Roadmaps

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AMD bestätigt Ryzen 3000 und Navi für das dritte Quartal 2019

Zu AMDs jährlicher Aktionärsversammlung am 15. Mai hat der Prozessorenentwickler mittels einer Präsentationsfolie zum "AMD Produkt-Portfolio 2019" auch neue, offizielle Termine zu Ryzen 3000, Epyc "Rome" und Navi von sich gegeben – welche allesamt im dritten Quartal in den Markt gebracht werden sollen. Mit diesen Terminen ist dann regelmäßig die Produktverfügbarkeit oder gar (im Sinne von Börsianern) die Umsatzwirksamkeit entsprechender Produkte gemeint, nicht zwingend deren Launchtermin. Allerdings dürfte ein entsprechender Launch kaum zeitlich wirklich abweichend von der Verfügbarkeit abgehalten werden, selbst eventuelle Vorstellungs-Events sollten dem Launch bzw. der Produktverfügbarkeit nicht gerade viele Wochen vorhergehen. Ergo sieht es ganz danach aus, als würde sich speziell Ryzen 3000 um ein paar Wochen nach hinten verschieben, der bisher angenommene Termin einer offiziellen Vorstellung zur Computex sowie nachfolgend eines Launches (samt Verfügbarkeit) dann Anfang/Mitte Juni nicht mehr zu halten sein.

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Neue Intel-Roadmap zeigt weiterhin nur 14nm-Prozessoren für Desktop und HighEnd-Notebooks bis zum Jahr 2021

Bei Tweakers hat man eine aktuelle Intel-Roadmap seitens des PC-Herstellers Dell aufgetrieben, welche einiges anders einzeichnet, als die ursprünglichen Planungen von Intel einstmals ausgesehen haben mögen. Die Roadmap selber kommt wie gesagt von Dell, dürfte aber wohl auf Daten direkt von Intel basieren (oder ist sogar direkt von Intel selber). Eine Gewähr dafür, das die Roadmap korrekt bzw. wenigstens authentisch ist, kann natürlich nicht gegeben werden – zumindest sieht das ganze auf den ersten Blick "koscher" aus, diverse Angaben sind auch schon von früher bekannt bzw. gab es gerüchteweise schon ähnlich lautende Andeutungen. Dies betrifft insbesondere die großflächige Streichung aller 10nm-Prozessoren: Bei Ice Lake, welches gemäß dieser Roadmap nur als Zwei- und Vierkern-Ausführung für Ultrabooks sowie als Zweikerner für den Kleingeräte-Bereich erscheinen wird, war dies schon bekannt.

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Neuer Artikel: Das Hardware-Jahr 2019 in der Vorschau

Das abgelaufene Hardware-Jahr 2018 war wie erwartet ein Übergangsjahr, welches mangels neuer Fertigungstechnologien zumeist nur Refreshes und gewisse Verbesserungen gebracht hat – mit einer Ausnahme in Form von nVidias Turing-Generation (anstatt der erwartete Ampere-Generation), welche allerdings auch weiterhin auf den bekannten Fertigungstechnologien basiert. Mit dem anbrechenden Hardware-Jahr 2019 wird dieser Knoten zumindest teilweise platzen: Bei AMD stehen die Zeichen auf die Ausnutzung der 7nm-Fertigung an allen Fronten, Intel will nun endlich wirklich 10nm-Produkte in Serie bringen – nur bei nVidia dürfte diesbezüglich nichts passieren bzw. ist wirklich neues dann erst im Jahr 2020 zu erwarten. Erst jenes Jahr 2020 dürfte dann den großen Durchbruch der 7nm-Fertigung von TSMC & Samsung sowie der (ähnlichen) 10nm-Fertigung von Intel mit sich bringen, da erst dann die kostendämmende EUV-Belichtungstechnologie breitflächig zur Verfügung steht. Doch der Reihe nach ... zum Artikel.

AMD Intel nVidia
Januar Picasso
Mainstream-APUs
Core i-9000 (2. Welle)
Mainstr./Midrange/HighEnd-CPUs
GeForce RTX 2060
Midrange-Grafikkarte
Februar Radeon VII
HighEnd-Grafikkarte
Frühling Turing TU116 & TU117
Mainstream/Midrange-GPUs
Sommer Ryzen 3000
Midrange/HighEnd-CPUs
Cascade Lake
HEDT-CPUs
Sommer/Herbst Navi 12
Midrange-GPU
Comet Lake
HighEnd-CPUs
Ampere
HPC-Grafiklösungen
Herbst Threadripper 3000
HEDT-CPUs
Herbst/Winter Navi 10
HighEnd-GPU
Jahresende Ice Lake
Mainstream/Midrange/HighEnd-CPUs
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Intel-iGPU "Gen11" mit Tile-based Rendering, extra Grafikchips "Xe" skalierbar von iGPU bis HPC

