nVidia-Grafik

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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 3090?

Nachzureichen ist noch die Auswertung der Ersteindrucks-Umfrage zur GeForce RTX 3090, welche Ende September bis Anfang Oktober lief und im nachfolgenden Launch-Gewitter dann etwas untergegangen ist. Seinerzeit war logischerweise der Stand der Radeon RX 6000 Serie noch nicht bekannt, genauso wenig wie allerdings auch eine nachfolgende GeForce RTX 3080 Ti noch nicht auf dem Radar war. Somit konnte die GeForce RTX 3090 mehr oder weniger nur gegenüber der vorhergehenden GeForce RTX 3080 verglichen werden, was aufgrund der enormen Preis/Leistungs-Differenz nicht gut für die größere nVidia-Karte ausging: Kam die GeForce RTX 3080 noch auf 46,9% positiven Ersteindruck, fiel diese Wertung bei der GeForce RTX 3090 mit 14,2% (sehr viel) deutlich schlechter aus. Selbst wenn man einrechnet, dass 1000-Dollar-Karten diesbezüglich nie wirklich gut abschneiden, ist dieses Ergebnis doch historisch schlecht: Die GeForce RTX 2080 Ti kam noch auf 17,5% positiven Ersteindruck, die (Pascal-basierte) Titan X auf 19,6%, die (Maxwell-basierte) GeForce GTX Titan X auf 23,5% und die originale GeForce GTX Titan sogar auf 43,0%.

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Systemanforderungen, erste Benchmarks und Grafikkarten-Empfehlungen zu Cyberpunk 2077

Die (Ende November nochmals revidierten) offiziellen Systemanforderungen zu Cyberpunk 2077 von Spieleentwickler "CD Project RED" auf Basis der Haus-eigenen REDengine 4 sehen nahezu human aus, denn auf der CPU-Seite wird eigentlich nur Standardkost abgefragt und die Grafikkarten-Empfehlungen entsprechen heutzutage üblichen (hohen) Anforderungen. Besonders sind somit fast nur die vergleichsweise starken Minimum-Anforderungen auf Grafikkarten-Seite, denn GeForce GTX 780 und Radeon RX 470 sind eine ganze Leistungsklasse höher, als was bezüglich des Grafikkarten-Minimums bisher so genannt wurde. Die hierfür zudem notwendigen 3 GB Grafikkartenspeicher (selbst beim "Low" Bildqualitäts-Preset) sind hingegen nicht außergewöhnlich, jene finden sich auch schon in den allgemeinen Systemanforderungen für die Spiele-Generation 2019/20 derart notiert. Bei den Empfehlungen will man dann je nach Auflösung mit 6-8 GB Grafikkartenspeicher auskommen – was als eines der wenigen heutigen Spiele 4-GB-Grafikkarten selbst von der FullHD-Auflösung (nominell) ausschließen würde.

offizielle PC-Systemanforderungen zu "Cyberpunk 2077"
Minimum FullHD-Empfehlung WQHD-Empfehlung 4K-Empfehlung
gedacht für FullHD @ "Low" FullHD @ "High" WQHD @ "Ultra" 4K @ "Ultra"
allgemein Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 70 GB Festplatten-Platzbedarf (Windows 10, DirectX 12, SSD empfohlen)
Prozessor Core i5-3570K oder FX-8310 Core i7-4790 oder Ryzen 3 3200G Core i7-4790 oder Ryzen 3 3200G Core i7-4790 oder Ryzen 5 3600
Speicher 8 GB RAM & 3 GB VRAM 12 GB RAM & 6 GB VRAM 12 GB RAM & 6 GB VRAM 16 GB RAM & 8 GB VRAM
Grafikkarte GeForce GTX 780 oder Radeon RX 470 GeForce GTX 1060 6GB, GeForce GTX 1660 Super oder Radeon RX 590 GeForce RTX 2060 oder Radeon RX 5700 XT GeForce RTX 2080 Super, GeForce RTX 3070 oder Radeon RX 6800 XT
Gfx RayTracing - GeForce RTX 2060
(für RT "Medium")
GeForce RTX 3070
(für RT "Ultra")
GeForce RTX 3080
(für RT "Ultra")
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Zu wenige RayTracing-Tests: nVidia schließt "Hardware Unboxed" von Testsample-Lieferungen aus

