Speicher

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AMDs Kaveri-APU kommt nun doch für den Sockel FM3 - möglicherweise mit DDR4-Support?

Wie der Planet 3DNow! herausgefunden hat, kommt AMDs auf Anfang 2014 verschobener Trinity/Richland-Nachfolger "Kaveri" nun doch im Sockel FM3 (Desktop) bzw. FS2 (Mobile) – nachdem AMD eigentlich bisher fest angekündigt hatte, den Sockel FM2 der Trinity- und Richland-Prozessoren über mehr als zwei Prozessoren-Generationen hinweg hin zu unterstützen. Allerdings hat der Planet 3DNow! eine alternative Erklärung hierfür parat – welche durchaus passend erscheint: Danach könnte Kaveri erstmalig bereits DDR4-Speicher unterstützen – womit der neue Sockel notwendig werden würde.

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Crucial demonstriert lauffähiges DDR4-Modul - trotzdem dürfte DDR4 noch einige Jahre benötigen

Die ComputerBase berichtet über die Demonstration lauffähiger DDR4-Speichermodule seitens Crucial auf der CES. Damit wollte Crucial in erster Linie verdeutlichen, daß die Speicherindustrie eigentlich schon bereit für DDR4 sei – was fehlt, ist der entsprechende Support seitens der CPU-Hersteller. Hierbei hofft man auf erste Server-Prozessoren seitens Intel mit DDR4-Support ("Haswell EX") zum Endes des Jahres, während es für den normalen PC-Markt derzeit keinerlei echte Aussagen zu einem Einführungstermin von DDR4-Speicher gibt.

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Intel wird auch weiterhin gesockelte Prozessoren anbieten

Letzte Woche gab es intensive Gerüchte, Intel wolle keine gesockelten (und damit austauschbaren) Prozessoren mehr anbieten – basierend auf der Information, daß es keine gesockelten Modelle von Intels 2014er Broadwell-Architektur geben wird. Allerdings war schon letzten Woche klar, daß dies nur eine mögliche Auslegung dieser Information war – eine andere mögliche Auslegung ist, daß Intel mt Broadwell schlicht den Desktop-Markt ausläßt und stattdessen (gesockelte) Haswell-Taktratenupdates in den Desktop-Markt geschickt, mit der nachfolgenden SkyLake-Architektur im Jahr 2015 dann aber wieder den Desktop-Markt mit gesockelten Prozessoren bedient.

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Umfrage-Auswertung: Wieviel Speicher ist momentan im Hauptrechner verbaut - und besteht der Wunsch nach mehr?

Die Umfrage der letzten Woche fragte nach der momentan im Hauptrechner verbauten Speichermenge – und natürlich, ob angesichts dieser Speichermenge noch der Wunsch nach mehr besteht. Jene Umfrage ist dabei eine exakte Kopie einer Umfrage vom Februar 2010, womit sich die Ergebnisse gut über diesen Zeitraum von nunmehr schon zweieinhalb Jahren vergleichen lassen. Nicht unerwartet hat sich dabei einiges getan: Der klare Schwerpunkt der Speicherbestückung ist weg von 4 GB Speicher hin zu 6 oder 8 GB Speicher mit jeweils grob der Hälfte der Umfragestimmen.

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Die Spezifikationen zu DDR4-Speicher sind final

Das Speicherstandardisierungs-Gremium JEDEC hat nunmehr den DDR4-Speicherstandard finalisiert und veröffentlicht, womit die Massenfertigung entsprechender Speicherchips starten kann. DDR4 bringt im Gegensatz zu DDR2 und DDR3 keine weitere Steigerung des internen Interfaces mit sich (der sogenannte "Prefetch"), sondern bleibt diesbezüglich auf dem Stand von DDR3. Da die seitens der JEDEC angegebenen Bandbreite pro Pin gleich zu DDR3 ist, kommt der hauptsächliche Performance-Gewinn von DDR4 aus einer reinen Steigerung der Taktraten. Damit steigt auch erstmals seit DDR1 der Takt der reinen Speicherzellen, welcher bisher durch den Prefetch-Effekt immer auf ca.