Neben der Cove-Familie an CPU-Kernen und der MultiChip-Technologie "Foveros" hat Intel auf seinem "2018 Architecture Day" doch noch einiges zu zukünftigen Grafiklösungen gesagt. Als wichtigstes hatte man hierzu eine Grafik-Roadmap parat, welche die kommenden Produkte "Gen11" (iGPUs für die Ice-Lake-Generation) sowie "Xe" für die ersten (dedizierten) Intel-Grafikchips nach langer Zeit zeigte. Interessanterweise deutet sich die Xe-Generation (bisher bekannt unter dem Codenamen "Artic Sound") damit als Weiterentwicklung der aktuellen Intel-Grafiklösungen an, nicht als vollständige Neuentwicklung (wie teilweise anzunehmen war). Andererseits muß dies natürlich überhaupt nichts sagen, denn über den Ausbau der Xe-Generation hin zu völlig neuen Performance-Ufern dürften sich ganz automatisch massive Änderungen ergeben, so daß das Xe-Design kaum noch dem früherer Intel-Grafikchips gleichen wird.

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Intel zeigt Details zu den "Sunny Cove" CPU-Kernen für seine 2019er "Ice Lake" Prozessoren

Auf seinem "2018 Architecture Day" hat Intel mit einigen Neuerungen überrascht, welche bislang auf keiner Intel-Roadmap zu finden waren. So bekommen die reinen CPU-Kerne bei Intel nunmehr Eigennamen, um selbige besser von anderen Komponenten (welche auch bei Intel zukünftig extra Chips sein können) zu trennen. Neu benannt wurden somit die zukünftigen CPU-Kerne "Sunny Cove" (2019/20), "Willow Cove" (2020) und "Golden Clove" (2021) für den Bereich der Core-Prozessoren, hinzu kommen die CPU-Kerne "Tremont" (2019/20) und "Gracemont" (2021) für den Atom-Bereich. Aufgrund der genannten technischen Daten läßt sich "Sunny Core" ziemlich klar der "Ice Lake" Prozessoren-Generation zuordnen – jener Generations-Name dürfte wahrscheinlich auch weiterhin Verwendung finden, wie stark Intel dies gegenüber den neuen Kern-Namen gewichtet, bleibt noch abzuwarten. Welche Prozessoren-Generation sich hinter "Willow Cove" und "Golden Clove" verbirgt, bleibt dagegen ungewiß bzw. ergibt zwei (derzeit) denkbare Auflösungen: Entweder ist "Willow Cove" nur ein Refresh zu "Sunny Cove", womit "Golden Cove" dann auf die "Tiger Lake" Prozessoren-Generation hinauslaufen sollte. Oder aber "Willow Cove" ist selber schon "Tiger Lake" und "Golden Cove" würde somit der nachfolgenden NextGen-Architektur von Intel entsprechen.

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AMDs Vega 20 weiterhin im Plan als erster Grafikchip der nachfolgenden 7nm-Generation

WCCF Tech thematisieren erneut den ersten 7nm-Grafikchip, welche in Form von "Vega 7nm" aka dem Vega-20-Chip bei AMD auch weiterhin in Vorbereitung für einen Release noch vor Jahresende 2018 ist. Wie schon von Anfang an klar, handelt es sich bei Vega 20 um einen Pro/HPC-Chip, welcher nicht für den Gaming-Einsatz gedacht ist – und eben aus diese Grunde auch ein wenig als 7nm-Pipecleaner für große PC-Chips bei Chipfertiger TSMC dient, welcher bislang nur ~100mm² große Smartphone-SoCs in diesem neuen Fertigungsverfahren hergestellt hat. Letztere sind jedoch sowohl bezüglich der Chipfläche, den Taktraten (zumindest im CPU-Bereich), als vor allem auch dem Stromverbrauch überhaupt nicht mit PC-Chips vergleichbar – womit erklärbar wird, wieso TSMC jetzt bereits erste 7nm-SoCs in der Massenfertigung hat, 7nm-PC-Chips in der Massenfertigung aber frühestens Mitte/Ende 2019 zu erwarten sind. Vega 20 ist da die Ausnahme, ist aber auch nicht für eine Massenfertigung vorgesehen, sondern kommt gemäß seines Einsatzorts sowieso nur in ausgesprochen kleiner Stückzahl daher – was es für AMD auch schwierig machen wird, jenen Einsatzort nachträglich noch auf auf das Gaming-Segment zu erweitern (jedenfalls kaum vor Start der 7nm-Massenfertigung für große PC-Chips).

