Intel-Prozessoren

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Erster Test des Core i7-7700K zeigt ~5% Performancegewinn und eine durchschnittliche Overclocking-Eignung

Bei Tom's Hardware gibt es einen ersten Kurztest zum Core i7-7700K, dem Flagschiff von Intels kommender Kaby-Lake-Generation. Hierbei handelt es sich augenscheinlich nicht um ein Engineering Sample oder ein von Intel ausgesuchtes Pressemuster, sondern um eine für den Verkauf bestimmte CPU – welche in Fernost teilweise schon verfügbar sind. Solche CPUs sind natürlich besser geeignet, gerade die normalen Overclocking-Fähigkeiten exakter zu bestimmen – da ansonsten die fernöstlichen Vorab-Leaks immer ein wenig im Verdacht stehen, das dort mit ausgesuchten CPUs und unter eher ungewöhnlichen Overclocking-Bedingungen dementsprechende Spitzenübertaktungen erzielt werden, welche dann aber kaum auf die Overclocking-Praxis der normalen Anwender zu übertragbar ist. Der Core i7-7700K erreichte ausgehend von 4.2/4.5 GHz einen Overclocking-Takt von 4.8 GHz – nicht gerade viel, aber dennoch etwas mehr als sein Skylake-Vorgänger auf 4.6 GHz und sicherlich eher eine real erreichbare Übertaktung gegenüber anderen Meldungen, die gleich wieder von Übertaktungen auf 5 GHz bei Kaby Lake sprechen.

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Welche Grafikkarten & Prozessoren beherrschen welche Level von DirectX 11, DirectX 12 & Vulkan?

Nach einiger Zeit mal wieder zur aktualisieren sind die Übersichtslisten zum API-Support der Grafikchip-Entwickler, was dann auch integrierte Grafiklösungen umfaßt. Jene enthalten nunmehr auch extra Spalten zum Vulkan- sowie zum DirectX-11-Support – dabei kann in einigen Fällen das unter DirectX 11 erreichte Feature-Level eines Grafikchips sogar höher liegen als unter der DirectX-12-API (dies gilt dann, wenn ein Grafikchip unter DirectX 11 ein Feature-Level 11.2 beherrscht, welches jedoch unter DirectX 12 augenscheinlich nicht umgesetzt wurde). Alle getätigten Angaben beziehen sich auf den tatsächlich verfügbaren Support unter frei verfügbaren Treibern – und nicht reine Hardware-Fähigkeiten, für welche allerdings keine Treiber existieren. Ein Beispiel für eine diesbezügliche Differenz ist nVidias Fermi-Architektur der GeForce 400/500 Serien, welche technisch zu DirectX 12 in der Lage sind, für welche nVidia bislang aber keine DirectX-12-Treiber aufgelegt hat – und dies damit wohl auch nicht mehr tun wird.

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AMD legt der Radeon RX 470 "Hitman (2016)" sowie der Radeon RX 480 + Core i5-6600K "Doom (2016)" & "Civilization IV" bei

Für die beginnende Weihnachts-Saison hat AMD zwei neue Spielebundle aufgelegt: Zum einen liegt der Radeon RX 470 ab sofort ein Gutschein für "Hitman (2016)" mit allen bisher veröffentlichen Episoden und DLCs bei. Diese Aktion startet schon am 22. November 2016 und wird bis spätestens 22. Februar 2017 laufen (oder früher, wenn die von AMD eingekauften Spiellizenzen aufgebraucht sind). Hinzu kommt eine weitere Aktion zugunsten der Radeon RX 480, welche allerdings etwas speziell angelegt ist: Jene gilt nur beim Erwerb eines Intel Core i5-6600K Prozessors samt einer Radeon RX 480 von Sapphire (nicht von anderen Grafikkartenherstellern) – hierfür erhält man dann die Spiele "Doom (2016)" und "Civilization VI" zusammen. Augenscheinlich ist diese Aktion stark auf gewisse Onlinehändler beschränkt, AMD nennt hierzu derzeit nur Overclockers, LDLC und Mindfactory. Diese Aktion startete ebenfalls schon am 22. November 2016 und wird bis spätestens 15. Januar 2017 laufen.

