Beim kanadischen Onlinehändler NCIX gibt es die ersten Händlernotierungen zu den Prozessoren der kommenden Broadwell-E Enthusiasten-Linie. Die einzelnen Prozessoren sind noch nicht an Lager, die angegebene Lieferfrist von "1-2 Wochen" dürfte eher ein allgemeiner Platzhalter als denn wirklich so gemeint sein – regulär sollte der Verkauf dieser Prozessoren nicht vor der Computex ab 31. Mai 2016 starten. Die notierten Verkaufsnamen und Daten dürften hingegen echte Informationen sein, hiermit werden die bisherigen Informationen teilweise (und ohne Abweichungen) bestätigt. Bei den angegebenen Preisnotierungen ist natürlich zu beachten, das es sich um kanadischen Endkundenpreise handelt, welcher üblicherweise ohne Mehrwertsteuer angegeben werden.
In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht (PDF) hat Intel das offiziell gemacht, was inoffiziell bereits praktiziert wurde: Die Verabschiedung vom früheren "Tick-Tock"-Schema bei Intels Prozessoren-Generationen, hin zu einem "Process-Architecture-Optimization"-Schema. Während früher also ein Fertigungsprozeß für zwei Prozessoren-Generationen herhalten musste, sind es nun auch ganz offiziell drei Prozessoren-Generationen. Die dritte, eingeschobene Generation dient dann der Optimierung der vorhergehend eingeführten neuen Architektur-Stufe. Eine inoffizielle Bezeichung "Tick-Tock-Tock" wäre also falsch, da "Tock" eine neue Architektur bedeutet – sinngemäß müsste es eher "Tick-Tock-Tack" heissen, was Intel wohlweislich mit "Process-Architecture-Optimization" anders benannt hat:
BenchLife haben auf einer Präsentation eine augenscheinlich offizielle Intel-Roadmap (mittels Kamera) abgegriffen, welche sich zu den in den Jahren 2016 & 2017 erscheinenden Mobile-Prozessoren von Intel äußert – und damit den Rahmen der "Skylake" nachfolgenden Intel-Generationen "Kaby Lake" und "Cannonlake" absteckt. Zu Kaby Lake war schon bekannt, das es hierbei einen eher fliegenden Launch zwischen Sommer 2016 (erste Mobile-Lösungen) bis Frühling 2017 (letzte Desktop-Modelle) geben wird, die neue Intel-Roadmap bestätigt dies grob: Vor dem Ende des dritten Quartals 2016 braucht man Kaby Lake im Mobile-Segment nicht zu erwarten. Da dies wie gesagt zu den früheren Informationen passt, dürfte demzufolge auch der spätere Launch erster Desktop-Ausführungen von Kaby Lake weiterhin aktuell sein – vor Jahresende 2016 braucht man jene demzufolge nicht zu erwarten.
Mit der Ivy-Bridge-Generation hatte Intel bei seinen Consumer-Prozessoren (außerhalb der E-Reihen) die Methode eingeführt, den integrierten Heatspreader (IHS) nicht mehr mittels einer soliden Verlötung, sondern einer eher billigen Wärmeleitpaste mit dem eigentlichen Prozessoren-Die zu verbinden. Da diese Verbindung aus Sicht einer bestmöglichen Wärmeleitfähigkeit doch eher suboptimal ist, erhöht sich damit die Prozessoren-Temperatur unter Last sowie verschlechtert sich die Overclocking-Eignung, ganz besonders ab der Haswell-Generation – natürlich nur Effekte, welche im Standardbetrieb keine Rolle spielen respektive jenen nicht behindern. Für Übertakter ist es dagegen interessant, die hier brach liegenden Temperaturreserven zu aktivieren – weswegen gerade seit der Haswell-Generation die Intel-Prozessoren von Übertaktern gern "geköpft" wurden.