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Nochmals neue Intel-Roadmaps zeigen Coffee-Lake-Refresh im Oktober 2018 samt reichlich Veränderungen im HEDT-Segment an

Die kürzlich gezeigte Intel-Roadmap war augenscheinlich (trotz vergleichsweise neuem Datums) immer noch nicht der wirklich neueste Stand – jener kommt nun in Form zweier neuer Intel-Roadmaps mit Datum vom Juli 2018 seitens des chinesischen HKEPC (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via Videocardz) sowie von WCCF Tech. Beide Webseiten präsentieren dabei voneinander abweichende Roadmaps, welche inhaltlich jedoch trotzdem übereinstimmen – womit das herauskommende Bild dann wohl passend sein sollte. Im Gegensatz zur kürzlichen Roadmap fällt sicherlich zuerst die Terminpräzisierung des Coffee-Lake-Refreshs (Core i-9000 Serie) auf, welcher übereinstimmend von den neuen Roadmaps nunmehr mit Oktober 2018 angegeben wird. Hierbei handelt es sich dann auch direkt um einen echten Launchtermin, dies wird insbesondere mittels der weiteren Roadmap-Folien bei HKEPC klar.

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Aktualisierte Intel-Roadmap zeigt (ersten Teil der) Core i-9000 Serie im dritten Quartal 2018

Das chinesische XFastest (maschinelle Übersetzing ins Deutsche, via Videocardz) hat gestern kurzfristig für Verwirrung gesorgt mittels einer Intel Desktop-Prozessoren Roadmap für die Jahre 2018 und 2019, welche den Coffee-Lake-Refresh in Form der Core i-9000 Prozessoren-Serie erst für das erste Quartal 2019 einzeichnete. Diese Roadmap war augenscheinlich unaktuell und wurde umgehend durch eine neuere Roadmap ersetzt – welche zwar den gleichen Zeitraum (Q2/2018 bis Q2/2019) abdeckt, aber nun dennoch die aktuell bei Intel gehandelte Roadmap darstellen soll. Und laut jener kommt der Coffee-Lake-Refresh nun wieder im dritten Quartal des laufenden Jahres 2018 – zumindest in Teilen. Denn für dieses Jahr sind augenscheinlich nur die K-Modelle Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K geplant, alles weitere soll dann in einer zweiten Welle tatsächlich erst im ersten Quartal 2019 folgen.

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Intel-Roadmap zeigt Ice Lake erst im vierten Quartal 2019 sowie Cooper Lake als Cascade-Lake-Nachfolger

Aus Fernost kommend, breitet sich derzeit eine ziemlich umfangreiche Intel Prozessoren-Roadmap für die Jahre 2018-2020 im Internet aus. Aufgrund der undurchsichtigen Quellenlage wird jene Roadmap dabei schon einmal für bare Münze genommen – allerdings stammt jene "nur" vom Twitter-User Dayman58, stellt dessen persönliche Meinung bzw. Kenntnisstand dar und hat damit einen rein inoffiziellen Status als eigen-kreiierte Roadmap. Die Informationen auf der zu sehenden Roadmap dürften teilweise durch offizielle Intel-Informationen abgedeckt sein, eventuell hat der Twitter-User auch eine echte Intel-Roadmap sehen dürfen (und darf jene nur nicht direkt verbreiten). In jedem Fall beinhaltet diese inoffizielle Roadmap allerdings auch Informationen von bekannten Gerüchte-Webseiten, muß demzufolge also keineswegs in jedem Punkt korrekt sein (sondern könnte potentiell sogar maßgeblich danebenliegen). Nichtsdestotrotz ergeben sich mit dieser Ausarbeitungen einige interessante Anregungen zum weiteren Verlauf bei Intel:

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Gerüchteküche: Polaris-30-Chip in 12nm-Fertigung mit Radeon RX 680 im vierten Quartal 2018

Aus dem Chiphell-Forum (maschinelle Übersetzung ins Deutsche, via WCCF Tech) kommen von einem dort bekannten User interessante neue Gerüchte zur kurz- und mittelfristigen Grafikchip-Roadmap bei AMD. Jene sieht bislang den "Navi 10" Midrange-Chip gegen Ende 2019 und den "Navi 20" HighEnd/HPC-Chip im Jahr 2020 – was mit den Chiphell-Gerüchten auch bestätigt wird. Regelrecht neu sind allerdings zwei Dinge: Erstens soll der Vega-20-Chip nun notgedrungen doch ins Gaming-Segment gehen (sofern an dieser Stelle nicht die Übersetzung trügt). Und zweitens soll es kurzfristig noch einen Polaris-Refresh in Form des "Polaris 30" Chips geben, welcher schon in der 12nm-Fertigung daherkommt und damit für 15% Mehrperformance gut sein soll:

AMD Polaris 30

  • wahrscheinlich 1:1 wie Polaris 10 aufgebaut (2304 Shader-Einheiten an einem 256 Bit GDDR5-Interface)
  • 12nm-Fertigung (wahrscheinlich bei GlobalFoundries)
  • +15% Performance gegenüber Radeon RX 580 erwartet
  • mögliche Grafikkarten-Namen: Radeon RX 670 & Radeon RX 680
  • Releasetermin: viertes Quartal 2018
  • Quelle: Chiphell
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