nVidia-Grafik

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Microsoft bringt das DirectX Feature-Level 12_2 mit verpflichtendem Support von RayTracing und Shader Model 6.5

Nach dem erst im März vorgestellten "DirectX 12 Ultimate" bringt Microsoft nunmehr mit dem "Feature-Level 12_2" von DirectX (im eigentlichen dem für 3D-Grafik gedachten Teil "Direct3D") eine weitere Ausbaustufe der DirectX 12 Grafik-API. Dabei beinhaltet DirectX 12_2 (inoffizielle Abkürzung) alle Änderungen von DirectX 12 Ultimate – welche ja sowieso "nur" die vier neuen Hauptfeatures "DirectX RayTracing", "Mesh Shaders", "Variable Rate Shading" (VRS) und "Sampler Feedback" umfasst, sprich vergleichsweise plakative Veränderungen. DirectX 12_2 ist hingegen dann wiederum ein echtes DirectX-Update, sprich zuzüglich zu den Verbesserungen von DirectX 12 Ultimate gibt auch noch noch einen ganzen Strauß an weiteren Detail-Verbesserungen. Am Hardware-Support ändert sich hingegen nichts: Wie auch bei DirectX 12 Ultimate, wird DirectX 12_2 von den Grafik-Architekturen AMD RDNA2, Intel Xe-HPC, nVidia Turing (nur GeForce-20-Modelle) und nVidia Ampere unterstützt.

Feature-Level 12_0 Feature-Level 12_1 Feature-Level 12_2
AMD GCN2, GCN3, GCN4 GCN5, RDNA1 RDNA2
Intel - - Xe-HPG
nVidia - Maxwell 2, Pascal, Turing (GF16) Turing (GF20), Ampere
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Erste Hardware-Daten von nVidias GeForce RTX 3070, 3080 & 3090 aufgetaucht

Videocardz haben (angebliche) erste Hardware-Daten zu den Ampere-basierten Grafikkarten GeForce RTX 3070, GeForce RTX 3080 und GeForce RTX 3090 aus leider nicht weiter ausgeführten Quellen erhalten. Da hierbei auch eine später allein bei nVidias Boardpartnern (nicht als FE) erscheinende "GeForce RTX 3080 20GB" erwähnt wird, könnten jene Quellen in den Kreisen der Grafikkarten-Hersteller liegen – was wichtig wäre bei der Beurteilung der Taktraten, falls nVidia wie bei der initialen GeForce-20-Serie wieder eine Taktraten-Differenz zwischen Herstellermodellen und seiner eigenen Founders Edition macht. Dies ist für die anstehende GeForce-30-Serie natürlich noch nicht gegeben, eventuell rückt nVidia auch wieder von diesem Modell ab, wie schon beim "SUPER"-Refresh zur GeForce-20-Serie. Zu beachten wäre zu den angebenen Taktraten von GeForce RTX 3080 & 3090 zudem der Punkt, dass nVidias Grafikkarten in der Praxis gewöhnlich klar oberhalb jener Referenzwerte takten, die offizielle Taktraten-Angabe inzwischen kaum noch wertbar und nur schwerlich vergleichbar ist.

GeForce RTX 3070 GeForce RTX 3080 GeForce RTX 3090
Chipbasis GA104 (GA104-300) GA102 (GA102-200) GA102 (GA102-300)
Referenzboard PG142-10 PG132-10 PG132-30
Technik ? SM, 256 Bit GDDR6-Interface 68 SM, 320 Bit GDDR6X-Interface 82 SM, 384 Bit GDDR6X-Interface
Speicher & Takt 8 GB, ?/? MHz, 16 Gbps, 220W TGP 10 oder 20 GB, ?/1710 MHz, 19 Gbps, 320W TGP 24 GB, ?/1695 MHz, 19.5 Gbps, 350W TGP
basierend auf den Ausführungen von Videocardz; Chip-Takt: 1. Base-Clock, 2. Boost-Clock
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Gerüchteküche: Aktualisierte TimeSpy-Werte zeigen auf +60% Mehrperformance bei Gaming-Ampere hin

