Wie erwartet, hat Intel mittels "BMG-G21" den ersten (diskreten) Grafikchip der Battlemage-Generation und die darauf basierenden Grafikkarten "Arc B570" und "Arc B580" offiziell vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Mainstream-Ausführung von "Battlemage", ein stärkerer BMG-G31-Chip für Midrange-Bedürfnisse soll nachfolgen, liegt aber laut der Gerüchteküche terminlich erst auf dem dritten Quartal 2025. Der BMG-G21-Chip ist allerdings trotz nominell nicht wirklich mehr Hardware-Einheiten ausreichend schnell, um sich deutlich vor die bisherigen Intel-Grafikkarten zu positionieren und (gemäß Intel-Aussagen) im Performance-Feld etwas oberhalb der GeForce RTX 4060 mitspielen zu können. Leider teilt Intel den Marktstart beider Grafikkarten weit auf: Die größere Arc B580 kommt schon am 13. Dezember (Launch-Reviews am 12. Dezember), während die kleinere Arc B570 dann erst am 16. Januar des kommenden Jahres antreten soll.
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Mit dem abgelaufenen dritten Quartal läßt sich wieder eine Statistik der Grafikkarten-Verkäufe beim deutschen Einzelhändler 'Mindfactory' aufstellen, wie immer basierend auf den wöchentlichen Erhebungen seitens Twitterer TechEpiphany. Wie schon im Vorquartal gab es faktisch keine Grafikkarten-Neuvorstellungen und somit ein vergleichsweise gleichförmiges Marktverhalten – was sich jedoch immer am besten eignet, um Verschiebungen innerhalb der bekannten Positionen festzustellen. Wie die Grafikkarten-Absätze und -Umsätze von AMD, nVidia und Intel im dritten Quartal 2024 bei der Mindfactory aussehen, wie der Vergleich zu den Vorquartalen ausfällt und welche Grafikkarten-Modelle bzw. Grafikkarten-Serien sich besonders weit vorn in der Absatz-Statistik positionieren konnten, wird dieser Artikel aufzeigen ... zum Artikel.
Seit dem letzten Grafikkarten-Marktüberblick vom April 2024 ist einige Zeit vergangen, womit dieser Marktüberblick hiermit aktualisiert werden soll. Wahnwitzig viel ist seitdem bezüglich Neuzugängen und Abgängen allerdings nicht passiert: Es ist allein die GeForce RTX 4070 GDDR6 hinzugekommen, allein die GeForce RTX 4080 aus dem Markt gegangen (wird nur noch zu Mondpreisen angeboten) und selbst die Liste der augenscheinlichen EOL-Kandidaten wurde nur um die GeForce RTX 4090 erweitert. Allerdings zeigt dieser Fall schon darauf hin, dass ein aktualisierter Grafikkarten-Marktüberblick vonnöten war: Denn natürlich stehen die neuen Generationen von AMD, Intel & nVidia an, geht somit das aktuelle Grafikkarten-Angebot in seine letzte Runde vor dem Ansturm der neuen Beschleuniger ... zum Artikel.
Jon Peddie Research berichten über Absatzgeschehen und Marktanteile im Markt für Chip von Desktop-Grafikkarten für das zweite Quartal 2024. In diesem Zeitraum ging der weitweite Absatz auf 9,5 Mio. Stück hinauf, dies sind +9% zum Vorquartal sowie ganze +47% zum Vorjahreszeitraum – welcher noch die Ausläufer des Katers nach dem Crytomining-Hype zu verkraften hatte. Die Absatzzahlen der letzten vier Quartale liegen allerdings mit durchgehend rund 9 Mio. Stück schon wieder auf einem langfristig "normalen" Niveau, vor dem Cryptomining-Hype wurden pro Quartal ähnlich viele Grafikkarten verkauft. An der Markverteilung änderte sich im übrigen nichts, das Ergebnis von 12% AMD zu 88% nVidia zu 0% Intel gab es genauso schon letztes Quartal.
| Desktop dGPU | Q2/2023 | Q3/2023 | Q4/2023 | Q1/2024 | Q2/2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| Auslieferungsmenge | 6,44 Mio. Stück | 8,9 Mio. Stück | 9,5 Mio. Stück | 8,7 Mio. Stück | 9,5 Mio. Stück |
| AMD | 17,5% (1,13M) | 17% (~1,5M) | 19% (~1,8M) | 12% (~1,0M) | 12% (~1,1M) |
| nVidia | 80,3% (5,17M) | 81,5% (~7,3M) | 80% (~7,6M) | 88% (~7,7M) | 88% (~8,4M) |
| Intel | 2,3% (0,15M) | 1% (~0,1M) | 1% (~0,1M) | 0% (<0,05M) | 0% (<0,05M) |
| Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research | |||||
Mit dem abgelaufenen zweiten Jahresquartal läßt sich eine neue Grafikkarten-Verkaufsstatistik der diesbezüglichen Absätze & Umsätze des deutschen Einzelhändlers 'Mindfactory' aufstellen, in Fortsetzung der Grafikkarten-Verkaufsstatistik für das Jahr 2023 sowie der entsprechenden Statistik für das erste Quartal 2024. Im Gegensatz zu selbigen Jahresanfangs-Quartal sah das zweite Quartal 2024 keinerlei weitere Grafikkarten-Neuvorstellungen, dafür allerdings die Marktdurchsetzung von nVidia "SUPER"-Serie und in Folge dessen einen deutlich ausgeglicheren Markt als noch im Jahr 2023. Wie die Grafikkarten-Absätze und -Umsätze von AMD, nVidia und Intel im zweiten Quartal 2024 bei der Mindfactory aussehen, wie der Vergleich zu den Vorquartalen ausfällt und welche Grafikkarten-Modelle bzw. Grafikkarten-Serien sich besonders weit vorn in der Absatz-Statistik positionieren konnten, wird dieser Artikel aufzeigen ... zum Artikel.