Hardware Unboxed haben auf Twitter ein Statement herausgegeben, wonach der bekannte YouTube-Channel (dessen Tests oftmals auch in Schriftform beim TechSpot erscheinen) von nVidia mit der weiteren Belieferung von Testsamples an "Founders Edition" Grafikkarten ausgeschlossen wurde. Zukünftig müsste man sich damit rein bei den Grafikkarten-Herstellern umsehen, womit man aber in den meisten Fällen nicht zum weltweiten Launchtermin mit einem Review spruchreif wäre, weil am jeweiligen Launchtag bei nVidia üblicherweise nur Tests der jeweiligen Founders Edition veröffentlich werden dürfen. Hintergrund des ganzen ist, dass nVidia nicht zufrieden ist mit der Test-Zielrichtung von Hardware Unboxed primär zugunsten von Rasterizer-Performance – anstatt der RayTracing-Performance. Sehr harsch ist insbesondere die letzte Aussage, wonach nVidia bei Änderung dieser Test-Zielrichtung über eine Wiederaufnahme der Sample-Lieferungen nachdenken könnte.

Nvidia have officially decided to ban us from receiving GeForce Founders Edition GPU review samples.
Their reasoning is that we are focusing on rasterization instead of ray tracing.
They have said they will revisit this "should your editorial direction change".

Quelle:  Hardware Unboxed @ Twitter am 10. Dezember 2020

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Neuer Artikel: Launch-Analyse nVidia GeForce RTX 3060 Ti

Mit der GeForce RTX 3060 Ti bringt nVidia inzwischen schon die vierte Ampere-basierte Gamer-Grafikkarte daher, die zweite mit GA104-Unterbau. Vor allem aber geht die Ampere-Generation damit in einen Preisbereich, welcher bislang von den neuen Grafikkarten noch weitgehend unberührt war: Auf 399 Dollar Listenpreis (UVP: 399 Euro) werden nunmehr die stärksten Midrange-Modelle der 2019er Grafikkarten-Generation direkt attackiert – Radeon RX 5700 XT und GeForce RTX 2060 Super. Auf einer Performance leicht oberhalb der GeForce RTX 2080 Super gemäß nVidias eigener Vorhersage sollte es kein Problem für die GeForce RTX 3060 Ti darstellen, das frühere Midrange-Portfolio genauso obsolet zu machen, wie es die neuen HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten bereits in deren Preisfeld getan haben. Wo genau sich die GeForce RTX 3060 Ti gegenüber dem bisherigen Turing-Angebot sowie den neuen Grafikkarten von AMD & nVidia einordnet, soll die nachfolgende Launch-Analyse unter Auswertung der mittels der Launchreviews erzeugten Performance- und Stromverbrauchs-Daten aufzeigen ... zum Artikel.

Performance-Überblick 2060S 2080S 2080Ti 3060Ti 3070 3080
gemittelte FullHD-Performance 74,1% 97,7% 111,3% 100% 111,6% 132,6%
gemittelte WQHD-Performance 71,8% 97,3% 113,8% 100% 113,8% 142,7%
gemittelte UltraHD/4K-Performance 70,2% 97,0% 117,3% 100% 115,4% 155,1%
gemittelte RayTracing/WQHD-Perf. - ~92% 111,7% 100% 114,6% 151,6%
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Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im dritten Quartal 2020

Von Jon Peddie Research kommen die Marktanteile im Markt von Grafikchips für Desktop-Grafikkarten (Add-in Board = AIB) des abgelaufenen dritten Quartals 2020. Selbiges sah die Markteinführung von nVidias Ampere-Generation sowie gleichzeitig das Auslaufen erster Teile des bisherigen Turing-Portfolios. Dies führte teilweise zur Situation, dass es im Einzelhandel gar kein nVidia-Angebot in gewissen Preisbereichen mehr gab, weil die Turing-Beschleuniger schon nicht mehr verfügbar waren und die Nachlieferungen der Ampere-Beschleuniger wie bekannt zu gering ausfielen, um dem (hohen) Bedarf gerecht zu werden. Wohl aus diesem Grund heraus gewinnt AMD in der Quartalsabrechnung sogar einen Prozentpunkt Marktanteil hinzu – obwohl AMD hierfür (im dritten Quartal) wirklich nichts berichtenswertes getan hat.