Von Twitterer Kopite7kimi (bislang mit einer exzellenten Trefferquote bezüglich Ampere-basierten Gerüchten aufwartend) kommen aktualisierte Benchmark-Werte zu GeForce RTX 3080 & 3090 unter dem 3DMark13 TimeSpy Extreme. Gemäß der vorherigen TimeSpy-Benchmarks handelt es sich um GPU-Werte, inzwischen wurde nunmehr auch präzisiert, dass die teilnehmenden Ampere-Grafikkarten beiderseits Founders-Edition-Ausführungen darstellen. An den Werten selber ändert sich kaum etwas: Die GeForce RTX 3090 FE wurde zuletzt mit "almost 10000" angegeben, nunmehr sollen es mit "100xx" leicht mehr sein, während die GeForce RTX 3080 FE mit bislang "almost 8600" und nunmehr "85xx" komplett auf Kurs liegt. Die nachfolgende Tabelle wurde zudem um neuere Vergleichswerte der GeForce RTX 2080 Super FE ergänzt – deren Werte gleichzeitig auch einen Hinweis darauf liefern, dass die älteren TimeSpy-Ergebnisse von GeForce RTX 2080 & 2080 Ti nach wie vor korrekt sind: Denn die GeForce RTX 2080 Super liegt im TimeSpy fast exakt dort, wo jene gemäß des 3DCenter UltraHD Performance-Index hingehört, ergo dürfte es hierbei keine beachtbare Performance-Entwicklung über neuere Treiberversionen gegeben haben und diese "alten" TimeSpy-Werte sind somit nach wie vor vergleichbar.

Hardware TimeSpy Extr. (GPU) Quellen 4K Perf.Index
GeForce RTX 3090 FE nVidia Ampere, whrschl. GA102, 82 SM @ 384 Bit GDDR6X 100xx Kopite7kimi ca. 370-380%
GeForce RTX 3080 FE nVidia Ampere, whrschl. GA102, 68 SM @ 320 Bit GDDR6X 85xx Kopite7kimi ca. 310-320%
GeForce RTX 2080 Ti FE nVidia Turing, TU102, 68 SM @ 352 Bit GDDR6 Ø 6333 HWLuxx & OC3D 236%
GeForce RTX 2080 Super FE nVidia Turing, TU104, 48 SM @ 256 Bit GDDR6 Ø 5311 HWLuxx & OC3D 198%
GeForce RTX 2080 FE nVidia Turing, TU104, 46 SM @ 256 Bit GDDR6 Ø 4912 HWLuxx & OC3D 186%
"4K Perf.Index" = 3DCenter UltraHD Performance-Index
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Gerüchteküche: Ampere-Launch am 21. September mit angeblich +35% Mehrperformance

Von Twitterer Leakbench kommt ein neues Gerücht mit einer Terminangabe sowie einer ungefähren Performance-Richtung zu den kommenden Ampere-Grafikkarten. Danach soll die Founders-Edition-Ausführung am 21. September antreten, die Herstellerdesigns eine Woche später am 28. September kommen. Da es üblicherweise keine zwei Launch-Termine gibt, dürften dies dann Markteinführungs-Termine sein, wobei zum ersteren von beiden dann auch der offizielle Launch mit den Launchreviews der Hardwaretester stattfindet (nVidias GeForce-Event am 1. September wird wie bekannt nur eine Ankündigung-Show). Auf welche Karte sich diese Terminlage dann bezieht, wurde allerdings nicht genannt: Sicherlich ist hierbei die GeForce RTX 3080 dabei, eventuell zeitgleich mit der GeForce RTX 3090 – dies bleibt abzuwarten. Normalerweise versucht nVidia seine Launches etwas zu strecken, dabei nur eine Karte pro Launch zu bringen – aber es gibt auch Gegenbeispiele, wie den seinerzeitigen Launch von GeForce RTX 2080 & 2080 Ti am selben Tag.