Wie jedes Jahr zur Sommerzeit sind an dieser Stelle die veränderten Spiele-Systemanforderungen für die abgelaufene Spiele-Generation darzulegen. Erstmals wegen des großen Anforderungs-Sprungs zur Einführung von PlayStation 3 & Xbox One aufgelegt, ergibt sich hiermit eine inzwischen über 10 Jahre reichende Dokumentation der mit der Zeit steigenden Spiele-Systemanforderungen im PC-Bereich. Ausgangspunkt hierfür sind zum einen die offiziellen Angaben der Spieleentwickler, zum anderen wird bezüglich der Grafikkarten-Performance unter konkreten Spielen auf die entsprechenden Testberichte seitens ComputerBase, PC Games Hardware und TechPowerUp zurückgegriffen, um ein breiteres und vor allem besser belastbares Bild der real benötigten Grafikkarten-Performance unter den drei Auflösungen FullHD, WQHD und 4K aufzustellen ... zum Artikel.
Die Marktforscher von 'Jon Peddie Research' berichten in zwei Artikeln – No.1 & No.2 – zu den weltweiten Marktanteilen für Grafikchips im abgelaufenen ersten Quartal 2024. Der interessantere Teil ist hierbei immer der AiB-Report (AiB = Add-in-Board = Desktop-Grafikkarte), da es bei diesem um Grafikchips für Desktop-Grafikkarten geht, was dem Geschehen bei Gaming-Grafikkarten noch am nächsten kommt. In diesem Teilmarkt gab es für das erste Quartal einen Absatzrückgang von 9,5 Mio. AiB-Grafikchips im letzten Quartal auf nunmehr 8,7 Mio. AiB-Grafikchips, was allerdings über saisonale Effekte gut erklärbar ist. Eher beachtenswert ist an dieser Stelle die Rückkehr jener saisonalen Effekte – weil jene in den vorangegangenen Jahren über IT-Boom zu Corona, Cryptomining-Hype sowie Kater nach selbigem weitgehend aufgehoben waren.
| Desktop dGPU | Q1/2023 | Q2/2023 | Q3/2023 | Q4/2023 | Q1/2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| Auslieferungsmenge | 6,26 Mio. Stück | 6,44 Mio. Stück | 8,9 Mio. Stück | 9,5 Mio. Stück | 8,7 Mio. Stück |
| AMD | 12% (~0,7M) | 17,5% (1,13M) | 17% (~1,5M) | 19% (~1,8M) | 12% (~1,0M) |
| nVidia | 83,7% (~5,3M) | 80,3% (5,17M) | 81,5% (~7,3M) | 80% (~7,6M) | 88% (~7,7M) |
| Intel | 4% (~0,3M) | 2,3% (0,15M) | 1% (~0,1M) | 1% (~0,1M) | 0% (<0,05M) |
| Marktanteile basierend auf ausgelieferten Stückzahlen, Quelle: Jon Peddie Research | |||||
Mittels einer Umfrage von Anfang Mai wurde die Frage gestellt, was im Fall von zu hohen Leistungsanforderungen bei RayTracing getan wird: Schaltet man RayTracing ab, dreht zugunsten von RayTracing die Bildqualitäts-Settings zurück (bzw. setzt Upscaler ein) – oder geht es am Ende irgendwann in Richtung Grafikkarten-Neukauf. Erst einmal haben 20,6% der Umfrageteilnehmer (bislang) gar keine Erfahrungen mit RayTracing – was letztlich auch eine wertvolle Information darstellt, somit haben schließlich bereits 79,4% der Umfrageteilnehmer entsprechende Erfahrungen gemacht. Weitere 2,6% haben die Ausgangslage zur Fragestellung – zu hohe Leistungsanforderungen durch RayTracing – bislang in der Praxis noch nicht bemerken können, was wohl auf die Nutzer der GeForce RTX 4090 hinausläuft.
Nach der kürzlichen Auswertung der RayTracing-Umfrage erfolgt hiermit noch die Auswertung der entsprechenden Upscaler-Umfrage von letztem Dezember – mittels welcher die Häufigkeit des Praxis-Einsatzes dieses Features erfasst werden sollte. In dieser Frage haben Upscaler logischerweise den natürlichen Vorteil, dass jene im klaren Gegensatz zu RayTracing normalerweise Performance erbringen – und nicht gerade erheblich an Performance kosten. Demzufolge ist es wenig verwunderlich, wenn Upscaler derzeit schon etwas häufiger als RayTracing genutzt werden, mit einem Nutzeranteil von 68,1% ist der Vorteil gegenüber RayTracing (Nutzeranteil 54,8%) nicht gerade unerheblich.
Etwas untergangen im Launch-Feuerwerk zum Jahresanfang 2024 sind noch zwei Umfragen von Ende 2023, welche hiermit nachträglich ausgewertet werden sollen: Den Anfang macht die Umfrage zur Fragestellung, wie häufig RayTracing in der Praxis eingesetzt wird – um ermessen zu können, welche Alltags-Bedeutung RayTracing bereits erlangt hat. Selbige ist zumindest unter den Umfrage-Teilnehmern und damit 3DCenter-Lesern nicht gerade klein, wenn immerhin 54,8% RayTracing wenigstens ab und zu einsetzen. Natürlich ergeben sich dabei große Abstufungen bezüglich der Häufigkeit: Unter den RayTracing-Nutzern setzen 39% selbiges eigentlich immer ein, 40% in maßvoller Art & Weise und 21% jedoch nur höchst selten.