca. $1029 ca. $1077
Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research
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Die Grafikkarten-Performance unter Halo Infinite

Von ComputerBase, GameGPU, Hardware Unboxed @ YouTube und der PC Games Hardware kommen Betrachtungen zur Grafikkarten-Performance unter "Halo Infinite". Der sechste Hauptteil der Halo-Spieleserie trat am 8. Dezember 2021 an und basiert auf der nur für jenes Spiel entwickelten "Slipspace"-Engine, welche auf dem PC allein DirectX 12 als Grafik-API bietet. RayTracing, DLSS und FSR werden derzeit vom Spiel nicht unterstützt, wobei RayTracing (in unbekanntem Umfang) nachgereicht werden soll. Die nachfolgende Benchmark-Auswertung konzentriert sich auf das "Ultra" Bildqualitäts-Preset, welches die maximale Bildqualität liefert. Die hiervon abweichenden Benchmarks seitens GameGPU unter dem "VeryHigh"-Preset flossen daher nur (nach Werte-Offset wegen der höheren Bildqualität) untergewichtet in die Frameraten-Auswertung hinein.

Halo Infinite — FullHD/1080p @ "Ultra" Preset (no RT, no DLSS, no FSR)
1080p Pascal Polaris+Vega Turing RDNA1 Ampere RDNA2
≥80 fps 2080Ti → 80 3090 → 104
3080Ti → 102
3080 → 97
3070Ti → 83
6900XT → 110
6800XT → 104
6800 → 91
70-79 fps 2080S → 71 3070 → 79
3060Ti → 72
6700XT → 79
60-69 fps 2080 → 67
2070S → 64
50-59 fps 1080Ti → 51 R7 → 53 2070 → 56
2060S → 55
5700XT → 56
5700 → 50
3060 → 57 6600XT → 57
6600 → 54
40-49 fps 1080 → 40 Vega64 → 45
Vega56 → 41
2060 → 42
30-39 fps 1070Ti → 38
1070 → 35
1660Ti → 38
1660S → 37
1660 → 33
5600XT-14 → 36
5600XT-12 → 34
5500XT-8G → 32
≦29 fps 1060-6G → 21 590 → 23 1650S → 23 5500XT-4G → 21
Durchschnitt der Benchmarks von ComputerBase, GameGPU (Offset & untergewichtet), Hardware Unboxed @ YouTube und PC Games Hardware, fehlende Werte interpoliert (±1-2 fps)
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nVidia bringt die GeForce RTX 2060 12GB ohne Ankündigung, Listenpreis, Testsamples & Verfügbarkeit heraus

Einen überaus komischen Launch hat nVidia mit der GeForce RTX 2060 12GB am Dienstag-Nachmittag hingelegt – oder auch nicht hingelegt, denn passiert ist ja eigentlich gar nichts. Weder gab es eine offizielle nVidia-Ankündigung samt offiziellem Listenpreis (weiterhin fehlend), noch haben sich die Grafikkarten-Hersteller mit der üblichen Vielzahl an eigenen Modell-Ankündigungen hervorgetan (gab es nur vereinzelt), hätte es irgendwelche Testberichte gegeben (augenscheinlich keinerlei Testsamples für die Fachpresse, ein einzelnes Review beim chinesischsprachigen PCMarket mit allerdings etwas unsolider Performance-Aussage) oder gab es am Ende irgendwelche Warenlieferungen an die Einzelhändler. Einzig allein bei Proshop gibt es die lieferbare Listung einer 12-GB-Karte seitens MSI, wobei die Ware hierfür beim Händler selbst jedoch erst nächste Woche eintreffen wird.

Boost-Takt & TDP  (nVidia-default) FullHD/1080p WQHD/1440p 4K/2160p
Galax GeForce RTX 2070 Super WTF 1815 MHz & ?W  (default: 1770 MHz & 215W) 120,4% 122,3% 130,5%
Colorful GeForce RTX 3060 Ultra W 1777 MHz & 170W  (= nVidia-default) 114,4% 118,9% 117,7%
Zotac GeForce RTX 2060 12GB TwinFan 1650 MHz & 185W  (= nVidia-default) 100% 100% 100%
gemäß den Benchmarks von PCMarket unter 8 Spielen (ohne Watch Dogs: Legion RT)
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Umfrage-Auswertung: Wie weit verbreitet ist Grafikkarten-Undervolting?