Ampere latest
21/09/2020 – FE
28/09/2020 – AIB
35% perf increase
 

Quelle:  Leakbench @ Twitter am 25. August 2020

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Gerüchteküche: GeForce RTX 3090 gezeigt, Preislagen der Ampere-Modelle von 3060 bis 3090 genannt

Vom (bislang allerdings noch nicht aufgefallenen) Twitterer GarnetSunset (via Videocardz) kommt das Bild einer angeblichen GeForce RTX 3090, samt auch dem Größenvergleich zur direkt danebengelegten GeForce RTX 2080. Dies war auch notwendig, denn ansonsten hätte man schwerer erfassen können, was für ein "Riesel-Eumel" jene GeForce RTX 3090 doch ist. Der Kartenname zeigt sich zwar nicht anhand der abgebildeten Karte, wurde jedoch vom Twitterer derart genannt und ergibt sich letztlich auch allein anhand der Kartengröße. Jene belegt in der Breite ca. 32cm, geht in der Höhe ca. 3cm über die Oberkante des Slotblechs hinaus (problematisch für Mini-Gehäuse) und ist augenscheinlich gleich drei Slots dick (die Größenwerte sind wegen der Perspektivenverzerrung des Bilds nicht besonders genau zu nehmen). Gegenüber jener wahrhaftigen "BFGPU" sieht die GeForce RTX 2080 dann schon fast wie eine "Baby-Grafikkarte" aus.

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Micron bestätigt GDDR6X-Speicher mit bis zu 21 Gbps - samt dessen Einsatz bei der GeForce RTX 3090

Videocardz haben in einem erst auf diesen August datierten Micron-Dokument eine klare Bestätigung für die Existenz von GDDR6X-Speicher und deren Einsatz bei kommenden Ampere-basierten Grafikkarten gefunden. Selbiger Speichertyp geistert seit einigen Wochen durch die Gerüchteküche, konnte jedoch mangels JEDEC-Spezifikation bislang nie für gänzlich voll genommen werden – was sich nunmehr erledigt, da sowohl die Existenz als auch der konkrete Einsatz bestätigt wurde. Allerdings könnte es sich in der Tat um eine "Marketing-Norm" seitens Speicherchip-Hersteller Micron handeln, womit schlicht besonders hoch getakteter GDDR6-Speicher im Verkauf als "GDDR6X" gelabelt wird. Denn aus den vorliegenden Daten ist keinerlei technischer Unterschied zum normalen GDDR6 zu erkennen – außer wie gesagt den höheren Bandbreiten, welche allerdings für einen Generation-Sprung (üblicherweise Verdopplung) doch noch zu niedrig liegen.

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nVidia Ampere Speichermengen: 3070Ti mit 8/16 GB, 3080 mit 10/20 GB, 3090 mit 24 GB & Titan mit 48 GB

Nachdem die letzten Gerüchte selbiges schon stark nahgelegt hatten, kommt nun von WCCF Tech eine faktische Bestätigung dieser Annahmen in Form eines aus Industrie-Kreisen stammenden Ampere-Lineups mit Angaben zu Boardnamen, Speicherbestückungen, Speicherinterfaces und Releasezeiträumen. Für die nachfolgende Auflistung liegt zudem eine zusätzliche Bestätigung vor, indem sich Igor's Lab diese Daten über einen Hersteller-Mitarbeiter (natürlich inoffiziell) als korrekt bestätigen lassen haben. Einzig allein die zuzuordnenden Grafikkarten-Namen fehlen, da nVidia jene selbst zwischen den Herstellern noch nicht nennt, selbige somit selbst bei nVidia noch nicht final sein dürften. Aufgrund früherer Gerüchte und Leaks lassen sich die nachfolgenden Angaben dennoch gut zuordnen, ergibt sich schon ein ziemlich vollständiges Bild von nVidias nächsten Grafikkarten-Launches.

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Gerüchteküche: Navi 21 mit bis zu 16 GB sowie GeForce RTX 3080 mit Wahlmöglichkeit auf 10 oder 20 GB

Der bekannte Chiphell-User 'wjm47196' hat sich in zwei Postings zu den Speichermengen der NextGen-Grafikkarten geäußert. Gemäß dem ersten Posting soll es zwei Ausführungen des Navi-21-Grafikchips mit den Speicherbestückungen von 12 und 16 GB geben. Beides wäre sowohl mit HBM2 als auch GDDR6 zu realisieren, was ergo keine Entscheidung in dieser Frage ergibt. Aber zumindest ergibt dies einen erneuen Hinweis darauf, dass es überhaupt eine größere Speichermenge (als 12 GB) bei AMDs kommenden Spitzen-Grafikchip geben wird – was im Zweikampf mit nVidias Ampere-Grafikkarten eine gewichtige Rolle spielen kann, insofern die Performance dieser NextGen-Projekte in etwa gleichwertig ausfällt. Nachdem es lange Zeit eher wie "nur" 12 GB Grafikkartenspeicher bei "Big Navi" ausgesehen hatte, gingen zuletzt die Gerüchte vermehrt in Richtung von gleich 16 GB – was dann hoffentlich auch hält, inzwischen verbinden sich schließlich einige Hoffnungen damit, dass "Big Navi" sowohl potent als auch mit mehr Speicher erscheint.