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Intels Zen-Konter kommt erst Anfang 2018 mit Sechskern-CPUs der Coffee-Lake-Generation

Es war aufgrund des zeitgleichen Erscheinens der Intel-Generationen Coffee Lake und Cannon Lake bereits vermutet worden, nunmehr bringen BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) eine ziemlich klare Bestätigung: Die Intel Prozessoren-Generation "Coffee Lake" erscheint wohl rein in Form von Vierkernern und Sechskernern – die trotzdem bei Intel natürlich benötigten Zweikerner werden zeitgleich aus der Cannon-Lake-Generation gewonnen (welche augenscheinlich rein aus Zweikernern besteht). Intel geht damit den lange erwarteten Schritt vorwärts, nachdem es Vierkerner im normalen Consumer-Segment bei Intel schließlich erstmals vor gut 10 Jahren mit dem Core 2 Quad gab. Coffee Lake wird damit auch den ersten wirklichen Intel-Konter gegenüber AMDs Zen-Prozessoren darstellen, die demnächst anstehende Intel-Generation "Kaby Lake" ist hierfür noch nicht richtig gedacht.

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Weitere Modell-Daten zum Kaby-Lake-Portfolio (inkl. des Core i3-7350K) bekannt

Bei CPU-World hat man sich mit Preorder-Preisen zu Intels Kaby-Lake-Generation beschäftigt – und hat gleichzeitig einen ganzen Haufen an Modelldaten zu den Zweikern-Varianten dieser Prozessoren-Generation anzubieten. Bei jenen geht Intel etwas konservativer mit der Taktratensteigerung vor: Alle Core-i3-Prozessoren erhalten 200 MHz Mehrtakt, alle Pentium- und Celeron-Prozessoren dagegen nur 100 MHz Mehrtakt. Dennoch durchbricht der Core i3 damit erstmals die Taktrate von 4 GHz – und bekommt laut CPU-World tatsächlich ein ungelocktes Modell in Form des Core i3-7350K spendiert. Wie kürzlich schon ausgedrückt dürfte dieser Prozessor, welcher übertaktet die kleineren Vierkerner durchaus unter Druck setzen könnte, Intel jedoch kaum stören, da nach Kaby Lake bei Intel (endlich) der Schritt zu mehr CPU-Rechenkernen ansteht, Zweikern-Prozessoren also in den kommenden Jahren dann komplett unmodern werden sollten. Von anderen Quellen wird diese CPU im übrigen mit Taktraten von 4.0/4.2 GHz angegeben, sprich mit einem aktiven Turbo-Feature. Dies entspricht allerdings nicht den Daten von CPU-World, welche den Basetakt des Core i3-7350K mit 4.2 GHz nennen – und der bisherigen Praxis seitens Intel, Core-i3-Prozessoren des Desktop-Segments keinen Turbo-Modus zu spendieren.

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Zweiter Test zum Core i5-7600K zeigt erneut ~9% Mehrperformance

Vom chinesischen PCOnline (die Webseite ist derzeit teilweise schwer zu erreichen, eine Kopie der Benchmark-Diagramme findet man bei WCCF Tech) kommt ein zweiter Test zum Core i5-7600K, der ungelockten Vierkern-Variante von Intels Kaby Lake. Interessanterweise gleichen sich die Ergebnisse bis aufs Komma gegenüber dem ersten Test seitens Expreview – beide Tests ermittelten eine um 9,1% höhere CPU-Performance des Core i5-7600K gegenüber seinem Skylake-Vorgänger in Form des Core i5-6600K. Angesichts des Taktratengewinns zwischen beiden Prozessoren von +8,6% bis +7,7% sieht dies stark nach einer minimalstmöglichen Erhöhung der Pro-MHz-Leistung um grob 1-2 Prozentpunkte aus – bei PCOnline ermittelte man bei einem taktnormierten Vergleich gerundet einen Prozentpunkt, was gut zu dieser Annahme passt. Dabei muß gar nicht einmal eine wirklich höhere IPC (Instruktion per Clock) vorliegen, die geringe Mehrperformance auf gleichem Takt kann sich auch durch eine bessere Ausnutzung des Turbo-Modus bzw. einen selteneren Hang zur Drosselung bei besonders schweren Lasten ergeben – einfach weil Intels 14nm-Fertigung bei Kaby Lake inzwischen noch etwas ausgereifter ist als bei Skylake.

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Wieviel verlieren neue Grafikkarten auf älteren Prozessoren?