Mittels einer Umfrage von Mitte September wurde der Frage nachgegangen, wie weit Grafikkarten-Undervolting derzeit verbreitet ist, warum dieses genutzt wird bzw. wie der Interesse-Stand der Nichtnutzer aussieht. In der hauptsächlichen Fragestellung gab es mit kumuliert 50,7% ein überraschend starkes Ergebnis pro Grafikkarten-Undervolting (UV). Dabei setzt der weitaus größere Teil jener Nutzergruppe diese Funktion primär zugunsten einer höheren Energieeffizienz an, was üblicherweise mit besserer Laufruhe durch geringere Karten-Temperaturen und damit weniger stark anziehenden Lüftern einhergeht. Nur der geringere Teil der Undervolting-Nutzer schaut diesbezüglich zuerst auf den Übertaktungsgewinn – wobei die Grenzen bekannterweise fließend sind und durchaus auch beide Effekte gleichzeitig erreicht werden können.

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nVidia bestätigt die Hardware-Daten zur GeForce RTX 2060 12GB samt deren Marktstart am 7. Dezember

The Verge haben seitens nVidia eine Bestätigung der Existenz der GeForce RTX 2060 12GB sowie von deren Releasetermin am 7. Dezember 2021 vorliegen. Zu diesem Zeitpunkt sollen verschiedene Hersteller-Modelle jener neuen Turing-basierten Karte verfügbar werden – was somit auch andeutet, dass nVidia wahrscheinlich keine eigene "Founders Edition" ins Rennen schickt, sondern diesen Launch komplett den Grafikkarten-Herstellern überläßt. Zugleich kommt von selbigem Bericht der Hinweis auf die finalen Spezifikationen zur GeForce RTX 2060 12GB, welche nVidia nunmehr bereits auf den eigenen Webseiten offenlegt. Hiermit bestätigen sich die zuletzt in der Gerüchteküche gemeldeten Daten, neu sind (neben der offiziellen Bestätigung) allein die Taktraten.

GeForce RTX 2060 6GB GeForce RTX 2060 12GB GeForce RTX 2060 Super GeForce RTX 3060
Chipbasis nVidia TU106-300 nVidia TU106 nVidia TU106-410 nVidia GA106-300
Hardware Turing, 30 Shader-Cluster (1920 FP32-Einheiten) @ 192 Bit Interface Turing, 34 Shader-Cluster (2176 FP32-Einheiten) @ 192 Bit Interface Turing, 34 Shader-Cluster (2176 FP32-Einheiten) @ 256 Bit Interface Ampere, 28 Shader-Cluster (3584 FP32-Einheiten) @ 192 Bit Interface
Taktraten 1365/1680 MHz & 14 Gbps 1470/1650 MHz & 14 Gbps 1470/1650 MHz & 14 Gbps 1320/1777 MHz & 15 Gbps
Rohleistungen 6,5 TFlops & 336 GB/sec 7,2 TFlops & 336 GB/sec 7,2 TFlops & 448 GB/sec 12,7 TFlops & 360 GB/sec
Speicher 6 GB GDDDR6 12 GB GDDR6 8 GB GDDR6 12 GB GDDR6
TDP (GCP) 160W 185W 175W 170W
FHD Perf.Index 910% geschätzt ~1000-1050% 1050% 1130%
4K Perf.Index 123% geschätzt ~135-150% 148% 165%
Listenpreis $299 ? $399 $329
Release 7. Januar 2019 7. Dezember 2021 2. Juli 2019 25. Februar 2021
Angaben zu noch nicht veröffentlicher Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen
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Gerüchteküche: GeForce RTX 3050 und GeForce RTX 2060 12GB mit veränderten Spezifikationen

Von VideoCardz kommen zwei Meldungen mit teils veränderten Spezifikationen zu den kommenden Portfolio-Auffüllungen von nVidia im Mainstream-Bereich, welche zusammen betrachtet auch ein neues Bild zu den nVidia-Plänen in diesem Segment ergeben. Die erste Meldung ergeht zur "GeForce RTX 3050" auf allerdings der Basis des "GA106-150" Chips. Selbiger wurde bislang als "GeForce RTX 3050 Ti" vermeldet, während die non-Ti-Variante auf dem GA107-Chip basieren sollte. nVidia scheint dies umgestoßen zu haben und wohl nur noch diese non-Ti-Variante auf GA106-Basis herausbringen zu wollen. Dafür erhält jene Lösung nunmehr jedoch gleich 8 GB Grafikkartenspeicher – was wiederum eine Reduzierung des Speicherinterfaces von 192 auf 128 Bit bedeutet. Trotz besserer Speicherbestückung wäre jene Karte somit grundsätzlich etwas langsamer als die ursprünglich geplante GeForce RTX 3050 Ti mit 192-Bit-Interface einzuordnen.