AiB-Grafikchips Q3/2019 Q4/2019 Q1/2020 Q2/2020 Q3/2020
AMD 27,1% 31,1% 30,8% 22% 23%
nVidia 72,9% 68,9% 69,2% 78% 77%
Quelle: Jon Peddie Research
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Launch der GeForce RTX 3060 Ti: Die Launchreviews gehen online

Mit der GeForce RTX 3060 Ti schickt nVidia am morgigen Mittwoch die zweite GA104-basierte Grafikkarten in den Handel, die Launchreviews starten allerdings schon am heutigen Dienstag. Mittels einer stärkeren Abspeckung des GA104-Chips – nur 38 von 48 Shader-Clustern sind aktiv, das 256bittige Speicherinterface und damit die Speicherbestückung von 8 GB bleiben allerdings unangetastet – geht es mit der GeForce RTX 3060 Ti weiter herunter im Performance- und Preis-Gefilde. Gemäß den letzten Vorab-Benchmarks ist eine eher maßvolle Performance-Differenz zur Chip-gleichen GeForce RTX 3070 zu erwarten, dafür wird der Listenpreis mit 399 Dollar/Euro allerdings gleich um ein Fünftel niedriger angesetzt. Dies ist das Preisniveau von Radeon RX 5700 XT und GeForce RTX 2060 Super, welche die GeForce RTX 3060 Ti jedoch klar ausstechen dürfte. Wie sich dies konkret verhält, ermitteln derzeit die Hardwaretester mit ihren zahlreichen Launchreviews (bereits unter reger Beteiligung von Herstellerdesigns zur GeForce RTX 3060 Ti, was Hoffnung auf eine gewisse Lieferbarkeit macht), darf der Launch in unserem Forum diskutiert werden und wird nachfolgend dann noch Thema einer abschließenden Launch-Analyse sein.

Technik 4K Perf.Index Listenpreis Release
GeForce RTX 3090 Ampere GA102, 82 SM @ 384 Bit, 24 GB GDDR6X 366% $1499  (UVP: 1499€) 24. Sept. 2020
GeForce RTX 3080 Ampere GA102, 68 SM @ 320 Bit, 10 GB GDDR6X 328% $699  (UVP: 699€) 17. Sept. 2020
GeForce RTX 3070 Ampere GA104, 46 SM @ 256 Bit, 8 GB GDDR6 245% $499  (UVP: 499€) 29. Okt. 2020
GeForce RTX 3060 Ti Ampere GA104, 38 SM @ 256 Bit, 8 GB GDDR6 geschätzt 210-220% $399  (UVP: 399€) 2. Dez. 2020
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Gerüchteküche: GA103-basierte "GeForce RTX 3070 Ti" als nVidia-Konter zur Radeon RX 6800

Seitens Twitterer Kopite7kimi sind die letzten Tage interessante Gerüchte zu einem neuen nVidia-Konter gegenüber der Radeon RX 6800 hereingekommen – welche wie bekannt die GeForce RTX 3070 bei der Performance beachtbar hinter sich läßt und das ganze dann mit einer doppelten Speichermenge versüßt. Um dies auszugleichen, soll nun doch wieder eine neue Ampere-Karte zwischen GeForce RTX 3070 und 3080 aufgelegt werden, von welcher derzeit nur der Chip-Codename "GA103-300-A1" sowie der Board-Codename "PG132-SKU40" bekannt sind, für welche aber natürlich eigentlich nichts anderes als "GeForce RTX 3070 Ti" als Verkaufsname übrig bleibt. Hierbei handelt es sich dann um die erste Grafikkarte basierend auf dem nachgeschobenen GA103-Chip, welcher aber gemäß kürzlichen Informationen weiterhin aus Samsungs 8nm-Fertigung stammt.

maybe, RTX 3070 Ti
GA103-300-A1
7424 FP32
320bit GD6X
 
10G GD6X, confirmed.
 
The PG132-SKU40 is confirmed. Maybe it's the RTX 3070 Ti.

Quelle:  Twitterer 'Kopite7kimi' in drei Meldungen: Tweet #1 vom 19. Nov., Tweet #2 vom 25. Nov. & Tweet #3 vom 25. Nov.

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Umfrage-Auswertung: Ab welchem Performance-Segment muß RayTracing dabei sein?