1. Es gibt zwei Versionen von "Navi 21", mit 12 & 16 GB Grafikkartenspeicher.
2. Die Prüfung des PCBs wurde abgeschlossen. Die Fertigung kann gerade so bis zum 11. November abgeschlossen werden. Es wird aber bis zum Dezember oder Januar mit der Verteilung dauern.

Quelle:  wjm47196 @ Chiphell-Forum am 5. August 2020, (unvollkommene) eigene Übersetzung ins Deutsche, nachträglich korrigiert durch eine muttersprachliche Übersetzung

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Gerüchteküche: Erste grobe TimeSpy-Werte zu GeForce RTX 3080 & 3090 aufgetaucht

Twitterer Kopite7kimi hat einen weiteren TimeSpy-Wert zu nVidias Ampere genannt – diesesmal gab es einen halbwegs genauen Graphics-Wert zur GeForce RTX 3080 unter dem TimeSpy Extreme. Selbiger wird vergleichsweise selten getestet, belastbare Vergleichswerte gibt es nur von Hardwareluxx und Overclock3D. Folgt man den Ausführungen des Twitterers, welcher immerhin schon im Mai des Jahres 2019 die kompletten Hardware-Spezifikationen von nVidias Ampere-Generation augenscheinlich korrekt genannt hatte, dann kommt die GeForce RTX 3080 auf immerhin ca. +35% Mehrperformance gegenüber der GeForce RTX 2080 Ti unter diesem TimeSpy-Test heraus. Zugleich ergibt sich anhand des neuen Benchmark-Wertes zur GeForce RTX 3080 der Punkt, dass der gestrige Wert zur GeForce RTX 3090 somit kaum weit von der Zehntausender-Marke entfernt sein kann, wahrscheinlich mindestens bei 98xx Punkten liegt. Die TimeSpy-Mehrperformance der GeForce RTX 3090 tendiert somit eher in Richtung von +55% gegenüber der GeForce RTX 2080 Ti.

Hardware TimeSpy Extreme (GPU) Quelle(n)
GeForce RTX 3090 nVidia Ampere, whrschl. GA102, 82 SM @ 384 Bit GDDR6 "almost" 10000 Kopite7kimi
GeForce RTX 3080 nVidia Ampere, whrschl. GA102, 68 SM @ 320 Bit GDDR6 "almost" 8600 Kopite7kimi
GeForce RTX 2080 Ti FE nVidia Turing, TU102, 68 SM @ 352 Bit GDDR6 Ø 6333 HWLuxx & OC3D
GeForce RTX 2080 FE nVidia Turing, TU104, 46 SM @ 256 Bit GDDR6 Ø 4912 HWLuxx & OC3D
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Umfrage-Auswertung: Werden bestimmte Boardhersteller beim Grafikkarten-Kauf bevorzugt?

Mittels einer Umfrage vom Mai wurde nach den Boardhersteller-Präferenzen beim Grafikkarten-Kauf gefragt. Dabei sind gewisse Hersteller-Präferenzen überhaupt nichts verkehrtes, die meisten langjährigen Grafikkarten-Käufer haben über die Zeit gute/schlechte Erfahrungen mit einzelnen Marken gemacht – und lassen selbige natürlich in ihre Entscheidung bei weiteren Neukäufen einfließen. Gemäß der Umfrage zeigt sich in dieser Frage eine recht breite Stimmenverteilung, wenn 39,1% der Umfrageteilnehmer eine klare Präferenz zugunsten einzelner oder weniger Grafikkarten-Hersteller haben, und demzufolge 60,9% der Umfrageteilnehmer keine oder nur eine geringe Präferenz angeben. Wenigstens gewisse Hersteller-Vorlieben hat dann aber dennoch die Mehrheit der Umfrageteilnehmer, denn nur 21,4% stimmten gänzlich gegen jegliche Hersteller-Präferenz.

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