Als DDR4-Speicher seinerzeit im August 2014 in den Handel kam, bezahlte man noch Preisaufschläge von 30% gegenüber DDR3-Speicher (auf gleicher Taktrate). Ein gutes Jahr später wurde im Oktober 2015 die Preisparität erreicht – und heuer nun ist DDR4-Speicher bemerkbar günstiger als DDR3-Speicher geworden. Zu jeder einzelnen Taktrate kostet DDR4 weniger als DDR3, bei den besonders hohen Taktraten teilweise mit sehr deutlichem Preisvorteil zugunsten von DDR4-Speicher. Jene Übertakter-Module sind auf dem Gebiet von DDR4-Speicher inzwischen erschwinglich geworden, während die Preisaufschläge für besonders schnell getaktete DDR3-Module nach wie vor astronomisch wie auch eindeutig abschreckend ausfallen:
Die PC Games Hardware hat sich mit dem Pentium G4400 eine echte LowCost-CPU von Intel im Test angesehen. Beim Pentium G4400 handelt es sich um einen Zweikerner ohne HyperThreading – womit diese CPU eigentlich nur noch für Büro-PCs interessant ist, denn im Gaming-Einsatz wird man heutzutage schon hier und da (und in Zukunft zunehmend) zu vier logischen CPU-Kernen gezwungen, womit Zweikerner mit HyperThreading die Mindestanforderung darstellt. Zusammen mit früheren Tests zum Core i3-6100 (kleinster Zweikerner mit HyperThreading) sowie zum Core i3-6500 (zweitkleinster Vierkerner) läßt sich nunmehr ein fast vollständiges Performance-Bild der unterschiedlichen Prozessoren-Varianten von Intels Haswell- und Skylake-Architektur aufzeigen. Zwar ist die angesetzte Benchmark-Auswahl jeweils recht klein, für einen Intel-internen Vergleich sollte dies allerdings knapp ausreichend sein:
Die erste Umfrage des Jahres 2016 beschäftigte sich mit der am meisten erwarteten Hardware des Jahres 2016, gemäß auch des entsprechenden Artikels zu den in diesem Jahr zu erwartenden Hardware-Vorstellungen. Eindeutiger Sieger dieser (natürlich) reinen Beliebtheitsumfrage war dabei AMDs Zen-Architektur, mit großem Abstand bei fast der Hälfte der abgegebenen Stimmen – und dies obwohl den allermeisten Umfrage-Teilnehmern sicherlich klar ist, daß mit Zen-Produkten erst zum Jahresende 2016 zu rechnen ist. AMD kann sich wirklich etwas darauf einbilden, vorab so viel Interesse und Vorschußlorbeeren zu erhalten – was allerdings auch den Druck auf AMD erhöht, nunmehr auch entsprechendes zu liefern.
The Motley Fool haben den Namen der dritten 10nm-Generation von Intel herausgefunden: Bisher bekannt waren schon Cannonlake als erste 10nm-Generation von Intel und nachfolgend Icelake als dessen Refresh, die dritte 10nm-Generation soll dann auf den Codenamen "Tigerlake" hören. Zeitlich sind alle drei 10nm-Generationen nach jetzigem Stand in der jeweils zweiten Jahreshälfte 2017, 2018 und 2019 einzuordnen – womit die nachfolgende erste 7nm-Architektur von Intel erst für das Jahr 2020 zu erwarten wäre. Natürlich sind solche langfristigen Planungen immer mit dem Risiko verbunden, aus technischen Gründen verschoben oder aus produktpolitischen Gründen auch einmal komplett umgeworfen zu werden.
Zum Ende des letzten Jahres schon vermeldet, aber seinerzeit noch mit unsicheren Daten versehen, hat Intel schon mit der letzten offiziellen Prozessoren-Preisliste vom 15. Dezember 2015 zwei neue Skylake-basierte Desktop-Modelle ins Skylake-Portfolio aufgenommen: Core i3-6098P und Core i5-6402P. Wie gesagt waren seinerzeit deren exakte Daten noch nicht sicher – gerade weil das P-Suffix bisher von Intel immer für Prozessoren mit (komplett) deaktivierter Grafikeinheit verwendet wurde. Dies trifft bei diesen beiden P-Modellen nun aber tatsächlich nicht zu: Beide verwenden laut inzwischen klaren Intel-Angaben mit der "HD Graphics 510" eine von 24 auf 12 Ausführungseinheiten (EU) um glatt die Hälfte deaktivierte GT1-Grafiklösung. Selbige stellt Intel im Gegensatz zu früher nicht mehr extra her, sondern gewinnt jene inzwischen aus der Teildeaktivierung eines Prozessoren-Dies mit GT2-Grafiklösung.
Für reichlich Aufregung sorgt derzeit ein Blog-Eintrag seitens Microsoft, mittels welcher älteren Windows-Versionen der Support für neue Prozessoren "gestrichen" wird. Pro Forma besteht Microsoft schlicht darauf, daß es uneingeschränkten Support für neue Hardware nur noch beim jeweils aktuellen Windows gibt, sprich bei Windows 10 – und empfiehlt daher Käufern neuer Hardware, insbesondere mit Intels Skylake-Architektur, den Wechsel auf eben jenes Windows 10. Für die Nutzer von Windows 7 & 8.1 garantiert Microsoft die Unterstützung von Skylake nur bis zum Juli 2017 und offiziell nur für die von Microsoft genannten Notebooks und Komplett-PCs. Nach diesem Juli 2017 erhalten PCs mit Windows 7 & 8.1 nur noch bei "allerkritischsten Fehlern" einen Skylake-bezogenen Patch – und dies auch nur, wenn jener Patch nicht die Betriebssicherheit und Kompatibilität auf anderen Prozessoren gefährdet. Jegliche Sicherheitspatches sind hiervon natürlich ausgenommen, jene wird es bis zu den bekannten Terminen ganz regulär geben.