GeForce RTX 2060 6GB GeForce RTX 2060 12GB GeForce RTX 3050 GeForce RTX 3060
Chipbasis nVidia TU106-300 nVidia TU106 nVidia GA106-150 nVidia GA106-300
Hardware Turing, 30 Shader-Cluster (1920 FP32-Einheiten) @ 192 Bit Interface Turing, 34 Shader-Cluster (2176 FP32-Einheiten) @ 192 Bit Interface Ampere, 24 Shader-Cluster (3072 FP32-Einheiten) @ 128 Bit Interface Ampere, 28 Shader-Cluster (3584 FP32-Einheiten) @ 192 Bit Interface
Speicher 6 GB GDDDR6 12 GB GDDR6 8 GB GDDR6 12 GB GDDR6
TDP (GCP) 160W 184W ? 170W
FHD Perf.Index 910% geschätzt ~1000-1100% geschätzt ~800-950% 1130%
Listenpreis $299 ? ? $329
Release 7. Januar 2019 7. Dezember 2021 Q2/2022 25. Februar 2021
Angaben zu noch nicht veröffentlicher Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen
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Die Grafikkarten-Performance unter Battlefield 2042

Von ComputerBase, GameGPU, PC Games Hardware & TechSpot kommen umfangreiche Grafikkarten-Benchmarks unter Battlefield 2042. Der 18. Teil der Battlefield-Reihe setzt auf eine wiederum verbesserte Frostbite-Engine, ist diesesmal nur noch für DirectX 12 und bringt wiederum RayTracing mit sich, allerdings weitaus dezenter gelöst als bei den direkten Vorgängern. Hinzu wird für nVidias RTX-Karten noch DLSS geboten, jedoch nicht FSR oder ein anderer, offener Upscaler. Gebencht wurde primär unter dem "Ultra"-Bildqualtätspreset, obwohl jenes noch ein paar Prozentpunkte von der maximalen Bildqualität enfernt liegt. Davon abweichend bietet allein die PCGH Benchmarks unter der maximalen Bildqualität (nachfolgend somit nur für Interpolationen fehlender Werten verwendet), hinzu bietet der TechSpot zusätzliche Messungen unter dem "Medium"-Bildqualtätspreset an.

Battlefield 2042 — FullHD/1080p @ "Ultra" Preset (no RT, no DLSS, no FSR)
1080p Pascal Polaris+Vega Turing RDNA1 Ampere RDNA2
≥80 fps 1080Ti → 84 R7 → 81 2080Ti → 108
2080S → 95
2080 → 91
2070S → 85
2070 → 80
5700XT → 84 3090 → 147
3080Ti → 140
3080 → 133
3070Ti → 118
3070 → 113
3060Ti → 102
3060 → 80
6900XT → 147
6800XT → 142
6800 → 123
6700XT → 101
6600XT → 87
70-79 fps 2060S → 76 5700 → 77 6600 → 76
60-69 fps 1080 → 68
1070Ti → 64
Vega64 → 65 2060 → 69
1660Ti → 60
5600XT-14 → 69
5600XT-12 → 66
50-59 fps 1070 → 58 Vega56 → 58 1660S → 58
1660 → 52
5500XT-8G → 50
40-49 fps 1060-6G → 41 590 → 44
580-8G → 40
30-39 fps 480-8G → 38
570-8G → 35
470-8G → 33
≦29 fps 1650S → <10 5500XT-4G → 23
Durchschnitt der Benchmarks von ComputerBase, GameGPU & TechSpot, fehlende Werte interpoliert (±1-2 fps)
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Die Grafikkarten-Performance unter Call of Duty: Vanguard

Von ComputerBase, GameGPU & PC Games Hardware kommen Grafikkarten-Benchmarks zu "Call of Duty: Vanguard", welches am 5. November als 18. Titel der CoD-Serie erschienen ist. Das Spiel auf Basis der "IW 8.0" Engine von Entwickler "Sledgehammer Games" basiert auf DirectX 12, setzt jedoch im Gegensatz zu seinen Vorgängern kein RayTracing ein. Die Performance unterteilt sich zudem deutlich zwischen dem Kampagnen- und dem Multiplayer-Modus: Letzterer zeigt keine so herausragende Grafik, dafür aber auch klar höhere Frameraten, insbesondere auf leistungsschwächeren Grafikkarten. Die Performance-Ermittlung der drei genannten Quellen und damit die nachfolgenden Performance-Tabellen der gemittelten Ergebnisse beziehen sich allein auf den leistungsfressenderen Kampagnen-Modus des Spiels. Trotz wie gesagt der besseren Grafikqualität, welche für die Benchmarks maximiert wurde, erzielt Call of Duty: Vanguard zumindest unter FullHD hervorragende Performance-Ergebnisse mit allen modernen Grafikkarten:

Call of Duty: Vanguard (Campaign) — FullHD/1080p @ max Details (no RT, no DLSS, no FSR)
1080p Pascal Polaris+Vega Turing RDNA1 Ampere RDNA2
≥80 fps R7 → 86 2080Ti → 113
2080S → 93
2080 → 89
2070S → 83
5700XT → 92
5700 → 85
3090 → 163
3080Ti → 160
3080 → 148
3070Ti → 124
3070 → 117
3060Ti → 103
3060 → 81
6900XT → 169
6800XT → 158
6800 → 136
6700XT → 117
6600XT → 95
6600 → 82
70-79 fps 1080Ti → 77 Vega64 → 79
Vega56 → 70
2070 → 74
2060S → 72
5600XT-14 → 76
5600XT-12 → 73
60-69 fps 2060 → 64
50-59 fps 1080 → 59
1070Ti → 54
590 → 54 1660Ti → 55
1660S → 54
5500XT-8G → 56
40-49 fps 1070 → 46 580-8G → 48
480-8G → 46
1660 → 48 5500XT-4G → 45
30-39 fps 1060-6G → 33 570 → 35
470 → 33
1650S → 39
1650-D6 → 31
≦29 fps 1060-3G → 23 560 → 20 1650-D5 → 29
Durchschnitt der Benchmarks von ComputerBase, GameGPU & PC Games Hardware fehlende Werte interpoliert (±1-2 fps)
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nVidia bringt mit "nVidia Image Scaling" einen eigenen offenen Upscaler in Konkurrenz zu AMDs FSR

Mit dem neuen GeForce-Treiber 496.76 bietet nVidia nunmehr ein weiteres Upscaling-Feature nach dem eigenen DLSS sowie AMDs FSR an: "nVidia Image Scaling" (NIS). Hierbei kopiert nVidia ein wenig AMDs FSR-Ansatz, denn bei NIS handelt es sich um nichts anderes als die grundsätzlich selbe Lösung mit grünem Anstrich: Ein spatialer Upscaler (sprich Rendering auf intern niedriger Auflösung und dann Hochskalierung auf die Zielauflösung zur Bildausgabe), ohne Verarbeitung von temporärer Komponente oder gar einer KI-Unterstützung. Allerdings peppt nVidia das ganze mittels dem Haus-eigenen Bildschärfungs-Tool "nVidia Image Sharpening" auf, welches bei NIS-Einsatz automatisch mit ins Spiel kommt und der für Upscaler typischen gewissen Weichzeichnung entgegenwirken soll. Da nVidias Schärfungstool bislang für gutklassige Ergebnisse steht und die Nachschärfung bei FSR in der Praxis als suboptimal gilt, wäre nVidias NIS somit AMDs FSR auf dem Papier überlegen – was natürlich besser den Praxisvergleich abzuwarten gilt.

AMD FSR nVidia NIS nVidia DLSS
offiziell unterstützte Grafikkarten AMD Radeon RX 400, 500, Vega, 5000 & 6000 Serien + alle AMD Ryzen APUs + nVidia GeForce 10, 16, 20 & 30 Serien nVidia GeForce 900, 10, 16, 20 & 30 Serien nVidia GeForce 20 & 30 Serien (nicht GeForce 16)
inoffiziell unterstützte Grafikkarten jede DirectX-11-Hardware derzeit nicht genau bekannt, aber sehr wahrscheinlich einige keine anderen
Spiel- oder Treiber-Feature muß von den Spielen als Option angeboten werden kann per nVidia-Treiber erzwungen oder von den Spielen als Option angeboten werden muß von den Spielen als Option angeboten werden
technische Ausgestaltung spatialer Upscaler mit Nachschärfung spatialer Upscaler mit Nachschärfung (letzteres eventuell nur auf offiziell unterstützten nVidia-Karten) Upscaler auf Basis von Deeplearning-Informationen und zusätzlich temporaler Komponente (ab v1.9)
rechtlicher Status OpenSource OpenSource proprietäres nVidia-Feature
Release 22. Juni 2021 16. November 2021 19. September 2018 (Turing-Launch)
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