Eine Umfrage von Mitte Juli ging der Frage nach, wie stark die Grafikkarten-Käufer der verschiedenen Preissegmente tatsächlich schon RayTracing bei neu gekauften Grafikkarten wünschen. Hierbei zeigte sich eine ziemlich starke Neigung, auf RayTracing beim Kauf neuer Hardware zu achten, wenn nur 24,3% der Umfrage-Teilnehmer selbiges als nicht notwendig ansahen, hingegen 21,7% zumindest als Feature (unabhängig der Performance-Klasse) wünschen und immerhin 54,0% gleich ein performantes RayTracing wollen. Selbige Tendenz zeigte sich im übrigen auch in der Diskussion über AMDs neue Grafikkarten: War die RayTracing-Performance bislang kein großes Thema bzw. hat man das genommen, was es halt gab, wurde nun bei den Radeon RX 6000 Grafikkarten deren RayTracing-Performance ziemlich breit verglichen sowie (kritisch) bewertet.

Ab welchem Performance-Segment muß RayTracing dabei sein?
kein RT notwendig RT als reines Feature reicht performantes RT notwendig
Mainstream-Segment  (15% Stimmenanteil) 36,6% 25,6% 37,8%
Midrange-Segment  (36% Stimmenanteil) 24,1% 25,3% 50,6%
HighEnd-Segment  (32½% Stimmenanteil) 17,6% 16,8% 65,6%
Enthusiasten-Segment  (16½% Stimmenanteil) 26,9% 19,8% 53,3%
insgesamt 24,3% 21,7% 54,0%
gemäß der im Juli 2020 gelaufenen 3DCenter-Umfrage mit 1103 Teilnehmern
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Geleakte Benchmarks erlauben eine präzisere Performance-Prognose zur GeForce RTX 3060 Ti

Mittels zweier Meldungen bringen VideoCardz genauere Informationen zur Performance der GeForce RTX 3060 Ti daher, welche immerhin schon am kommenden 2. Dezember offiziell antreten wird. Die erste Meldung zeigt offizielle nVidia-Benchmarks der GeForce RTX 3060 Ti gegenüber GeForce RTX 2060 Super und 2080 Super, die zweite Meldung ein paar geleakte FireStrike- und TimSpy-Werte zur GeForce RTX 3060 Ti. Zusammengemixt mit ein paar Vergleichswerten seitens der SweClockers ergibt sich damit schon ein ziemlich belastbares Performance-Bild zur kleineren GA104-basierten Grafikkarte. Danach kommt die Karte augenscheinlich durchgehend leicht oberhalb des Performance-Niveaus der GeForce RTX 2080 Super (4K Perf.Index 205%) heraus – was natürlich allein schon namenstechnisch gut aussieht.

2060 Super 2080 Super 3060 Ti 3070
nVidias WQHD Performance-Prognose @ 4 Rasterizer-Games 100% 136% 143% -
nVidias WQHD Performance-Prognose @ 4 RayTracing-Games 100% 132% 145% -
3DMark13 FireStrike (FullHD, GPU-Score) 22809  (100%) 29546  (130%) 30706  (135%) 34770  (152%)
3DMark13 TimeSpy (WQHD, GPU-Score) 8678  (100%) 11819  (136%) 12175  (140%) 13897  (160%)
nVidias Performance-Prognose gemäß der geleakten Benchmark-Folie bei VideoCardz, 3DMark13-Performance der GeForce RTX 3060 Ti gemäß des Performance-Leaks bei VideoCardz, 3DMark13-Vergleichswerte von den SweClockers
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Umfrage-Auswertung: Wie ist der Ersteindruck zu nVidias GeForce RTX 3070?

Mittels einer Umfrage vom November-Anfang wurde nach dem Ersteindruck zur GeForce RTX 3070 gefragt, welche zum Oktober-Ende angetreten war. Zum Umfrage-Zeitpunkt war demzufolge bereits das AMD-Konkurrenzangebot in Form der Radeon RX 6800/6900 Serie offiziell angekündigt – was sicherlich auch den Blick auf die GeForce RTX 3070 beeinflußt haben mag. Denn im Gegensatz zur ziemlich freundlich bewerteten GeForce RTX 3080 kommt die GeForce RTX 3070 mit nur 16,4% positivem Ersteindruck dann bei weitem nicht so gut heraus. Auch gegenüber früheren 70er nVidia-Grafikkarten (GeForce GTX 1070: 44,0%, GeForce RTX 2070: 23,5%, GeForce RTX 2070 Super: 33,4% positiver Ersteindruck) ist dieses Ergebnis auffallend schwach – gerade, da hierfür weder Performance noch Preispunkt als Begründung herangezogen werden können, wo die GeForce RTX 3070 gute bis erstklassige Resultate abliefert

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