Von Hardware Unboxed kommt ein feiner Artikel, welcher die Leistungskraft von Radeon RX 480 und GeForce GTX 1060 auf älteren Prozessoren bzw. den damit entstehenden Performanceverlust beleuchtet. Dies ist insbesondere im Midrange-Segment eine sicherlich häufiger anzutreffende Situation, das man ein älteres System mit früher einmal leistungsfähiger CPU schlicht nur mit einer neuen Midrange-Grafikkarte aufrüsten will, da die CPU-Entwicklung über die letzten Jahre eher langsam war und es damit auf CPU-Seite keinen klar ersichtlichen Aufrüstungsbedarf gibt. Trotzdem sind moderne CPUs über die Summe der jährlichen CPU-Generationen natürlich klar schneller als frühere gebräuchliche CPUs geworden – wie die von Hardware Unboxed zum Test ausgewählten Phenom II X4 955 (K10, 4C, 3.2 GHz) und Core i5-750 (Nehalem, 4C, 2.66/3.2 GHz), welche sich gegen einen auf 4.5 GHz übertakteten Core i7-6700K (Skylake, 4C+HT, @ 4.5 GHz) behaupten müssen.

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Umfrage-Auswertung: Wie hoch läßt sich Skylake in der Praxis übertakten?

Mit einer Umfrage von Anfang Oktober sollte die Übertaktungsfähigkeit von Intels Skylake in der reinen Anwenderpraxis ermittelt werden. Bislang galt Skylake als maßvoll besser für Übertaktung geeignet gegenüber früheren Prozessoren-Generationen von Intel – zumindest die Übertaktungsergebnisse der Hardware-Tester betrachtend. In der Anwenderpraxis können da aber dann doch leicht abweichende Ergebnisse herauskommen – wie nun auch wieder bei Skylake zu beobachten. Denn dessen durchschnittliches nominelles Übertaktungsergebnis ist mit 4.54 GHz sogar leicht gegenüber dem Haswell-Refresh zurückliegend – und auch nur äußerst maßvoll besser (+100 MHz) gegenüber den weiter zurückliegenden Intel-Generationen Sandy Bridge & Ivy Bridge.

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Erste Tests des Core i5-7600K sehen Kaby Lake ~9% vor Skylake

Seitens der chinesischen Webseiten PCOnline (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) und Expreview (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommen erste Tests zum Core i5-7600K aus Intels Kaby-Lake-Generation. Beim jenem Core i5-7600K handelt es sich um den schnellsten (und ungelockten) Vierkerner ohne HyperThreading, welcher im bisherigen Intel-Portfolio gewöhnlich bei knapp 250 Dollar/Euro steht. Zuerst einmal ergibt sich mittels der zwei Tests noch der bislang fehlende (maximale) Turbo-Takt des Core i5-7600K mit 4.2 GHz, womit die CPU mit 3.8/4.2 GHz einen vernünftigen Taktratensprung von grob +8% gegenüber dem vorhergehenden Core i5-6600K (3.5/3.9 GHz) aufweist. Die Performance-Messungen von PCOnline sind leider kaum bedeutsam, aber bei Expreview hat man den Kaby-Lake-Prozessor schon durch eine ganze Reihe an Benchmarks gegen die Skylake-Modelle Core i7-6700K (4C+HT) und Core i5-6600K (4C) geschickt. Im Testfeld sind dabei ein Drittel grundtheoretischer Benchmarks, der Rest sind Anwendungen oder Anwendungs-nahe Benchmarks – das ist schon ganz gut ausgewogen, zudem ähneln sich die Meßergebnisse, macht dies für den Augenblick also keinen Unterschied.

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Kaby-Lake-Refresh bringt Ende 2017 Vierkern-Prozessoren für Ultrabooks

Das chinesische BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) hat mal wieder eine Auslieferungs-Roadmap zu kommenden Intel-Prozessoren ausgegraben, welche die bisher schon bekannten kurz- und mittelfristigen Intel-Planungen ergänzen. Die neue Auslieferungs-Roadmap hat dabei einen bislang noch nirgendwo genannten "Kaby Lake Refresh" zum Thema, welcher sich in besonders stromsparenden vierkernigen Notebook-Prozessoren (nur 18W TDP) sowie erstmals in vierkernigen Ultrabook-Prozessoren (15W TDP) äußern soll. Bislang gab es mobile Vierkern-Modelle bei Intel immer nur in TDP-Klassen von 37 bis 57 Watt, zuletzt (bei Skylake) ausschließlich als 45W-Modelle – und natürlich bislang noch nie im Ultrabook-Einsatz.

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