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DDR4-Speicher spruchreif schon für 2012, real im Markt aber nicht vor 2014

Neuere DDR4-Roadmaps seitens der Speicherchip-Hersteller Nanya und Samsung zeigen an, daß die Entwicklung von DDR4-Speicher faktisch abgeschlossen ist und man jederzeit mit der DDR4-Massenproduktion beginnen könnte – allerdings müsste zuvor erstens noch der DDR4-Speicherstandard offiziell spezifiziert werden und zweitens muß sich auch erst noch ein realer Bedarf für den DDR4-Speicher ergeben. Hier liegt derzeit der maßgeblich bremsende Punkt, denn die technischen Probleme wurden inzwischen alle überwunden, die Produktion stände bereit und die noch ausstehende offizielle Spezifizierung wäre wohl umgehend zu erledigen, wenn es denn einen echten Bedarf für DDR4-Speicher gäbe.

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Ergibt die "krumme" Speicherkonfiguration der GeForce GTX 660 Ti 2GB irgendwelche Performance-Nachteile?

Vor dem Launch der GeForce GTX 660 Ti hatten wir auf das mögliche Problem des "krummen" 192 Bit DDR Speicherinterfaces mit aber asymmetrischer Speichermenge von 2 GB GDDR5-Speicher hingewiesen – verbunden mit der Hoffnung, daß man dieses Problem einer "krummen" Speicherkonfiguration bei den vielen Launchtests eventuell auch mit angehen könnte.

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Die Nachteile eines "krummen" Speicherinterfaces mit "geraden" Speichermengen

Mit der höchstwahrscheinlich am Donnerstag erscheinenden GeForce GTX 660 Ti tritt – nach der GeForce GTX 550 Ti – erneut eine Grafikkarte mit "krummen" Speicherinterface von 192 Bit DDR Breite, jedoch aber "gerader" Speichermenge von 2 GB GDDR5-Speicher an. Grafikkarten mit "krummen" Speicherinterface gibt es zwar schon recht lange, diese wurden jedoch früher immer mit der dafür exakt passenden Speichermenge ausgestattet – sprich, die Speichermenge war ein (durch 2 teilbares) Vielfaches der Interface-Breite, beispielsweise 768 MB zu 192 Bit bei der GeForce GTX 460 768MB oder auch 1280 MB zu 320 Bit bei der GeForce GTX 570.

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Empfehlungen Pro und Contra von 2-GB-Grafikkarten

Das Thema, wieviel Grafikkartenspeicher die richtige Wahl darstellt, ist wohl so alt wie die Grafikkarte selber. Mit den letzten Grafikkarten-Generationen hatte sich diese Frage allerdings etwas beruhigt, da 1024 MB Grafikkartenspeicher zur unumstrittenen Richtgröße wurden und ein größerer Speicherausbau nur in seltenen Ausnahmefällen etwas brachte. Mit der aktuellen Grafikkarten-Generation der Radeon HD 7000 und GeForce 600 Serien wird diese Frage jedoch erneut aufgeworfen, weil bislang alle Performance- und HighEnd-Grafikkarten der 28nm-Generation per Standard mit 2 GB oder mehr Grafikkartenspeicher antraten.

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Wie reagiert Ivy Bridge auf verschiedene Speichermengen und Speichertaktungen?

Die ComputerBase hat einen hübschen Speichervergleich für Ivy-Bridge-Prozessoren erstellt, welcher aufzeigt, mit welcher Speichersorte man diese neuen Intel-Prozessoren am besten paart. Wie bekannt unterstützte Sandy Bridge offiziell nur DDR3/1333 und Ivy Bridge offiziell nur DDR3/1600, auf vernünftigen Mainboards sind aber natürlich weit höhere Speichertaktungen problemlos betreibbar.

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